Proceedings discontinued after withdrawal of administrative appeal

2A.666/2006Federal Supreme Court / Public Law Division IIJan 7, 2008Withdrawn

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Omnilex summary

Winterthur Leben withdrew its administrative law appeal against an interlocutory decision concerning approval of its tariff proposals. The Federal Supreme Court therefore discontinued the proceedings. In line with the parties' settlement, the court fee of CHF 500 was split equally, and no party compensation was granted. The order was issued by the instructing judge of the Second Public Law Division.

Omnilex headnote

Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG; Rückzug der Verwaltungsgerichtsbeschwerde: Bei Rückzug des Rechtsmittels wird das Verfahren als erledigt abgeschrieben. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen sind nach Massgabe der Parteivereinbarung bzw. der anwendbaren Verfahrensordnung festzulegen; eine vereinbarte hälftige Kostenteilung und der Verzicht auf Parteientschädigung können übernommen werden, sofern keine entgegenstehenden Gründe bestehen (vgl. Erwägungen).

Full text

{T 1/2}
2A.666/2006 /ble

Verfügung vom 7. Januar 2008
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Müller, Instruktionsrichter.

Parteien
Winterthur Leben,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Isabelle Häner,

gegen

Gewerkschaft UNIA,
Gewerkschaft Bau & Industrie GBI,
comedia, die Mediengewerkschaft,
Hansjörg Ochsner und Mitbeteiligte,
Beschwerdegegner,
alle vier vertreten durch Fürsprecher Thomas Tribolet,
Bundesamt für Privatversicherungen,
Eidgenössische Rekurskommission für die Aufsicht über die Privatversicherung.

Gegenstand
Genehmigung der Tarifvorlagen der Winterthur Leben,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Zwischenentscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für die Aufsicht über die Privatversicherung vom 23. Oktober 2006.

In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin die am 6. November 2006 eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Eingabe vom 27. Dezember 2007 zurückgezogen hat, unter Hinweis auf eine Vereinbarung, wonach die Parteien die Verfahrenskosten je zur Hälfte übernehmen und auf eine Parteientschädigung verzichten,
dass das Beschwerdeverfahren demzufolge abzuschreiben ist, wobei die Kosten- und Entschädigungsfolgen vereinbarungsgemäss zu regeln sind,
in Anwendung von Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG,

verfügt der Instruktionsrichter:

  1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erledigt abgeschrieben.
  2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
  3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
  4. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Bundesamt für Privatversicherungen und der Eidgenössischen Rekurskommission für die Aufsicht über die Privatversicherung schriftlich mitgeteilt.
    Lausanne, 7. Januar 2008
    Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
    des Schweizerischen Bundesgerichts
    Der Instruktionsrichter:

Müller

Keywords

withdrawaldiscontinuancecourt costsparty compensationadministrative appealinsurance supervision

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Key legal question

Whether the administrative law appeal should be struck from the docket after withdrawal.

Extracted holding

The proceedings were discontinued and struck from the docket because the appeal was withdrawn.

Extracted reasoning

The appellant withdrew its appeal in writing; therefore the case had to be removed from the docket.

Key legal question

How the costs and party compensation should be allocated after withdrawal.

Extracted holding

Court fees were split equally between the parties, and no party compensation was awarded in accordance with the parties' agreement.

Extracted reasoning

The withdrawal was made subject to a settlement providing for equal sharing of costs and waiver of compensation, which the court followed.

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