entre les actionnaires et la societe au sujet de ,( l'inter-
pretation des statuts ou d'autres affaires de la sorietch
seraient tranchees definithrement par le Tribunal c.anto-
Dal saint-gallois. Mais envisageant le probleme d'un point
de vue general. le Tribunal federal a deja proclpme a
cette occasion, en se referant a la doctrine, la possibilite
de renoncer valablement, par oonvention, meme avant
la reddition du jugement au droit de recours ordinaire
ouvert contre ledit jugement. 11 n'y a pas lieu de se de-
artnr e ce princnpe. Si r on admet en effet que les par-
bes lOUlssent du hbre exercice de leurs droits et actions
on ne
voit pas ce qui pourrait les empecher. dans les ma:
tieres ou l'ordre public n'est pas interesse, de renoncer
au droit de faire reformer telle sentence a laquelle elles
declarent
d'avance vouloir se soumettre. (Voir egale-
ment WEISS, Die' Berufung an das Bundesgericht in
Zivilsachen, p. 93
et 94.)
Y a-t-il
eu en l' espece renonciation au droit de recours ?
a estnon doit etre incontestablement tranchee par
1 affIrmatIve. A moins de faire totalement abstraction
du mot souverainement , il n'est pas possible en effet
de l'interpreter autrement que dans le sens d'une renon-
?iation formelle au droit de recours. Dire que tel tribunal
lngera souverainement c'est dire qu'il jugera en der-
mer ressort et que sa decision sera definitive.
Quant a l' objet de la cORtestation, il resulte a l' evi-
dence du dossier qu' elle avait trait a !'interpretation du
contrat et qu'elle rentrait ainsi dans le 'cadre des diffi-
cultes l) visees par la clause en question.
Le Tribunal fidiral prononce:
11 n'est pas entre en matiere sur le recours.
- Auszug aus eiem Urteil eier n. Zivilabteüung
vom 8. Mirz 1922 i. S. Schenker gegen Dr. S.
Art. 222 0 G. Mo der a t ion s beg ehr end e r
obsiegenden Partei gegenüber ihrem
A n wal t: Das Bundesgericht kann .auf das besondere
Mandatsverhältnis zwischen Anwalt und Klient nicht ein-
treten. Es hat nur festzustellen, welche Honorierung nach
bundesrechtlichen Grundsätzen angemessen ist. Dabei ist
es nicht an die Taxen des Art. 222 gebunden. Berech-
nungsfaktoren.
- -Auf das Moderationsbegehren ist insoweit nicht
einzutreten, als es die Rechnung
vom 20. Dezember
1921 beschlägt, weil die dort geforderten Beträge nicht
die Prozessführung des Gesuchsgegners
vor Bundes-
gericht betreffen. Ebensowenig
kann ferner auf die
Frage eingetreten werden, ob der Anwalt
Init seiner
Mandantin eine besondere Honorarvereinbarung ge-
troffen habe.
Das Bundesgericht hat im Moderations-
verfahren lediglich festzustellen. welche Honorierung
an sich nach bundesrechtlichen Grundsätzen angemes-
sen sei, das zwischen Anwalt
und Klient bestehende
spezielle Mandatsverhältnis, die
daraus resultierenden
Ansprüche und Einreden dagegen,
kann es nicht über-
prüfen. Dementsprechend
war auch im früheren Recht
und in den Entwürfen zum jetzigen OG die Festsetzung
der Entschädigung des Anwaltes zunächst ausdrück-
lich gegenseitiger Uebereinkunft vorbehalten (Art.
des Gesetzes betreffend die Kosten der Bundesrechts-
pflege
vom 25. Juni 1880). Dieser Vorbehalt wurde erst
bei der redaktionellen Bereinigung des OG weggelassen,
und zwar nur, weil er als selbstverständlich betrachtet
wurde.
2. -
Nun hat aber die zweite, Zivilabteilung in zwei
neueren Entscheidungen
i. S. R. gegen Faillite Leube,
Premet Oe (AS 45 II 463) und i. S. Gujer und Weiss
gegen Schopfer, Urteil
vom 10. November 1921, in dem
vorliegenden analogen Fällen sich auf den Standpunkt
gestellt, für das Verhältnis zwischen der obsiegenden
Partei und ihrem Anwalt falle eine Moderation nicht in
Betracht, weil die der unterliegenden Partei auferlegte
tschädigung bestimmt sei, die gesamten Auslagen
der obsiegenden zu decken, woraus folge, dass die in
Art. 222 OG aufgestellten Taxen so bemessen seien,
dass sie alle zulässigen Anwaltsgebühren
umfnsen.
Allein an dieser Auffassung kann bei erneuter Prüfung
nicht festgehalten werden.
Allerdings
bestimmt Art. 24 BZP, der nach Art. 85 OG
auch für das OG gilt, ausdrücklich, die terliegende
Partei habe der obsiegenden a 11 e durch den Rechts-
streit verursnchten notwerdigen Kosten zu ersetzen.
Es scheint sich daher in der Tat der Schluss aufzudrän-
gen, dass, vorbehältlieh des
Nachweises weiterer durch
den Klienten speziell verursachter nicht notwendiger
Bemühungen, oie
vom Gericht der unterliegenden Par-
tei auferlegte Entschädigung dem entspricht, was die
obsiegende
ihrem Anwnlt zu bezahlen hat, und dass
daher die in Art. 222 Abs. 1 OG aufgestellten Taxen
auch für das Verhältnis dieser .letzteren Geltung haben.
Dem steht jedoch entgegen, dass Art. 222 Abs. 1 OG
seine Taxen nur im Hinblick auf die Belastung der
unterliegenden Partei festsetzt, und dass Abs. 3 von
Art. 222 ganz allgemein fü das Verhältnis von Anwalt
und Partei eine besondere Festsetzung der Honorare
vorsieht und nicht etwa auf jene Taxen verweist, was
doch das einfachste gewesen wäre, wenn
man sie grund-
sätzlich als die Gesamtheit des Betrages der
notwen-
digen Auslagen betrachtet hätte. Trotz der formellen
Hinübernahme des Art. 24
BZP will daher das OG
auf die Taxierung der Entschädigung der obsiegenden
Partei einerseits und die Festsetzung des Honorars
für ihren Anwalt anderseits verschiedene Grundsätze
zur Anwendung bringen.
Hiefür Fpricht übrigens auch eine Vergleichung des
schon zitierten Art. 17 des BG betreffend die Kosten
der Bundesrechtspflege
mit der neuen Bestimmung
des
Art. 222 OG. Das erstzitierte Gesetz stand un-
bestrittenermassen auf dem Boden, dass das Honorar
des Anwaltes der obsiegenden Partei durch die von
der unterliegenden Partei zu zahlende Entschädigung
gedeckt werden müsse,
und brachte das dadurch deutlich
und klar zum Ausdruck, dass es bestimmte, wenn die
Anwaltsentschädigung einer
Partei der Gegenpartei
auferlegt werde, so
habe das Gericht ( die Rechnung
des
Anwaltes festzusetzen. Diese eindeutige Formu-
lierung, wie sie sich ähnlich übrigens auch in zahlrei-
chen Gesetzen solcher
Kantone findet, die der obsie-
genden
Partei vollen Kostenersatz gewährleisten, hätte
der Gesetzgeber im OG sicherlich nicht fallen gelassen,
wenn
er nicht auch seine grundsätzliche Stellung-
nahme
geändert hätte.
Dass bei Aufstellung der Taxen des Art. 222 Abs. 1 OG
nicht schlechthin auch das Honorar des Anwaltes fest-
gesetzt werden wollte, ergibt sich
aber endlich auch
aus dem Umstande, dass dieser Abs. 1 nur den Anwalt
der obsiegenden Partei überhaupt erwähnt. Dieser
allein wäre daher
an die Taxen gebunden, wogegen
der Vertreter,
der den Prozess verliert, nicht auf sie
beschränkt bliebe.
3.
-Ueber die Grundsätze, die der Taxierung der An-
waltsentschädigung
zu Grunde zu legen sind, gibt Art. 222
Abs. 3
OG keinerlei Anhaltspunkte. Dagegen können
immerhin die
Taxen des Abs. 1, wenn sie auch nicht
schlechthin massgebend sind, eine gewisse Grundlage
für die Honorarbemessung abgeben,'
da in ihnen doch
zum Ausdruck gelangt, was der Gesetzgeber mit Rück-
sicht auf die bei Erlass des Gesetzes bestehenden Ver-
hältnisse als angemessene Entschädigung
betrachtet
hat. Im ferneren sind, wie das Bundesgericht schon
in mehreren Entscheiden für Fälle, in denen eine Par-
tei ihren Anwalt selber entschädigen musste, ausge-
sprochen hat, die Schwierigkeiten tatsächlicher und
rechtlicher Art, die der Prozess bot, und die Wichtig-
keit des Streitgegenstandes und sodann allfällig
auch
besondere Bemühungen, die der Klient von seinem An-
walte verlangte, zu berücksichtigen
(AS 33 I S. 366;
33 II S. 714, Urteil i. S. Vuille und Dunant gegen Stattel-
mann vom 14. Juli 1913).
Hievon ausgehend
ist darauf hinzuweisen, dass
der vorliegende Fall einfacher Natur war, -das Ur-
teil des Bundesgerichts wurde im wesentlichen beein-
flusst durch die Feststellung der Vorinstanz über den
Beweiswert des ärztlichen Gutachtens, -
und dass
das eingentliche Streitinteresse
nur zirka 10,000 Fr.
ausmachte. Ein Grund, wesentlich über die in Art. 222
Abs. 1
OG enthaltenen Taxen hinauszugehen, besteht
unter diesen Umständen nicht. Vielmehr ist das eigent-
liche
Honorar mit zirka 300 Fr. jedenfalls reichlich be-
messen. Dazu kommen für
zweitägige Zeitversäumnis
je
50 Fr., Billetsauslagen von 54 Fr., Hotelkosten von
zirka 40 Fr., sodass die Rechnung auf 500 Fr. zu redu-
zieren ist.
Markenschutz. No' 22.
VII. MARKENSCHUTZ
PROTECTION DES MARQUES DE FABRIQUE.
22. Sentenza 7 marlo 19 a della prima. semone cime
nella causa Säuberli contro .Aeschbach.
Contraffazione di marca di fabbrica. -Elementi distintivi
delle due marehe. -Indenuizzo al titolare della marca
contraffatta per concorrenza sIeale (art.48 CO). -Impiego
abusivo deI
nome deI luogo d1 provenienza. -Determina-
zione deI danno secondo il prudente apprezzamento deI
giudice
(art. 43 CO).
La ditta fratelli Säuberli, che tiene una fabbrica di
sigari e
sigarette in Teufenthai, depose il 9 agosto 1913
una marca di fabbrica (No 33,945), composta dalla EOla
parola Castello in lettere grandL La applica special-
mente,
sormontata da una corona ma senz'altra desiglla-
zione, sugli involti per pacchi di sigarette.
Il convenuto si rese nel 1918 proprietario di
una fab-
brica di
prodotti analoghi in Castello S. Pietro nel Ticino,
azienda di po
ca entita. Nella pubblicita, che subito intra-
prese, la designazione della ditta E. Aeschbach, su. (,.
di ... , a Castello S. Pietro (Ticino) e apposta al piede
deI disegno, in oscuro, di
UD castello medioevale, sul quale
risalta,
in biimco, la parola Castello )l. Al disopra:
Fabbrica di sigari . Questa inserzione ha subito diverse
metamorfosi. L'indieazione
fabbriea di sigari fu voltata
in francese ; si aggiunse la specialita di sigarette . Le
parole S. Pietro Ticino furono messe in lettere chiare
ma piccole nel corpo stesso deI disegno, direttamente
sotto il nome Castello , ehe resta scritto in caratteri
grandi e chiari. Cade la menzione della suecessione e vi
si indicano le speeialita della easa ( Helle Virginia.