Non-entry for failure to pay advance on tax appeal

2C_481/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IIOct 7, 2008Inadmissible

Summary

X. challenged a cantonal Bern tax judgment before the Federal Supreme Court. The court ordered an advance on costs of CHF 3,000 and later granted an extension with a non-entry warning. Because the appellant still did not pay by the deadline, the court applied the simplified procedure and did not enter into the appeal. Court costs of CHF 400 were imposed on the appellant.

Regest

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG; Art. 108 BGG; failure to pay the advance on costs within the set grace period leads to non-entry on the appeal. If the appellant does not comply with the order to provide security for costs, the Federal Supreme Court may decide in simplified procedure and must decline to consider the filing; the court costs are then allocated according to the outcome under Art. 65 and Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Full text

{T 0/2}
2C_481/2008

Urteil vom 7. Oktober 2008
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, 3018 Bern.

Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern 1999/2000,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juni 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 30. Juni 2008 (Postaufgabe: 2. Juli 2008) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juni 2008 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 1999/2000,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident oder das präsidierende Abteilungsmitglied (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 10. Juli 2008 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- auch innert der mit Verfügung vom 17. September 2008 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 29. September 2008 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Oktober 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Hungerbühler Feller

Keywords

taxationadvance on costsnon-entrygrace periodcourt costs