Non-entry for unpaid cost advance in unfair competition case

4A_74/2013Federal Supreme Court / Civil Division IApr 3, 2013Inadmissible

Summary

The appellant filed a federal appeal against the cost ruling in a cantonal interim-measures case under the UWG. The Federal Supreme Court ordered payment of a CHF 500 advance and then granted a non-extendable grace period after the advance was not received. Because the appellant still did not pay within that period, the Court issued a summary non-entry decision. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant, and no party compensation was awarded to the respondent.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG; non-payment of the ordered cost advance despite a non-extendable grace period leads to non-entry into the appeal. In summary procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, the Court may issue a non-entry decision where the formal prerequisites are not met. Costs are allocated according to the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG; party compensation under Art. 68 Abs. 1 BGG is denied where the respondent incurred no compensable expense.

Full text

{T 0/2}
4A_74/2013

Urteil vom 3. April 2013
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
vertreten durch Rechtsanwälte Dominique Erhart
und Felix Enderle,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
UWG, vorsorgliche Massnahmen,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts
Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht,
vom 19. Dezember 2012.

Die Präsidentin hat in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2. Februar 2013 beim Bundesgericht gegen den Kostenspruch im Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. Dezember 2012 Beschwerde erhob;
dass der Beschwerdeführer mit Präsidialverfügung vom 7. Februar 2013 aufgefordert wurde, spätestens am 22. Februar 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einzuzahlen;
dass dem Beschwerdeführer, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 4. März 2013 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 19. März 2013 angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde (Art. 62 Abs. 3 BGG);
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG);

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. April 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Widmer

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