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1C_314/2008 ΓÇó Federal appeal rejected for insufficient reasoning
1C_314/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IJul 22, 2008Inadmissible
The Federal Supreme Court considered an appeal against the extension of a police contact ban and area ban. It held that the appellant merely raised general objections and failed to explain in a legally sufficient manner why the lower court's order was unlawful or unconstitutional. Because the reasoning requirement of Art. 42(2) BGG was not met, the Court did not enter into the merits under the simplified procedure. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant.
Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements for appellate reasoning and summary non-entry. A federal appeal must, in a concise and specific manner, address the reasoning of the challenged decision and indicate concretely in what respect it violates federal law or constitutional rights. Mere general criticism or an unspecific disagreement with the result is insufficient. If the reasoning defect is manifest, the Court may decline to enter into the matter in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG. Costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
1C_314/2008 /daa
Urteil vom 22. Juli 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Y.________, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verlängerung von Schutzmassnahmen,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. Juni 2008
des Bezirksgerichts Hinwil, Haftrichter.
Erwägungen:
1.
Mit Verfügung vom 13. Juni 2008 verlängerte der Haftrichter des Bezirkes Hinwil die von der Kantonspolizei Zürich am 6. Juni 2008 angeordnete Kontaktsperre zwischen Y.________ und X.________ bis zum 6. September 2008, ebenso das gleichzeitig verhängte Rayonverbot.
Mit Eingabe vom 11. Juli 2008 führt X.________ der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG). Sinngemäss beantragt er die Aufhebung der Verfügung vom 13. Juni 2008.
2.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer beanstandet die angefochtene Verfügung auf ganz allgemeine Weise. Dabei legt er nicht im Einzelnen dar, inwiefern die ihr zugrunde liegenden Erwägungen bzw. die Verfügung im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
3.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach wird erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Hinwil, Haftrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Juli 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:
Aemisegger Bopp