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Art. 3

812.121NarcAFederal ActJun 1, 1952Original source
  1. The Federal Council may make precursors and auxiliary chemicals subject to the narcotics controls set out in Chapters 2 and 3. It may require a licence or other less stringent monitoring measures, such as customer identification, accounting obligations and duties to provide information. In doing so, it shall generally follow the recommendations of the relevant international organisations.1
  2. The Federal Council may partially or - in certain concentrations or quantities - entirely exempt narcotics from the control measures if the relevant international organisations (United Nations, World Health Organisation) decide on or recommend the exemption based on an agreement ratified by Switzerland.2
  3. 3
  4. When implementing paragraph 1, in particular for duties to provide information or advice, the Federal Council may call on the assistance of private organisations.4

Footnotes

  1. Amended by No I of the FA of 20 March 2008, in force since 1 July 2011 (AS 2009 2623, 2011 2559;BBl 2006 85738645).

  2. Amended by No I of the FA of 20 March 1975, in force since 1 Aug. 1975 (AS 1975 1220;BBl 1973 I 1348).

  3. Inserted by No I of the FA of 18 Dec. 1968 (AS 1970 9;BBl 1968 I 737). Repealed by No I of the FA of 20 March 2008, with effect from 1 July 2011 (AS 2009 2623, 2011 2559;BBl 2006 85738645).

  4. Inserted by No I of the FA of 24 March 1995, in force since 1 July 1996 (AS 1996 1677;BBl 1994 III 1273).

2 commentaries

N1.Ausnahmeregelung für codeinhaltige Präparate

Gestützt auf Art. 3 Abs. 2 BetmG (und die Subdelegationsnorm in Art. 3 Abs. 1 BetmKV) hat das EDI codeinhaltige Präparate teilweise von der Betäubungsmittelkontrolle ausgenommen. Ausgenommen sind Präparate, die einen oder mehrere andere Bestandteile enthalten und — als Base berechnet — je Einnahme-Einheit nicht mehr als 100 mg Codein oder in ungeteilter Form höchstens 2,5 % Codein aufweisen. Diese Präparate sind in Verzeichnis c (Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI) aufgeführt.

In der soeben erwähnten Liste des EDI ist unter anderem Codein als Morphinderivat enthalten (vgl. Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI). Gestützt auf Art. 3 Abs. 2 BetmG bzw. die Subdelegationsnorm in Art. 3 Abs. 1 BetmKV hat das EDI codeinhaltige Präparate freilich teilweise von der Betäubungsmittelkontrolle ausgenommen (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. c BetmKV), wenn sie einen oder mehrere andere Bestandteile (Wirk- oder Hilfsstoff) und als Base berechnet je Einnahme-Einheit nicht mehr als 100 mg Codein oder in nicht abgeteilter Form höchstens 2,5 % Codein enthalten; diese Präparate sind entsprechend in Verzeichnis c Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI gelistet.
In der soeben erwähnten Liste des EDI ist unter anderem Codein als Morphinderivat enthalten (vgl. Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI). Gestützt auf Art. 3 Abs. 2 BetmG bzw. die Subdelegationsnorm in Art. 3 Abs. 1 BetmKV hat das EDI codeinhaltige Präparate freilich teilweise von der Betäubungsmittelkontrolle ausgenommen (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. c BetmKV), wenn sie einen oder mehrere andere Bestandteile (Wirk- oder Hilfsstoff) und als Base berechnet je Einnahme-Einheit nicht mehr als 100 mg Codein oder in nicht abgeteilter Form höchstens 2,5 % Codein enthalten; diese Präparate sind entsprechend in Verzeichnis c Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI gelistet.

N2.Codein und Dihydrocodeinpräparate in Verzeichnis c

Codein- und Dihydrocodein-haltige Präparate sind als kontrollierte Substanzen aufgeführt. Soweit sie die in den Verzeichnissen genannten, reduzierten Konzentrationen nicht überschreiten (je Einnahme‑einheit als Base ≤100 mg oder in nicht abgeteilter Form höchstens 2,5 %), sind solche Präparate in Verzeichnis c gelistet und von den Kontrollmassnahmen teilweise ausgenommen (Art. 3 Abs. 2 BetmG i.V.m. BetmVV-EDI/BetmKV).

In der soeben erwähnten Liste des EDI ist unter anderem Codein als Morphinderivat enthalten (vgl. Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI). Gestützt auf Art. 3 Abs. 2 BetmG bzw. die Subdelegationsnorm in Art. 3 Abs. 1 BetmKV hat das EDI codeinhaltige Präparate freilich teilweise von der Betäubungsmittelkontrolle ausgenommen (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. c BetmKV), wenn sie einen oder mehrere andere Bestandteile (Wirk- oder Hilfsstoff) und als Base berechnet je Einnahme-Einheit nicht mehr als 100 mg Codein oder in nicht abgeteilter Form höchstens 2,5 % Codein enthalten; diese Präparate sind entsprechend in Verzeichnis c Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI gelistet.
In der soeben erwähnten Liste des EDI sind unter anderem Codein und Dihydrocodein als Morphinderivate enthalten (vgl. Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI). Gestützt auf Art. 3 Abs. 2 BetmG bzw. die Subdelegationsnorm in Art. 3 Abs. 1 BetmKV hat das EDI codein- bzw. dihydrocodeinhaltige Präparate freilich teilweise von der Betäubungsmittelkontrolle ausgenommen (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. c BetmKV), wenn sie einen oder mehrere andere Bestandteile (Wirk- oder Hilfsstoff) und als Base berechnet je Einnahme-Einheit nicht mehr als 100 mg Codein bzw. Dihydrocodein oder in nicht abgeteilter Form höchstens 2,5 % Codein bzw. Dihydrocodein enthalten; diese Präparate sind entsprechend in Verzeichnis c Anhang 1 und 4 zur BetmVV-EDI gelistet.
Die Wirkstoffe Codein und Dihydrocodein unterstehen als Morphinderivate der Betäubungsmittelgesetzgebung und sind in der BetmVV-EDI aufgelistet. Gemäss den Anhängen 1 und 2 BetmVV-EDI sind Codein und Dihydrocodein kontrollierte Substanzen, die allen Kontrollmassnahmen der Betäubungsmittelgesetzgebung unterliegen; sie sind dementsprechend im Verzeichnis a aufgeführt. Codein- und Dihydrocodein-haltige Präparate sind gemäss den Anhängen 1 und 4 BetmVV-EDI im Verzeichnis c aufgelistet und von der Kontrolle teilweise ausgenommen, wenn sie die kontrollierten Substanzen nur in den vorgegebenen, reduzierten Konzentrationen enhalten (Art. 3 Abs. 2 lit. c BetmKV; vgl. auch Art. 3 Abs. 2 BetmG). Die streitgegenständlichen Arzneimittel erfüllen nach unbestrittener und zutreffender Würdigung der Vorinstanz diese Voraussetzungen (vgl. E. 7.1 des angefochtenen Urteils und vorne E. 5.2 betreffend Grenzwerte).
Tant la codéine que la dihydrocodéine figurent dans le tableau général des substances soumises à contrôle des tableaux a à d de OTStup-DFI. Ces substances sont prévues dans le tableau a (annexe 2) de l'OTStup-DFI, soit celui des "substances soumises à contrôle soumises à toutes les mesures de contrôle" (cf. art. 3 al. 2 let. a de l'ordonnance sur le contrôle des stupéfiants [OCStup; RS 812.121.1]), sous réserve des préparations qui contiennent de la codéine/dihydrocodéine qui figurent dans le tableau c (annexe 4), soit celui des "substances soumises à contrôle pouvant en concentration réduite dans des préparations et pouvant être soustraites partiellement aux mesures de contrôle (art. 3 al. 2 LStup et art. 3 al. 2 let. c OCStup). Il s'agissait donc de stupéfiants.