MotorfnhrzcugVf"rKehr. Na ;3.
imprevisibles. Le ;lllotocyc1iste ne pouvait se fier au fait,
releve par la Cour cantonale, qu'ils entendaient ou auraient
pu entendre, en laisant preuve d'attention, le bruit de
son moteur. A lui seul, ce bruit, probablement attenue par
le roulement de la faucheuse et par le vent assez fort,
n'indiquait aux cyclistes ni la position exacte du moto-
cycliste, ni surtout l'intention de les depasser.
La comparaison des fautes respectives du cycliste et
du motocycliste justifie le partage de responsabilite opere
par les premiers juges: % a la charge du premier, % a
la charge du second.
4. Determination et reparation du dommage "
Rigotti, victime de l'accident, etait age de 58 ans et
exerQait le metier de carreleur. La Cour cantonale a
constate en fait qu'il gagnait en moyenne 350 fr. par mois,
sur lesquels il remettait 150 fr. a sa femme plus jeune
de 4 ans. Capitalises a 4% d'apres la table 4 de Piccard,
ces 150 fr. par mois correspondent a un capital de 18 666 fr.
Le quart de cette somme, soit 4667 fr. en chiffre rond,
est a la charge du defendeur Charles Zahnd et. de son
pere solidairement. Conformement a la jurisprudence (cf.
RO 65 II 234), il n'y a pas lieu de reduire ce capital en
raison du risque, croissant avec l'age, d'lme diminution de
la capacite de travail de la victime. S'il est vrai que Rigotti
approchait de la vieillesse, sa sante paraissait cependant
encore bonne et il etait reste Un bon ouvrier.
Etant donnre la faute preponderante de Rigotti, il ne
peut etre alloue d'indemnite pour tort moral a la veuve
et aux cinq enfants.
Quant aux frais funeraires, dont le detail n'est plus
litigieux,
Us atteignent 1356 fr. 70. Le % a la charge des
defendeurs est de 339 fr. 65. Ceux-ci doivent donc payer
a la demanderesse, dame veuve Rigotti, 4667 fr. avec
inwrets a 5 % des le 23 aout 1937 et aux demandeurs
agissant solidairement 339 fr. 65 avec interets a 5 % des
la meme date.
rfindungsRchutz, N0 16,
Pm' ces moti/s, le Tribunal !Meml
I. rejette le recours joint des demandeurs ;
- admet le recours principal des defendeurs dans ce
sens qu'ils sont condamnes solidairement a payer :
a) 339 fr. 65 avec interets a 5% des le 23 aout 1937
aux demandeurs agissant solidairement,
b) 4667 fr. avec interets a 5% des le 23 aout 1937
a dame veuve Rigotti.
VII. ERFINDUNGSSCHUTZ
BREVETS D'INVENTION
- Urteil der I. Zivllabteilnng vom 17. Februar 1941
i. S. Dr. W. Grohmann gegen Berlae A.-G. und Konsorten.
Patentrecht; unlauterer Wettbewerb; Publikation des Urteils.
Begriff des Verurteilten gemäss Art. PatG ; offen gelassen.
Publikation als Massnahme zur BeseItIgung der Bedrohung
im Besitze der Geschäftskundschaft, Art. 48 OR.
Brevets d'invention 'concurrence deloyale; publication du jugement.
Que faut-il entendre par le conda?lne , a yart. 45 de la lni
sur les brevetsd'invention f QuestJOn laIssee ouverte. Pubh-
cation destnnee a proteger une entreprise Illenacee dans la
possession de sa clientele. Art. 48 CO.
Brevetto d'invenzione, concorreriza sleale, pubblicazione della sentenza.
Che cosa devesi intendere per iI condannato , di cui fa men-
zione l'art. 45 della legge sui brevetti d'invenzione ? Quest.inme
lasciata indecisa. Pubblicazione destinata a proteggere un'azlen-
da minacciata nel possesso della sua clientela (art. 48 CO).
Aus dem Tatbestand "
Der Beklagte Dr. W. Grohmann ist Inhaber eines
Patentes für einen Lackspachtelapparat, den er seinen
Kunden abgibt. Da die Klägerinnen an ihre Kundschaft
ähnliche Apparate abgaben, die nach der Auffassung des
Beklagten sein Patent verletzten, forderte er die Klägerin-
nen auf, die Abgabe dieser Apparate einzustellen und
Erfindungdschutz. N° 16.
liess in der Fachpresse Inserate erscheinen, in denen er
vor der Verwendung von Nachahmungen seines paten-
tierten Apparates warnte. Das Handelsgericht Zürich
erklärte auf Begehren der Klägerinnen hin das Patent
des Beklagten als nichtig und ordnete die Publikation
des Urteilsdispositivs an. Das Bundesgericht weist die
hiegegen gerichtete Berufung des Beklagten ab, hinsicht-
lich
der Frage der Publikation mit folgender
Erwägung:
5. -Die Vorinstanz hat das Klagebegehren um Publi-
kation des Urteilsdispositives gutgeheissen mit der Be-
gründung, die Klägerinnen hätten ein berechtigtes Interesse
daran, dass die Nichtigkeit des beklagtischen Patentes
bekannt werde in den Fachkreisen, die der Beklagte
durch seine Inserate unter Bezugnahme auf sein Patent
vor der Verwendung patentverletzender Apparate gewarnt
hatte. Auf welche Gesetzesbestimmung sich die Publi-
kationsverfügung stützt, sagt die Vorinstanz dagegen
nicht. Die Klägerinnen haben sich in erster Linie auf
Art. 45 PatG berufen, wonach das Gericht auf Kosten
des Verurteilten die Veröffentlichung anordnen kann. Es
mag dahingestellt bleiben, ob als Verurteilter im Sinne
dieser Bestimmung auch der Patentinhaber angesehen
werden kann, dessen Patentverletzungsklage abgewiesen
oder dessen Patent nichtig erklärt wird, oder ob darunter
nur der wegen Patentverletzung Verurteilte zu verstehen
sei. Für die letztere Auffassung liesse sich anführen, dass
Art. 45 PatG sich unter den Vorschriften über die den
Patentverletzer treffenden Sanktionen findet. Die erstere
Ansicht wird im Schrifttum (WEIDLICH und BLUl !l, N. 1
zu Art. 45 PatG) vertreten mit der Begründung, das
Interesse der wegen Patentverletzung belangten, ob-
siegenden Partei an der Veröffentlichung des Urteils
zum Zwecke der Beseitigung der auf dem Markt über
das Bestehen oder Nichtbestehen des Patentes geschaffenen
Unsicherheit sei oft ebenso gross wie dasjenige des ob-
Urheberrecht. N° 17. 59
siegenden Patentinhabers. Offen bleiben kann diese
Frage im vorliegenden Falle deshalb, weil sich die Publi-
kation schon auf Grund der allgemeinen obligationnen-
rechtlichen
Bestimmungen über den unlauteren Vett-
bewerb (Art. 48 OR) rechtfertigt, die von den Klägerinnen
ebenfalls angerufen worden sind. Denn die Inserate, mit
denen der Beklagte unter Androhung von Straffolgen
vor der Verwendung von gegen sein Patent verstossenden
Apparaten warnte, waren zweifellos geeignet, die Kläge-
rinnen in ihrer Geschäftskundschaft zu beeinträchtigen
oder doch zu bedrohen. Sie können daher nach Art. 48 OR
die Einstellung des störenden Geschäftsgebarens verlangen,
worunter nicht nur die Unterlassung künftiger derartiger
Handlungen zu verstehen ist, sondern auch die Beseitigung
des
durch die bisherigen Handlungen herbeigeführten
Zustandes (v. TUHR OR I S.349). Die durch die Inserate
geschaffene Störung dauert aber an, solange nicht die
Ungültigkeit des Patentes bekannt geworden und damit
die bestehende Unsicherheit über die Rechtslage beseitigt
worden ist. Die Klägerinnen haben daher Anspruch auf
die KlarsteIlung der Verhältnisse, damit die Gefahr
weiterer Beeinträchtigung im Besitze ihrer Kundschaft
gebannt ist. Als das geeignetste Mittel zur Erreichung
dieses Zweckes erscheint die Veröffentlichung des Urteils.
VIII. URHEBERRECHT
DROIT D'AUTEUR
17. Arrnt de la Ire Section civile du 27 mai 1941
dans la cause OreU-Füssli-Annonees S. A. contre J800i.
Droit d'auteur. L'achat d'une reproduction autorisee d'une ceuvre
d'art n'autorise pas l'acheteur a reproduire cette reproduction,
sans l'autorisation de celui qui l'a faite et de l'auteur de l'ceu-
vre originale ou de son ayant cause. Art. 2, 4, 43 LDA.