OGH 8Ob1681/93

8Ob1681/93Supreme CourtNov 18, 1993

Full text

OGH 8Ob1681/93

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 18.11.1993

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Edgar Huber, Dr. Birgit Jelinek, Dr. Ronald Rohrer und Dr. I. Huber als weitere Richter in der Pflegschaftssache der ***** mj. Elisabeth P*****, ***** vertreten durch die Mutter Monika K*****, diese vertreten durch Dr. Ernst Stolz und Dr. Sepp Manhart, Rechtsanwälte in Bregenz, wegen Übertragung der Obsorge, infolge außerordentlichen Rekurses des außerehelichen Vaters G***** P*****, ***** vertreten durch Dr. Ernst Hagen und Dr. Günther Hagen, Rechtsanwälte in Dornbirn, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Feldkirch als Rekursgericht vom 23. September 1993, GZ 1 a R 395/93-571, den

Beschluß

gefaßt:

Begründung

Der außerordentliche Rekurs des außerehelichen Vaters wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO), weil das Rekursgericht nur an die im Aufhebungsbeschluß geäußerte rechtliche Beurteilung, nicht jedoch an - infolge zwischenzeitiger Änderung der Sachverhaltsgrundlage - überholte Beweisergänzungsaufträge gebunden ist; ist das Rekursgericht nunmehr auf Grund der geänderten Sachverhaltsgrundlage - die Ehe der Kindesmutter hat sich wieder stabilisiert, sodaß sich die psychische Belastung der Mutter normalisiert hat - der Ansicht, daß es keines weiteren Sachverständigengutachtens bedarf, handelt es sich um eine vom Obersten Gerichtshof nicht mehr überprüfbare Frage der Beweiswürdigung.

Continue your research in ChatGPT or Claude

Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.