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1P.272/2004 ΓÇó Non-entry on revision request for lack of substantiation
1P.272/2004Federal Supreme Court / Public Law Division IJun 3, 2004Dismissed
The Federal Court treated the applicant’s filing of 24 April 2004 as a request for revision of its judgment of 24 March 2004. It held that revision is only possible on the exhaustive grounds listed in Art. 136 ff. OG and that the applicant must specify such a ground under Art. 140 OG. Because no revision ground was stated, the court did not enter on the request. The applicant was ordered to pay a court fee of CHF 200.
Art. 136 ff., 140 OG; revision of a Federal Court judgment; requirements for substantiation. A Federal Court judgment becomes final upon pronouncement and may be reopened only on the exhaustive statutory grounds for revision. The revision applicant must expressly invoke and substantiate one of those grounds; a filing merely requesting correction or reconsideration without identifying a revision ground is inadmissible. Where the court does not enter into the revision request, costs are borne by the unsuccessful applicant (Art. 156 Abs. 1 OG).
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1P.272/2004 /bmt
Urteil vom 3. Juni 2004
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Fonjallaz,
Gerichtsschreiber Härri.
Parteien
X.________,
Gesuchstellerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus, 8750 Glarus, vertreten durch Staatsanwalt Dr. iur. Stefan Müller, Burgstrasse 16, Postfach 621, 8750 Glarus,
Obergericht des Kantons Glarus, Gerichtshaus, Gerichtshausstrasse 19, 8750 Glarus.
Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 24. März 2004 (1P.38/2004),
Es wird in Erwägung gezogen:
Am 24. März 2004 wies das Bundesgericht die von X.________ gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Glarus vom 28. November 2003 erhobene staatsrechtliche Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 24. April 2004 erhebt X.________ "Einsprache" gegen das bundesgerichtliche Urteil und verlangt dessen Korrektur.
Gemäss Art. 38 OG wird das bundesgerichtliche Urteil mit der Ausfällung rechtskräftig. Das Bundesgericht kann darauf nur unter den Voraussetzungen der Revision nach Art. 136 ff. OG zurückkommen. Gemäss Art. 140 OG hat der Gesuchsteller den Revisionsgrund darzulegen.
Die Eingabe vom 24. April 2004 ist als Revisionsgesuch zu deuten. Die Gesuchstellerin legt jedoch nicht dar, welcher der in Art. 136 ff. OG abschliessend genannten Revisionsgründe gegeben sei. Das Gesuch genügt den Begründungsanforderungen von Art. 140 OG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Gesuchstellerin die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 143 Abs. 1 OG:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird der Gesuchstellerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Juni 2004
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: