Late federal appeal against land registry entry dismissed

5A_759/2012Federal Supreme Court / Civil Division IIOct 26, 2012Inadmissible

Summary

The Federal Supreme Court did not enter into a civil appeal and a constitutional complaint concerning a land registry matter because the appellant mailed them one day after the 30-day deadline. The cantonal judgment had been served on 17 September 2012, so the deadline expired on 17 October 2012, while the filings were posted on 18 October 2012. The Court therefore found the remedies manifestly inadmissible and ordered the appellant to pay CHF 300 in court costs. The prior invitation to pay an advance became moot.

Regest

Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG; timeliness of a federal appeal and constitutional complaint. The remedies must be filed within 30 days of service of the cantonal decision or, if sent by post, delivered to the Swiss Post for the Federal Supreme Court within that period. A posting after the deadline renders the remedy manifestly inadmissible, requiring non-entry in summary procedure under Art. 108 BGG; the appellant bears costs under Art. 66 Abs. 1 BGG. Once non-entry is decided, any prior call for an advance payment becomes moot.

Full text

{T 0/2}
5A_759/2012

Urteil vom 26. Oktober 2012
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt.

Gegenstand
Grundbucheintragung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG und Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 10. September 2012 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt (als Verwaltungsgericht).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG und die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 10. September 2012 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,

in Erwägung,
dass sowohl die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wie auch die Verfassungsbeschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1 BGG),
dass das Urteil des Appellationsgerichts vom 10. September 2012 der Beschwerdeführerin am 17. September 2012 eröffnet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerden an das Bundesgericht erst am 18. Oktober 2012 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Mittwoch, den 17. Oktober 2012) der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerden als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweisen, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem bundesgerichtlichen Entscheid die Aufforderung vom 19. Oktober 2012 der Beschwerdeführerin zur Vorschusszahlung gegenstandslos wird,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG bzw. Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG und die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Oktober 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Keywords

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