OGH 7Ob1019/94

7Ob1019/94Supreme CourtMay 25, 1994

Full text

OGH 7Ob1019/94

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 25.05.1994

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Warta als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Niederreiter, Dr. Schalich, Dr. Tittel und Dr. I. Huber als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Verlassenschaft nach Dr. B***** P*****, vertreten durch die erbserklärten Erben 1.) Michael P*****, ***** 2.) Henriette P*****, ***** 3.) Mag. Susanne P*****, ***** alle vertreten durch Dr. Wolf-Dieter Arnold, Rechtsanwalt in Wien, und der auf Seiten der klagenden Partei beigetretenen Nebenintervenienten 1.) Dr. Viktor F*****, und 2.) Eva F*****, ***** beide vertreten durch Dr. Heinz Giger, Dr. Stephan Ruggenthaler und Dr. Hubert Simon, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagte Partei ***** Vers. AG, ***** vertreten durch Dr. Wolfgang Völkl, Rechtsanwalt in Wien, wegen Feststellung (Streitwert S 950.000,--), infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 17. Februar 1994, GZ 1 R 255/93-29, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Der Antrag des Nebenintervenienten auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß § 508a Abs 2 Satz 3 ZPO abgewiesen.

Begründung

Begründung:

Die Frage, ob Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater gemäß den Bestimmungen der WTBO grundsätzlich zur Verfassung von Verwaltungsgerichtshofbeschwerden berechtigt sind, ist im konkreten Fall nicht von streitentscheidender Bedeutung, weil das haftungsbegründende Verhalten des Versicherten der beklagten Partei - selbst bei Verneinung einer derartigen Befugnis - in der erst am letzten Tag der Rechtsmittelfrist erfolgten und somit verspäteten Information des zur Unterfertigung der Beschwerde beigezogenen Rechtsanwaltes erblickt werden muß.

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