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8Ob1582/93•OGH 8Ob1582/93
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Gunther Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Edgar Huber, Dr.Birgit Jelinek, Dr.Ronald Rohrer und Dr.Ilse Huber als weitere Richter in der Pflegschaftssache der ***** mj. I***** K***** und des ***** mj. I***** K*****, beide vertreten durch das Amt für Jugend und Familie für den 12. Bezirk, wegen Unterhalt, infolge außerordentlichen Rekurses des Vaters K***** K*****, gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 17. März 1993, GZ 47 R 151/93-159, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs des Vaters wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508 a Abs 2 und § 510 ZPO), weil sich die den Einzelfall betreffende Entscheidung des Rekursgerichtes im Rahmen der oberstgerichtlichen Rechtsprechung hält: Steht, wie hier, nicht die Belastbarkeit des Vaters (zu deren Grenze SZ 63/88 ua) zur Entscheidung (RZ 1991, 146 ua), ist der Bemessung des Unterhalts nach Prozentkomponenten der Vorzug zu geben (3 Ob 531/92; vgl auch RZ 1992, 124 ua), weil diese eher einen sachlichen Ausgleich zwischen der Deckung der Bedürfnisse der Unterhaltsberechtigten und jener des Unterhaltsschuldners mit sich bringt: Dem Rekurswerber verbleibt nur deshalb ein geringfügig niedrigerer Betrag für die Deckung seiner eigenem Bedürfnisse wie früher, weil seine heranwachsenden Kinder nunmehr altersbedingt einen höheren Bedarf haben.
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