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2C_606/2011 ΓÇó Inadmissibility of inadequately reasoned complaint
2C_606/2011Federal Supreme Court / Public Law Division IIAug 2, 2011Inadmissible
The spouses A.X. and B.X. filed a complaint with the Federal Supreme Court regarding an alleged pension withdrawal and state liability in the Canton of Basel-Landschaft. After being informed that their submission lacked the reasoning required by Arts. 42 and 86 BGG, they asked for a formal decision. The Court held that the filing did not identify the challenged decision and contained no comprehensible requests. It therefore declined to enter into the complaint under Art. 108 BGG and ordered court costs of CHF 300 against the appellants jointly and severally.
Arts. 42 and 86 BGG; Art. 108 BGG; inadmissibility for deficient reasoning and missing indication of the challenged decision. A submission to the Federal Supreme Court must designate the contested decision and formulate comprehensible requests; if these essential admissibility requirements are manifestly absent, the Court may not enter into the matter in simplified procedure. Failure to comply with the reasoning duty also precludes opening a formal proceedings. Costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 BGG, including joint and several liability where ordered.
{T 0/2}
2C_606/2011
Urteil vom 2. August 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
A.X.________ und B.X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Basel-Landschaft,
Rheinstrasse 33, 4410 Liestal.
Gegenstand
"Rentenentzug"/Staatshaftung,
Aufsichtseingabe.
In Erwägung,
dass das Ehepaar X.________ am 23. Juli 2011 mit einer als "Beschwerde" überschriebenen Eingabe an das Bundesgericht gelangte, worin es sich über einen "fortgesetzten Betrugsskandal" durch Rentenentzug im Kanton Basel-Landschaft beklagte,
dass dem Ehepaar X.________ am 25. Juli 2011 mitgeteilt wurde, dass seine Eingabe den Begründungsanforderungen an ein Rechtsmittel an das Bundesgericht offensichtlich nicht genügt (Art. 42 und Art. 86 BGG), weshalb davon abgesehen werde, ein formelles, kostenpflichtiges Verfahren zu eröffnen,
dass das Ehepaar X.________ darauf hingewiesen wurde, dass das Bundesgericht keine allgemeine Aufsichtsbehörde ist und deshalb nur im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Verfahren tätig werden kann,
dass das Ehepaar X.________ am 27. Juli 2011 verlangt hat, dass das Bundesgericht förmlich über ihre Eingabe entscheide,
dass ihre Eingabe vom 23. Juli 2011 den Begründungsanforderungen an ein Rechtsmittel an das Bundesgericht offensichtlich nicht genügt, da sie weder den angefochtenen Entscheid bezeichnet noch nachvollziehbare Anträge enthält, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerdeführer dem Verfahrensausgang entsprechend kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1, Abs. 3 und Abs. 5 BGG),
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Kanton Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. August 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Hugi Yar