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LEF.
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ßundesgesetz über die Organisation der Bundesrecbtsptlege,
vorn 22. März !893, 6. Oktober 19it und 25. Juni 19U.
Bundesgesetz über das Obligationenrecht, v. :m.März 19B.
Bundesgesetz betr. die Erfindungspatente, v. 21. Juni 1907.
Verordnung betr. Ergänzung und Abänderung der Be-
stimmungen des Schuldbetreibungs und Konkun;ge-
setzes
betr. den NacbIassvertrag, vom 27. Oktober 19i7.
Privatrechtliches Gesetzbuch.
Polizei-Strargesetz (buch).
Bundesgesetz über das Postwesen,
'Vom 5. April19tO.
Bundesgesetz über Schuldbetreibung u. Konkurs, vom
9. April i889.
Strafgesetz (buch).
Strafprozessordnung.
Strafverfahren.
Bundesgesetz hetr. das
Urheberrecht an Werken der Lite-
ratur und Kunst, vom 7. Dezember 1922.
Bundesgesetz über d. Versicherungsvertrag, v. 2. ApriH908.
.Bundesgesetz über Vnrprändung und Zwangsliquidation
von Eisenbahn-und
Schiffahrtsllnternehmungen, vorn
25. September J.9i7.
Verordnung über die Zwangsverwertung von Grund-
stücken,
vom 23. April 1920.
Zivilgesetzbuch.
Bundesgf'setz
betr. die zivilrechtlichen Verhältnisse der
Niedergelassenen und Aufenthalter, vom 25. Juni !891.
Zivilprozessordnung.
B. A.brevfations franqa.tses.
Code civil.
Constitution
federale.
Code des obligations.
Code penal.
Code de procedure civile.
Code de procedure penale.
Loi federale sur le contrat d'assllrance.
Loi federate.
Loi (ederale sur Ia pollrsllite pour dettes et la railli""'.
Organisation jlldiciaire federale.
Ordonnance
sur Ia realisation forcee des immeubles.
C. A.bbreviazionlltaUans.
Codice civile svizzero.
Codice delle obbligazioni.
Codice di procedura civile.
Codice di procedura penale.
Legge federale.
Legge esecuzioni e fallimenti.
Ol'ganizzazione giudiziaria federale.
SchuldbetreÜJungs-und Konkursrecht.
Poursuite et raHlite.
I. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREillUNGS-
UND KONKURSKAMMER
ARRnTS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES
ET DES FAILLITES
- Entscheid vom 6. Januar 1928 i. S. 'rhalmanD.
N ach las s ver t rag s ver f a h ren. Ein erst nach Ab-
schluss des Zustimmungsverfahrens gestelltes Begehren
um Vornahme von Erg ä n z u n g s fes t s tell u n gen
ist von den N ach las s b e hör den, nicht von den
Aufsichtsbehörden zu beurteilen. SchKG Art. 304.
Procedure concordataire. Aussitöt terminee la procedure d'ad-
hesion au concordat, l'autorite chargee de l'homologation
devient seule competente -a l'exclusion des autorites de
surveillance -pour connaitre de requetes tendant a faire
compIeter 1'etat de faits. LP art. 304.
Procedura concordataria. Compiuto il procedimento di adesione
al concordato, solo le autorita di concordato -e non piu
le -autorita di vigilanza -sono competenti per conoscere
di domanda tendente a inchiesta complementare sullo stato
di fatto. -Art. 304 LEF.
A. -Im Nachlassvertragsverfahren des Johannes
Pfenninger-Vieh off in Stäfa beschwerte sich Fritz Thal-
mann in Zürich bei den Aufsichtsbehörden, indem er
verlangte. der Sachwalter, Rechtsanwalt Hirzel in Meilen,
sei
anzuhalten, eine Reihe von vom Beschwerdeführer
in seiner Beschwerdeschrift näher bezeichneten Er-
gänzungsfeststellungen vorzunehmen.
AS 54 III -1928
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 1.
B. -Mit Urteil vom 6. Dezember 1927 -den Par-
teien zugestellt am 13. Dezember 1927 -ist die obere
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung
und Konkurs
des
Kantons Zürich auf die Beschwerde nicht eingetreten,
wogegen der Beschwerdeführer
am 22. Dezember 1927
den Rekurs
an 'das Bundesgericht erklärt hat, indem
er das bei der Vorinstanz gestellte Rechtsbegehren
wiederholte.
Die Schuldbefreibungs-und Konkurskammer zieht
in Erwägung:
Es steht fest, dass der vom Gemeinschuldner Pfen-
ninger vorgeschlagene Nachlassvertrag schon
am 27.
Oktober 1927 durch die untere Nachlassbehörde be-
stätigt worden ist. welcher Entscheid am 8. Nov. 1927
an die obere kantonale' Instanz weitergezogen wurde.
Unter diesen Umständen ist aber die Vorinstanz mit
Recht auf die erst am 9. November 1927 eingereichte
Beschwerde nicht eingetreten.
Es mag hier dahingestellt
bleiben, ob wegen der Unterlassung von Feststellungen,
wie sie vom Rekurrenten vorliegend anbegehrt wurden,
überhaupt eine Beschwerde an die betreibungsrechtlichen
Aufsichtsbehörden zulässig wäre. Denn eine solche wäre
auf alle Fälle
von dem Momente an, wo das Gutachten
des Sachwalters nebst den Akten der Nachlassbehörde
übermittelt worden war, nicht mehr möglich gewesen,
da damit das Zustimmungsverfahren seinen Abschluss
gefunden
hatte und es infolgedessen von diesem Zeit-
punkte an ausschliesslich Sache der Nachlassbehörden
war, allfällige Ergänzungsfeststellungen anzuordnen.
Von einer konkurrierenden Kompetenz der betreibungs-
rechtlichen Aufsichtsbehörden
kann keine Rede sein.
Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer :
Der Rekurs wird abgewiesen.
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 2.
- Entscheid vom 14. Januar 192B i. S. Baumgartnel'.
Ein vom Schuldner auf dem Zahlungsbefehl in der Rubrik
Rechtsvorschlag angebrachter Vermerk Betrag per
Chek einbezahlt kann nicht als Rechtsvorschlag erachtet
werden, wenn die betr. Zahlung nachgewiesenermassen
erst auf die Einleitung der Betreibung hin erfolgte.
SchKG Art. 74, 85.
L'observation montant paye par cheque raite par le debiteur
sous la rubrique opposition dans le commandement de
payer ne peut eire consideree comme une opposition lors-
qu'il est etabli que ledit paiement n'a Me effectuc qu'ensuite
de l'introduction de la poursuite. -Art. 74 et 85 LP.
La menzione: Importo pagato per check apposta dal
debitore al precetto esecutivo sotto la parola Opposizione ,
non costituisce vaIida opposizione ove risulti, che il pa ga-
mento e avvenuto dopo l'introduzione dell'esecuzione. Art.
74 e 85 LEF.
A. -Am 8. April 1927 betrieb Theresia Baumgartner
geb. Oser in Wangen b. O. die vier Geschwister Josef,
Beat, Georg und Marie
Oser in Bofstetten auf Bezahlung
eines Betrages von 810 Fr., nebst 6
% Zins seit 21.
Februar 1927, von 97 Fr. 20 für die bis 21. Februar 1927
aufgelaufenen Zinsen, 8 Fr.
70 für Verzugszinsen, 2 Fr.
für Spesen (Mahnungen, etc.), sowie für Betreibungs-
kosten.
In der Folge bezahlten die vier Betriebenen am
- April 1927 einen Betrag von 920 Fr. 40 und schickten
daraufhin ihre Zahlungsbefehldoppel dem Betreibungs-
amte zurück, nachdem sie in der Rubrik ( Rechtsvor-
schlag
die Bemerkung Betrag per Chek einbezahlt
angebracht hatten.
Da der in Betreibung gesetzte Betrag durch die von
den Betreibungsschuldnern einbezahlten
920 Fr. 40 nicht
vollständig gedeckt wurde, stellte die Betreibungs-
gläubigerin das Fortsetzungsbegehren
für einen Rest-
betrag von 21 Fr. 60. Das Betreibungsamt weigerte sich
jedoch, dem Begehren Folge zu geben,
da die Betreibungs-
schuldner Rechtsvorschlag erhoben
hätten.