Non-entry for failure to pay advance on appeal

5A_354/2009Federal Supreme Court / Civil Division IIJul 10, 2009Dismissed

Summary

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a cantonal decision concerning extension of a moratorium. The appellant had been ordered to pay an advance on costs of CHF 2,000 within a non-extendable final deadline after a warning under Art. 62(3) BGG. He neither paid the amount in cash nor via the prescribed postal/bank procedure with proof of timely debit. The Court therefore refused to enter into the complaint and imposed court costs of CHF 500 on the appellant.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable final deadline leads to non-entry. If the appellant neither pays the advance in cash to the Federal Court nor validly effects payment via post or bank and furnishes the required debit confirmation within the prescribed time, the complaint is dismissed without examination. The sanction of non-entry applies upon expiry of the reminder deadline; the appellant bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Full text

{T 0/2}
5A_354/2009

Urteil vom 10. Juli 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Luzern, Schuld-
betreibungs- und Konkurskommission,
als Rekursinstanz, Hirschengraben 16,
Postfach, 6002 Luzern.

Gegenstand
Verlängerung der Nachlassstundung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 2. April 2009 des Obergerichts des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als Rekursinstanz).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 2. April 2009 des Obergerichts des Kantons Luzern,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 15. Juni 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 26. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 18. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Luzern und dem Betreibungsamt Luzern Littau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Juli 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Keywords

non-entrycourt advanceappeal admissibilitycostsinsolvencymoratorium extension