Back to law

Art. 36

784.401RTVOFederal Council OrdinanceApr 1, 2007Original source

(Art. 38 para. 1 let. b RTVA)

  1. A complementary non-profit-oriented radio programme service must differentiate itself thematically, culturally and musically from other licensed radio programme services that can be received in the same coverage area. In particular, a non-profit-oriented programme service must take account of the linguistic and cultural minorities in the coverage area.
  2. In a non-profit-oriented radio programme service, the broadcasting of advertising is not permitted, with the exception of self-advertising, which predominantly serves to build audience loyalty, including references to media partnerships as defined in Article 22 paragraph 6.1

Footnotes

  1. Amended by No I of the O of 16 Sept. 2022, in force since 1 Jan. 2023 (AS 2022 526).

1 commentary

N1.Förderfähigkeit entgangener Sponsoringeinnahmen

Bei einem komplementären Radioprogramm (Art. 36 Abs. 2 RTVV) konnten geltend gemachte Rückgänge der Sponsoringeinnahmen als förderfähige entgangene Einnahmen berücksichtigt werden.

Die Vorinstanz führt zusammengefasst aus, sie habe aufgrund der klaren gesetzlichen Grundlage von Art. 14 Abs. 1 Bst. d und Abs. 1bis Covid-19-Gesetz einzig belegte Rückgänge der Werbe- und Sponsoringeinnahmen berücksichtigen können. Als Veranstalterin eines komplementären Radioprogrammes gehöre die Beschwerdeführerin zu den unterstützungsberechtigten Radioveranstaltern. Da ein komplementäres Radioprogramm gemäss Art. 36 Abs. 2 RTVV zwar werbefrei, jedoch Sendungssponsoring erlaubt sei, habe die Beschwerdeführerin Rückgänge der Einnahmen aus Sponsoring geltend machen können. Die Akontozahlungen seien aufgrund der Dringlichkeit einzig auf der Basis der von der Veranstalterin deklarierten Gesamtsumme erfolgt. In den (Zwischen-) Verfügungen sei klar darauf hingewiesen worden, dass sich die Unterstützung auf entgangene Einnahmen aus Werbung und Sponsoring beziehe. Weiter sei auf eine mögliche Rückforderung von allenfalls zu viel ausbezahlten Akontozahlungen hingewiesen worden. Demnach habe die Beschwerdeführerin die Bedingungen gekannt. Die definitive Festlegung des Unterstützungsbeitrages sei aufgrund der von ihr einverlangten Unterlagen erfolgt, weshalb der Einwand der unrichtigen und unvollständigen Sachverhaltsfeststellung nicht zu überzeugen vermöge. Sie habe sodann bei allen Veranstaltern einzig entgangene Werbe- und Sponsoringausfälle ausgeglichen. Eine wie von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Ungleichbehandlung liege nicht vor.

Continue your research in ChatGPT or Claude

Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.