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4D_60/2010 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
4D_60/2010Federal Supreme Court / Civil Division IMay 17, 2010Inadmissible
The appellant sought to challenge a cantonal supervisory decision before the Federal Supreme Court. The Court held that her two submissions did not satisfy the federal pleading requirements because they did not identify the rights allegedly violated or properly substantiate constitutional claims. The complaint was therefore not entered into. Given the circumstances, the Court waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a federal complaint and requirements of substantiation. A complaint to the Federal Supreme Court must, by reference to the reasoning of the challenged decision, state concretely which rights have been violated. Alleged violations of constitutional rights are examined only if expressly invoked and sufficiently reasoned; the Court does not review them ex officio. If these pleading requirements are not met, the complaint is inadmissible under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, costs may be waived in the circumstances of the case.
{T 0/2}
4D_60/2010
Urteil vom 17. Mai 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Gemeindeammannamt Bassersdorf,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Aufsichtsbeschwerde,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Obere kantonale Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter,
vom 16. Februar 2010.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. Februar 2010 (Geschäfts-Nr. NV090010/U) den von der Beschwerdeführerin gegen einen Beschluss des Bezirksgerichts Bülach vom 22. September 2009 erhobenen Rekurs abwies;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 22. März 2010 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergab, dass sie den Beschluss des Obergerichts vom 16. Februar 2010 beim Bundesgericht anfechten wollte;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere, vom 26. April 2010 datierte Eingabe einreichte;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Obere kantonale Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Mai 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin