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1C_66/2011 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned appeal in driver's license case
1C_66/2011Federal Supreme Court / Public Law Division IFeb 10, 2011Dismissed
The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal decision concerning a driver's license revocation. It found that the appellant merely criticized the judgment in general terms and did not explain in a legally sufficient manner why the decision was unlawful or unconstitutional. Because the appeal did not meet the reasoning requirements of the Federal Supreme Court Act, the court entered no consideration on it in simplified procedure. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.
Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a federal appeal requires specific reasoning addressing the contested considerations and, where constitutional rights are invoked, precise substantiation. A merely general criticism of the lower judgment is insufficient. If the defect is manifest, the Federal Supreme Court may decide in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 BGG and decline to enter into the appeal; costs are allocated according to the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
1C_66/2011
Urteil vom 10. Februar 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kommission für Administrativmassnahmen im Strassenverkehr des Kantons Freiburg, Tafersstrasse 10, 1700 Freiburg.
Gegenstand
Führerausweisentzug,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof, vom 15. Dezember 2010.
In Erwägung,
dass X.________ gegen das am 15. Dezember 2010 betreffend Führerausweisentzug ergangene Urteil des III. Verwaltungsgerichtshofs des Kantonsgerichts Freiburg der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht führt;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer das genannte Urteil ganz allgemein beanstandet, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die ihm zugrunde liegenden Erwägungen bzw. das Urteil selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; s. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
wird erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kommission für Administrativmassnahmen im Strassenverkehr des Kantons Freiburg, dem Kantonsgericht Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof, und dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Februar 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp