Verwaltungs. und Disziplinarrechtspflege.
statuts. Or panil projet ne requiert pas, pour etre modifie
meme essentiellement -l'unanimite des souscripteurs,
mais
seulement l'unanimite des souscripteurs representes
a l'assemblee generale (art. 618 a1.3 CO). Du reste, on n'est
pas en presence d'une modification essentielle lorsqu'un
souscripteur, auquel15 000 fr. d'actions avaient ete accor-
des
pour connaissances professionnelles et travaux pre-
liminaires en vue de la constitution de la sociew , accepte
de liberer ces titres en especes.
Par ces motits, le Tribunal t6U:ral
rejette le recours.
6. T1rteil der II. Zivilabteilllng vom 8. Ka.i 1936
i. S. G. gegen Güterrechtsregist ramt B.
Eintragung und Veröffentlichung der ge-
setzlichen Gütertrennung: Bei Verlegung
des W 0 h n s i t z e s ist der Eintrag in das Register des
neuen Wohnortes zu übe r t rag e n, doch ist bei der neuen
Ver ö f f e n t I ich u n g der G run d der Gütertrennung
nie h t an zug e ben. Art. 182 ff. und 248 ff. ZGB. Art. 18,
20, 33 und 35. GüRegV.
Die Ehegatten G., welche seit dem Jahre 1925 zufolge
Konkurses des Ehemannes mit Ausstellung von Verlust-
scheinen unter gesetzlicher Gütertrennung stehen, wurden
im Oktober 1935, nachdem sie sich in B. niedergelassen
hatten, vom Güterrechtsregisterführer des neuen W ohn-
bezirks eingeladen, sich darüber auszuweisen, dass die
Voraussetzungen
der gesetzlichen Gütertrennung dahin-
gefallen seien, widrigenfalls dieser Güterstand im Register
von B. eingetragen und hier auch veröffentlicht würde.
Mit seiner Beschwerde gegen diese Verfügung, deren
Vollzug, wie er ausführt, seine wirtschaftliche Stellung
ohne Grund beeinträchtigen müsste, von der kantonalen
Behörde mit Entscheid vom 19. November 1935 abge-
wiesen, hat G. den Rekurs an den Bundesrat erklärt. Die
Sache wurde am 13. März 1936 dem Bundesgericht als
Registersachen. N 6. 27
verwaltungsgerichtliche Beschwerde überwiesen; Ziff. I
Abs. 3 des
Anhanges zum VDG. Die Überweisung beruht
auf Art. 194 Abs. 3 OG und Art. 13 VDG.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung :
Kommen die Gläubiger eines Ehegatten in dessen Kon-
kurse zu Verlust, so tritt nach Art. 182 Abs. 1 ZGB von
Gesetzes wegen Gütertrennung ein. Dieser Güterstand-
wechsel ist nach Art. 186 Abs. 3 ZGB und Art. 18 GüRegV
in das Güterrechtsregister einzutragen und nach Art. 33
der Verordnung zu veröffentlichen. Dass bei Verlegung
des Wohnsitzes in einen andern Registerbezirk eine neue
Eintragung und Veröffentlichung stattzufinden habe,
wird in Gesetz und Verordnung nicht verlangt. Die
Art. 250 des Gesetzes und 20 der Verordnung betreffen
nur die Fälle, in denen ein güterrechtlich erheblicher Akt
erst durch die Eintragung und Veröffentlichung Rechts-
kraft gegenüber Dritten erlangt. Indessen hat die Praxis
die Regel aufgestellt, dass auch eine gesetzliche Güter-
trennung, deren Bestand vom Eintrag unabhängig ist,
an jedem jeweiligen Wohnort der Ehegatten eingetragen
und veröffentlicht werden solle, solange sie nicht aufgeho-
ben ist (was nach Art. 187 Abs. 2 ZGB nur durch richter-
liche Verfügung geschehen kann). Mit dieser Art der
Registerführung wird dem Umstande Rechnung getragen,
dass
jedermann, der mit solchen Ehegatten in geschäft-
lichen Verkehr tritt, ein Interesse hat, über diese Verhält-
nisse unterrichtet zu sein (vgl. BURCKHARDT, Bundesrecht,
1299 II und 1306 I). Sie findet eine Stütze in der Bestim-
mung des Art. 187 Abs. 3 ZGB, wonach die Wiederher-
stellung des
früheren Güterstandes in jedem Falle im
Register einzutragen ist. Dem Beschwerdeführer ist jedoch
darin beizupflichten (woran ihm vor allem liegt), dass bei
der neuen Veröffentlichung der Grund der Gütertrennung
in keiner Weise angegeben zu werden braucht, weder durch
Hinweis auf den Konkurs und auf die Ausstellung von
Verlustscheinen, noch durch Erwähnung des Art. 182 ZGB,
Verwaltungs-und Disziplinarrechtspflege.
noch auch da4urch, dass von gesetzlicher Tl Gütertren-
nung gesprochen wird. Der Pflicht des Registerführers,
gemäss Art. 3 Abs. 3 der Verordnung bei der Veröffent-
lichung die gesetzliche Bezeichnung der Güterstände anzu-
wenden, ist genügt, wenn Gütertrennung angegeben
wird. Damit, d. h. durch die Unterlassung einer ein-
schränkenden Beifügung ist gesagt, was zu wissen die
Öffentlichkeit ein Interesse hat: dass es sich um eine allge-
meine,
das ganze Vermögen der Ehegatten erfassende
Gütertrennung handelt. Jede auf den Konkurs zurück-
weisende Beifügung ist entbehrlich und soll unterbleiben,
um ihnen nicht immer wieder in unnötiger Weise das
wirtschaftliche Fortkommen zu erschweren. Einer Fest-
stellung, dass es sich um die Übertragung aus dem Register
des früheren Wohnsitzes handelt, und einer Angabe des
Beginns der Gütertrennung steht nichts im Wege.
Demnach erkennt das Bundesgericht :
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass
der angefochtene Entscheid aufgehoben und der Register-
führer von B. angewiesen wird, die Gütertrennung einzu-
tragen, jedoch bei der Veröffentlichung den Grund der
Gütertrennung in keiner Weise anzugeben
II. ZOLLSACHEN
AFFAIRES DOUANIERES
7. Arr6t du 19 mars 1936
dans la cause Ischy contre Direction generale des douanes.
Art. 100 de la loi fecIerale du l
er
octobre 1925 sur les douanes:
La responsabilite solidaire de tiers pour l'amende douaniere,
instituee par cette prescription legale presuppose l'existence
d'un mandat valide au regard de la loi civile.
Zollsachen. No 7.
Risume des faits .-
A. -De septembre 1934 a avril 1935, Ischy rel ut
d' Allemagne 2000 lames de rasoir de sUreM sans etre au
benefice du permis d'importation prescrit par l'arreM du
Conseil federal du 15 septembre 1933 relatif a la limitation
des importations.
L'industriel Paul Stommel a Solingen (Allemagne) lui
avait envoye ces lames sur sa demande, par la poste aux
lettres, en petits paquets munis de la mention Echan-
tillons sans valeur et les envois avaient ainsi echappe au
contröle douanier.
B. -Par prononce penal du 8 juillet 1935, la Direction
du 5
e
arrondissement des douanes a Lausanne a, en appli-
cation des art. 76 eh. 2, 77 et 91 LD, condamne Ischy pour
trafic prohibe a une amende de 64 francs et aux frais. Sur
recours d'Ischy, la Direction generale des douanes a con-
firme ce prononce.
Stommel a egalement eM condamne a une amende de
64 francs. En outre, la Direction generale des douanes a
declare qu'en vertu de l'art. 100 LD le mandant Ischy
etait solidairement responsable du payement de l'amende
due par son mandataire Stommel.
D. -Ischy a interjeM un recours de droit administratif
tendant a l'annulation de Ia decision de la Direction gene-
rale, en tant qu'elle Ie rend solidairement responsable de
l'amende due par Stommel. Il fait valoir que cette sanc-
tion le frappe trop severement.
E. -Le Departement federal des finances et des
douanes a concIu au rejet du recours. Il expose qu'Ischy
a participe en qualiM d'instigateur ou de co-auteur au
delit douanier de trafic prohibe commis par Stommel.
L'art. 100 renvoie en effet a l'art. 9 de la loi sur les douanes,
lequel parle du mandant de la personne qui a transporte ces
marchandises a travers la frontiere alors que, en realite,
il s'agit d'un contrat de transport et non d'un mandat.
Il faut donc entendre par mandant au sens des articles 100