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9Ob1504/94•OGH 9Ob1504/94
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier, Dr.Petrag, Dr.Bauer und Dr.Steinbauer, als weitere Richter in der Verlassenschaftssache nach dem am 18.November 1992, verstorbenen Josef E*****, wohnhaft gewesen in ***** infolge außerordentlichen Rekurses des erbserklärten Testamentserben Alois H***** vertreten durch Dr.Helmut Rantner, Rechtsanwalt in Innsbruck, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 5.Oktober 1993, GZ 1 b R 137/93-53, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO).
Begründung:
Ob dem Rekurswerber auf Grund des Testamentes vom 4.12.1984 als Inhaber des schwächeren älteren Erbrechtstitels die Klägerrolle im Erbrechtsstreit zuzuteilen ist (NZ 1969, 39; NZ 1980, 7; NZ 1984, 131; 3 Ob 1580/91) hängt von der im Einzelfall vorzunehmenden Auslegung ab, ob die einen integrierenden Bestandteil der beiden eigenhändigen Schreiben des Erblassers vom 21.12.1984 bildenden Testamente zugunsten des Wilhem H***** insgesamt den Erbeinsetzungswillen des Erblassers wiedergeben (SZ 25/203, JBl 1992, 587) und damit den jüngeren und stärkeren Erbrechtstitel bilden
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