Non-entry for unpaid advance on costs

2C_219/2009Federal Supreme Court / Public Law Division IIJun 8, 2009Inadmissible

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Omnilex summary

X. filed a public law complaint against a cantonal migration decision. The Federal Supreme Court had ordered an advance on costs of CHF 1,000 and set a grace period, warning of non-entry. Because the appellant did not pay within the extended deadline, the Court, acting through its president in simplified procedure, refused to enter into the complaint and imposed court costs of CHF 300 on the appellant. The decision was communicated to the appellant, the Cantonal Migration Office, the Lucerne Administrative Court, and the Federal Office for Migration.

Omnilex headnote

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG, Art. 108 BGG; Nichteintreten bei ausbleibender Leistung des Kostenvorschusses innert Nachfrist. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten. Wird dieser trotz angesetzter Nachfrist nicht bezahlt, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Die Nichtleistung des Vorschusses innerhalb der Nachfrist ist ein formeller Eintretenshindernis; eine materielle Prüfung der Beschwerde unterbleibt. Die Gerichtskosten sind in diesem Fall grundsätzlich der beschwerdeführenden Partei aufzuerlegen (Art. 65, 66 BGG).

Full text

{T 0/2}
2C_219/2009

Urteil vom 8. Juni 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Migration des Kantons Luzern, Fruttstrasse 15, 6002 Luzern.

Gegenstand
Ausländerrecht (Eingrenzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 3. März 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 30. März 2009 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 3. März 2009,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 3. April 2009 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- auch innert der mit (dem Beschwerdeführer am 19. Mai 2009 am Postschalter ausgehändigter) Verfügung vom 18. Mai 2009 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 29. Mai 2009 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Migration und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Juni 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Müller Feller

Keywords

advance on costsnon-entryimmigrationdeadlinesimplified procedurecourt costs

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Key legal question

Whether the complaint was admissible despite non-payment of the advance on costs within the set time limit.

Extracted holding

No. Because the advance on costs was not paid even during the additional deadline, the Court did not enter into the complaint in simplified procedure.

Extracted reasoning

Under Art. 62 BGG, the appellant must pay an advance covering probable costs; if the advance is not paid by the extended deadline, the Federal Supreme Court may refuse to enter into the filing.

Key legal question

Allocation of court costs after non-entry

Extracted holding

The court costs were imposed on the appellant in view of the outcome.

Extracted reasoning

Costs follow the outcome of the proceeding under the Federal Supreme Court Act.

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