Subsidiary constitutional complaint inadmissible for insufficient reasoning

4D_32/2007Federal Supreme Court / Civil Division ISep 6, 2007Inadmissible

Extracted by Omnilex

Omnilex summary

The appellant sought to challenge a cantonal appellate judgment concerning a share purchase agreement by way of subsidiary constitutional complaint. The Federal Supreme Court held that the filing did not meet the statutory reasoning requirements, because it did not identify, with reference to the cantonal judgment, which constitutional rights had been violated. The Court therefore did not enter into the complaint. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 1,000.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 117 BGG; subsidiäre Verfassungsbeschwerde, Begründungsanforderungen, Nichteintreten: Eine Beschwerde an das Bundesgericht muss in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darlegen, welche verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen; pauschale Kritik genügt nicht. Wird diese qualifizierte Rügepflicht nicht erfüllt, ist auf die Eingabe im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten (consid. 2). Die Kostenfolge richtet sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Full text

{T 0/2}
4D_32/2007 /len

Urteil vom 6. September 2007
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Leemann.

Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________,
C.________,
Beschwerdegegner,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Werner Weber.

Gegenstand
Aktienkaufvertrag,

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil
des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 10. April 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Aargau die vom Beschwerdeführer gegen das Urteil des Gerichtspräsidiums Bremgarten vom 4. April 2006 erhobene Appellation mit Urteil vom 10. April 2007 abwies;
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Juli 2007 erklärte, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 10. April 2007 mit Beschwerde beim Bundesgericht anzufechten;
dass der angefochtene Entscheid nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers aufgrund des BGG zu beurteilen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG);
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 2. Juli 2007 diese Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG in Verbindung mit Art. 117 BGG nicht eingetreten werden kann;
dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

im Verfahren nach Art. 108 BGG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. September 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Keywords

admissibilityreasoning requirementsconstitutional complaintnon-entrycourt costsshare purchase agreement

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the subsidiary constitutional complaint met the federal reasoning requirements

Extracted holding

No. The filing did not adequately show, by reference to the cantonal court's reasoning, which constitutional rights had been violated.

Extracted reasoning

The complaint failed to satisfy the substantiation requirements of Art. 42(2) and Art. 106(2) in conjunction with Art. 117 BGG, so the Federal Supreme Court could not examine the merits.

Key legal question

Allocation of court costs after non-entry

Extracted holding

The court costs had to be borne by the appellant because he failed in the proceedings.

Extracted reasoning

Costs follow the outcome of the case under Art. 66(1) BGG.

Continue your research in ChatGPT or Claude

Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.