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12Ns70/09d•OGH 12Ns70/09d
Der Oberste Gerichtshof hat am 29. Oktober 2009 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Holzweber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Schroll und Dr. Schwab als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Metzler als Schriftführerin in der Strafsache gegen M***** G***** und D***** L***** wegen des Vergehens des Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen nach § 92 Abs 2 StGB, AZ 37 Hv 37/09i des Landesgerichts Innsbruck, über die Anzeige der Ausgeschlossenheit sämtlicher Richter des Obersten Gerichtshofs durch Mag. H***** B***** als „Opfervertreter" der M***** H***** den Beschluss
gefasst:
Eine Ausgeschlossenheit der Richter des Obersten Gerichtshofs liegt nicht vor.
Gründe:
Der Oberste Gerichtshof hat über die unter anderem gegen die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Innsbruck vom 25. August 2009, AZ 7 Bs 321/09b und 7 Bs 320/09f, gerichtete Beschwerde des Mag. H***** B***** zu entscheiden, der sich selbst als „Opfervertreter" der Antragstellerin M***** H***** bezeichnet. In dieser Beschwerdeschrift werden sämtliche Richter des Obersten Gerichtshofs abgelehnt, „da offensichtlich deren Verständnis für das Recht deren partei- oder justizpolitischen Überzeugungen und der Verhöhnung der Menschenrechte entsprechen, was allein schon den Anschein der Befangenheit weit übersteigt".
Mit diesen unsubstantiierten Einwendungen - die auf eine von vornherein unzulässige Pauschal-Ablehnung aller Richter eines Gerichts hinauslaufen - wird keine Ausgeschlossenheit iSd § 43 StPO dargetan.
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