Revision inadmissible for lack of revision grounds

1F_33/2013Federal Supreme Court / Public Law Division IOct 23, 2013Inadmissible

Summary

X. requested revision of Federal Supreme Court judgment 1B_311/2013 of 2 October 2013. The Court held that the applicant failed to identify any revision ground under Art. 121 ff. BGG, so the request could not be examined, and it was not entered into without written exchange under Art. 127 BGG. Court costs of CHF 500 were imposed on X.

Regest

Art. 121 ff. BGG; Art. 127 BGG; revision of a final Federal Supreme Court judgment requires the applicant to invoke and substantiate a statutory ground for revision. If the submission merely seeks reconsideration without showing such a ground, the court will not enter into the request; it may do so without a written exchange of submissions under Art. 127 BGG. Costs are allocated according to Art. 66 Abs. 1 BGG to the unsuccessful applicant.

Full text

{T 0/2}

1F_33/2013

Urteil vom 23. Oktober 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Merkli, Eusebio,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm, Untere Grabenstrasse 32, Postfach 1475, 4800 Zofingen,
Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau, Metzgplatz, 5600 Lenzburg,
Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau.

Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1B_311/2013 vom 2. Oktober 2013.

In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 2. Oktober 2013 (1B_311/2013) auf eine Beschwerde von X.________ nicht eingetreten ist, da einerseits die rechtzeitig eingereichte Eingabe vom 8. September 2013 den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügte und andererseits die Beschwerdeergänzung vom 19. September 2013 (Postaufgabe 23. September 2013) erst nach Ablauf der Beschwerdefrist beim Bundesgericht eingereicht worden ist;
dass X.________ mit Eingaben vom 9. und 14. Oktober 2013 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1B_311/2013 vom 2. Oktober 2013 ersucht hat;
dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;
dass sich aus den Eingaben vom 9. und 14. Oktober 2013 nicht ergibt, inwiefern das bundesgerichtliche Urteil vom 2. Oktober 2013 an einem Revisionsgrund leiden sollte;
dass ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt das Bundesgericht:

1.

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm, dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Oktober 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Keywords

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