Richtlinie 2008/84/EG der Kommission vom 27. August 2008 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (kodifizierte Fassung) (Text von Bedeutung für den EWR)

32008L0084Directive09.10.2008

vom 27. August 2008

zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel

(Text von Bedeutung für den EWR)

(kodifizierte Fassung)

Preamble

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 89/107/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Zusatzstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen 1 , insbesondere auf Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Die Richtlinie 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember 1996 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel 2 ist mehrfach und in wesentlichen Punkten geändert worden 3 . Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit empfiehlt es sich daher, die genannte Richtlinie zu kodifizieren.

(2) Für alle in der Richtlinie 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Februar 1995 über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel 4 aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe sollten Reinheitskriterien festgelegt werden.

(3) Die im durch den gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) verfassten Codex Alimentarius für Zusatzstoffe festgelegten Spezifikationen und Analysenmethoden sind zu berücksichtigen.

(4) Lebensmittelzusatzstoffe, die in Verfahren oder mit Ausgangsstoffen hergestellt werden, die sich wesentlich von denen unterscheiden, die vom Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss beurteilt worden sind, oder von denen, die in dieser Richtlinie aufgeführt sind, sollten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit mit besonderem Hinweis auf die Reinheitskriterien zur Beurteilung der Sicherheit vorgelegt werden.

(5) Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit.

(6) Diese Richtlinie sollte die Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht der in Anhang II Teil B aufgeführten Richtlinien unberührt lassen —

HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:

Artikel 1

Die in Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a der Richtlinie 89/107/EWG angeführten Reinheitskriterien für die in der Richtlinie 95/2/EG genannten anderen Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel sind in Anhang I der vorliegenden Richtlinie aufgeführt.

Artikel 2

Die Richtlinie 96/77/EG, in der Fassung der in Anhang II Teil A aufgeführten Richtlinien, wird unbeschadet der Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang II Teil B genannten Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht aufgehoben.

Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang III zu lesen.

Artikel 3

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Artikel 4

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Final provisions

Brüssel, den 27. August 2008 Für die Kommission Der Präsident José Manuel BARROSO

1 ABl. L 40 vom 11.2.1989, S. 27 .

2 ABl. L 339 vom 30.12.1996, S. 1 .

3 Siehe Anhang II Teil A.

4 ABl. L 61 vom 18.3.1995, S. 1 .

Ethylenoxid darf zur Sterilisierung von Lebensmittelzusatzstoffen nicht verwendet werden.

E 170 (i) CALCIUMCARBONAT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die im Anhang zur Richtlinie 95/45/EG der Kommission 1 für ihn festgelegt wurden.

E 200 SORBINSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungSorbinsäure
trans-trans -Hexa-2,4-diensäure
Einecs203-768-7
Chemische FormelC 6 H 8 O 2
Molekulargewicht112,12
GehaltNicht weniger als 99 % in der Trockensubstanz
BeschreibungFarblose Kristallnadeln oder weißes rieselfähiges Pulver mit schwachem, charakteristischem Geruch; bei Erhitzen auf 105 o C während 90 Min. keine farbliche Veränderung
Merkmale
A.: Schmelzbereich133 o C bis 135 o C nach 4-stündigem Vakuumtrocknen in einem Schwefelsäureexsikkator
B.: SpektrometrieIn Isopropanollösung (1 zu 4 000 000 ) Absorptionsmaximum bei 254 ± 2 nm
C.: Positive Prüfung auf Doppelbindungen
D.: Sublimationspunkt80 o C
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 0,5 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SulfatascheNicht mehr als 0,2 %
AldehydeNicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 202 KALIUMSORBAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumsorbat
Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat
Kalisalz der trans - trans -Hexa-2,4-diensäure
Einecs246-376-1
Chemische FormelC 6 H 7 O 2 K
Molekulargewicht150,22
GehaltNicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 o C während 90 Min. farblich nicht verändert
Merkmale
A.: Schmelzbereich von der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 o C bis 135 o C
B.: Positive Prüfungen auf Kalium und auf Doppelbindungen
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 1,0 % (105 o C, 3 Std.)
Acidität oder AlkalinitätNicht mehr als etwa 1,0 % (als Sorbinsäure oder K 2 CO 3 )
AldehydeNicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 203 CALCIUMSORBAT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumsorbat
Calciumsalze der trans-trans -Hexa-2,4-diensäure
Einecs231-321-6
Chemische FormelC 12 H 14 O 4 Ca
Molekulargewicht262,32
GehaltNicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungFeines, weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 o C während 90 Min. farblich nicht verändert
Merkmale
A.: Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 o C bis 135 o C
B.: Positive Prüfungen auf Calcium und auf Doppelbindungen
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 2,0 % (4 Std.), bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator
AldehydeNicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)
FluoridNicht mehr als 10 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 210 BENZOESÄURE

Definition
Chemische BezeichnungBenzoesäure
Benzolcarbonsäure
Phenylcarbonsäure
Einecs200-618-2
Chemische FormelC 7 H 6 O 2
Molekulargewicht122,12
GehaltNicht weniger als 99,5 % in der Trockensubstanz
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich121,5 o C bis 123,5 o C
B.: Positive Prüfungen auf Sublimation und auf Benzoat
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 0,5 % nach 3-stündigem Trocknen über Schwefelsäure
pHEtwa 4 (Lösung in Wasser)
SulfatascheNicht mehr als 0,05 %
Chlorierte organische VerbindungenNicht mehr als 0,07 %, ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,3 % entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sek. lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Messgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sek. lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare StoffeEine kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5 -95,5 %iger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC 2 , 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC 3 , 0,1 ml Kupfersulfat TSC 4 und 4,4 ml Wasser enthält
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 211 NATRIUMBENZOAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumbenzoat
Natriumsalz der Benzolcarbonsäure
Natriumsalz der Phenylcarbonsäure
Einecs208-534-8
Chemische FormelC 7 H 5 O 2 Na
Molekulargewicht144,11
GehaltNicht weniger als 99 % C 7 H 5 O 2 Na nach 4-stündigem Trocknen bei 105 o C
BeschreibungWeißes, fast geruchloses, kristallines Pulver oder Granulat
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser sehr gut löslich; in Ethanol schwer löslich
B.: Schmelzbereich für Benzoesäure121,5 o C bis 123,5 o C für die durch Säurebehandlung isolierte, nicht umkristallisierte und im Exsikkator über Schwefelsäure getrocknete Benzoesäure
C.: Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 1,5 % nach 4-stündigem Trocknen bei 105 o C
Leicht oxidierbare Stoffe1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sek. lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Messgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sek. lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein
Polyzyklische SäurenBeim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Natriumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Chlorierte organische VerbindungenNicht mehr als 0,06 %, ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25 % entspricht
Acidität oder AlkalitätFür die Neutralisierung von 1 g Natriumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 212 KALIUMBENZOAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumbenzoat
Kalisalz der Benzolcarbonsäure
Kalisalz der Phenylcarbonsäure
Einecs209-481-3
Chemische FormelC 7 H 5 KO 2 · 3H 2 O
Molekulargewicht214,27
GehaltNicht weniger als 99 % C 7 H 5 KO 2 nach Trocknen bei 105 o C bis zum konstanten Gewicht
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 o C bis 123,5 o C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe
B.: Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Kalium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 26,5 %, bestimmt durch Trocknen bei 105 o C
Chlorierte organische VerbindungenNicht mehr als 0,06 %, ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25 % entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sek. lang auftritt; 1 g der Probe (Messgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sek. lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare StoffeEine kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5 -95,5 %iger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält
Polyzyklische SäurenBeim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Kaliumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder AlkalitätFür die Neutralisierung von 1 g Kaliumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötig werden
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 213 CALCIUMBENZOAT

SynonymeMonocalciumbenzoat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumbenzoat
Calciumdibenzoat
Einecs218-235-4
Chemische FormelAnhydrat:C 14 H 10 O 4 Ca
Monohydrat:C 14 H 10 O 4 Ca· H 2 O
Trihydrat:C 14 H 10 O 4 Ca· 3H 2 O
MolekulargewichtAnhydrat:282,31
Monohydrat:300,32
Trihydrat:336,36
GehaltNicht weniger als 99 % nach Trocknen bei 105 o C
BeschreibungWeiße oder farblose Kristalle bzw. weißes Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 o C bis 123,5 o C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe
B.: Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Calcium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 17,5 %, bestimmt durch Trocknen bei 105 o C bis zur Gewichtskonstanz
Wasserunlösliche StoffeNicht mehr als 0,3 %
Chlorierte organische VerbindungenNicht mehr als 0,06 %, ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt 0,25 % entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sek. lang auftritt; 1 g der Probe (Messgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sek. lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare StoffeKalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5 -95,5 %iger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält
Polyzyklische SäurenBeim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Calciumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder AlkalitätZur Neutralisierung von 1 g Calciumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden
FluoridNicht mehr als 10 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 214 ETHYL- p- HYDROXYBENZOAT

SynonymeEthylparaben
Ethyl- p- oxybenzoat
Definition
Chemische BezeichnungEthyl- p- hydroxybenzoat
Ethylester der p- Hydroxybenzoesäure
Einecs204-399-4
Chemische FormelC 9 H 10 O 3
Molekulargewicht166,8
GehaltNicht weniger als 99,5 % nach 2-stündigem Trocknen bei 80 o C
BeschreibungFast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich115 o C bis 118 o C
B.: Positive Prüfung auf p- HydroxybenzoatSchmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten p- Hydroxybenzoesäure 213 o C bis 217 o C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator
C.: Positive Prüfung auf Alkohol
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 0,5 % nach 2-stündigem Trocknen bei 80 o C
SulfatascheNicht mehr als 0,05 %
p- Hydroxybenzoesäure und SalicylsäureNicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p- Hydroxybenzoesäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 215 NATRIUMETHYL- p- HYDROXYBENZOAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumethyl- p- hydroxybenzoesäure
Natriumsalz des Ethylesters der p- Hydroxybenzoesäure
Einecs252-487-6
Chemische FormelC 9 H 9 O 3 Na
Molekulargewicht188,8
GehaltNicht weniger als 83 % Ethylester der p- Hydroxybenzoesäure, berechnet auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes, kristallines, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich115 o C bis 118 o C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator
B.: Positive Prüfung auf p- HydroxybenzoatSchmelzbereich der p- Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 o C bis 217 o C
C.: Positive Prüfung auf Natrium
D.: pH-Wert einer 0,1 %igen wässrigen LösungZwischen 9,9 und 10,3
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 5 %, bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche37 % bis 39 %
p- Hydroxybenzoesäure und SalicylsäureNicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p- Hydroxybenzoesäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 218 METHYL- p- HYDROXYBENZOAT

SynonymeMethylparaben
Methyl- p- oxybenzoat
Definition
Chemische BezeichnungMethyl- p- hydroxybenzoat
Methylester der p- Hydroxybenzoesäure
Einecs243-171-5
Chemische FormelC 8 H 8 O 3
Molekulargewicht152,15
GehaltNicht weniger als 99 % nach 2-stündigem Trocknen bei 80 o C
BeschreibungFast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich125 o C bis 128 o C
B.: Positive Prüfung auf p- HydroxybenzoatSchmelzbereich der p- Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 o C bis 217 o C
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 0,5 % nach 2-stündigem Trocknen bei 80 o C
SulfatascheNicht mehr als 0,05 %
p- Hydroxybenzoesäure und SalicylsäureNicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p- Hydroxybenzoesäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 219 NATRIUMMETHYL- p- HYDROXYBENZOAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriummethyl- p- hydroxybenzoat
Natriumsalz des Methylesters der p- Hydroxybenzoesäure
Chemische FormelC 8 H 7 O 3 Na
Molekulargewicht174,15
GehaltNicht weniger als 99,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A.: Die Ausfällung, die sich beim Ansäuern einer 10%igen (G/V) wässrigen Lösung des Natriumderivats von Methyl- p- hydroxybenzoats (Lackmuspapier als Indikator verwenden) bildet, soll bei Spülen mit Wasser und nach 2-stündigem Trocknen bei 80 o C einen Schmelzbereich von 125 o C bis 128 o C haben
B.: Positive Prüfung auf Natrium
C.: pH-Wert einer 0,1 %igen Lösung in kohlendioxidfreiem WasserZwischen 9,7 und 10,3
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 5 % (Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche40 % bis 44,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
p- Hydroxybenzoesäure und SalicylsäureNicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p- Hydroxybenzoesäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 220 SCHWEFELDIOXID

Definition
Chemische BezeichnungSchwefeldioxid
Schwefelsäureanhydrid
Einecs231-195-2
Chemische FormelSO 2
Molekulargewicht64,07
GehaltNicht weniger als 99 %
BeschreibungFarbloses, nicht entzündbares Gas mit stark ätzendem, atemhemmendem Geruch
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf schweflige Stoffe
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 0,05 %
Nichtflüchtige RückständeNicht mehr als 0,01 %
SchwefeltrioxidNicht mehr als 0,1 %
SelenNicht mehr als 10 mg/kg
Sonstige, normalerweise in der Luft nicht vorkommende GaseFrei von Spuren
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 221 NATRIUMSULFIT

SynonymeDinatriumsulfit
Definition
Chemische BezeichnungNatriumsulfit (Anhydrat bzw. Heptahydrat)
Einecs231-821-4
Chemische FormelAnhydrat:Na 2 SO 3
Heptahydrat:Na 2 SO 3 7H 2 O
MolekulargewichtAnhydrat:126,04
Heptahydrat:252,16
GehaltAnhydrat:Nicht weniger als 95 % Na 2 SO 3 und nicht weniger als 48 % SO 2
Heptahydrat:Nicht weniger als 48 % Na 2 SO 3 und nicht weniger als 24 % SO 2
BeschreibungWeißes kristallines Pulver bzw. farblose Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium
B.: pH-Wert einer 10%igen Lösung (Anhydrat) bzw. einer 20%igen Lösung (Heptahydrat)Zwischen 8,5 und 11,5
Reinheit
ThiosulfatNicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumbisulfit
Natriumhydrogensulfit
Mononatriumsulfit
Einecs231-921-4
Chemische FormelNaHSO 3 in wässriger Lösung
Molekulargewicht104,06
GehaltNicht weniger als 32 % NaHSO 3
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium
B.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen LösungZwischen 2,5 und 5,5
Reinheit
EisenNicht mehr als 50 mg/kg Na 2 SO 3 , bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 223 NATRIUMMETABISULFIT

SynonymePyrosulfit
Natriumpyrosulfit
Dinatriumdisulfit
Definition
Chemische BezeichnungNatriumdisulfit
Einecs231-673-0
Chemische FormelNa 2 S 2 O 5
Molekulargewicht190,11
GehaltNicht weniger als 95 % Na 2 S 2 O 5 und nicht weniger als 64 % SO 2
BeschreibungWeiße Kristalle bzw. kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium
B.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen LösungZwischen 4,0 und 5,5
Reinheit
ThiosulfatNicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 224 KALIUMMETABISULFIT

SynonymeKaliumpyrosulfit
Dikaliumdisulfit
Definition
Chemische BezeichnungKaliumdisulfit
Einecs240-795-3
Chemische FormelK 2 S 2 O 5
Molekulargewicht222,33
GehaltNicht weniger als 90 % K 2 S 2 O 5 und nicht weniger als 51,8 % SO 2 ; der Rest besteht fast ausschließlich aus Kaliumsulfat
BeschreibungFarblose Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium
Reinheit
ThiosulfatNicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 226 CALCIUMSULFIT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumsulfit
Einecs218-235-4
Chemische FormelCaSO 3 · 2H 2 O
Molekulargewicht156,17
GehaltNicht weniger als 95 % CaSO 3 · 2H 2 O und nicht weniger als 39 % SO 2
BeschreibungWeiße Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium
Reinheit
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 227 CALCIUMBISULFIT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumbisulfit
Calciumhydrogensulfit
Einecs237-423-7
Chemische FormelCa(HSO 3 ) 2
Molekulargewicht202,22
Gehalt6 % bis 8 % (G/V) Schwefeldioxid und 2,5 % bis 3,5 % (G/V) Calciumdioxid bzw. 10 % bis 14 % (G/V) Calciumbisulfit [Ca(HSO 3 ) 2 ]
BeschreibungKlare grün-gelbe wässrige Lösung mit markantem Schwefeldioxidgeruch
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium
Reinheit
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 228 KALIUMBISULFIT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumbisulfit
Kaliumhydrogensulfit
Einecs231-870-1
Chemische FormelKHSO 3 in wässriger Lösung
Molekulargewicht120,17
GehaltNicht weniger als 280 g KHSO 3 pro Liter (bzw. 150 g SO 2 pro Liter)
BeschreibungKlare, farblose wässrige Lösung
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium
Reinheit
EisenNicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
SelenNicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO 2 -Gehalt
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 230 BIPHENYL

SynonymeDiphenyl
Definition
Chemische Bezeichnung1,1 ′-Biphenyl
Phenylbenzol
Einecs202-163-5
Chemische FormelC 12 H 10
Molekulargewicht154,20
GehaltNicht weniger als 99,8 %
BeschreibungWeißer bzw. hellgelber bis gelbbrauner kristalliner Festkörper mit charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Schmelzbereich68,5 o C bis 70,5 o C
B.: SiedebereichDestilliert völlig im Bereich von 2,5 o C zwischen 252,5 o C und 257,5 o C
Reinheit
BenzolNicht mehr als 10 mg/kg
Aromatische AmineNicht mehr als 2 mg/kg (als Anilin)
PhenolderivateNicht mehr als 5 mg/kg (als Phenol)
Leicht carbonisierbare StoffeEine kalte Lösung von 0,5 g Biphenyl in 5 ml 94,5 -95,5 %iger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält
Terphenyl- und höhere PolyphenylderivateNicht mehr als 0,2 %
Polyzyklische aromatische KohlenwasserstoffeNicht vorhanden
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 231 ORTHOPHENYLPHENOL

Definition
Chemische Bezeichnung(1,1′-Biphenyl)-2-ol
2-Hydroxydiphenyl
o -Hydroxydiphenyl
Einecs201-993-5
Chemische FormelC 12 H 10 O
Molekulargewicht170,20
GehaltNicht weniger als 99 %
BeschreibungWeißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich56 o C bis 58 o C
B.: Positive Prüfung auf PhenolatEthanollösung (1 g in 10 ml) färbt sich bei Zugabe von 10 % Eisenchloridlösung grün
Reinheit
SulfatascheNicht mehr als 0,05 %
DiphenyletherNicht mehr als 0,3 %
p- PhenylphenolNicht mehr als 0,1 %
1-NaphtholNicht mehr als 0,01 %
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 232 NATRIUMORTHOPHENYLPHENOL

SynonymeNatriumorthophenylphenolat
Natriumsalz von o -Phenylphenol
Definition
Chemische BezeichnungNatriumorthophenylphenol
Einecs205-055-6
Chemische FormelC 12 H 9 ONa · 4H 2 O
Molekulargewicht264,26
GehaltNicht weniger als 97 % C 12 H 9 ONa · 4H 2 O
BeschreibungWeißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Phenolat und auf Natrium
B.: Schmelzbereich des durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Orthophenylphenols aus der Probe 56 o C bis 58 o C nach Trocknen im Schwefelsäureexsikkator
C.: pH-Wert einer 2%igen wässrigen LösungZwischen 11,1 und 11,8
Reinheit
DiphenyletherNicht mehr als 0,3 %
p- PhenylphenolNicht mehr als 0,1 %
1-NaphtholNicht mehr als 0,01 %
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 233 THIABENDAZOL

Definition
Chemische Bezeichnung4-(2-Benzimidazolyl)thiazol
2-(4-Thiazolyl)-1H-Benzimidazol
Einecs205-725-8
Chemische FormelC 10 H 7 N 3 S
Molekulargewicht201,26
GehaltNicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes bzw. fast weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich296 o C bis 303 o C
B.: SpektrometrieAbsorptionsmaxima in 0,1 N HCl (0,0005 % G/V) bei 302 nm, 258 nm und 243 nm
bei 302 ± 2 nm: ca. 1 230
bei 258 ± 2 nm: ca. 200
bei 243 ± 2 nm: ca. 620
Absorptionsgrad 243 nm/302 nm = 0,47 bis 0,53
Absorptionsgrad 258 nm/302 nm = 0,14 bis 0,18
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 0,5 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SulfatascheNicht mehr als 0,2 %
SelenNicht mehr als 3 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 234 NISIN

DefinitionNisin besteht aus verschiedenen eng verwandten Polypeptiden, die durch natürliche Arten von Streptococcus lactis , Lancefield-Gruppe N erzeugt werden
Einecs215-807-5
Chemische FormelC 143 H 230 N 42 O 37 S 7
Molekulargewicht3 354,12
GehaltNisinkonzentrat enthält nicht weniger als 900 Einheiten pro mg in einer Mischung aus fettfreien Milchfeststoffen mit einem Natriumchloridgehalt von mindestens 50 %
BeschreibungWeißes Pulver
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 3 %, wenn bei 102 o C bis 103 o C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet
ArsenNicht mehr als 1 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 235 NATAMYCIN

SynonymePimaricin
DefinitionNatamycin ist ein Fungizid der Polyen-Makrolid-Gruppe und wird von natürlichen Arten des Streptomyces natalensis bzw. des Streptococcus lactis erzeugt
Einecs231-683-5
Chemische FormelC 33 H 47 O 13 N
Molekulargewicht665,74
GehaltNicht weniger als 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes bis cremefarbenes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Farbreaktion—: konzentrierter Salzsäure entsteht blaue Färbung;
B.: SpektrometrieEine 0,0005 %ige (G/V) Lösung in einer 1%igen methanolischen Essigsäurelösung hat ein Absorptionsmaximum bei etwa 290 nm, 303 nm und 318 nm und einen Absatz bei etwas 280 nm, die Minima liegen bei etwa 250 nm, 295 nm und 311 nm
C.: pH-Wert5,5 bis 7,5 (1%ige Lösung (G/V) in vorher neutralisierter Mischung aus 20 Teilen Dimethylformamid und 80 Teilen Wasser)
D.: Spezifische Drehung[α] D 20 = + 250 o bis + 295 o (1%ige Lösung (G/V) in kristallisierter Essigsäure bei 20 o C, berechnet aufgrund der Trockenmasse)
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 8 % (über P 2 O 5 bei 60 o C zur Gewichtskonstanz vakuumgetrocknet)
SulfatascheNicht mehr als 0,5 %
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg
Mikrobiologische Kriterien: GesamtkeimzahlNicht mehr als 100 Kolonien pro Gramm

E 239 HEXAMETHYLENTETRAMIN

SynonymeHexamin,
Methenamin
Definition
Chemische Bezeichnung1,3,5,7-Tetraazatricyclo[3.3.1.1 3,7 ]-decan, Hexamethylentetramin
Einecs202-905-8
Chemische FormelC 6 H 12 N 4
Molekulargewicht140,19
GehaltNicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungFarbloses bzw. weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Formaldehyd und Ammoniak
B.: SublimationspunktCa. 260 o C
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 0,5 % nach 2-stündigem Vakuumtrocknen über P 2 O 5 bei 105 o C
SulfatascheNicht mehr als 0,05 %
SulfateNicht mehr als 0,005 %, ausgedrückt als SO 4
ChlorideNicht mehr als 0,005 %, ausgedrückt als Cl
AmmoniumsalzeNicht nachweisbar
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 242 DIMETHYLDICARBONAT

SynonymeDMDC
Dimethylpyrocarbonat
Definition
Chemische BezeichnungDimethyldicarbonat
Pyrokohlensäuredimethylester
Einecs224-859-8
Chemische FormelC 4 H 6 O 5
Molekulargewicht134,09
GehaltNicht weniger als 99,8 %
BeschreibungFarblose Flüssigkeit, zersetzt sich in wässriger Lösung; ätzend für Haut und Augen und giftig beim Einatmen bzw. Verzehr
Merkmale
A.: ZersetzungNach Verdünnen positive Prüfung auf CO 2 und Methanol
B.: Schmelzpunkt17 o C
Siedepunkt172 o C unter Zersetzung
C.: Dichte bei 20 o CCa. 1,25 g/cm 3
D.: Infrarot-SpektrumMaxima bei 1 156 und 1 832 cm - 1
Reinheit
DimethylcarbonatNicht mehr als 0,2 %
Chlor, insgesamtNicht mehr als 3 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 249 KALIUMNITRIT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumnitrit
Einecs231-832-4
Chemische FormelKNO 2
Molekulargewicht85,11
GehaltNicht weniger als 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz 5
BeschreibungWeiße bzw. leicht gelbliche hygroskopische Granulate
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Kalium
B.: pH-Wert einer 5%igen Lösung6,0 bis 9,0
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 3 % nach 4-stündigem Trocknen über Kieselgel
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 250 NATRIUMNITRIT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumnitrit
Einecs231-555-9
Chemische FormelNaNO 2
Molekulargewicht69,00
GehaltNicht weniger als 97 %, bezogen auf die Trockensubstanz 6
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver bzw. gelbliche Klumpen
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 0,25 % nach 4-stündigem Trocknen über Kieselgel
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 251 NATRIUMNITRAT

1. FESTES NATRIUMNITRAT

SynonymeChilesalpeter
Natronsalpeter
Definition
Chemische BezeichnungNatriumnitrat
Einecs231-554-3
Chemische FormelNaNO 3
Molekulargewicht85,00
GehaltMindestens 99 % nach dem Trocknen
BeschreibungWeißes, kristallines, leicht hygroskopisches Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Natrium
B.: pH-Wert einer 5%igen Lösung5,5 bis 8,3
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % nach 4-stündigem Trocknen bei 105 o C
NitriteHöchstens 30 mg/kg, ausgedrückt als NaNO 2
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 251 NATRIUMNITRAT

2. FLÜSSIGES NATRIUMNITRAT

DefinitionFlüssiges Natriumnitrat ist eine wässrige Natriumnitratlösung als direktes Ergebnis der chemischen Reaktion zwischen Natriumhydroxid und Salpetersäure in stoechiometrischen Mengen, ohne nachfolgende Kristallisation. Standardisierte Formen, die aus diesen Spezifikationen entsprechendem flüssigen Natriumnitrat hergestellt werden, dürfen Salpetersäure in übermäßigen Mengen enthalten, wenn deutlich angegeben oder etikettiert
Chemische BezeichnungNatriumnitrat
Einecs231-554-3
Chemische FormelNaNO 3
Molekulargewicht85,00
Gehalt33,5 % bis 40,0 % NaNO 3
BeschreibungKlare farblose Flüssigkeit
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Natrium
B.: pH-WertMindestens 1,5 und höchstens 3,5
Reinheit
Freie SalpetersäureHöchstens 0,01 %
NitriteHöchstens 10 mg/kg, ausgedrückt als NaNO 2
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,3 mg/kg
Diese Spezifikation gilt für eine 35%ige wässrige Lösung

E 252 KALIUMNITRAT

SynonymeSalpeter
Kalisalpeter
Kaliumsalz der Salpetersäure
Definition
Chemische BezeichnungKaliumnitrat
Einecs231-818-8
Chemische FormelKNO 3
Molekulargewicht101,11
GehaltNicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes kristallines Pulver bzw. transparente Prismen mit kühlem, salzigem, scharfem Geschmack
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Kalium
B.: pH-Wert einer 5%igen Lösung4,5 bis 8,5
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 1 % nach 4-stündigem Trocknen bei 105 o C
NitriteNicht mehr als 20 mg/kg, ausgedrückt als KNO 2
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 260 ESSIGSÄURE

SynonymeEisessig
Definition
Chemische BezeichnungEssigsäure
Ethansäure
Einecs200-580-7
Chemische FormelC 2 H 4 O 2
Molekulargewicht60,05
GehaltNicht weniger als 99,8 %
BeschreibungKlare farblose Flüssigkeit mit stechendem charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Siedepunkt118 o C unter 760 mm Hg
B.: Spezifisches GewichtEtwa 1,049
C.: Eine Lösung im Verhältnis eins zu drei ermöglicht positive Prüfungen auf Acetat
D.: ErstarrungspunktNicht unter 14,5 o C
Reinheit
Nichtflüchtige RückständeNicht mehr als 100 mg/kg
Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare VerunreinigungenNicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure
Leicht oxidierbare Stoffe2 ml der Probe in einem Glasstopfbehälter mit 10 ml Wasser auflösen und 0,1 ml 0,1 N Kaliumpermanganat hinzufügen; keine farbliche Änderung von rosa zu braun innerhalb von 30 min.
ArsenNicht mehr als 1 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetall (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 261 KALIUMACETAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumacetat
Einecs204-822-2
Chemische FormelC 2 H 3 KO 2
Molekulargewicht98,14
GehaltNicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungFarblose, hygroskopische Kristalle bzw. ein weißes kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch
Merkmale
A.: pH-Wert einer 5%igen wässrigen Lösung7,5 bis 9,0
B.: Positive Prüfungen auf Acetat und auf Kalium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 8 % nach 2-stündigem Trocknen bei 150 o C
Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare VerunreinigungenNicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 262 (i) NATRIUMACETAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumacetat
Einecs204-823-8
Chemische FormelC 2 H 3 NaO 2 · nH 2 O (n = 0 oder 3)
MolekulargewichtAnhydrat:82,03
Trihydrat:136,08
GehaltSowohl Anhydrat als auch Trihydrat enthalten nicht weniger als 98,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungAnhydrat:Weißes, geruchloses, körniges, hygroskopisches Pulver
Trihydrat:Farblose, transparente Kristalle bzw. körniges, kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch; verwittert in warmer trockener Luft
Merkmale
A.: pH-Wert einer 1,0 %igen wässrigen Lösung8,0 bis 9,5
B.: Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustAnhydrat:Nicht mehr als 2 % (120 o C, 4 Std.)
Trihydrat:Zwischen 36 und 42 % (120 o C, 4 Std.)
Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare VerunreinigungenNicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 262 (ii) NATRIUMDIACETAT

DefinitionNatriumdiacetat ist eine Molekülverbindung von Natriumacetat und Essigsäure
Chemische BezeichnungNatriumhydrogendiacetat
Einecs204-814-9
Chemische FormelC 4 H 7 NaO 4 · nH 2 O (n = 0 oder 3)
Molekulargewicht142,09 (Trockensubstanz)
Gehalt39 bis 41 % freie Essigsäure und 58 bis 60 % Natriumacetat
BeschreibungWeißer, hygroskopischer, kristalliner Feststoff mit essigsaurem Geruch
Merkmale
A.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen Lösung4,5 bis 5,0
B.: Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 2 % (Karl-Fischer-Verfahren)
Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare VerunreinigungenNicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 263 CALCIUMACETAT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumacetat
Einecs200-540-9
Chemische FormelAnhydrat:C 4 H 6 O 4 Ca
Monohydrat:C 4 H 6 O 4 Ca · H 2 O
MolekulargewichtAnhydrat:158,17
Monohydrat:176,18
GehaltNicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWasserfreies Calciumacetat ist ein weißer, hygroskopischer, massiger, kristalliner Feststoff mit leicht bitterem Geschmack. Ein leichter Essigsäuregeruch kann auftreten. Das Monohydrat kann Nadelkristall-, Granulat- oder Pulverform haben
Merkmale
A.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen Lösung6,0 bis 9,0
B.: Positive Prüfungen auf Acetat und auf Calcium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 11 % nach dem Trocknen (155 o C zur Gewichtskonstanz für das Monohydrat)
Wasserunlösliche StoffeNicht mehr als 0,3 %
Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare VerunreinigungenNicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 270 MILCHSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungMilchsäure
2-Hydroxypropionsäure
1-Hydroxyethan-1-carbonsäure
Einecs200-018-0
Chemische FormelC 3 H 6 O 3
Molekulargewicht90,08
GehaltNicht weniger als 76 % und nicht mehr als 84 %
BeschreibungFarblose bzw. gelbliche, fast geruchlose, zähflüssige Flüssigkeit mit Säuregeschmack aus einer Mischung aus Milchsäure (C 3 H 6 O 3 ) und Milchsäurelactat (C 6 H 10 O 5 ). Sie wird durch Milchsäuregärung von Zucker gewonnen bzw. synthetisch hergestellt
Anmerkung:
Milchsäure ist hygroskopisch. Wenn durch Sieden eingedampft, kondensiert sie zu Milchsäurelactat, das bei Verdünnung und Erhitzen zu Milchsäure hydrolisiert.
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Lactat
Reinheit
SulfatascheNicht mehr als 0,1 %
ChloridNicht mehr als 0,2 %
SulfatNicht mehr als 0,25 %
EisenNicht mehr als 10 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg
Anmerkung:
Diese Spezifikation gilt für eine 80%ige wässrige Lösung; für schwächere wässrige Lösungen werden die Werte nach dem Milchsäuregehalt berechnet.

E 280 PROPIONSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungPropionsäure
Propansäure
Einecs201-176-3
Chemische FormelC 3 H 6 O 2
Molekulargewicht74,08
GehaltNicht weniger als 99,5 %
BeschreibungFarblose bzw. leicht gelbliche ölige Flüssigkeit mit leicht stechendem Geruch
Merkmale
A.: Schmelzpunkt- 22 o C
B.: Siedebereich138,5 o C bis 142,5 o C
Reinheit
Nichtflüchtige RückständeNicht mehr als 0,01 %, wenn bei 140 o C zur Gewichtskonstanz getrocknet
AldehydeNicht mehr als 0,1 %, ausgedrückt als Formaldehyd
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 281 NATRIUMPROPIONAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumpropionat
Natriumpropanat
Einecs205-290-4
Chemische FormelC 3 H 5 O 2 Na
Molekulargewicht96,06
GehaltNicht weniger als 99 % nach 2-stündigem Trocknen bei 105 o C
BeschreibungWeißes, kristallines, hygroskopisches Pulver; feines, weißes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Propionat und auf Natrium
B.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen Lösung7,5 bis 10,5
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 4 %, bestimmt durch 2-stündiges Trocknen bei 105 o C
Wasserunlösliche StoffeNicht mehr als 0,1 %
EisenNicht mehr als 50 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 282 CALCIUMPROPIONAT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumpropionat
Einecs223-795-8
Chemische FormelC 6 H 10 O 4 Ca
Molekulargewicht186,22
GehaltNicht weniger als 99 % nach 2-stündigem Trocknen bei 105 o C
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Propionat und auf Calcium
B.: pH-Wert einer 10%igen wässrigen Lösung6,0 bis 9,0
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 4 %, bestimmt durch 2-stündiges Trocknen bei 105 o C
Wasserunlösliche StoffeNicht mehr als 0,3 %
EisenNicht mehr als 50 mg/kg
FluoridNicht mehr als 10 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 283 KALIUMPROPIONAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumpropionat
Kaliumpropanat
Einecs206-323-5
Chemische FormelC 3 H 5 KO 2
Molekulargewicht112,17
GehaltNicht weniger als 99 % nach 2-stündigem Trocknen bei 105 o C
BeschreibungWeißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Propionat und auf Kalium
Reinheit
TrocknungsverlustNicht mehr als 4 %, bestimmt durch 2-stündiges Trocknen bei 105 o C
Wasserunlösliche StoffeNicht mehr als 0,3 %
EisenNicht mehr als 30 mg/kg
FluoridNicht mehr als 10 mg/kg
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 284 BORSÄURE

SynonymeBorsäure
Orthoborsäure
Borofax
Definition
Einecs233-139-2
Chemische FormelH 3 BO 3
Molekulargewicht61,84
GehaltNicht weniger als 99,5 %
BeschreibungFarblose, geruchlose, transparente Kristalle bzw. weißes Granulat bzw. Pulver, fühlt sich leicht fettig an; kommt in der Natur in Form des Minerals Sassolit vor
Merkmale
A.: SchmelzpunktCa. 171 o C
B.: Verbrennt mit einer grünen Flamme
C.: pH-Wert einer 3,3 %igen wässrigen Lösung3,8 bis 4,8
Reinheit
PeroxideKeine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung
ArsenNicht mehr als 1 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 285 NATRIUMTETRABORAT (BORAX)

SynonymeNatriumborat
Borax
Definition
Chemische BezeichnungNatriumtetraborat
Natriumbiborat
Natriumpyroborat
Einecs215-540-4
Chemische FormelNa 2 B 4 O 7
Na 2 B 4 O 7 · 10H 2 O
Molekulargewicht201,27
BeschreibungPulver bzw. glasähnliche Platten, die bei Luftkontakt undurchsichtig werden; in Wasser langsam löslich
Merkmale
A.: SchmelzbereichZwischen 171 o C und 175 o C mit Zersetzung
Reinheit
PeroxideKeine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung
ArsenNicht mehr als 1 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg

E 290 KOHLENDIOXID

SynonymeKohlensäure
Trockeneis (Festform)
Kohlensäureanhydrid
Definition
Chemische BezeichnungKohlendioxid
Einecs204-696-9
Chemische FormelCO 2
Molekulargewicht44,01
GehaltNicht weniger als 99 % (G/V) des Gases
BeschreibungUnter Normalbedingungen farbloses Gas mit leicht stechendem Geruch. Im Handel erhältliches Kohlendioxid wird flüssig in Druckzylindern oder in Großraumspeichersystemen bzw. in komprimierten Festblöcken (Trockeneis) transportiert und gehandelt. Feste Formen enthalten normalerweise Zusätze wie Propylenglykol oder Mineralöl als Bindemittel
Merkmale
A.: AusfällungStrömt ein Teil der Probe durch eine Bariumhydroxidlösung, entsteht eine weiße Ausfällung, die sich in verdünnter Essigsäure unter Schaumbildung auflöst
Reinheit
AciditätWerden 915 ml Gas durch 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser durchgeperlt, so darf dieses Wasser bei Verwendung von Methylorange als Indikator keinen höheren Säuregrad aufweisen als 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser, dem 1 ml Chlorwasserstoffsäure (0,01 N) zugesetzt wurde
Reduzierende Stoffe, Phosphorwasserstoff und Sulfit915 ml Gas, durch 25 ml mit 3 ml Ammoniak angereichertes Ammoniaksilbernitratreagens durchgeperlt, darf nicht zur Trübung bzw. Schwarzfärbung dieser Lösung führen
KohlenmonoxidNicht mehr als 10 μl/l
ÖlNicht mehr als 0,1 mg/l

E 296 ÄPFELSÄURE

SynonymDL-Äpfelsäure
Definition
Chemischer NameDL-Äpfelsäure, Hydroxybutandisäure, Hydroxybernsteinsäure
Einecs230-022-8
Chemische FormelC 4 H 6 O 5
Molekulargewicht134,09
GehaltGehalt mindestens 99 %
BeschreibungWeißes oder fast weißes kristallines Pulver oder Körner
Merkmale
A.: Schmelzbereich127 o C bis 132 o C
B.: Reagiert positiv auf den Nachweis von Malat
C.: Lösungen dieses Stoffs sind in allen Konzentrationen optisch inaktiv
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,1 %
FumarsäureHöchstens 1 %
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 297 FUMARSÄURE

Definition
Chemische Bezeichnungtrans -Butendisäure, trans -1,2-Ethylen-Dicarbonsäure
Einecs203-743-0
Chemische FormelC 4 H 4 O 4
Molekulargewicht116,07
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes kristallines Pulver oder Körner
Merkmale
A.: Schmelzbereich286 o C bis 302 o C (geschlossene Kapillare, rasche Erwärmung)
B.: Reagiert positiv auf den Doppelbindungs- und den 1,2 -Dicarbonsäure-Test
C.: pH-Wert einer 0,05 %igen Lösung bei 25 o C3,0 bis 3,2
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (120 o C, 4 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,1 %
MaleinsäureHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 300 ASCORBINSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungL-Ascorbinsäure
Ascorbinsäure
2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton
3-Keto-L-gulofuranolacton
Einecs200-066-2
Chemische FormelC 6 H 8 O 6
Molekulargewicht176,13
GehaltAscorbinsäure enthält nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99 % C 6 H 8 O 6
BeschreibungWeißes bis schwach gelbliches, geruchloses kristallines Pulver
Merkmale
A.: SchmelzbereichZwischen 189 o C und 193 o C mit Zersetzung
B.: Positive Prüfung auf Ascorbinsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,4 % nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Spezifische Drehung[α] D 20 zwischen +20,5 o und +21,5 o (10 % Gewicht/Volumen wässrige Lösung)
pH-Wert in 2 % wässriger LösungZwischen 2,4 und 2,8
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 301 NATRIUMASCORBAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumascorbat
Natrium-L-Ascorbat
2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lactronnatriumenolat
3-Keto-L-gulofuranolactonnatriumenolat
Einecs205-126-1
Chemische FormelC 6 H 7 O 6 Na
Molekulargewicht198,11
GehaltNatriumascorbat enthält nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99 % C 6 H 7 O 6 Na
BeschreibungWeißes oder fast weißes, geruchloses kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung dunkler wird
Merkmale
A.: Positive Prüfungen und Ascorbat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,25 % nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure
Spezifische Drehung[α] D 20 zwischen + 103 o und + 106 o (10 % Gewicht/Volumen wässrige Lösung)
pH-Wert in 10 % wässriger LösungZwischen 6,5 und 8,0
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 302 CALCIUMASCORBAT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumascorbatdihydrat
Calciumsalz von 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lactondihydrat
Einecs227-261-5
Chemische FormelC 12 H 14 O 12 Ca · 2H 2 O
Molekulargewicht426,35
GehaltMindestens 98 % der von flüchtigen Bestandteilen freien Substanz
BeschreibungWeißes bis sehr schwach graugelb gefärbtes geruchloses kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Ascorbat und auf Calcium
Reinheit
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
Spezifische Drehung[α] D 20 zwischen + 95 o und + 97 o (5 % Gewicht/Volumen wässrige Lösung)
pH-Wert in 10 % wässriger LösungZwischen 6,0 und 7,5
Flüchtige BestandteileHöchstens 0,3 %, bestimmt durch 24-stündiges Trocknen bei Raumtemperatur in einem Exsikkator über Schwefelsäure oder Phosphorpentoxid
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 304 (i) ASCORBYLPALMITAT

Definition
Chemische BezeichnungAscorbylpalmitat
L-Ascorbylpalmitat
2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton-6-palmitat
6-Palmitoyl-3-keto-L-gulofuranolacton
Einecs205-305-4
Chemische FormelC 22 H 38 O 7
Molekulargewicht414,55
GehaltMindestens 98 % der getrockneten Substanz
BeschreibungWeißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch
Merkmale
A.: SchmelzbereichZwischen 107 o C und 117 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,0 % nach 1-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 o C und 60 o C
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Spezifische Drehung[α] D 20 zwischen + 21 o und + 24 o (5 % Gewicht/Volumen in Methanollösung)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 304 (ii) ASCORBYLSTEARAT

Definition
Chemische BezeichnungAscorbylstearat
L-Ascorbylstearat
2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton-6-stearat
6-Stearoyl-3-keto-L-gulofuranolacton
Einecs246-944-9
Chemische FormelC 24 H 42 O 7
Molekulargewicht442,6
GehaltMindestens 98 %
BeschreibungWeißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch
Merkmale
A.: SchmelzpunktEtwa 116 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,0 % nach 1-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 o C und 60 o C
SulfatascheHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 306 STARK TOCOPHEROLHALTIGE EXTRAKTE

DefinitionGewonnen durch Vakuum-Dampfdestillation von pflanzlichen Speiseölerzeugnissen; enthält konzentrierte Tocopherole und Tocotrienole
Enthält Tocopherole wie D-α-, D-β-, D-γ- und D-δ-Tocopherole
Molekulargewicht430,71 (D-α-Tocopherol)
GehaltMindestens 34 % Tocopherole insgesamt
BeschreibungBräunlichrotes bis rotes klares, zähflüssiges Öl mit mildem, charakteristischem Geruch und Geschmack. Wachsähnliche Bestandteile können in mikrokristalliner Form abgeschieden werden
Merkmale
A.: Nachweis durch ein geeignetes chromatografisches Verfahren (Gas/Flüssigkeit)
B.: LöslichkeitstestsNicht wasserlöslich; löslich in Ethanol; mischbar mit Äther
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Spezifische Drehung[α] D 20 mindestens + 20 o
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 307 ALPHA-TOCOPHEROL

SynonymeDL-α-Tocopherol
Definition
Chemische BezeichnungDL-5,7,8-Trimethyltocol
DL-2,5,7,8-Tetramethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol
Einecs233-466-0
Chemische FormelC 29 H 50 O 2
Molekulargewicht430,71
GehaltMindestens 96 %
BeschreibungGelblich bis gelbbraunes, nahezu geruchloses, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt
Merkmale
A.: LöslichkeitstestsNicht wasserlöslich; leicht löslich in Ethanol; mischbar mit Ether
B.: SpektrophotometrieIn reinem Ehtanol ist die maximale Absorption etwa 292 nm
Reinheit
Brechungsindexn D 20 1,503 bis 1,507
Spezifische Absorption in Ethanol(292 nm) 72 bis 76
(0,01 g in 200 ml reinem Ethanol)
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Spezifische Drehung[α] D 25 0 o ±0,05 o (10%ige Lösung in Chloroform)
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 308 GAMMA-TOCOPHEROL

SynonymeDL-γ-Tocopherol
Definition
Chemische Bezeichnung2,7,8-Trimethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol
Einecs231-523-4
Chemische FormelC 28 H 48 O 2
Molekulargewicht416,69
GehaltMindestens 97 %
BeschreibungHellgelbes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt
Merkmale
A.: SpektrometrieIn reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm
Reinheit
Spezifische Absorption in Ethanol(298 nm) 91 bis 97
(257 nm) 5,0 bis 8,0
Brechungsindex1,503 bis 1,507
SulfatascheHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 309 DELTA-TOCOPHEROL

Definition
Chemische Bezeichnung2,8-Dimethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol
Einecs204-299-0
Chemische FormelC 27 H 46 O 2
Molekulargewicht402,7
GehaltMindestens 97 %
BeschreibungHellgelbes oder orangefarbenes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt
Merkmale
A.: SpektrometrieIn reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm
Reinheit
Spezifische Absorption in Ethanol(298 nm) 89 bis 95
(257 nm) 3,0 bis 6,0
Brechungsindex1,500 bis 1,504
SulfatascheHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 310 PROPYLGALLAT

Definition
Chemische BezeichnungPropylgallat
Propylester der Gallussäure
n-Propylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure
Einecs204-498-2
Chemische FormelC 10 H 12 O 5
Molekulargewicht212,20
GehaltMindestens 98 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes bis cremeweißes, geruchloses kristallines Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitSchwer löslich in Wasser; leicht löslich in Ethanol, Ether und 1,2-Propandiol
B.: SchmelzbereichZwischen 146 o C und 150 o C nach 4-stündigem Trocknen bei 110 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1,0 % (110 o C, 4 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Freie SäurenHöchstens 0,5 %, als Gallussäure
Chlorierte organische VerbindungenHöchstens 100 mg/kg, als Chlor
Spezifische Absorption in Ethanol(275 nm), mindestens 485 und höchstens 520
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 311 OCTYLGALLAT

Definition
Chemische BezeichnungOctylgallat
Octylester der Gallussäure
n-Octylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure
Einecs213-853-0
Chemische FormelC 15 H 22 O 5
Molekulargewicht282,34
GehaltMindestens 98 %, nach 6-stündigem Trocknen bei 90 o C
BeschreibungWeißes bis cremeweißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitWasserunlöslich; leicht löslich in Ethanol, Ether und 1,2-Propandiol
B.: SchmelzbereichZwischen 99 o C und 102 o C nach 6-stündigem Trocknen bei 90 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (90 o C, 6 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,05 %
Freie SäurenHöchstens 0,5 %, als Gallussäure
Chlorierte organische VerbindungenHöchstens 100 mg/kg, als Chlor
Spezifische Absorption in Ethanol(275 nm), mindestens 375 und höchstens 390
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 312 DODECYLGALLAT

SynonymeLaurylgallat
Definition
Chemische BezeichnungDodecylgallat
Dodecylester der Gallussäure
n-Dodecylester (oder Laurylester) der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure
Einecs214-620-6
Chemische FormelC 19 H 30 O 5
Molekulargewicht338,45
GehaltMindestens 98 %, nach 6-stündigem Trocknen bei 90 o C
BeschreibungWeißes oder cremeweißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitWasserunlöslich; leicht löslich in Ethanol und Ether
B.: SchmelzbereichZwischen 95 o C und 98 o C nach 6-stündigem Trocknen bei 90 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (90 o C, 6 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,05 %
Freie SäurenHöchstens 0,5 %, als Gallussäure
Chlorierte organische VerbindungenHöchstens 100 mg/kg, als Chlor
Spezifische Absorption in Ethanol(275 nm), mindestens 300 und höchstens 325
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 30 mg/kg

E 315 ISOASCORBINSÄURE

SynonymeErythorbinsäure
D-Araboascorbinsäure
Definition
Chemische BezeichnungD-Erytho-2-hexencarbonsäure-γ-lacton
Isoascorbinsäure
D-Isoascorbinsäure
Einecs201-928-0
Chemische FormelC 6 H 8 O 6
Molekulargewicht176,13
GehaltMindestens 98 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes oder gelbliches kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung allmählich dunkler wird
Merkmale
A.: SchmelzbereichZwischen 164 o C und 172 o C mit Zersetzung
B.: Positivtest für Ascorbinsäure/Farbreaktion
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,4 % nach 3-stündigem Trocknen unter verringertem Druck auf Kieselsäuregel
SulfatascheHöchstens 0,3 %
Spezifische Drehung[α] -16,5 o bis -18,0 o (10 % (wt/v) wässrige Lösung)
OxalateBei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10%igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 316 NATRIUMISOASCORBAT

SynonymeNatriumerythorbat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumisoascorbat
Natrium-D-isoascorbinsäure
Natriumsalz von 2,3-Didehydro-D-erytho-hexon-1,4-lacton
3-Keto-D-gulofurano-lacton-natriumenolatmonohydrat
Einecs228-973-9
Chemische FormelC 6 H 7 O 6 Na· H 2 O
Molekulargewicht216,13
GehaltMindestens 98 % nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure, ausgedrückt als Monohydrat
BeschreibungWeißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; schwer löslich in Ethanol
B.: Positive Prüfung auf Ascorbinsäure/Farbreaktion
C.: Positive Prüfung auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,25 % nach 24-stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure
Spezifische Drehung[α] + 95 o bis + 98 o (10 % (Gewicht/Volumen) wässrige Lösung)
pH-Wert einer 10%igen wässrigen Lösung5,5 bis 8,0
OxalateBei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10%igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 319 TERTIÄR-BUTYLHYDROCHINON (TBHQ)

SynonymeTBHQ
Definition
Chemische Bezeichnungtert -Butyl-1,4-benzenediol
2-(1,1-Dimethylethyl)-1,4-benzenediol
Einecs217-752-2
Chemische FormelC 10 H 14 O 2
Molekulargewicht166,22
GehaltMindestens 99 % von C 10 H 14 O 2
BeschreibungWeißer, kristalliner Feststoff mit charakterischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitPraktisch unlöslich in Wasser; löslich in Ethanol
B.: SchmelzpunktMindestens 126,5 o C
C.: PhenoleEtwa 5 mg der Probe werden in 10 ml Methanol gelöst; dann werden 10,5 ml Dimethylaminlösung (1:4) zugegeben. Die Lösung färbt sich rot bis rosa
Reinheit
Tertiär-Butyl- p -benzochinonHöchstens 0,2 %
2,5-Di-tertiär-butylhydrochinonHöchstens 0,2 %
HydroxychinonHöchstens 0,1 %
ToluolHöchstens 25 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 320 BUTYLHYDROXYANISOL (BHA)

SynonymBHA
Definition
Chemische Bezeichnung3- tert -Butyl-4-hydroxyanisol
Gemisch aus 2- tert -Butyl-4-hydroxyanisol und 3- tert -Butyl-4-hydroxyanisol
Einecs246-563-8
Chemische FormelC 11 H 16 O 2
Molekulargewicht180,25
GehaltMindestens 98,5 % C 11 H 16 O 2 und mindestens 85 % 3- tert -Butyl-4-hydroxyanisolisomer
BeschreibungWeiße oder schwach gelbliche Kristalle oder wachsartiger Feststoff mit leicht aromatischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitNicht wasserlöslich; in Ethanol gut löslich
B.: Schmelzbereich48 o C bis 63 o C
C.: FarbreaktionReagiert positiv auf den Phenolgruppentest
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,05 % nach Kalzinierung bei 800 ± 25 o C
Verunreinigungen durch PhenoleHöchstens 0,5 %
Spezifische Absorption(290 nm), mindestens 190 und höchstens 210
Spezifische Absorption(228 nm), mindestens 326 und höchstens 345
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 321 BUTYLHYDROXYTOLUOL (BHT)

SynonymeBHT
Definition
Chemische Bezeichnung2,6-Ditertiärbutyl- p- kresol
4-Methyl-2,6-ditertiärbutylphenol
Einecs204-881-4
Chemische FormelC 15 H 24 O
Molekulargewicht220,36
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungWeißer kristalliner oder flockiger Feststoff, geruchlos oder mit charakteristischem, leicht aromatischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitNicht löslich in Wasser und 1,2-Propandiol;
leicht löslich in Ethanol
B.: Schmelzpunkt70 o C
C.: Maximale ExtinktionDie Absorption zwischen 230 nm und 320 nm einer Schicht von 2 cm einer Lösung von 1:100 000 in absolutem Ethanol hat nur ein Maximum bei 278 nm
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,005 %
Verunreinigungen durch PhenoleHöchstens 0,5 %
Spezifische Absorption in Ethanol(278 nm), mindestens 81 und höchstens 88
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als PB)Höchstens 10 mg/kg

E 322 LECITHINE

SynonymePhosphatide
Phospholipide
DefinitionLecithine sind Mischungen oder Fraktionen aus Phosphatiden, die mittels physikalischer Verfahren aus tierischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln gewonnen werden; sie umfassen auch die hydrolisierten Stoffe, die mit ungefährlichen und geeigneten Enzymen gewonnen werden. Das Enderzeugnis darf keinerlei enzymatische Restaktivität aufweisen
Die Lecithine dürfen in wässrigen Medium mittels Wasserstoffperoxid leicht gebleicht sein; diese Oxydation darf die Phosphatide der Lecithine chemisch nicht verändern
Einecs232-307-2
Gehalt—: Lecithine: mindestens 60 % in Aceton unlösliche Stoffe
—: hydrolisierte Lecithine: mindestens 56 % in Aceton unlösliche Stoffe
Beschreibung—: Lecithine: braune Flüssigkeit oder zähe Halbflüssigkeit oder Pulver
—: hydrolisierte Lecithine: hellbraune bis braune zähe Flüssigkeit oder Paste
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Cholin, Phosphor- und Fettsäuren
B.: Test für hydrolisiertes LecithinIn einen 800-ml-Becher 500 ml Wasser (30 bis 35 o C) füllen; unter ständigem Rühren langsam 50 ml der Probe hinzufügen. Bei hydrolisiertem Lecithin ergibt sich eine homogene Emulsion. Bei nicht hydrolisiertem Lecithin setzt sich eine Masse von etwa 50 g ab
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,0 % nach 1-stündigem Trocknen bei 105 o C
In Toluol unlösliche StoffeHöchstens 0,3 %
Säurezahl—: Lecithine: höchstens 35 mg Kaliumhydroxid pro Gramm
—: hydrolisierte Lecithine: höchstens 45 mg Kaliumhydroxid pro Gramm
PeroxidzahlHöchstens 10
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 325 NATRIUMLACTAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumlactat
Natrium-2-hydroxypropanoat
Einecs200-772-0
Chemische FormelC 3 H 5 NaO 3
Molekulargewicht112,06 (Trockensubstanz)
GehaltMindestens 57 % und höchstens 66 %
BeschreibungFarblose, durchsichtige Flüssigkeit
Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Lactat
B.: Positive Prüfung auf Natrium
Reinheit
SäuregehaltHöchstens 0,5 % der Trockensubstanz, ausgedrückt in Milchsäure
pH-Wert einer 20%igen wässrigen Lösung6,5 bis 7,5
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Reduzierende StoffeKeine Reduktion von Fehlingscher Lösung
Hinweis:
Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 60%ige wässrige Lösung

E 326 KALIUMLACTAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumlactat
Kalium-2-hydroxypropanoat
Einecs213-631-3
Chemische FormelC 3 H 5 O 3 K
Molekulargewicht128,17 (Trockensubstanz)
GehaltMindestens 57 % und höchstens 66 %
BeschreibungLeicht zähe, klare Flüssigkeit
Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: GlühenKaliumlactatlösung zu Asche verglühen. Die Asche ist alkalisch und schäumt beim Hinzufügen von Säure auf
B.: Farbreaktion2 ml Kaliumlactatlösung auf 5 ml einer 1%igen Lösung von Katechin in Schwefelsäure geben; im Kontaktbereich ist eine tiefrote Färbung festzustellen
C.: Positive Prüfungen auf Kalium und auf Lactat
Reinheit
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Acidität1 g Kaliumlactatlösung in 20 ml Wasser auflösen, 3 Tropfen Phenolphthalein hinzufügen und mit 0,1 Natriumhydroxid titrieren. Es sollten nicht mehr als 0,2 ml erforderlich sein
Reduzierende StoffeKeine Reduktion von Fehlingscher Lösung
Hinweis:
Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 60%ige wässrige Lösung

E 327 CALCIUMLACTAT

Definition
Chemische BezeichnungCalciumdilactat
Calciumdilactathydrat
Calciumsalz der 2-Hydroxypropansäure
Einecs212-406-7
Chemische Formel(C 3 H 5 O 2 ) 2 Ca · nH 2 O (n = 0 bis 5)
Molekulargewicht218,22 (Trockensubstanz)
GehaltMindestens 98 % (Trockensubstanz)
BeschreibungFast geruchloses, weißes kristallines Pulver oder Granulat
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Calcium und auf Lactat
B.: LöslichkeitWasserlöslich; praktisch nicht löslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustBestimmt durch 4-stündige Trocknung bei 120 o C
—: wasserfrei: höchstens 3 %
—: mit 1 Wassermolekül: höchstens 8 %
—: mit 3 Wassermolekülen: höchstens 20 %
—: mit 4,5 Wassermolekülen: höchstens 27 %
AciditätHöchstens 0,5 % der Trockensubstanz, als Milchsäure
FluorideHöchstens 30 mg/kg, als Fluor
pH-Wert einer 5%igen Lösung6,0 bis 8,0
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Reduzierende StoffeKeine Reduktion von Fehlingscher Lösung

E 330 CITRONENSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungCitronensäure
2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarboxylsäure
Einecs201-069-1
Chemische Formela): C 6 H 8 O 7 (wasserfrei)
b): C 6 H 8 O 7 · H 2 O (Monohydrat)
Molekulargewichta): 192,13 (wasserfrei)
b): 210,15 (Monohydrat)
GehaltCitronensäure (oder Zitronensäure) kann wasserfrei sein oder 1 Wassermolekül enthalten. Citronensäure enthält mindestens 99,5 % C 6 H 8 O 7 , berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes oder farbloses, geruchloses, kristallines Pulver mit sehr saurem Geschmack. Das Monohydrat verwittert in trockener Luft
Merkmale
A.: LöslichkeitSehr leicht wasserlöslich; leicht löslich in Ethanol; löslich in Ether
Reinheit
WassergehaltWasserfreie Citronensäure enthält höchstens 0,5 % Wasser; das Monohydrat enthält höchstens 8,8 % Wasser (Karl-Fischer-Verfahren)
SulfatascheHöchstens 0,05 % nach Kalzinierung bei 800 ± 25 o C
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
Leicht carbonisierbare Stoffe1 g der Probe (Pulver) mit 10 ml mindestens 98%iger Schwefelsäure im Dunkeln im Wasserbad bei 90 o C 1 Std. lang erhitzen; es darf höchstens eine schwachbraune Färbung entstehen (Vergleichsflüssigkeit K)

E 331 (i) MONONATRIUMCITRAT

SynonymeEinbasisches Natriumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungMononatriumcitrat
Mononatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Chemische Formela): C 6 H 7 O 7 Na (wasserfrei)
b): C 6 H 7 O 7 Na · H 2 O (Monohydrat)
Molekulargewichta): 214,11 (wasserfrei)
b): 232,23 (Monohydrat)
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust—: wasserfrei: höchstens 1 %
—: Monohydrat: höchstens 8,8 %
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung3,5 bis 3,8
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 331 (ii) DINATRIUMCITRAT

SynonymeZweibasisches Natriumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungDinatriumcitrat
Dinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Dinatriumsalz der Citronensäure mit 1,5 Wassermolekülen
Einecs205-623-3
Chemische FormelCH 6 O 7 Na 2 · 1,5H 2 O
Molekulargewicht263,11
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 13 % nach 4-stündiger Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung4,9 bis 5,2
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 331 (iii) TRINATRIUMCITRAT

SynonymeDreibasisches Natriumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungTrinatriumcitrat
Trinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Trinatriumsalz der Citronensäure, wasserfrei, als Dihydrat oder als Pentahydrat
Einecs200-675-3
Chemische FormelWasserfrei:C 6 H 5 O 7 Na 3
Hydrate:C 6 H 5 O 7 Na 3 · nH 2 O (n = 2 oder 5)
Molekulargewicht258,07 (wasserfrei)
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustBestimmt durch 4-stündige Trocknung bei 180 o C
—: wasserfrei:höchstens 1 %
—: Dihydrat:höchstens 13,5 %
—: Pentahydrat:höchstens 30,3 %
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
pH-Wert einer 5%igen wässrigen Lösung7,5 bis 9,0
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 332 (i) MONOKALIUMCITRAT

SynonymeEinbasisches Kaliumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungMonokaliumcitrat
Monokaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Wasserfreies Monokaliumsalz der Citronensäure
Einecs212-753-4
Chemische FormelC 6 H 7 O 7 K
Molekulargewicht230,21
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1 %, bestimmt durch 4-stündige Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung3,5 bis 3,8
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 332 (ii) TRIKALIUMCITRAT

SynonymeDreibasisches Kaliumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungTrikaliumcitrat
Trikaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Trikaliumsalzmonohydrat der Citronensäure
Einecs212-755-5
Chemische FormelC 6 H 5 O 7 K 3 · H 2 O
Molekulargewicht324,42
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 6 % nach 4-stündiger Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure
pH-Wert einer 5%igen wässrigen Lösung7,5 bis 9,0
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 333 (i) MONOCALCIUMCITRAT

SynonymeEinbasisches Calciumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungMonocalciumcitrat
Monocalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Monocalciumsalzmonohydrat der Citronensäure
Chemische Formel(C 6 H 7 O 7 ) 2 Ca · H 2 O
Molekulargewicht440,32
GehaltMindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFeines weißes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 7 % nach 4-stündiger Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung3,2 bis 3,5
FluorideHöchstens 30 mg/kg, als Fluor
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg
CarbonateDie Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2 N Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 333 (ii) DICALCIUMCITRAT

SynonymeZweibasisches Calciumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungDicalciumcitrat
Dicalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Dicalciumsalztrihydrat der Citronensäure
Chemische Formel(C 6 H 7 O 7 ) 2 Ca 2 · 3H 2 O
Molekulargewicht530,42
GehaltMindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFeines weißes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 20 % nach 4-stündiger Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
FluorideHöchstens 30 mg/kg, als Fluor
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg
CarbonateDie Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2 N·Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 333 (iii) TRICALCIUMCITRAT

SynonymeDreibasisches Calciumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungTricalciumcitrat
Tricalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure
Tricalciumsalztetrahydrat der Citronensäure
Einecs212-391-7
Chemische Formel(C 6 H 6 O 7 ) 2 Ca 3 · 4H 2 O
Molekulargewicht570,51
GehaltMindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFeines weißes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 14 % nach 4-stündiger Trocknung bei 180 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
FluorideHöchstens 30 mg/kg, als Fluor
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg
CarbonateDie Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2 N-Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 334 L(+)-WEINSÄURE

SynonymeWeinsäure
Definition
Chemische BezeichnungL-2,3-Dihydroxybernsteinsäure
D-α, β-Dihydroxybernsteinsäure
Einecs201-766-0
Chemische FormelC 4 H 6 O 6
Molekulargewicht150,09
GehaltMindestens 99,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFarbloses, lichtdurchlässiges oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich168 bis 170 o C
B.: Positive Prüfung auf Tartrat
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 %, bestimmt durch 3-stündige Trocknung über P 2 O 5
SulfatascheHöchstens 1 000 mg/kg nach Kalzinierung bei 800 ± 25 o C
spezifische optische Drehung[α] D 20 +11,5 o bis +13,5 o (20 % Gewicht/Volumen wässrige Lösung)
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

E 335 (i) MONONATRIUMTARTRAT

SynonymeMononatriumsalz der L(+)-Weinsäure
Definition
Chemische BezeichnungMononatriumsalz der L-2,3-Dihydroxybernsteinsäure
Mononatriumsalzmonohydrat der L(+)-Weinsäure
Chemische FormelC 4 H 5 O 6 Na · H 2 O
Molekulargewicht194,05
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFarblose, durchsichtige Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 335 (ii) DINATRIUMTARTRAT

Definition
Chemische BezeichnungDinatrium-L-tartrat
Dinatrium(+)-tartrat
Dinatriumsalz der (+)-2,3-Dihydroxybutandicaarbonsäure
Dinatriumsalzdihydrat der L(+)-Weinsäure
Einecs212-773-3
Chemische FormelC 4 H 4 O 6 Na 2 · 2H 2 O
Molekulargewicht230,8
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFarblose, durchsichtige Kristalle
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium
B.: Löslichkeit1 g ist in 3 ml Wasser nicht löslich; nicht löslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 17 % nach 4-stündiger Trocknung bei 150 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung7,0 bis 7,5
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 336 (i) MONOKALIUMTARTRAT

SynonymeMonobasisches Kaliumtartrat
Weinstein
Definition
Chemische BezeichnungWasserfreies Monokaliumsalz der L(+)-Weinsäure
Monokaliumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure
Chemische FormelC 4 H 5 O 6 K
Molekulargewicht188,16
GehaltMindestens 98 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes kristallines oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium
B.: Schmelzpunkt230 o C
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung3,4
TrocknungsverlustHöchstens 1 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 336 (ii) DIKALIUMTARTRAT

Definition
Chemische BezeichnungDikaliumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure
Dikaliumsalz mit 1/2 Wassermolekül der L(+)-Weinsäure
Einecs213-067-82
Chemische FormelC 4 H 4 O 6 K 2 · 1/2H 2 O
Molekulargewicht235,2
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungWeißes kristallines oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium
Reinheit
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung7,0 bis 9,0
TrocknungsverlustHöchstens 4 % nach 4-stündiger Trocknung bei 150 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 337 KALIUMNATRIUMTARTRAT

SynonymeL(+)-Kaliumnatriumtartrat
Rochellesalz
Seignettesalz
Natriumkalium-L(+)-tartrat
Definition
Chemische BezeichnungKaliumnatriumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure
L(+)-Kaliumnatriumtartrat
Einecs206-156-8
Chemische FormelC 4 H 4 O 6 KNa · 4H 2 O
Molekulargewicht282,23
GehaltMindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis
BeschreibungFarblose Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Tartrat, Kalium und Natrium
B.: Löslichkeit1 g ist in 1 ml Wasser löslich; nicht löslich in Ethanol
C.: Schmelzbereich70 o C bis 80 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 26,0 % und mindestens 21,0 % nach 3-stündiger Trocknung bei 150 o C
OxalateHöchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure
pH-Wert einer 1%igen wässrigen Lösung6,5 bis 8,5
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 338 PHOSPHORSÄURE

SynonymeOrthophosphorsäure
Monophosphorsäure
Definition
Chemische BezeichnungPhosphorsäure
Einecs231-633-2
Chemische FormelH 3 PO 4
Molekulargewicht98,00
GehaltPhosphorsäure ist im Handel erhältlich als wässrige Lösung unterschiedlicher Konzentration. Gehalt mindestens 67,0 % und höchstens 85,7 %
BeschreibungKlare, farblose, viskose Flüssigkeit
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Säure und auf Phosphat
Reinheit
Flüchtige SäurenHöchstens 10 mg/kg (als Essigsäure)
ChlorideHöchstens 200 mg/kg (als Chlor)
NitrateHöchstens 5 mg/kg (als NaNO 3 )
SulfateHöchstens 1 500 mg/kg (als CaSO 4 )
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
Bemerkung:
Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 75%ige wässrige Lösung

E 339 (i) MONONATRIUMPHOSPHAT

SynonymeMononatriummonophosphat
Saures Mononatriummonophosphat
Mononatriumorthophosphat
Einbasisches Natriumphosphat
Natriumdihydrogenmonophosphat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumdihydrogenmonophosphat
Einecs231-449-2
Chemische FormelWasserfrei: NaH 2 PO 4
Monohydrat: NaH 2 PO 4 · H 2 O
Dihydrat: NaH 2 PO 4 · 2H 2 O
MolekulargewichtWasserfrei: 119,98
Monohydrat: 138,00
Dihydrat: 156,01
GehaltEnthält nach 1-stündiger Trocknung bei 60 o C und anschließender 4-stündiger Trocknung bei 105 o C mindestens 97 % NaH 2 PO 4
P 2 O 5 -GehaltZwischen 58,0 % und 60,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiß, geruchlos, leicht zerfließend; Pulver, Kristalle oder Körner
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol oder Ether
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 4,1 und 5,0
Reinheit
TrocknungsverlustNach 1-stündiger Trocknung bei 60 o C und anschließender 4-stündiger Trocknung bei 105 o C verliert das wasserfreie Salz höchstens 2,0 %, das Monohydrat höchstens 15,0 % und das Dihydrat höchstens 25 %
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 339 (ii) DINATRIUMPHOSPHAT

SynonymeDinatriummonophosphat
Sekundäres Natriumphosphat
Dinatriumorthophosphat
Saures Dinatriumphosphat
Definition
Chemische BezeichnungDinatriumhydrogenmonophosphat
Dinatriumhydrogenorthophosphat
Einecs231-448-7
Chemische FormelWasserfrei: Na 2 HPO 4
Hydrat: Na 2 HPO 4 · nH 2 O (n = 2, 7 oder 12)
Molekulargewicht141,98 (wasserfrei)
GehaltEnthält nach 3-stündiger Trocknung bei 40 o C und anschließender 5-stündiger Trocknung bei 105 o C mindestens 98 % Na 2 HPO 4
P 2 O 5 -GehaltZwischen 49 % und 51 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWasserfreies Dinatriumhydrogenphosphat ist ein weißes, hygroskopisches, geruchloses Pulver. Als Hydrate sind erhältlich das Dihydrat (ein weißer, kristalliner, geruchloser Feststoff), das Heptahydrat (weiß, geruchlos, verwitternd; Kristalle oder körniges Pulver) und das Dodekahydrat (weiß, verwitternd, geruchlos; Pulver oder Kristalle)
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 8,4 und 9,6
Reinheit
TrocknungsverlustNach 3-stündiger Trocknung bei 40 o C und anschließender 5-stündiger Trocknung bei 105 o C beträgt der Gewichtsverlust bei der wasserfreien Form höchstens 5,0 %, beim Dihydrat höchstens 22,0 %, beim Heptahydrat höchstens 50,0 % und beim Dodekahydrat höchstens 61,0 %
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 339 (iii) TRINATRIUMPHOSPHAT

SynonymeNatriumphosphat
Tribasisches Natriumphosphat
Trinatriumorthophosphat
DefinitionTrinatriumphosphat wird aus wässrigen Lösungen gewonnen und kristallisiert in wasserfreier Form sowie mit 1/2, 1, 6, 8 oder 12H 2 O. Das Dodekahydrat kristallisiert stets aus wässrigen Lösungen mit einem Natriumhydroxidüberschuss. Es enthält 1/4NaOH-Molekül
Chemische BezeichnungTrinatriummonophosphat
Trinatriumphosphat
Trinatriumorthophosphat
Einecs231-509-8
Chemische FormelWasserfrei: Na 3 PO 4
Hydrat: Na 3 PO 4 · nH 2 O (n = 1/2, 1, 6, 8, oder 12)
Molekulargewicht163,94 (wasserfrei)
GehaltWasserfreies Natriumphosphat und seine Hydrate, mit Ausnahme des Dodekahydrats, enthalten mindestens 97,0 % Na 3 PO 4 , bezogen auf die Trockenmasse. Natriumphosphat-Dodekahydrat enthält mindestens 92,0 % Na 3 PO 4 nach dem Glühen
P 2 O 5 -GehaltZwischen 40,5 % und 43,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiß, geruchlos; Kristalle, Körner oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 11,5 und 12,5
Reinheit
GlühverlustNach 2-stündiger Trocknung bei 120 o C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei etwa 800 o C beträgt der Gewichtsverlust bei der wasserfreien Form höchstens 2,0 %, beim Monohydrat höchstens 11,0 % und beim Dodekahydrat zwischen 45,0 % und 58,0 %
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 340 (i) MONOKALIUMPHOSPHAT

SynonymeEinbasisches Kaliumphosphat
Monokaliummonophosphat
Kaliumorthophosphat
Definition
Chemische BezeichnungKaliumdihydrogenphosphat
Monokaliumdihydrogenorthophosphat
Monokaliumdihydrogenmonophosphat
Einecs231-913-4
Chemische FormelKH 2 PO 4
Molekulargewicht136,09
GehaltMindestens 98,0 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
P 2 O 5 -GehaltZwischen 51,0 % und 53,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlos, farblos; Kristalle oder weißes körniges oder kristallines Pulver, hygroskopisch
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 4,2 und 4,8
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,0 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 340 (ii) DIKALIUMPHOSPHAT

SynonymeDikaliummonophosphat
Sekundäres Kaliumphosphat
Saures Dikaliumphosphat
Dikaliumorthophosphat
Dibasisches Kaliumphosphat
Definition
Chemische BezeichnungDikaliumhydrogenmonophosphat
Dikaliumhydrogenphosphat
Dikaliumhydrogenorthophosphat
Einecs231-834-5
Chemische FormelK 2 HPO 4
Molekulargewicht174,18
GehaltMindestens 98 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
P 2 O 5 -GehaltZwischen 40,3 % und 41,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblos oder weiß; körniges Pulver, Kristalle oder Masse; zerfließend
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 8,7 und 9,4
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,0 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 340 (iii) TRIKALIUMPHOSPHATE

SynonymeKaliumphosphat
Tribasisches Kaliumphosphat
Trikaliumorthophosphat
Definition
Chemische BezeichnungTrikaliummonophosphat
Trikaliumphosphat
Trikaliumorthophosphat
Einecs231-907-1
Chemische FormelWasserfrei: K 3 PO 4
Hydrat: K 3 PO 4 · nH 2 O (n = 1 oder 3)
Molekulargewicht212,27 (wasserfrei)
GehaltMindestens 97 % nach dem Glühen
P 2 O 5 -GehaltZwischen 30,5 % und 33,0 % nach dem Glühen
BeschreibungFarblos oder weiß, geruchlos, hygroskopisch; Kristalle oder Körner. Als Hydrate sind erhältlich das Monohydrat und das Trihydrat
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 11,5 und 12,3
Reinheit
GlühverlustWasserfrei: höchstens 3,0 %; Hydrat: höchstens 23,0 %. Bestimmung nach 1-stündiger Trocknung bei 105 o C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei etwa 800 ± 25 o C
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 341 (i) MONOCALCIUMPHOSPHAT

SynonymeEinbasisches Calciumphosphat
Monocalciumorthophosphat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumdihydrogenphosphat
Einecs231-837-1
Chemische FormelWasserfrei: Ca(H 2 PO 4 ) 2
Monohydrat: Ca(H 2 PO 4 ) 2 · H 2 O
Molekulargewicht234,05 (wasserfrei)
252,08 (Monohydrat)
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
P 2 O 5 -GehaltZwischen 55,5 % und 61,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungKörniges Pulver oder weiße, zerfließende Kristalle oder Körner
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
B.: CaO-GehaltZwischen 23,0 % und 27,5 % (wasserfrei)
Zwischen 19,0 % und 24,8 % (Monohydrat)
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 14 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C (wasserfrei)
Höchstens 17,5 % nach 1-stündiger Trocknung bei 60 o C und anschließender 4-stündiger Trocknung bei 105 o C (Monohydrat)
GlühverlustHöchstens 17,5 % nach 30-minütigem Glühen bei 800 ±25 o C (wasserfrei)
Höchstens 25,0 % nach 1-stündiger Trocknung bei 105 o C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei 800 ±25 o C (Monohydrat)
FluoridHöchstens 30 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 341 (ii) DICALCIUMPHOSPHAT

SynonymeDibasisches Calciumphosphat
Dicalciumorthophosphat
Definition
Chemische BezeichnungCalciummonohydrogenphosphat
Calciumhydrogenorthophosphat
Sekundäres Calciumphosphat
Einecs231-826-1
Chemische FormelWasserfrei: CaHPO 4
Dihydrat: CaHPO 4 · 2H 2 O
Molekulargewicht136,06 (wasserfrei)
172,09 (Dihydrat)
GehaltDicalciumphosphat enthält nach 3-stündiger Trocknung bei 200 o C mindestens 98 % und höchstens das Äquivalent von 102 % CaHPO 4
P 2 O 5 -GehaltZwischen 50,0 % und 52,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiß; Kristalle oder Körner, körniges Pulver oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitstestsMäßig wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
Reinheit
GlühverlustHöchstens 8,5 % (wasserfrei) oder 26,5 % (Dihydrat) nach 30-minütigem Glühen bei 800 ±25 o C
FluoridHöchstens 50 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 341 (iii) TRICALCIUMPHOSPHAT

SynonymeTribasisches Calciumphosphat
Calciumorthophosphat
Pentacalciumhydroxymonophosphat
Calciumhydroxyapatit
DefinitionTricalciumphosphat besteht aus einem variablen Gemisch von Calciumphosphaten, die durch Neutralisierung von Phosphorsäure mit Calciumhydroxid gewonnen werden und deren Zusammensetzung ungefähr 10CaO · 3P 2 O 5 · H 2 O ist
Chemische BezeichnungPentacalciumhydroxymonophosphat
Tricalciummonophosphat
Einecs235-330-6 (Pentacalciumhydroxymonophosphat)
231-840-8 (Calciumorthophosphat)
Chemische FormelCa 5 (PO 4 ) 3 · OH oder Ca 3 (PO 4 ) 2
Molekulargewicht502 oder 310
GehaltMindestens 90 % nach dem Glühen
P 2 O 5 -GehaltZwischen 38,5 % und 48,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes, geruchloses, luftbeständiges Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitPraktisch nicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol; löslich in verdünnter Salz- und Salpetersäure
Reinheit
GlühverlustHöchstens 8 % nach Glühen bei 800 ±25 o C, bei Massekonstanz
FluoridHöchstens 50 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 343 (i) MONOMAGNESIUMPHOSPHAT

SynonymMagnesiumdihydrogenphosphat
Einbasiges Magnesiumphosphat
Monomagnesiumorthophosphat
Definition
Chemische BezeichnungMonomagnesiumdihydrogenmonophosphat
Einecs236-004-6
Chemische FormelMg(H 2 PO 4 ) 2 · nH 2 O (n = 0 bis 4)
Molekulargewicht218,30 (wasserfrei)
GehaltMindestens 51 % nach dem Glühen
BeschreibungWeißes, geruchloses, kristallines Pulver, geringfügig wasserlöslich
Merkmale
A.: Positivtest für Magnesium und Phosphat
B.: MgO-GehaltMindestens 21,5 % nach dem Glühen
Reinheit
FluoridHöchstens 10 mg/kg (ausgedrückt als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 343 (ii) DIMAGNESIUMPHOSPHAT

SynonymMagnesiumhydrogenphosphat
Zweibasiges Magnesiumphosphat
Dimagnesiumorthophosphat
Sekundäres Magnesiumphosphat
Definition
Chemische BezeichnungDimagnesiummonohydrogenmonophosphat
Einecs231-823-5
Chemische FormelMgHPO 4 · nH 2 O (n = 0 bis 3)
Molekulargewicht120,30 (wasserfrei)
GehaltMindestens 96 % nach dem Glühen
BeschreibungWeißes, geruchloses, kristallines Pulver, geringfügig wasserlöslich
Merkmale
A.: Positivtest für Magnesium und Phosphat
B.: MgO-GehaltMindestens 33 %, bezogen auf die Trockenmasse
Reinheit
FluoridHöchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 350 (i) NATRIUMMALAT

SynonymNatriumsalz der Äpfelsäure
Definition
Chemische BezeichnungDinatrium-DL-malat, Dinatriumsalz der Hydroxybutandisäure
Chemische FormelHemihydrat: C 4 H 4 Na 2 O 5 · 1/2H 2 O
Trihydrat: C 4 H 4 Na 2 O 5 · 3H 2 O
MolekulargewichtHemihydrat: 187,05
Trihydrat: 232,10
GehaltMindestens 98 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes kristallines Pulver oder Stücke
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den 1,2-Dicarbonsäure- und den Natriumtest
B.: AzofarbstoffbildungPositiv
C.: LöslichkeitGut wasserlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 7 % (130 o C, 4 Std.) für das Hemihydrat, oder 20,5 % bis 23,5 % (130 o C, 4 Std.) für das Trihydrat
BasizitätHöchstens 0,2 %, ausgedrückt als Na 2 CO 3
FumarsäureHöchstens 1 %
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 350 (ii) NATRIUMHYDROGENMALAT

SynonymMononatriumsalz der DL-Äpfelsäure
Definition
Chemische BezeichnungMononatrium-DL-malat, Mononatrium-2-DL-hydroxysuccinat
Chemische FormelC 4 H 5 NaO 5
Molekulargewicht156,07
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den 1,2-Dicarbonsäure- und den Natriumtest
B.: AzofarbstoffbildungPositiv
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % (110 o C, 3 Std.)
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
FumarsäureHöchstens 1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 351 KALIUMMALAT

SynonymKaliumsalz der Äpfelsäure
Definition
Chemische BezeichnungDikalium-DL-malat, Dikaliumsalz der Hydroxybutandisäure
Chemische FormelC 4 H 4 K 2 O 5
Molekulargewicht210,27
GehaltMindestens 59,5 %
BeschreibungFarblose oder fast farblose wässrige Lösung
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den 1,2-Dicarbonsäure- und den Kaliumtest
B.: AzofarbstoffbildungPositiv
Reinheit
BasizitätHöchstens 0,2 %, ausgedrückt als K 2 CO 3
FumarsäureHöchstens 1 %
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 352 (i) CALCIUMMALAT

SynonymCalciumsalz der Äpfelsäure
Definition
Chemische BezeichnungCalcium-DL-malat, Calcium-α-hydroxysuccinat, Calciumsalz der Hydroxybutandisäure
Chemische FormelC 4 H 4 CaO 5
Molekulargewicht172,14
GehaltMindestens 97,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Malat-, den 1,2-Dicarbonsäure- und den Calciumtest
B.: AzofarbstoffbildungPositiv
C.: LöslichkeitGering wasserlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % (100 o C, 3 Std.)
BasizitätHöchstens 0,2 % als CaCO 3
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
FumarsäureHöchstens 1 %
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 352 (ii) CALCIUMHYDROGENMALAT

SynonymMonocalciumsalz der DL-Äpfelsäure
Definition
Chemische BezeichnungMonocalcium-DL-malat, Monocalcium-2-DL-hydroxysuccinat
Chemische Formel(C 4 H 5 O 5 ) 2 Ca
GehaltGehalt mindestens 97,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den 1,2-Dicarbonsäure- und den Calciumtest
B.: AzofarbstoffbildungPositiv
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % (110 o C, 3 Std.)
MaleinsäureHöchstens 0,05 %
FumarsäureHöchstens 1 %
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 353 METAWEINSÄURE

Synonyme
Definition
Chemische BezeichnungMetaweinsäure
Chemische FormelC 4 H 6 O 6
GehaltMindestens 99,5 %
BeschreibungKristallin oder Pulver, weiß oder gelblich; stark hygroskopisch und leicht nach Karamel riechend
Merkmale
A.Stark löslich in Wasser und Ethanol
B.1 bis 10 mg des Stoffs mit 2 ml konzentrierter Schwefelsäure und 2 Tropfen Sulforesorcin-Reaktant in ein Reagenzglas geben. Bei Erhitzung auf 150 o C tritt eine intensive Violettfärbung auf
Reinheit
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 354 CALCIUMTARTRAT

SynonymeL-Calciumtartrat
Definition
Chemische BezeichnungCalcium L(+)-2,3-dihydroxybutandioat-dihydrat
Chemische FormelC 4 H 4 CaO 6 · 2H 2 O
Molekulargewicht224,18
GehaltMindestens 98,0 %
BeschreibungFein kristallines Pulver, weiß oder cremefarben
Merkmale
A.: Schwach löslich in Wasser. Löslichkeit etwa 0,01 g/100 ml Wasser (20 o C). Mäßig löslich in Ethanol. Schwach löslich in Diethylether. Löslich in Säuren
B.: Spezifische Drehung [α] 20 D+7,0 o bis +7,4 o (0,1 % in einer 1 N HCl-Lösung)
C.: pH-Wert einer 5%igen AufschlämmungZwischen 6,0 und 9,0
Reinheit
Sulfate (als H 2 SO 4 )Höchstens 1 g/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 355 ADIPINSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungHexandisäure, Butan-1,4-dicarbonsäure
Einecs204-673-3
Chemische FormelC 6 H 10 O 4
Molekulargewicht146,14
GehaltMindestens 99,6 %
BeschreibungWeiße, geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Schmelzbereich151,5 o C bis 154,0 o C
B.: LöslichkeitGering wasserlöslich; gut löslich in Ethanol
Reinheit
WasserHöchstens 0,2 % (Karl Fischer)
SulfatascheHöchstens 20 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 356 NATRIUMADIPAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumadipat
Einecs231-293-5
Chemische FormelC 6 H 8 Na 2 O 4
Molekulargewicht190,11
GehaltEnthält mindestens 99,0 % (bezogen auf die Trockenmasse)
BeschreibungKristalle oder kristallines Pulver, weiß, geruchlos
Merkmale
A.: Schmelzbereich151 o C bis 152 o C (für Adipinsäure)
B.: LöslichkeitEtwa 50 g/100 ml Wasser (20 o C)
C.: Positive Prüfung auf Natrium
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl Fischer)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 357 KALIUMADIPAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumadipat
Einecs242-838-1
Chemische FormelC 6 H 8 K 2 O 4
Molekulargewicht222,32
GehaltMindestens 99,0 % (bezogen auf die Trockenmasse)
BeschreibungKristalle oder kristallines Pulver; weiß, geruchlos
Merkmale
A.: Schmelzbereich151 o C bis 152 o C (für Adipinsäure)
B.: LöslichkeitEtwa 60 g/100 ml Wasser (20 o C)
C.: Positive Prüfung auf Kalium
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl Fischer)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 363 BERNSTEINSÄURE

Definition
Chemische BezeichnungButandisäure
Einecs203-740-4
Chemische FormelC 4 H 6 O 4
Molekulargewicht118,09
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarblose oder weiße, geruchlose Kristalle
Merkmale
A.: Schmelzbereich185,0 bis 190,0 o C
Reinheit
GlührückstandHöchstens 0,025 % (800 o C, 15min)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 380 TRIAMMONIUMCITRAT

SynonymDreibasiges Ammoniumcitrat
Definition
Chemische BezeichnungTriammoniumsalz der 2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure
Einecs222-394-5
Chemische FormelC 6 H 17 N 3 O 7
Molekulargewicht243,22
GehaltMindestens 97 %
BeschreibungWeiße bis schmutzigweiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitGut wasserlöslich
Reinheit
OxalatHöchstens 0,04 % (ausgedrückt als Oxalsäure)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 385 CALCIUMDINATRIUMETHYLENDIAMINTETRAACETAT

SynonymeCalciumdinatrium-EDTA
Calciumdinatriumedetat
Definition
Chemische BezeichnungN, N′-1,2-Ethandiylbis [N-(carboxymethyl)-glycinat] [(4-)-O, O′,O N ,O N ]calciat(2)-Dinatrium)
Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat
Calciumdinatrium(ethylendinitrilo)-tetraacetat
Einecs200-529-9
Chemische FormelC 10 H 12 O 8 CaN 2 Na 2 · 2H 2 O
Molekulargewicht410,31
GehaltNicht weniger als 97 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeiße, geruchlose, kristalline Granulate bzw. weißes bis fast weißes Pulver, leicht hygroskopisch
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Calcium
B.: Chelatbildung in Gegenwart von Metallionen
C.: pH-Wert einer 1%igen Lösung6,5 bis 7,5
Reinheit
WassergehaltZwischen 5 und 13 % (Karl-Fischer-Verfahren)
ArsenNicht mehr als 3 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 400 ALGINSÄURE

DefinitionLineares Glucuronoglykan, das hauptsächlich aus beta-(1-4)-verbundenen D-Mannuronsäure- und alpha-(1-4)-verbundenen L-Guluronsäureeinheiten in Pyranosering-Form besteht; hydrophiles kolloidales Kohlehydrat, das unter Verwendung von verdünntem Alkali aus verschiedenen natürlich vorkommenden Braunalgenarten (Phaeophyceae) extrahiert wird
Einecs232-680-1
Chemische Formel(C 6 H 8 O 6 ) n
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 20 % und nicht mehr als 23 % Kohlendioxid (CO 2 ), entsprechend 91 % bis 104,5 % Alginsäure (C 6 H 8 O 6 ) n (Äquivalentgewicht 200), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungAlginsäure kommt in faseriger, grob- und feinkörniger und in pulveriger Form vor. Weißes bis gelblich-braunes, praktisch geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser und organischen Lösungsmitteln unlöslich; in Natriumcarbonat-, Natriumhydroxid- und Trinatriumphosphat-Lösungen schwer löslich
B.: Calciumchlorid-FällungstextEiner 0,5 %igen Lösung der Probe in 1 M Natriumhydroxidlösung ein Fünftel ihres Volumens einer 2,5 %igen Calciumchloridlösung hinzufügen. Es bildet sich ein umfangreicher, gallertartiger Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Gummi arabicum, Natriumcarboxymethylcellulose, Carboxymethylstärke, Carrageen, Gelatine, Ghattigummi, Karayagummi, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Tragantgummi
C.: Ammoniumsulfat-FällungstestEiner 0,5 %igen Lösung der Probe in 1 M Natriumhydroxidlösung die Hälfte ihres Volumens einer gesättigten Ammoniumsulfatlösung hinzufügen. Es bildet sich kein Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Agar-Agar, Natriumcarboxymethylcellulose, Carrageen, verseiftem Pektin, Gelatine, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Stärke
D.: Farbreaktion0,01 g der Probe durch Schütteln mit 0,15 ml 0,1 n Natriumhydroxid möglichst vollständig lösen, 1 ml saure Eisen(III)-Sulfat-Lösung hinzufügen. Innerhalb von 5 min entwickelt sich eine kirschrote Färbung, die sich schließlich in intensives Purpurrot verändert
Reinheit
pH-Wert einer 3%igen SuspensionZwischen 2,0 und 3,5
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 4 Std.)
SulfatascheNicht mehr als 8 %, bezogen auf die Trockenmasse
1 M NatriumhydroxidlösungNicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse wasserunlösliche Bestandteile
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 401 NATRIUMALGINAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumsalz der Alginsäure
Chemische Formel(C 6 H 7 NaO 6 ) n
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 90,8 % bis 106,0 % Natriumalginat (Äquivalentgewicht 222), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungNahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Natrium und Alginsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 4 Std.)
Wasserunlösliche BestandteileNicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 402 KALIUMALGINAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumsalz der Alginsäure
Chemische Formel(C 6 H 7 KO 6 ) n
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 16,5 % und nicht mehr als 19,5 % Kohlendioxid, entsprechend 89,2 % bis 105,5 % Kaliumalginat (Äquivalentgewicht 238), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungNahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Kalium und Alginsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 4 Std.)
Wasserunlösliche BestandteileNicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 403 AMMONIUMALGINAT

Definition
Chemische BezeichnungAmmoniumsalz der Alginsäure
Chemische Formel(C 6 H 11 NO 6 ) n
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 88,7 % bis 103,6 % Ammoniumalginat (Äquivalentgewicht 217), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Ammonium und Alginsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 4 Std.)
SulfatascheHöchstens 7 % bezogen auf die Trockensubstanz
Wasserunlösliche BestandteileNicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
SchwermetalleHöchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 404 CALCIUMALGINAT

SynonymeAlginat-Calciumsalz
Definition
Chemische BezeichnungCalciumsalz der Alginsäure
Chemische Formel(C 6 H 7 Ca 1/2 O 6 ) n
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 89,6 % bis 104,5 % Calciumalginat (Äquivalentgewicht 219), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungNahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Calcium und Alginsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 4 Std.)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 405 PROPYLENGLYKOL-ALGINAT

SynonymeHydroxypropyl-Alginat
Propylenglykolester der Alginsäure
Definition
Chemische BezeichnungPropylenglykolester der Alginsäure; die Zusammensetzung schwankt je nach Veresterungsgrad und Anteil der freien und neutralisierten Carboxylgruppen im Molekül
Chemische Formel(C 9 H 14 O 7 ) n (verestert)
Molekulargewicht10 000 bis 600 000 (typischer Durchschnittswert)
GehaltNicht weniger als 16 % und nicht mehr als 20 % Kohlendioxid (CO 2 ), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungNahezu geruchloses, weißes bis gelblich-braunes faseriges oder körniges Pulver
Merkmale
A.: Nach der Hydrolyse Positivtest für Propylenglykol und Alginsäure
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 20 % (bei 105 o C über 4 Std.)
Gesamt-PropylenglykolgehaltZwischen 15 % und 45 %
Gehalt an freiem PropylenglykolHöchstens 15 %
Wasserunlösliche BestandteileHöchstens 2 %, bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 500 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 406 AGAR-AGAR

SynonymeAgar
Japanisches Agar-Agar
Bengalische, ceylonesische, chinesische oder japanische Hausenblase
Layor Carang
Definition
Chemische BezeichnungAgar-Agar ist ein hydrophiles kolloidales Polysaccharid, das hauptsächlich aus D-Galaktoseeinheiten besteht. Bei ungefähr jeder zehnten D-Galaktopyranoseeinheit ist eine der Hydroxyl-Gruppen mit Schwefelsäure verestert, die durch Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium neutralisiert ist. Agar-Agar wird aus bestimmten natürlich vorkommenden Meeresalgen der Familien Gelidiaceae und Sphaerococcaceae und verwandten Rotalgen (Klasse Rhodophyceae ) gewonnen
Einecs232-658-1
GehaltDie Schwellen-Gelkonzentration sollte höchstens 0,25 % betragen
BeschreibungAgar-Agar ist geruchlos oder hat einen schwachen charakteristischen Geruch. Ungemahlenes Agar-Agar kommt normalerweise in Bündeln aus dünnen, häutigen, verklebten Streifen oder in geschnittener, flockiger oder körniger Form vor. Es kann leicht gelblich-orangefarben, gelblich-grau bis hellgelb oder farblos sein. Es ist zäh in feuchtem und spröde in trockenem Zustand. Agar-Agar-Pulver ist weiß bis gelblich-weiß oder hellgelb. Wird Agar-Agar in Wasser unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint es körnig und leicht faserig. Es können Bruchstücke von Schwammnadeln und einige Kieselalgenschalen anwesend sein. In Chloralhydratlösung erscheint das Agar-Agar-Pulver durchsichtiger als in Wasser, ferner mehr oder weniger körnig, gestreift und eckig, und es enthält gelegentlich Kieselalgenschalen. Die Stärke des Gels kann durch Zusatz von Dextrose und Maltodextrinen oder Saccharose standardisiert werden
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in kaltem Wasser; löslich in kochendem Wasser
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 22 % (bei 105 o C über 5 Std.)
AscheHöchstens 6,5 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 o C
In Salzsäure (etwa 3 N) unlösliche AscheHöchstens 0,5 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 o C
Unlösliche Bestandteile (in heißem Wasser)Höchstens 1,0 %
StärkeNicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (es tritt keine Blaufärbung auf)
Gelatine und andere ProteineUngefähr 1 g Agar-Agar in 100 ml kochendem Wasser lösen und auf etwa 50 o C abkühlen lassen. 5 ml Trinitrophenol-Lösung zu 5 ml dieser Lösung hinzufügen (1 g wasserfreies Trinitrophenol auf 100 ml heißes Wasser). Innerhalb von 10 Min. tritt keine Trübung ein
Wasseraufnahme5 g Agar-Agar in einem 100-ml-Messzylinder geben, bis zur Marke mit Wasser auffüllen, vermischen und bei ungefähr 25 o C 24 Std. stehen lassen. Den Inhalt des Zylinders durch feuchte Glaswolle geben, das Wasser in einen zweiten 100-ml-Messzylinder abtropfen lassen. Dabei laufen nicht mehr als 75 ml Wasser durch
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 407 CARRAGEEN

SynonymeIm Handel erhältliche Produkte werden unter unterschiedlichen Namen verkauft, z. B. als:
Agar aus irischem Moos
Eucheuman (von Eucheuma spp.)
Iridophycan (von Irdidaea spp.)
Hypnean (von Hypnea spp.)
Furcellaran oder dänisches Agar-Agar (von Furcellaria fastigiata )
Carrageen (von Chondrus und Gigartina spp.)
DefinitionCarrageen wird durch wässrige Extraktion aus natürlich vorkommenden Algen der Familien Gigartinaceae, Solieriaceae, Hypneaceae und Furcellariaceae der Klasse Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen. Bei der Ausfällung werden ausschließlich Methanol, Ethanol oder 2-Propanol als Fällmittel verwandt. Carrageen besteht hauptsächlich aus den Kalium-, Natrium-, Magnesium- und Calciumsalzen der Polysaccharid-Sulfatester, deren Hydrolyse Galaktose und 3,6 -Anhydrogalaktose ergibt. Carrageen darf weder hydrolisiert noch auf andere Weise chemisch abgebaut werden
Einecs232-524-2
BeschreibungGelbliches bis farbloses, grobkörniges bis feines Pulver, praktisch geruchlos
Merkmale
A.: Positive Prüfungen auf Galactose, Anhydrogalactose und Sulfat
Reinheit
Gehalt an Methanol, Ethanol und 2-PropanolHöchstens 0,1 % einzeln oder zusammen
Viskosität einer 1,5 %igen Lösung bei 75 o CMindestens 5 mPas
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (bei 105 o C über 4 Std.)
SulfatMindestens 15 % und höchstens 40 % (als SO 4 ), bezogen auf die Trockenmasse
AscheMindestens 15 % und höchstens 40 %, bezogen auf die Trockenmasse bei 550 o C
Säureunlösliche AscheHöchstens 1 %, bezogen auf die Trockensubstanz (unlöslich in 10%iger Salzsäure)
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 2 %, bezogen auf die Trockensubstanz (unlöslich in Schwefelsäure von 1 Vol.-%)
Carrageen mit geringem Molekulargewicht (Molekulargewichtsfraktion unter 50 kDa)Höchstens 5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 300 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 407a BEHANDELTE EUCHEUMA-ALGEN

SynonymePES (Akronym für „processed eucheuma seaweed“)
DefinitionBehandelte Eucheuma-Algen werden durch Kaliumhydroxid-Behandlung der natürlich vorkommenden Algensorten Eucheuma cottonii und Eucheuma spinosum aus der Klasse der Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen, um die Verunreinigungen zu beseitigen; das Endprodukt wird durch Waschen mit Süßwasser und Trocknen hergestellt. Eine weitere Reinigung kann durch Waschen mit Methanol, Ethanol oder 2-Propanol und anschließendes Trocknen vorgenommen werden. Das Produkt besteht im Wesentlichen aus den Kaliumsalzen von Polysaccharidsulfatestern, aus denen durch Hydrolyse Galactose und 3,6 -Anhydrogalactose gewonnen werden. Natrium-, Calcium- und Magnesiumsalze von Polysaccharidsulfatestern fallen in geringeren Mengen an. Das Produkt enthält ferner bis zu 15 % Algenzellulose. Das Carrageen in behandelten Eucheuma-Algen darf nicht hydrolisiert oder in anderer Form chemisch abgebaut werden
BeschreibungGelbbraunes bis gelbliches, grobes bis feines, praktisch geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Galactose, Anhydrogalactose und Sulfat
B.: LöslichkeitIn Wasser entsteht eine trübe, zähe Suspension; unlöslich in Ethanol
Reinheit
Gehalt an Methanol, Ethanol, 2-PropanolHöchstens 0,1 %, einzeln oder zusammen
Viskosität einer 1,5 %igen Lösung bei 75 o CMindestens 5 mPa· s
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (bei 105 o C über 4 Std.)
SulfatMindestens 15 % und höchstens 40 % (als SO 4 ), bezogen auf die Trockenmasse
AscheMindestens 15 % und höchstens 40 %, bezogen auf die Trockenmasse bei 550 o C
Säureunlösliche AscheHöchstens 1 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 10%iger Salzsäure)
Säureunlösliche StoffeMindestens 8 % und höchstens 15 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 1 Vol.-% Schwefelsäure)
Carrageen mit geringem Molekulargewicht (Molekulargewichtsfraktion unter 50 kDaHöchstens 5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefe und SchimmelHöchstens 300 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 410 JOHANNISBROTKERNMEHL

SynonymeCarobin
Karobbe
DefinitionJohannisbrotkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen des natürlich vorkommenden Johannisbrotbaums, Ceratonia siliqua L. Taub. (Fam. Leguminosae ). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können
Durchschnittliches Molekulargewicht50 000 bis 3 000 000
Einecs232-541-5
GehaltGalactomannan-Gehalt mindestens 75 %
BeschreibungWeißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positivtests für Galaktose und Mannose
B.: Mikroskopische PrüfungEine wenig gemahlene Probe in wässriger Lösung mit 0,5 % Iod und 1 % Kaliumiodid auf einen Glasträger geben und unter dem Mikroskop untersuchen. Johannisbrotkernmehl enthält langgestreckte röhrenförmige Zellen, die mehr oder weniger dicht gepackt sind. Die darin enthaltenen braunen Körper weisen wesentlich unregelmäßigere Formen auf als in Guarkernmehl. Guarkernmehl besteht aus engen Gruppen runder bis birnenförmiger Zellen. Die darin enthaltenen Körper sind gelb bis braun
C.: LöslichkeitLöslich in heißem Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 5 Std.)
AscheHöchstens 1,2 % nach Glühen bei 800 o C
Proteine (N mal 6,25 )Höchstens 7 %
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 4 %
StärkeNicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (es tritt keine Blaufärbung auf)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
Ethanol und IsopropanolEinzeln oder zusammen höchstens 1 %

E 412 GUARKERNMEHL

SynonymeCyamopsis-Gummi
Guar-Mehl
DefinitionGuarkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen der natürlich vorkommenden Guarbohne, Cyamopsis tetragonolobus (L.) Taub. (Fam. Leguminosae ). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können
Einecs232-536-0
Molekulargewicht50 000 bis 8 000 000
GehaltGalactomannan-Gehalt mindestens 75 %
BeschreibungWeißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positivtests für Galaktose und Mannose
B.: LöslichkeitLöslich in kaltem Wasser
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C über 5 Std.)
AscheHöchstens 1,5 % nach Glühen bei 800 o C
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 7 %
Proteine (N mal 6,25 )Höchstens 10 %
StärkeNicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (es tritt keine Blaufärbung auf)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 413 TRAGANT

SynonymeTragacanth
Traganth
DefinitionTragantgummi ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Astragalus gummife r Labillardière oder anderen asiatischen Astragalusarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht (Galaktoarabanen und sauren Polysacchariden), bei deren Hydrolyse Galakturonsäure, Galaktose, Arabinose, Xylose und Fucose entstehen. Außerdem können kleine Mengen von Rhamnose und Glucose auftreten, die aus Spuren von Stärke und/oder Cellulose herrühren
MolekulargewichtEtwa 800 000
Einecs232-252-5
BeschreibungUngemahlenes Tragant kann in Form gewalzter, lamellierter, geradliniger oder gebogener Teile oder spiralförmig gedrehter Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke und bis zu 3 cm Länge vorliegen. Es ist von weißer bis blassgelber Farbe, aber einige Stücke können eine rötliche Tönung aufweisen. Die Stücke fühlen sich hornig an und weisen einen kurzen Bruch auf. Tragant ist geruchlos und hat einen faden, schleimigen Geschmack. Tragant-Pulver ist weiß bis blassgelb oder braunrosa/blassbraun
Merkmale
A.: Löslichkeit1 g der Probe in 50 ml Wasser schwillt zu einem weichen, steifen, schillernden Schleim; in Ethanol ist es unlöslich, und es schwillt nicht in 60 % Gew./Vol. wässrigem Ethanol
Reinheit
Negativtests für Karayagummi1 g mit 20 ml Wasser so lange kochen, bis sich Schleim bildet. 5 ml Salzsäure hinzufügen, Mischung erneut 5 Min. lang kochen. Es entwickelt sich keine dauerhafte Rosa- oder Rotfärbung
TrocknungsverlustHöchstens 16 % (bei 105 o C über 5 Std.)
Asche (insgesamt)Höchstens 4 %
Säureunlösliche AscheHöchstens 0,5 %
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 2 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar

E 414 GUMMI ARABICUM

SynonymeAkaziengummi
DefinitionGummi arabicum ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Acacia senegal (L.) Willdenow oder eng verwandten Acaciaarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht und deren Calcium-, Kalium- und Magnesiumsalzen, bei deren Hydrolyse Arabinose, Galaktose, Rhamnose und Glucuronsäure entstehen
MolekulargewichtEtwa 350 000
Einecs232-519-5
BeschreibungUngemahlenes Gummi arabicum tritt in Form weißer oder gelblich-weißer runder Tropfen verschiedener Größe oder in eckigen Fragmenten auf; manchmal ist es mit dunkleren Fragmenten vermischt. Im Handel ist es ferner (bei weißer bis gelblich-weißer Farbe) in Form von Flocken, Körnchen oder Pulver oder in sprühgetrockneter Form erhältlich
Merkmale
A.: Löslichkeit1 g löst sich in 2 ml kalten Wassers und bildet eine leichtflüssige Lösung, die gegenüber Lackmus sauer ist; in Ethanol ist es unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 17 % (bei 105 o C über 5 Std.) für die körnige und höchstens 10 % (bei 105 o C über 4 Std.) für die sprühgetrocknete Form
Asche (insgesamt)Höchstens 4 %
Säureunlösliche AscheHöchstens 0,5 %
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 1 %
Stärke oder DextrinEine 1:50-Lösung des Gummis kochen und abkühlen. Zu 5 ml dieser Lösung einen Tropfen Iodlösung hinzufügen. Es tritt eine bläuliche oder rötliche Färbung auf
Tannin10 ml einer 1:50-Gummi-arabicum-Lösung ca. 0,1 ml Eisenchloridlösung (9 g FeCl 3 · 6H 2 O auf 100 ml mit Wasser aufgefüllt) hinzufügen. Es tritt weder eine schwärzliche Färbung ein, noch bildet sich ein schwärzlicher Niederschlag
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
HydrolyseprodukteWeder Mannose noch Xylose oder Galakturonsäure (Nachweis durch Chromatografie)
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar

E 415 XANTHAN

DefinitionPolysaccharid-Gummi mit hohem Molekulargewicht, gewonnen durch Fermentation von Kohlenhydraten mit einer Reinkultur von natürlich vorkommenden Xanthomonas campestris, gereinigt mit Ethanol oder Isopropanol, getrocknet und gemahlen. Xanthan enthält D-Glucose und D-Mannose als vorherrschende Hexoseeinheiten zusammen mit D-Glucuronsäure und Brenztraubensäure. Wird als Natrium-, Kalium- oder Calciumsalz erstellt. Seine Lösungen sind neutral
MolekulargewichtEtwa 1 000 000
Einecs234-394-2
GehaltNicht weniger als 4,2 % und nicht mehr als 5 % CO 2 , entsprechend 91 % bis 108 % Xanthan, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungCremefarbiges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser löslich; in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (bei 105 o C, 21/2 Std.)
Asche (insgesamt)Höchstens 16 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach 4-stündigem Trocknen bei 105 o C und Glühen bei 650 o C
BrenztraubensäureMindestens 1,5 %
StickstoffHöchstens 1,5 %
Ethanol und IsopropanolEinzeln und zusammen höchstens 500 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 5 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 300 Kolonien pro Gramm
E. ColiKeine in 5 g
Salmonella spp.Keine in 10 g
Xantomonas campestrisKeine lebensfähigen Zellen in 1 g

E 416 KARAYA-GUMMI

SynonymeKaraya, Sterkulia-Gummi
DefinitionKaraya-Gummi ist ein getrocknetes Exsudat von Stämmen und Ästen natürlich vorkommender Varietäten von Sterculia urens Roxburgh und anderer Arten der Gattung Sterculia (Familie der Sterculiceae ) oder von Cochlospermum gossypium A.P. De Candolle oder anderen Cochlospermum-Arten (Fam. Bixaceae ). Er besteht hauptsächlich aus acetylierten Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht, bei deren Hydrolyse Galactose, Rhamnose und Galacturonsäure sowie — in kleineren Mengen — Glucuronsäure entsteht
Einecs232-539-4
BeschreibungKaraya-Gummi bildet Tropfen unterschiedlicher Größe und kommt in unregelmäßigen Bruchstücken mit charakteristischem halbkristallinem Aussehen vor. Die Farbskala reicht von einem durchsichtigen, hornähnlich aussehenden Blassgelb bis Rosabraun. Karaya-Gummi in Pulverform ist hellgrau bis rosabraun. Der Gummi hat einen charakteristischen Essigsäuregeruch
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Ethanol
B.: Quellung in EthanollösungKaraya-Gummi quillt im Unterschied zu anderen Gummiarten in einer 60%igen Ethanollösung
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 20 % (105 o C, 5 Std.)
Asche insgesamtHöchstens 8 %
Säureunlösliche AscheHöchstens 1 %
Säureunlösliche StoffeHöchstens 3 %
Flüchtige SäurenMindestens 10 % (z. B. Essigsäure)
StärkeNicht nachweisbar
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar
E. coliIn 5 g nicht nachweisbar

E 417 TARAGUMMI

SynonymeTarakernmehl, Tara
DefinitionTaragummi wird durch Mahlen des Endosperms des Samens der natürlich vorkommenden Sorten von Caesalpinia spinosa (Familie der Leguminosae ) gewonnen. Er besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht, im wesentlichen Galactomannan. Hauptbestandteil ist eine lineare Kette von (1-4)-β-D-Mannopyranoseeinheiten, an die sich mittels (1-6)-Bindungen α-D-Galactopyranoseeinheiten anheften. Das Verhältnis von Mannose zu Galactose bei Taragummi beträgt 3:1 (bei Johannisbrotkernmehl ist das Verhältnis 4:1 und bei Guarkernmehl 2:1)
Einecs254-409-6
BeschreibungWeißes bis weiß-gelbes, nahezu geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
B.: GelbildungFügt man einer wässrigen Lösung der Probe geringe Mengen an Natriumborat hinzu, entsteht ein Gel
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 %
AscheHöchstens 1,5 %
Säureunlösliche StoffeHöchstens 2 %
ProteineHöchstens 3,5 % (Faktor N mal 5,7 )
StärkeNicht nachweisbar
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 418 GELLAN

DefinitionGellan entsteht durch Reinkulturgärung eines Kohlenhydrats mit natürlich vorkommenden Stämmen von Pseudomonas elodea und wird durch Ausfällen mit Isopropylalkohol gereinigt, getrocknet und gemahlen. Das Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, besteht hauptsächlich aus Tetrasaccharid (sich wiederholenden Einheiten aus einer Rhamnose, einer Glucuronsäure und zwei Glucosen), substituiert mit Acyl-(Glycerin- und Acetyl-)Gruppen als O-glykosidisch verknüpften Estern. Die Glucuronsäure wird zu einem Mischsalz (Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium) neutralisiert
Einecs275-117-5
MolekulargewichtEtwa 500 000
GehaltEnthält mindestens 3,3 % und höchstens 6,8 % CO 2 , bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungCremefarbenes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (zähe Lösung);
unlöslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (105 o C, 2,5 Std.)
StickstoffHöchstens 3 %
2-PropanolHöchstens 750 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtkeimzahlHöchstens 10 000 Kolonien pro Gramm
Hefe und SchimmelHöchstens 400 Kolonien pro Gramm
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar
Salmonella spp.In 10 g nicht nachweisbar

E 420 (i) SORBIT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG der Kommission 7 für ihn festgelegt wurden.

E 420 (ii) SORBITSIRUP

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 421 MANNIT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 422 GLYCERIN

Synonyme1,2,3-Propantriol
Ölsüß
Definition
Chemische Bezeichnungen1,2,3-Propantriol
Glycerin
Trihydroxypropan
Einecs200-289-5
Chemische FormelC 3 H 8 O 3
Molekulargewicht92,10
GehaltMindestens 98 % Glycerin, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungKlare, farblose, hygroskopische, sirupartige Flüssigkeit mit nur leichtem, charakteristischem Geruch, der weder streng noch unangenehm ist
Merkmale
A.: Akroleinbildung bei ErhitzungEinige Tropfen der Probe im Reagenzglas mit etwa 0,5 g Kaliumbisulfat erhitzen. Es bilden sich die charakteristischen stechenden Akroleindämpfe
B.: Spezifisches Gewicht (25/25 o C)Mindestens 1,257
C.: Brechungsindex [n] D 201,471 bis 1,474
Reinheit
WasserNicht mehr als 5 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SulfatascheHöchstens 0,01 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
ButantrioleHöchstens 0,2 %
Akrolein, Glucose und Ammonium-VerbindungenEine Mischung von 5 ml Glycerin und 5 ml Kaliumhydroxidlösung (1 zu 10) 5 Min. lang auf 60 o C erhitzen. Die Mischung wird nicht gelb und gibt keinen Ammoniakgeruch ab
Fettsäuren und -esterNicht mehr als 0,1 %, ausgedrückt als Buttersäure
Chlorierte BestandteileHöchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Chlor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 425 (i) KONJAKGUMMI

DefinitionKonjakgummi ist ein wasserlösliches Hydrokolloid, das durch Wasserextraktion aus Konjakmehl gewonnen wird. Konjakmehl ist das ungereinigte Roherzeugnis aus der Wurzel der ganzjährigen Pflanze Amorphophallus konjac . Hauptbestandteil von Konjakgummi ist das wasserlösliche Polysaccharid Glucomannan mit hohem Molekulargewicht, das sich aus D-Mannose- und D-Glucose-Einheiten in einem molaren Verhältnis von 1,6:1,0 zusammensetzt, die durch β(1-4)-glycosidische Bindungen verbunden sind. Kürzere Seitenketten sind durch β(1-3)-glycosidische Bindungen angebunden, und Acetylgruppen kommen mit einer Zufallsverteilung von etwa 1 Gruppe pro 9 bis 19 Zuckereinheiten vor
MolekulargewichtDer Hauptbestandteil Glucomannan hat ein durchschnittliches Molekulargewicht von 200 000 bis 2 000 000
GehaltMindestens 75 % Kohlenhydrat
BeschreibungPulver, weiß bis cremefarben bis hellbraun
Merkmale
A.: LöslichkeitDispergierbar in heißem oder kaltem Wasser, wobei eine hochvisköse Lösung mit einem pH-Wert zwischen 4,0 und 7,0 entsteht
B.: Gelieren5 ml einer 4%igen Natriumboratlösung zu einer 1%igen Lösung der Probe in ein Reagenzglas geben und kräftig schütteln. Es bildet sich ein Gel
C.: Bildung eines hitzebeständigen GelsDurch Erhitzen im kochenden Wasserbad während 30 Min. unter ständigem Rühren eine 2%ige Lösung der Probe herstellen und diese anschließend auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Für jedes zur Herstellung von 30 g der 2%igen Lösung verwendete Gramm der Probe fügt man der voll hydrierten Probe bei Umgebungstemperatur 1 ml einer 10%igen Kaliumcarbonatlösung hinzu. Das Gemisch im Wasserbad auf 85 o C erwärmen und 2 Std. ohne Rühren auf dieser Temperatur halten. Unter diesen Bedingungen bildet sich ein hitzebeständiges Gel
D.: Viskosität (1%ige Lösung)Mindestens 3 kg m -1 s -1 bei 25 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (105 o C, 5 Std.)
StärkeHöchstens 3 %
ProteinHöchstens 3 % (N × 5,7 )
Der Stickstoff wird nach dem Kjeldahl-Verfahren bestimmt. Multipliziert man den Stickstoffanteil der Probe mit 5,7 , so erhält man ihren Proteinanteil
Etherlösliche BestandteileHöchstens 0,1 %
Asche insgesamtHöchstens 5,0 % (800 o C, 3 – 4 Std.)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
Salmonella spp.In 12,5 g nicht nachweisbar
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar

E 425 (ii) KONJAK GLUCOMANNAN

DefinitionKonjak Glucomannan ist ein wasserlösliches Hydrocolloid, das aus Konjakmehl durch Waschen mit wasserhaltigem Ethanol gewonnen wird. Konjakmehl ist das ungereinigte Rohprodukt aus der Knolle der ganzjährigen Pflanze Amorphophallus konjac . Hauptbestandteil ist das wasserlösliche Polysaccharid Glucomannan mit hohem Molekulargewicht, das sich aus D-Mannose- und D-Glucose-Einheiten in einem molaren Verhältnis von 1,6:1,0 zusammensetzt, die durch β(1-4)-glycosidische Bindungen verbunden sind (etwa alle 50 oder 60 Einheiten eine Abzweigung). Etwa jeder 19. Zuckerrest ist acetyliert
Molekulargewicht500 000 bis 2 000 000
GehaltNahrungsmittelfasern insgesamt: mindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße bis leicht bräunliche kleine Partikel, leichtes und geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitDispergierbar in heißem und kaltem Wasser, wobei sich eine hochvisköse Lösung mit einem pH-Wert zwischen 5,0 und 7,0 bildet. Die Löslichkeit erhöht sich bei Hitze und Rühren
B.: Bildung eines hitzebeständigen GelsDurch Erhitzen im kochenden Wasserbad während 30 Min. unter ständigem Rühren eine 2%ige Lösung der Probe herstellen und diese anschließend auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Für jedes zur Herstellung von 30 g der 2%igen Lösung verwendete Gramm der Probe fügt man der voll hydrierten Probe bei Umgebungstemperatur 1 ml einer 10%igen Kaliumcarbonatlösung hinzu. Das Gemisch im Wasserbad auf 85 o C erwärmen und 2 Std. ohne Rühren auf dieser Temperatur halten. Unter diesen Bedingungen bildet sich ein hitzebeständiges Gel
C.: Viskosität (1%ige Lösung)Mindestens 20 kg m -1 s -1 bei 25 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 8 % (105 o C, 3 Std.)
StärkeHöchstens 1 %
ProteinHöchstens 1,5 % (N × 5,7 )
Der Stickstoff wird nach dem Kjeldahl-Verfahren bestimmt. Multipliziert man den Stickstoffanteil der Probe mit 5,7 , so erhält man ihren Proteinanteil
Etherlösliche BestandteileHöchstens 0,5 %
Sulphit (als SO 2 )Höchstens 4 mg/kg
ChloridHöchstens 0,02 %
Löslichkeit in 50%igem AlkoholHöchstens 2,0 %
Asche insgesamtHöchstens 2,0 % (800 o C, 3-4 Std.)
BleiHöchstens 1 mg/kg
Salmonella spp.In 12,5 g nicht nachweisbar
E. ColiIn 5 g nicht nachweisbar

E 426 SOJABOHNEN-POLYOSE

DefinitionSojabohnen-Polyose ist ein raffiniertes wasserlösliches Polysaccharid, das mit heißem Wasser aus natürlichen Sojafasern extrahiert wird
Chemische BezeichnungWasserlösliche Sojabohnenpolysaccharide
Wasserlösliche Sojabohnenfaser
GehaltMindestens 74 % Kohlenhydrate
BeschreibungLeichtes, sprühgetrocknetes weißes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitOhne Gelbildung in heißem und kaltem Wasser löslich
5,5 ±1,5
B.: Viskosität einer 10%-LösungHöchstens 200 mPa.s
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 7 % (105 o C, 4 Std.)
ProteinHöchstens 14 %
Asche (insgesamt)Höchstens 9,5 % (600 o C, 4 Std.)
ArsenHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
StandardkeimzahlHöchstens 3 000 Kolonien pro Gramm
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 100 Kolonien pro Gramm
E. ColiKeine in 10 g

E 431 POLYOXYETHYLEN-(40)-STEARAT

SynonymePolyoxyl-(40)-Stearat
Polyoxyethylen-(40)-Monostearat
DefinitionGemisch der Mono- und Diester der genießbaren handelsüblichen Stearinsäure und verschiedener Polyoxyethylendiole (mit einer durchschnittlichen Polymerlänge von etwa 40 Oxyethyleneinheiten) sowie freiem Polyol
GehaltMindestens 97,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C cremefarbene Flocken oder wachsartiger Feststoff, schwacher Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethanol, Methanol und Ethylacetat; unlöslich in Mineralöl
B.: Erstarrungstemperatur39 o C bis 44 o C
C.: Infrarot-AbsorptionspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 1
VerseifungszahlMindestens 25 und höchstens 35
HydroxylzahlMindestens 27 und höchstens 40
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglykoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 432 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOLAURAT (POLYSORBAT 20)

SynonymePolysorbat 20
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Laurinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride
GehaltMindestens 70 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97,3 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Dioxan; unlöslich in Mineralöl und Petrolether
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 2
VerseifungszahlMindestens 40 und höchstens 50
HydroxylzahlMindestens 96 und höchstens 108
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglykoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 433 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOOLEAT (POLYSORBAT 80)

SynonymePolysorbat 80
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Ölsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sobit und dessen Anhydride
GehaltMindestens 65 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 96,5 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Toluol; unlöslich in Mineralöl und Petrolether
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 2
VerseifungszahlMindestens 45 und höchstens 55
HydroxylzahlMindestens 65 und höchstens 80
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglykoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 434 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOPALMITAT (POLYSORBAT 40)

SynonymePolysorbat 40
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Palmitinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride
GehaltMindestens 66 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C zitronen- bis orangefarbene ölige oder gelartige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Aceton; unlöslich in Mineralöl
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl- Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 2
VerseifungszahlMindestens 41 und höchstens 52
HydroxylzahlMindestens 90 und höchstens 107
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglycoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 435 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOSTEARAT (POLYSORBAT 60)

SynonymePolysorbat 60
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mole Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride
GehaltMindestens 65 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C zitronen- bis orangefarbene ölige oder gelartige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethylacetat und Toluol; unlöslich in Mineralöl und pflanzlichen Ölen
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 2
VerseifungszahlMindestens 45 und höchstens 55
HydroxylzahlMindestens 81 und höchstens 96
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglykoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 436 POLYOXYETHYLEN-SORBITANTRISTEARAT (POLYSORBAT 65)

SynonymePolysorbat 65
Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride
GehaltMindestens 46 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 96 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungBei 25 o C gelbbrauner, wachsartiger Feststoff, schwacher charakteristischer Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitDispergierbar in Wasser; löslich in Mineralöl, pflanzlichen Ölen, Petrolether, Aceton, Ether, Dioxan, Ethanol und Methanol
B.: Erstarrungstemperatur29-33 o C
C.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurewertHöchstens 2
VerseifungszahlMindestens 88 und höchstens 98
HydroxylzahlMindestens 40 und höchstens 60
1,4-DioxanHöchstens 5 mg/kg
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
(Mono- und Di-) EthylenglykoleHöchstens 0,25 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 440 (i) PEKTIN

DefinitionPektin setzt sich hauptsächlich zusammen aus partiellen Methylestern der Polygalakturonsäure und deren Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Ammoniumsalzen. Pektin wird durch Extraktion in einem wässrigen Medium aus natürlich vorkommendem geeignetem essbarem pflanzlichen Material, im Allgemeinen Zitrusfrüchten und Äpfeln, gewonnen. Bei der nachfolgenden Ausfällung werden ausschließlich Methanol, Ethanol oder Isopropanol als Fällmittel verwandt
Einecs232-553-0
GehaltMindestens 65 % Galacturonsäure, bezogen auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem Waschen mit Säure und Alkohol)
BeschreibungWeißes, hellgelbes, hellgraues oder hellbraunes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (dabei bildet sich eine kolloidale, schillernde Lösung); in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (bei 105 o C über 2 Std.)
Säureunlösliche AscheHöchstens 1 % (unlöslich in Salzsäure (etwa 3 n))
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
StickstoffHöchstens 1,0 % nach dem Waschen mit Säure und Ethanol
Gehalt an freiem Methanol, Ethanol und IsopropanolZusammen oder getrennt nicht mehr als 1 %, bezogen auf die Trockensubstanz
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 440 (ii) AMIDIERTES PEKTIN

DefinitionAmidiertes Pektin besteht hauptsächlich aus partiellen Methylestern und -amiden der Polygalacturonsäure und deren Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Ammoniumsalzen. Es wird gewonnen durch Extraktion in einem wässrigen Medium aus natürlich vorkommendem geeignetem essbarem pflanzlichen Material, im Allgemeinen Zitrusfrüchten und Äpfeln, und durch Behandlung mit Ammoniak unter alkalischen Bedingungen. Bei der nachfolgenden Ausfällung werden ausschließlich Methanol, Ethanol oder Isopropanol als Fällmittel verwandt
GehaltMindestens 65 % Galacturonsäure, bezogen auf aschefreie Trockensubstanz (nach dem Waschen mit Säure und Alkohol)
BeschreibungWeißes, hellgelbes, hellgräuliches oder hellbräunliches Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (dabei bildet sich eine kolloidale, schillernde Lösung); in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (bei 105 o C über 2 Std.)
Säureunlösliche AscheHöchstens 1 % (unlöslich in Salzsäure (etwa 3 n))
AmidierungsgradNicht mehr als 25 % der gesamten Carboxylgruppen
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
StickstoffHöchstens 2,5 % nach dem Waschen mit Säure und Ethanol
Gehalt an freiem Methanol, Ethanol und IsopropanolEinzeln oder zusammen höchstens 1 %, bezogen auf die Trockensubstanz
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QvecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 442 AMMONIUMPHOSPHATIDE

SynonymeAmmoniumsalze der Phosphatidsäure, Gemisch von Ammoniumsalzen phosphorylierter Glyceride
DefinitionGemisch der Ammoniumverbindungen von Phosphatidsäuren aus genießbaren Fetten und Ölen (gewöhnlich teilgehärtetes Rapsöl). Eine, zwei oder drei Hydroxylgruppen des Glycerins können an ein Phosphoratom gebunden sein. Ferner können zwei Phosphorsäureester zu Phosphatidylphosphatiden verknüpft sein
GehaltPhosphorgehalt: mindestens 3 und höchstens 3,4 % Gewichtsprozent. Ammoniumgehalt: mindestens 1,2 und höchstens 1,5 %, ausgedrückt als N
BeschreibungZäher halbfester Stoff
Merkmale
A.: LöslichkeitFettlöslich; unlöslich in Wasser; teilweise löslich in Ethanol und in Aceton
B.: Positive Prüfung auf Glycerin, Fettsäure und Phosphat
Reinheit
In Petrolether unlösliche StoffeHöchstens 2,5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 444 SACCHAROSEACETAT-ISOBUTYRAT

SynonymeSAIB
DefinitionSaccharoseacetat-Isobutyrat ist ein Gemisch der Reaktionsprodukte der Veresterung von Saccharose von Lebensmittelqualität mit Essigsäureanhydrid und Isobuttersäureanhydrid und nachfolgender Destillation. Das Gemisch enthält alle möglichen Esterkombinationen, in denen das Molverhältnis von Acetat zu Butyrat etwa 2:6 beträgt
Einecs204-771-6
Chemische BezeichnungSaccharosediacetathexaisobutyrat
Chemische FormelC 40 H 62 O 19
Molekulargewicht832 bis 856, C 40 H 62 O 19 : 846,9
GehaltMindestens 98,8 % und höchstens 101,9 % C 40 H 62 O 19
BeschreibungHelle, strohfarbene Flüssigkeit, klar, ohne Ablagerungen, kein markanter Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser; löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln
B.: Brechungsindexn 40 D : 1,4492 bis 1,4504
C.: Spezifisches Gewichtd 25 D : 1,141 bis 1,151
Reinheit
TriacetinHöchstens 0,1 %
SäurezahlHöchstens 0,2
VerseifungszahlMindestens 524 und höchstens 540
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 3 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 5 mg/kg

E 445 GLYCERINESTER AUS WURZELHARZ

SynonymeHarzester, Estergummi, Kolophon-Glycerinester
DefinitionKomplexes Gemisch von Tri- und Diglycerinestern von Wurzelharzsäuren. Das Wurzelharz wird durch Lösungsmittelextraktion alter Kiefernstümpfe und darauffolgende Flüssig-Flüssig-Lösungsmittel-Raffination gewonnen. Aus dieser Spezifikation ausgeschlossen sind Balsamharz (ein Exsudat lebender Kiefern) und Tallharz (ein Nebenprodukt der Zellstoffherstellung). Das Enderzeugnis besteht zu etwa 90 % aus Harzsäure und zu 10 % aus neutralen, nicht sauren Verbindungen. Der Harzsäureanteil ist ein komplexes Gemisch von isomeren diterpenoiden Monocarbon-säuren mit der empirischen Molekülformel C 20 H 30 O 2 , im wesentlichen Abietinsäure. Der Stoff wird durch Dampfstrippen oder Gegenstromdampfdestillation gereinigt
BeschreibungHarter, gelber bis schwach bernsteinfarbener Feststoff
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser; löslich in Aceton
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für die Verbindung
Reinheit
Spezifisches Gewicht der Lösungd 20 25 mindestens 0,935 in einer 50%igen Lösung in D-Limonen (97 %, Siedepunkt 175,5 bis 176 o C, d 20 4 : 0,84 )
ErweichungsbereichZwischen 82 o C und 90 o C (Ring-Kugel-Methode)
SäurezahlZwischen 3 und 9
HydroxylzahlZwischen 15 und 45
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Prüfung auf Tallharz (Schwefelprüfung)Werden schwefelhaltige organische Verbindungen in Gegenwart von Natriumformiat erhitzt, wird der Schwefel zu Wasserstoffsulfid, das anhand von Bleipapier leicht nachweisbar ist. Eine positive Reaktion verweist auf die Verwendung von Tallharz anstelle von Wurzelharz

E 450 (i) DINATRIUMDIPHOSPHAT

SynonymeDinatriumdihydrogendiphosphat
Dinatriumdihydrogenpyrophosphat
Saures Natriumpyrophosphat
Dinatriumpyrophosphat
Definition
Chemische BezeichnungDinatriumdihydrogendiphosphat
Einecs231-835-0
Chemische FormelNa 2 H 2 P 2 O 7
Molekulargewicht221,94
GehaltMindestens 95 % Dinatriumdiphosphat
P 2 O 5 -GehaltMindestens 63,0 % und höchstens 64,5 %
BeschreibungWeiß; Pulver oder Körner
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitWasserlöslich
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 3,7 und 5,0
Reinheit
TrockungsverlustHöchstens 0,5 % (105 o C, 4 Std.)
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 1 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 450 (ii) TRINATRIUMDIPHOSPHAT

SynonymeSaures Trinatriumpyrophosphat
Trinatriummonohydrogendiphosphat
Definition
Einecs238-735-6
Chemische FormelMonohydrat: Na 3 HP 2 O 7 · H 2 O
Wasserfrei: Na 3 HP 2 O 7
MolekulargewichtMonohydrat: 261,95
Wasserfrei: 243,93
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
P 2 O 5 -GehaltMindestens 57 % und höchstens 59 %
BeschreibungWeiß; Pulver oder Körner, kommt wasserfrei oder als Monohydrat vor
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitWasserlöslich
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 6,7 und 7,5
Reinheit
GlühverlustHöchstens 4,5 % (wasserfrei)
Höchstens 11,5 % (Monohydrat)
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (105 o C, 4 Std.)
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 450 (iii) TETRANATRIUMDIPHOSPHAT

SynonymeTetranatriumpyrophosphat
Natriumpyrophosphat
Definition
Chemische BezeichnungTetranatriumdiphosphat
Einecs231-767-1
Chemische FormelWasserfrei: Na 4 P 2 O 7
Dekahydrat: Na 4 P 2 O 7 · 10H 2 O
MolekulargewichtWasserfrei: 265,94
Dekahydrat: 446,09
GehaltMindestens 95 % Na 4 P 2 O 7 nach dem Glühen
P 2 O 5 -GehaltMindestens 52,5 % und höchstens 54,0 %
BeschreibungFarblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines oder körniges Pulver. Das Dekahydrat verwittert in trockener Luft ein wenig
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitWasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 9,8 und 10,8
Reinheit
GlühverlustHöchstens 0,5 % des wasserfreien Salzes, mindestens 38 % und höchstens 42 % des Dekahydrats, jeweils nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei 550 o C
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 450 (v) TETRAKALIUMDIPHOSPHAT

SynonymeKaliumpyrophosphat
Tetrakaliumpyrophosphat
Definition
Chemische BezeichnungTetrakaliumdiphosphat
Einecs230-785-7
Chemische FormelK 4 P 2 O 7
Molekulargewicht330,34 (wasserfrei)
GehaltMindestens 95 % nach dem Glühen
P 2 O 5 -GehaltMindestens 42,0 % und höchstens 43,7 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose Kristalle oder weißes, stark hygroskopisches Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitWasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 10,0 und 10,8
Reinheit
GlühverlustHöchstens 2 % nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei 550 o C
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 450 (vi) DICALCIUMDIPHOSPHAT

SynonymeCalciumpyrophosphat
Definition
Chemische BezeichnungDicalciumdiphosphat
Dicalciumpyrophosphat
Einecs232-221-5
Chemische FormelCa 2 P 2 O 7
Molekulargewicht254,12
GehaltMindestens 96 %
P 2 O 5 -GehaltMindestens 55 % und höchstens 56 %
BeschreibungFeines, weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
B.: LöslichkeitNicht wasserlöslich; löslich in verdünnter Salz- und Salpetersäure
C.: pH-Wert einer 10%igen Suspension in WasserZwischen 5,5 und 7,0
Reinheit
GlühverlustHöchstens 1,5 % bei 800 ±25 o C, 30 Min.
FluoridHöchstens 50 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 450 (vii) CALCIUMDIHYDROGENDIPHOSPHAT

SynonymeSaures Calciumpyrophosphat
Monocalciumdihydrogenpyrophosphat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumdihydrogendiphosphat
Einecs238-933-2
Chemische FormelCaH 2 P 2 O 7
Molekulargewicht215,97
GehaltMindestens 90 %, bezogen auf die Trockenmasse
P 2 O 5 -GehaltMindestens 61 % und höchstens 64 %
BeschreibungWeiß; Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
Reinheit
Nicht säurelösliche BestandteileHöchstens 0,4 %
FluoridHöchstens 30 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 451 (i) PENTANATRIUMTRIPHOSPHAT

SynonymePentanatriumtripolyphosphat
Natriumtripolyphosphat
Definition
Chemische BezeichnungPentanatriumtriphosphat
Einecs231-838-7
Chemische FormelNa 5 O 10 P 3 · nH 2 O (n = 0 oder 6)
Molekulargewicht367,86
GehaltMindestens 85,0 % (wasserfrei) oder 65,0 % (Hexahydrat)
P 2 O 5 -GehaltMindestens 56 % und höchstens 59 % (wasserfrei) oder mindestens 43 % und höchstens 45 % (Hexahydrat)
BeschreibungWeiß, schwach hygroskopisch; Körner oder Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol
B.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 9,1 und 10,2
Reinheit
TrocknungsverlustWasserfrei: höchstens 0,7 % (105 o C, 1 Stunde)
Hexahydrate: höchstens 23,5 % (60 o C, 1 Stunde, anschließende 4-stündige Trocknung bei 105 o C)
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,1 %
Höhere PolyphosphateHöchstens 1 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 451 (ii) PENTAKALIUMTRIPHOSPHAT

SynonymePentakaliumtripolyphosphat
Kaliumtriphosphat
Kaliumtripolyphosphat
Definition
Chemische BezeichnungPentakaliumtriphosphat
Pentakaliumtripolyphosphat
Einecs237-574-9
Chemische FormelK 5 O 10 P 3
Molekulargewicht448,42
GehaltMindestens 85 %, bezogen auf die Trockenmasse
P 2 O 5 -GehaltMindestens 46,5 % und höchstens 48 %
BeschreibungWeiß, stark hygroskopisch; Pulver oder Körner
Merkmale
A.: LöslichkeitStark wasserlöslich
B.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 9,2 und 10,5
Reinheit
GlühverlustHöchstens 0,4 % (nach 4-stündiger Trocknung bei 105 o C und 30-minütigem Glühen bei 550 o C)
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 2 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 452 (i) NATRIUMPOLYPHOSPHAT

1. LÖSLICHES POLYPHOSPHAT

SynonymeNatriumhexametaphosphat
Natriumtetrapolyphosphat
Grahamsches Salz
Glasiges Natriumpolyphosphat
Natriumpolymetaphosphat
Natriummetaphosphat
DefinitionLösliche Natriumpolyphosphate werden durch Schmelzen und anschließendes Abkühlen von Natriumorthophosphaten gewonnen. Diese Verbindungen bilden eine Klasse amorpher, wasserlöslicher Polyphosphate aus linearen Ketten von Metaphosphat-Einheiten, (NaPO 3 ) x mit x ≥ 2, an deren Ende sich Na 2 PO 4 -Gruppen befinden. Gewöhnlich werden diese Stoffe anhand ihres Na 2 O/P 2 O 5 -Verhältnisses oder des P 2 O 5 -Gehalts identifiziert. Das Na 2 O/P 2 O 5 -Verhältnis schwankt von etwa 1,3 bei Natriumtetrapolyphosphat (x = ungefähr 4) über etwa 1,1 bei Grahamschem Salz, gemeinhin als Natriumhexametaphosphat bezeichnet, (x = 13 bis 18) bis hin zu etwa 1,0 bei den Natriumpolyphosphaten mit höherem Molekulargewicht (x = 20 bis 100 und darüber). Der pH-Wert ihrer Lösungen schwankt zwischen 3,0 und 9,0
Chemische BezeichnungNatriumpolyphosphat
Einecs272-808-3
Chemische FormelHeterogene Gemische von Natriumsalzen linearer kondensierter Polyphosphorsäuren mit der allgemeinen Formel H (n + 2) P n O (3n + 1) , bei der „n“ mindestens 2 ist
Molekulargewicht(102) n
P 2 O 5 -GehaltMindestens 60 % und höchstens 71 % nach dem Glühen
BeschreibungFarblos oder weiß, transparent; Plättchen, Körner oder Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitStark wasserlöslich
B.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
C.: pH-Wert einer 1%igen LösungZwischen 3,0 und 9,0
Reinheit
GlühverlustHöchstens 1 %
Nicht wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,1 %
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

2. UNLÖSLICHES POLYPHOSPHAT

SynonymeUnlösliches Natriummetaphosphat
Maddrellsches Salz
Unlösliches Natriumpolyphosphat
DefinitionUnlösliches Natriummetaphosphat ist ein Natriumpolyphosphat mit hohem Molekulargewicht, das aus zwei langen Metaphosphatketten (NaPO 3 ) x besteht, die sich in gegenläufiger Richtung spiralförmig um eine gemeinsame Achse winden. Das Na 2 O/P 2 O 5 -Verhältnis beträgt etwa 1,0 . Der pH-Wert einer 1:3-Suspension in Wasser liegt bei 6,5
Chemische BezeichnungNatriumpolyphosphat
Einecs272-808-3
Chemische FormelHeterogene Gemische von Natriumsalzen linearer kondensierter Polyphosphorsäuren mit der allgemeinen Formel H (n + 2) P n O (3n + 1) , bei der „n“ mindestens 2 ist
Molekulargewicht(102) n
P 2 O 5 -GehaltMindestens 68,7 % und höchstens 70,0 %
BeschreibungWeißes, kristallines Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitNicht wasserlöslich; löslich in Mineralsäuren und in Lösungen von Kalium- und Ammonium- (nicht jedoch Natrium-) chlorid
B.: Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat
C.: pH-Wert einer 1:3-Suspension in WasserEtwa 6,5
Reinheit
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 452 (ii) KALIUMPOLYPHOSPHAT

SynonymeKaliummetaphosphat
Kaliumpolymetaphosphat
Kurrolsches Salz
Definition
Chemische BezeichnungKaliumpolyphosphat
Einecs232-212-6
Chemische Formel(KPO 3 )n
Heterogene Gemische von Kaliumsalzen linearer kondensierter Polyphosphorsäuren mit der allgemeinen Formel H (n + 2) P n O (3n + 1) , bei der „n“ mindestens 2 ist
Molekulargewicht(118) n
P 2 O 5 -GehaltMindestens 53,5 % und höchstens 61,5 % nach dem Glühen
BeschreibungFeines weißes Pulver oder Kristalle oder farblose glasige Plättchen
Merkmale
A.: Löslichkeit1 g löst sich in 100 ml einer 1:25-Natriumacetatlösung
B.: Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat
C.: pH-Wert einer 1%igen SuspensionHöchstens 7,8
Reinheit
GlühverlustHöchstens 2 % (105 o C, 4 Std., anschließend 30-minütiges Glühen bei 550 o C)
cyclo-PhosphatHöchstens 8 %, bezogen auf den P 2 O 5 -Gehalt
FluoridHöchstens 10 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 452 (iii) NATRIUMCALCIUMPOLYPHOSPHAT

SynonymGlasiges Natriumcalciumpolyphosphat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumcalciumpolyphosphat
Einecs233-782-9
Chemische Formel(NaPO 3 ) n CaO, wobei n typischerweise = 5
GehaltMindestens 61 % und höchstens 69 % als P 2 O 5
BeschreibungWeiße glasige Kristalle, kugelförmig
Merkmale
A.: pH-Wert einer 1%igen Aufschlämmung (m/m)Ca. 5 bis 7
B.: CaO-Gehalt7 bis 15 % m/m
Reinheit
FluoridHöchstens 10 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 452 (iv) CALCIUMPOLYPHOSPHAT

SynonymeCalciummetaphosphat
Calciumpolymetaphosphat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumpolyphosphat
Einecs236-769-6
Chemische Formel(CaP 2 O 6 )n
Heterogene Gemische von Calciumsalzen kondensierter Polyphosphorsäuren mit der allgemeinen Formel H (n + 2) P n O (n + 1) , bei der „n“ mindestens 2 ist
Molekulargewicht(198) n
P 2 O 5 -GehaltMindestens 71 % und höchstens 73 % nach dem Glühen
BeschreibungGeruchlose und farblose Kristalle oder weißes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitGewöhnlich mäßig wasserlöslich; löslich in saurem Medium
B.: Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat
C.: CaO-Gehalt27 bis 29,5 %
Reinheit
GlühverlustHöchstens 2 % (105 o C, 4 Std., anschließend 30-minütiges Glühen bei 550 o C)
cyclo-PhosphatHöchstens 8 %, bezogen auf den P 2 O 5 -Gehalt
FluoridHöchstens 30 mg/kg (als Fluor)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 459 BETA-CYCLODEXTRIN

DefinitionBeta-Cyclodextrin ist ein nichtreduzierendes cyclisches Saccharid, bestehend aus sieben α-1,4-verknüpften D-Glucopyranosyleinheiten. Das Produkt wird hergestellt durch Einwirkung des Enzyms Cycloglykosyltransferase (CGTase), gewonnen aus Bacillus circulans , Paenibacillus macerans bzw. rekombinant Bacillus licheniformis strain SJ1608 auf teilweise hydrolisierte Stärke
Chemische BezeichnungCycloheptaamylose
Einecs231-493-2
Chemische Formel(C 6 H 10 O 5 ) 7
Molekulargewicht1 135
GehaltMindestens 98,0 % (C 6 H 10 O 5 ) 7 , bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungPraktisch geruchloser weißer oder fast weißer kristalliner Feststoff
Merkmale
A.: LöslichkeitWenig löslich in Wasser; leicht löslich in heißem Wasser; gering löslich in Ethanol
B.: Spezifische Drehung[α] 25 D : + 160 o bis + 164 o (1%ige Lösung)
Reinheit
WasserHöchstens 14 % (Karl-Fischer-Verfahren)
Andere CyclodextrineHöchstens 2 % bezogen auf die Trockenmasse
Lösungsmittelrest (Toluol und Trichlorethylen)Höchstens 1 mg/kg je Lösungsmittel
SulfatascheHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg

E 460 (i) MIKROKRISTALLINE CELLULOSE

SynonymeCellulose-Gel
DefinitionGereinigte, teilweise depolymerisierte Cellulose, die durch Behandlung von als Brei aus natürlich vorkommendem faserigem Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose mit Mineralsäuren hergestellt wird. Der Polymerisationsgrad liegt üblicherweise unter 400
Chemische BezeichnungCellulose
Einecs232-674-9
Chemische Formel(C 6 H 10 O 5 ) n
MolekulargewichtEtwa 36 000
GehaltMindestens 97 %, berechnet als Cellulose, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungFeines weißes oder fast weißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und verdünnten Mineralsäuren; wenig löslich in Natriumhydroxidlösung
B.: FarbreaktionZu 1 mg der Probe 1 ml Phosphorsäure hinzufügen und 30 Min. lang im Wasserbad erhitzen. 4 ml einer 1:4-Lösung von Pyrocatechin in Phosphorsäure hinzufügen und 30 Min. lang erhitzen. Die Lösung färbt sich rot
C.: Durch IR-Spektroskopie festzustellen
D.: Suspensionsprüfung30 g der Probe in einem Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min) 5 Min. lang mit 270 ml Wasser mischen. Es entsteht entweder eine frei fließende Suspension oder eine schwere, klumpige Suspension, die, wenn überhaupt, nur schwer fließt, sich kaum absetzt und viele eingeschlossene Luftblasen enthält. Entsteht eine frei fließende Suspension, dann 100 ml in einen 100-ml-Messzylinder umfüllen und 1 Std. lang stehen lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 7 % (bei 105 o C über 3 Std.)
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,24 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
pH-Wert einer 10%igen SuspensionDer pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit liegt zwischen 5,0 und 7,5
StärkeNicht nachweisbar
20 ml dieser im Test D unter „Merkmale“ erhaltenen Dispersion einige Tropfen Iodlösung hinzufügen und mischen. Es sollte keine purpurblaue oder blaue Färbung entstehen
PartikelgrößeMindestens 5 μ m (höchstens 10 % Partikel kleiner als 5 μ m)
CarboxylgruppenHöchstens 1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 460 (ii) CELLULOSEPULVER

DefinitionGereinigte, mechanisch zerlegte Cellulose wird durch Verarbeitung von als Brei aus natürlich vorkommenden faserigem Pflanzenmaterial gewonnener Alphacellulose hergestellt
Chemische BezeichnungCellulose
Lineares Polymer von 1,4-verbundenen Glucoseresten
Einecs232-674-9
Chemische Formel(C 6 H 10 O 5 ) n
Molekulargewicht(162) n (n ist meist ≥ 1 000 )
GehaltMindestens 92 %
BeschreibungWeißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser, Ethanol, Ether und verdünnten Mineralsäuren; wenig löslich in Natriumhydroxidlösung
B.: Suspensionsprüfung30 g der Probe in einem Hochgeschwindigkeitsmixer (12 000 U/min) 5 Min. lang mit 270 ml Wasser mischen. Es entsteht entweder eine frei fließende Suspension oder eine schwere, klumpige Suspension, die, wenn überhaupt, nur schwer fließt, sich kaum absetzt und viele eingeschlossene Luftblasen enthält. Entsteht eine frei fließende Suspension, dann 100 ml in einen 100-ml-Messzylinder umfüllen und 1 Std. lang stehen lassen. Die Feststoffe setzen sich ab, und eine überstehende Flüssigkeit erscheint
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 7 % (bei 105 o C über 3 Std.)
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 1,0 %
SulfatascheHöchstens 0,3 % nach Glühen bei 800 ±25 o C
pH-Wert einer 10%igen SuspensionDer pH-Wert der überstehenden Flüssigkeit liegt zwischen 5,0 und 7,5
StärkeNicht nachweisbar
20 ml dieser im Test B unter „Merkmale“ erhaltenen Dispersion einige Tropfen Iodlösung hinzugeben und mischen. Es sollte keine purpurblaue oder blaue Färbung entstehen
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
PartikelgrößeMindestens 5 μ m (höchstens 10 % Partikel kleiner als 5 μ m)

E 461 METHYLCELLULOSE

SynonymeCellulosemethylether
DefinitionMethylcellulose ist eine direkt aus natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose, die teilweise mit Methylgruppen verethert ist
Chemische BezeichnungMethylether der Cellulose
Chemische FormelPolymere von substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
MolekulargewichtZwischen etwa 20 000 und 380 000
GehaltZwischen 25 und 33 % Methoxylgruppen (-OCH 3 ) und höchstens 5 % Hydroxyethoxylgruppen (-OCH 2 CH 2 OH)
BeschreibungSchwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser; dabei bildet sich eine klare bis schillernde, zähflüssige kolloidale Lösung;
unlöslich in Ethanol, Ether und Chloroform;
löslich in Eisessig
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10 % (bei 105 o C über 3 Std.)
SulfatascheHöchstens 1,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungZwischen 5,0 und 8,0
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 462 ETHYLCELLULOSE

SynonymeCelluloseethylether
DefinitionEthylcellulose ist eine direkt aus pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose, die teilweise mit Ethylgruppen verethert ist
Chemische BezeichnungEthylether der Cellulose
Chemische FormelPolymere von substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel:
—: H
GehaltMindestens 44 % und höchstens 50 % Ethoxylgruppen (-OC 2 H 5 ) bezogen auf die Trockensubstanz (entspricht höchstens 2,6 Ethoxylgruppen je Anhydroglucoseeinheit
BeschreibungLeicht hygroskopisch, weißes bis gebrochen weißes, geruch- und geschmackloses Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitPraktisch unlöslich in Wasser, Glycerin und Propylenglykol, aber je nach Ethoxylgehalt zu unterschiedlichen Anteilen in bestimmten organischen Lösungsmitteln löslich. Ethylcellulose mit weniger als 46-48 % Ethoxylgruppen ist leicht löslich in Tetrahydrofuran, Methylacetat, Chloroform und in Mischungen von aromatischen Kohlenwasserstoffen und Ethanol, Ethylcellulose mit einem Anteil an Ethoxylgruppen von 46-48 % oder mehr ist leicht löslich in Ethanol, Methanol, Toluol, Chloroform und Ethylacetat
B.: Filmbildungtest5 g der Probe in 95 g eines 80:20-Toluol-Ethanol-Gemischs(w/w) auflösen. Es bildet sich eine klare, stabile, hellgelbe Lösung. Einige ml der Lösung auf eine Glasplatte gießen und das Lösungsmittel evaporieren lassen. Es bleibt ein dicker, fester, kontinuierliche, klarer Film, der entzündlich ist
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 3 % (bei 105 o C, 2 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,4 %
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungNeutral bei Lackmustest
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 463 HYDROXYPROPYLCELLULOSE

SynonymeCellulosehydroxypropylether
DefinitionHydroxypropylcellulose ist eine direkt aus natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose, die teilweise mit Hydroxypropylgruppen verethert ist
Chemische BezeichnungHydroxypropylether der Cellulose
Chemische FormelPolymere von substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
MolekulargewichtZwischen etwa 30 000 und 1 000 000
GehaltMindestens 80,5 % Hydroxypropoxyl-Gruppen (-OCH 2 CHOHCH 3 ), was höchstens 4,6 Hydroxypropyl-Gruppen pro Anhydroglucoseeinheit, bezogen auf die Trockensubstanz, entspricht
BeschreibungSchwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (dabei bildet sich eine klare bis schillernde, zähflüssige kolloidale Lösung); unlöslich in Ethanol; unlöslich in Ether
B.: GaschromatografieDie Zusammensetzung ist durch Gaschromatografie festzustellen
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10 % (bei 105 o C über 3 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungZwischen 5,0 und 8,0
PropylenchlorhydrineHöchstens 0,1 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 464 HYDROXYPROPYLMETHYLCELLULOSE

DefinitionHydroxypropylmethylcellulose ist eine direkt aus natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose, die teilweise mit Methylgruppen verethert ist, mit einer kleinen Menge angeetherter Hydroxypropylgruppen
Chemische Bezeichnung2-Hydroxypropylether der Methylcellulose
Chemische FormelPolymere von substitutierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
MolekulargewichtZwischen etwa 13 000 und 200 000
GehaltZwischen 19 und 30 % Methoxylgruppen (-OCH 3 ) und zwischen 3 und 12 % Hydroxypropoxylgruppen (-OCH 2 CHOHCH 3 ), bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungSchwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (dabei bildet sich eine klare bis schillernde, zähflüssige kolloidale Lösung); unlöslich in Ethanol
B.: GaschromatografieDie Zusammensetzung ist durch Gaschromatografie festzustellen
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10 % (bei 105 o C über 3 Std.)
SulfatascheHöchstens 1,5 % bei Produkten mit einer Viskosität von mindestens 50 mPa·s
Höchstens 3 % bei Produkten mit einer Viskosität unter 50 mPa·s
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungZwischen 5,0 und 8,0
PropylenchlorhydrineHöchstens 0,1 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 465 ETHYLMETHYLCELLULOSE

SynonymeMethylethylcellulose
DefinitionEthylmethylcellulose ist eine direkt aus natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern gewonnene Cellulose, die teilweise mit Methyl- und Ethylgruppen verethert ist
Chemische BezeichnungEthylmethylether der Cellulose
Chemische FormelPolymere von substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
MolekulargewichtZwischen etwa 30 000 und 40 000
GehaltBezogen auf die Trockensubstanz zwischen 3,5 und 6,5 % Methoxylgruppen (-OCH 3 ), zwischen 14,5 und 19 % Ethoxylgruppen (-OCH 2 CH 3 ) und zwischen 13,2 und 19,6 % Alkoxy-Gruppen insgesamt, berechnet als Methoxyl
BeschreibungSchwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser (dabei bildet sich eine klare bis schillernde, zähflüssige kolloidale Lösung); löslich in Ethanol; unlöslich in Ether
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für die faserige Form und höchstens 10 % für die Pulverform (bei 105 o C, bis Gewichtskonstanz)
SulfatascheHöchstens 0,6 %
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungZwischen 5,0 und 8,0
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg

E 466 NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE

SynonymeCarboxymethylcellulose
CMC
NaCMC
Natrium-CMC
Cellulosegummi
DefinitionNatriumcarboxymethylcellulose ist ein Natriumsalz eines Carboxymethylethers einer direkt aus natürlich vorkommenden pflanzlichen Fasern gewonnenen Cellulose
Chemische BezeichnungNatriumsalz des Carboxymethylethers der Cellulose
Chemische FormelPolymere von substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
MolekulargewichtHöher als ca. 17 000 (Polymerisationsgrad ca. 100)
GehaltMindestens 99,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungSchwach hygroskopisches weißes bis gelbliches oder leicht grau gefärbtes, geschmack- und geruchloses, körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitBildet mit Wasser eine zähflüssige kolloidale Lösung; unlöslich in Ethanol
B.: SchäumungsprüfungEine 0,1 %ige Lösung der Probe kräftig schütteln. Es bildet sich keine Schaumschicht (auf diese Weise lässt sich Natriumcarboxymethylcellulose von anderen Celluloseethern unterscheiden)
C.: AusfällungZu 5 ml einer 0,5 %igen Lösung der Probe 5 ml einer 5%igen Kupfersulfat- oder Aluminiumsulfatlösung hinzufügen. Es bildet sich ein Niederschlag (auf diese Weise lässt sich Natriumcarboxymethylcellulose von anderen Celluloseethern sowie von Gelatine, Johannisbrotkernmehl und Tragant unterscheiden)
D.: Farbreaktion0,5 g Natriumcarboxymethylcellulose unter ständigem Rühren zu 50 ml Wasser hinzufügen, um eine gleichmäßige Dispersion zu erreichen. So lange weiterrühren, bis die Lösung klar wird, dann die Lösung für folgende Prüfung verwenden: 1 mg der Probe in einem kleinen Reagenzglas mit dem gleichen Volumen Wasser verdünnen und 5 Tropfen 1-Naphthol-Lösung hinzufügen. Das Reagenzglas neigen und entlang seiner Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure eingießen, so dass diese am Boden eine Schicht bildet. An der Grenzfläche entwickelt sich eine purpurrote Färbung
Reinheit
SubstitutionsgradZwischen 0,2 und 1,5 Carboxymethylgruppen (-CH 2 COOH) je Anhydroglucoseeinheit
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (bei 105 o C bis Gewichtskonstanz)
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungZwischen 5,0 und 8,5
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 20 mg/kg
GesamtglykolatHöchstens 0,4 %, berechnet als Natriumglykolat, bezogen auf die Trockensubstanz
NatriumHöchstens 12,4 %, bezogen auf die Trockensubstanz

E 468 VERNETZTE NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE

SynonymVernetzte Carboxymethylcellulose
Vernetzte CMC
Vernetzte Natrium-CMC
Vernetzter Cellulosekautschuk
DefinitionVernetzte Natriumcarboxymethylcellulose ist das Natriumsalz thermisch vernetzter, teilweise O-carboxymethylierter Cellulose
Chemische BezeichnungNatriumsalz vernetzter carboxymethylierter Ethercellulose
Chemische FormelPolymere mit substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel
—: H
BeschreibungLeicht hygroskopisches, weißes bis schmutzigweißes, geruchloses Pulver
Merkmale
A.1 g in 100 ml einer 4 mg/kg Methylenblau enthaltenden Lösung schütteln und absetzen lassen. Der zu prüfende Stoff absorbiert Methylenblau und bildet einen blauen, faserigen Bodensatz
B.1 g in 50 ml Wasser schütteln. 1 ml des Gemisches in einen Prüfkolben geben, 1 ml Wasser hinzufügen und 0,05 ml einer frisch zubereiteten Lösung von 40 g/l α-Naphthol in Methanol hinzugeben. Prüfkolben neigen und vorsichtig 2ml Schwefelsäure über die niedrigere Seite einführen, so dass eine untere Schicht gebildet wird. Die Grenzfläche färbt sich rot-violett
C.Es erfolgt eine Natriumreaktion
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 6 % (105 o C, 3 Std.)
In Wasser lösliche SubstanzenHöchstens 10 %
SubstitutionsgradMindestens 0,2 und höchstens 1,5 Carboxymethylgruppen je Anhydroglucoseeinheit
pH-Wert einer 1%igen LösungMindestens 5,0 und höchstens 7,0
NatriumgehaltHöchstens 12,4 % bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 469 MIT ENZYMEN HYDROLYSIERTE CARBOXYMETHYLCELLULOSE

SynonymMit Enzymen hydrolysierte Natriumcarboxymethyl-cellulose
DefinitionMit Enzymen hydrolysierte Carboxymethylcellulose wird durch enzymatischen Aufschluss mit Cellulase, die durch Trichoderma longibrachiatum (früher T. reesei ) hergestellt wird, aus Carboxymethylcellulose gewonnen
Chemische BezeichnungTeilweise enzymatisch hydrolysierte Carboxymethyl-cellulose, Natrium, teilweise enzymatisch hydrolysiert
Chemische FormelNatriumsalze von Polymeren mit substituierten Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen Formel:
[C 6 H 7 O 2 (OH) x (OCH 2 COONa) y ] n
wobei n = Polymerisationsgrad
x = 1,50 bis 2,80
y = 0,2 bis 1,50
x + y = 3,0
(y = Substitutionsgrad)
Formelgewicht178,14 (wobei y = 0,20 )
282,18 (wobei y = 1,50 )
Macromoleküle: Mindestens 800 (n = rund 4)
GehaltMindestens 99,5 % einschließlich Mono- und Disaccharide, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes oder leicht gelbliches oder graues, geruchloses, leicht hygroskopisches körniges oder faseriges Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
B.: SchaumtestEine 0,1 %ige Probelösung kräftig schütteln. Es bildet sich keine Schaumschicht. Bei diesem Test unterscheidet sich hydrolysiertes oder nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl von anderen Celluloseethern, Alginaten und Naturkautschuk
C.: AusfällungenZu 5 ml einer 0,5 %igen Probelösung füge man 5 ml 5%ige Kupfer- oder Aluminiumsulfatlösung hinzu. Es bildet sich ein Niederschlag. Bei diesem Test unterscheidet sich hydrolysiertes oder nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl von anderen Celluloseethern, Gelatine, Johannisbrotkautschuk und „Tragacanth“-Kautschuk
D.: FarbreaktionBei Umrühren 0,5 g pulverförmige Probe zu 50 ml Wasser hinzufügen, um eine einheitliche Dispersion zu erhalten. Weiter umrühren, bis eine klare Lösung erhalten wird. In einem kleinen Prüfkolben 1 ml der Probe mit 1 ml Wasser verdünnen. 5 Tropfen 1-Naphthol TS hinzufügen. Das Reagenzglas neigen und entlang seiner Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure eingießen, so dass diese eine untere Schicht bildet. Die Grenzfläche färbt sich purpurrot
E.: Viscosität (60 % Feststoffe)Mindestens 2,500 kg m -1 s -1 (bei 25 o C) entsprechend einem Durchschnittsmolekülgewicht von 5 000 D
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 12 % (105 o C bis zu konstantem Gewicht)
SubstitutionsgradMindestens 0,2 und höchstens 1,5 Carboxymethylgruppen je Anhydroglucoseeinheit, bezogen auf die Trockenmasse
pH-Wert einer 1%igen kolloidalen LösungMindestens 6,0 und höchstens 8,5
Natriumchlorid und NatriumglycolatHöchstens 0,5 % einzeln oder kombiniert
RestenzymaktivitätBesteht den Test. Keine Änderung der Viskosität der Testlösung, die die Hydrolyse der Natriumcarboxymethylcellulose anzeigt
BleiHöchstens 3 mg/kg

E 470a NATRIUM-, KALIUM- UND CALCIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN

DefinitionNatrium-, Kalium- und Calciumsalze von Speisefettsäuren, wobei diese Salze entweder aus zum Verzehr geeigneten Fetten oder aus destillierten Speisefettsäuren gewonnen werden
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungPulver, Schuppen oder halbfeste Massen von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A.: LöslichkeitNatrium- und Kaliumsalze: In Wasser und in Ethanol löslich
Calciumsalze: Unlöslich in Wasser, Ethanol und Ether
B.: Positivtest für Kationen und Fettsäuren
Reinheit
NatriumZwischen 9 und 14 %, ausgedrückt als Na 2 O
KaliumZwischen 13 und 21,5 %, ausgedrückt als K 2 O
CalciumZwischen 8,5 und 13 %, ausgedrückt als CaO
Unverseifbare BestandteileHöchstens 2 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Freies AlkaliHöchstens 0,1 %, ausgedrückt als NaOH
In Alkohol unlösliche BestandteileHöchstens 0,2 % (dieses Kriterium gilt nur für Natrium- und Kaliumsalze)

E 470b MAGNESIUMSALZE VON SPEISEFETTSÄUREN

DefinitionMagnesium von Speisefettsäuren, wobei diese Salze entweder aus zum Verzehr geeigneten Fetten oder aus destillierten Speisefettsäuren gewonnen werden
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungPulver, Schuppen oder halbfeste Massen von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A.: LöslichkeitWasserunlöslich; teilweise löslich in Ethanol und Ether
B.: Positivtests für Magnesium und Fettsäuren
Reinheit
MagnesiumZwischen 6,5 und 11 %, ausgedrückt als MgO
Freies AlkaliHöchstens 0,1 %, ausgedrückt als MgO
Unverseifbare BestandteileHöchstens 2 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 471 MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeGlycerinmonostearat
Glycerinmonopalmitat
Glycerinmonooleat, usw.
Monostearin, Monopalmitin, Monoolein usw.
GMS (für Glycerinmonostearat)
DefinitionMischung von Mono-, Di- und Triestern des Glycerins von Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freie Fettsäuren und Glycerin enthalten
GehaltMono- und Diester: mindestens 70 %
BeschreibungHellgelbe bis hellbraune ölige Flüssigkeit oder weiße bis elfenbeinfarbene Wachse. Die festen Produkte können die Form von Pulver, Schuppen oder Pastillen haben
Merkmale
A.: InfrarotspektrumCharakteristisch für Partialester von Fettsäuren und Polyol
B.: Positivtests für Glycerin und Fettsäuren
C.: LöslichkeitWasserunlöslich; löslich in Ethanol und Toluol
Reinheit
WassergehaltHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Verfahren)
SäurezahlHöchstens 6
Freies GlycerinHöchstens 7 %
PolyglycerineDiglycerin höchstens 4 % sowie Tri- und Polyglycerine höchstens 1 % der Gesamtglycerine
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtglycerinZwischen 16 % und 33 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 a ESSIGSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeEssigsäureester von Mono- und Diglyceriden
Acetoglyceride
Acetylierte Mono- und Diglyceride
Essig- und Fettsäureester des Glycerins
DefinitionEster des Glycerins mit Essigsäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Essig- und Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
BeschreibungKlare leichtflüssige Flüssigkeiten bis feste Wachse von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Fettsäuren und Essigsäure
B.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich; löslich in Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Essig- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtessigsäureZwischen 9 % und 32 %
Freie Fettsäuren (und Essigsäure)Höchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
GesamtglycerinZwischen 14 % und 31 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 b MILCHSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeMilchsäureester von Mono- und Diglyceriden
Lactoglyceride
Mit Milchsäure veresterte Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
DefinitionEster des Glycerins mit Milchsäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Milch- und Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
BeschreibungKlare leichtflüssige Flüssigkeiten bis feste Wachse wechselnder Konsistenz und von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Milchsäure und Fettsäuren
B.: LöslichkeitUnlöslich in kaltem Wasser, aber dispergierbar in heißem Wasser
Reinheit
Andere Säuren als Milch- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtmilchsäureZwischen 13 % und 45 %
Freie Fettsäuren (und Milchsäure)Höchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
GesamtglycerinZwischen 13 % und 30 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 c CITRONENSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeCitrem
Zitronensäureester von Mono- und Diglyceriden
Citroglyceride
Mit Citronensäure veresterte Mono- und Diglyceride von Fettsäuren
DefinitionEster des Glycerins mit Citronensäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Fettsäuren, freie Citronensäure und freie Glyceride enthalten. Sie können ganz oder teilweise mit Natriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd neutralisiert sein
BeschreibungGelbliche oder leicht bräunliche Flüssigkeiten bzw. wachsartige oder halbfeste Massen
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Fettsäuren und Citronensäure
B.: LöslichkeitUnlöslich in kaltem Wasser
Dispergierbar in heißem Wasser
Löslich in Ölen und Fetten
Unlöslich in kaltem Ethanol
Reinheit
Andere Säuren als Citronen- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
GesamtglycerinZwischen 8 % und 33 %
GesamtCitronensäureZwischen 13 % und 50 %
Sulfatasche (bestimmt bei 800 ± 25 o C)Nicht neutralisierte Produkte; höchstens 0,5 %
Teilweise oder vollständig neutralisierte Produkte: höchstens 10 %
BleiHöchstens 2 mg/kg
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 d WEINSÄUREESTER DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeWeinsäureester von Mono- und Diglyceriden
Mit Weinsäure veresterte Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
DefinitionEster des Glycerins mit Weinsäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Wein- und Fettsäuren und freie Glyceride enthalten
BeschreibungKlebrige, zähflüssige gelbliche Flüssigkeiten bis harte gelbe Wachse
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Weinsäure und Fettsäuren
Reinheit
Andere Säuren als Wein- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
GesamtglycerinZwischen 12 % und 29 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtweinsäureZwischen 15 % und 50 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 e ESTER DER MONOACETYL- UND DIACETYLWEINSÄURE DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeDiacetyl-Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden
Mit Mono- und Diacetylweinsäure veresterte Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
Diacetylweinsäure- und Fettsäureester des Glycerins
DefinitionGemischte Ester des Glycerins mit aus Weinsäure erhaltener Mono- und Diacetylweinsäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Fettsäuren, freie Wein- und Essigsäure oder ihre Kombinationen sowie freie Glyceride enthalten. Außerdem enthalten sie Essig- und Weinsäureester von Speisefettsäuren
BeschreibungKlebrige, zähflüssige Flüssigkeiten bis gelbe Wachse. An feuchter Luft wird Essigsäure freigesetzt
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Fettsäuren, Wein- und Essigsäure
Reinheit
Andere Säuren als Essig-, Wein- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
GesamtglycerinZwischen 11 % und 28 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtweinsäureZwischen 10 % und 40 %
GesamtessigsäureZwischen 8 % und 32 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 472 f ESTERGEMISCH VON ESSIG- UND WEINSÄURE DER MONO- UND DIGLYCERIDE VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeMit Essig- und Weinsäure veresterte Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
DefinitionEster des Glycerins mit Essig- und Weinsäure und Speisefettsäuren. Sie können geringe Mengen freies Glycerin, freie Fettsäuren, freie Wein- und Essigsäure sowie freie Glyceride enthalten. Außerdem können sie Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren enthalten
BeschreibungKlebrige Flüssigkeiten bis feste Wachse von weißer bis gelblicher Farbe
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Fettsäuren, Wein- und Essigsäure
Reinheit
Andere Säuren als Essig-, Wein- und FettsäurenNicht nachweisbar
Freies GlycerinHöchstens 2 %
GesamtglycerinZwischen 12 % und 27 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
GesamtessigsäureZwischen 10 % und 20 %
GesamtweinsäureZwischen 20 % und 40 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 473 ZUCKERESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymeSaccharoseester
Zuckerester
DefinitionHauptsächlich Mono-, Di- und Triester der Saccharose mit Speisefettsäuren. Sie können aus Saccharose und den Methyl- und Ethylestern der Speisefettsäuren oder durch Extraktion aus Zuckerglyceriden hergestellt werden. Für ihre Herstellung darf kein anderes organisches Lösungsmittel als Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Ethylacetat, Isopropanol, Isobutylalkohol, Propylenglycol und Methylethylketon verwendet werden
GehaltMindestens 80 %
BeschreibungSteife Gele, weiche Feststoffe oder weißes bis schwach grauweißliches Pulver
Merkmale
A.: Positivtests für Zucker und Fettsäuren
B.: LöslichkeitSchwer löslich in Wasser; löslich in Ethanol
Reinheit
SulfatascheHöchstens 2 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Freier ZuckerHöchstens 5 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
MethanolHöchstens 10 mg/kg
DimethylsulfoxidHöchstens 2 mg/kg
DimethylformamidHöchstens 1 mg/kg
IsobutylalkoholHöchstens 10 mg/kg
EthylacetatHöchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen
Isopropanol
Propylenglycol
MethylethylketonHöchstens 10 mg/kg
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 474 ZUCKERGLYCERIDE

DefinitionZuckerglyceride werden durch Reaktion von Saccharose mit einem Speisefett oder Speiseöl hergestellt und sind ein Gemisch von hauptsächlich Mono-, Di- und Triestern von Saccharose und Fettsäuren zusammen mit Rückständen von Mono-, Di- und Triglyceriden aus Fett oder Öl. Für ihre Zubereitung darf kein anderes organisches Lösungsmittel als Cyclohexan, Dimethylformamid, Ethylacetat, Isobutylalkohol und Isopropanol verwendet werden
GehaltZwischen 40 % und 60 % an Zuckerestern von Fettsäuren
BeschreibungWeiche Feststoffe, steife Gele oder weiße bis elfenbeinfarbene Pulver
Merkmale
A.: Positivtests für Zucker und Fettsäuren
B.: LöslichkeitUnlöslich in kaltem Wasser; löslich in Ethanol
Reinheit
SulfatascheHöchstens 2 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Freier ZuckerHöchstens 5 %
Freie FettsäurenHöchstens 3 %, ausgedrückt als Ölsäure
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
MethanolHöchstens 10 mg/kg
DimethylformamidHöchstens 1 mg/kg
IsobutylalkoholHöchstens 10 mg/kg, einzeln oder zusammen
Cyclohexan
EthylacetatHöchstens 350 mg/kg, einzeln oder zusammen
Isopropanol
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 475 POLYGLYCERINESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

SynonymePolyglycerin-Fettsäureester
DefinitionPolyglycerinester von Speisefettsäuren werden durch Veresterung von Polyglycerinen mit Speisefetten oder mit Speisefettsäuren hergestellt. Der Glycerinanteil besteht vorwiegend aus Di-, Tri- und Tetraglycerin und enthält nicht mehr als 10 % Polyglycerine mit Kettenlänge von Heptaglycerin oder höher
GehaltInsgesamt mindestens 90 % Fettsäureester
BeschreibungHellgelbe bis bernsteinfarbene, ölige bis sehr zähe Flüssigkeiten; blass- bis mittelbraune, plastische oder weiche Feststoffe; blassbraune bis braune harte Wachse
Merkmale
A.: Positivtests für Glycerin, Polyglycerin und Fettsäuren
B.: LöslichkeitDie Eigenschaften der Ester reichen von sehr hydrophil bis zu sehr lipophil; als Gruppe sind sie jedoch im Allgemeinen dispergierbar in Wasser und löslich in organischen Lösungsmitteln und Ölen
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Andere Säuren als FettsäurenNicht nachweisbar
Freie FettsäurenHöchstens 6 %, ausgedrückt als Ölsäure
GesamtglycerineZwischen 18 % und 60 %
Freie GlycerineHöchstens 7 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 476 POLYGLYCERIN-POLYRICINOLEAT

SynonymeGlycerinester von kondensierten Rizinusölfettsäuren
Polyglycerinester von umgeesterter Rizinolsäure
PGPR
DefinitionPolyglycerin-Polyricinoleat wird durch Veresterung von Polyglycerin mit kondensierten Rizinusöl-Fettsäuren gewonnen
BeschreibungKlare, stark viskose Flüssigkeit
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser und Ethanol; löslich in Ether, Kohlenwasserstoffen und halogenierten Kohlenwasserstoffen
B.: Positivtests für Glycerin, Polyglycerin und Rizinolsäure
C.: Brechungsindex (n) 65 DZwischen 1,4630 und 1,4665
Reinheit
PolyglycerinDer Polyglycerinanteil ist zusammengesetzt aus mindestens 75 % Di-, Tri- und Tetraglycerinen und höchstens 10 % Polyglycerinen gleich oder länger als Heptaglycerin
HydroxylzahlZwischen 80 und 100
SäurezahlHöchstens 6
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 477 PROPYLENGLYKOLESTER VON SPEISEFETTSÄUREN

Synonyme1,2-Propandiolester von Speisefettsäuren
DefinitionMischungen von Propylenglykol-Mono- und Diestern von Speisefettsäuren. Der Alkoholanteil besteht ausschließlich aus Propylenglycol nebst Dimeren und Spuren von Trimeren. Andere organische Säuren als Speisefettsäuren sind nicht vorhanden
GehaltInsgesamt mindestens 85 % Fettsäureester
BeschreibungKlare Flüssigkeiten oder weiße wachsartige Schuppen, Pastillen oder feste Wachse mit schwachem Geruch
Merkmale
A.: Positivtests für Propylenglykol und Fettsäuren
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
Andere Säuren als FettsäurenNicht nachweisbar
Freie FettsäurenHöchstens 6 %, ausgedrückt als Ölsäure
GesamtpropylenglykolZwischen 11 % und 31 %
Freies PropylenglykolHöchstens 5 %
Propylenglykol-Dimere und TrimereHöchstens 0,5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Anmerkung:: Reinheitskriterien gelten auch für die Summe freier Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Fettsäuren, doch dürfen diese Stoffe bis zu einer Höchstmenge von 6 % (ausgedrückt als Natriumoleat) enthalten sein.

E 479 b THERMOOXIDIERTES SOJAÖL, ESTER AUS MONO- UND DIGLYCERIDEN UND FETTSÄUREN

SynonymeTOSOM
DefinitionThermooxidiertes Sojaöl (Ester aus Mono- und Diglyceriden und Fettsäuren) ist ein komplexes Gemisch von Glycerin- und Fettsäureestern aus Speisefett und Fettsäuren aus thermooxidiertem Sojaöl. Es wird durch Umesterung und Desodorisierung im Vakuum bei 130 o C von 10 % thermooxidiertem Sojaöl und 90 % Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren gewonnen. Das Sojaöl wird ausschließlich aus natürlich vorkommenden Sojasorten gewonnen
BeschreibungHellgelb bis hellbraun, wachsartig oder fest
Merkmale
A.: LöslichkeitWasserunlöslich; löslich in heißem Öl oder Fett
Reinheit
Schmelzbereich55 o C bis 65 o C
Freie FettsäurenHöchstens 1,5 %, ausgedrückt als Ölsäure
Freies GlycerinHöchstens 2 %
Gesamtfettsäuren83 % bis 90 %
Gesamtglycerin16 % bis 22 %
Fettsäuremethylester, die mit Harnstoff keine Addukte bildenHöchstens 9 % der Fettsäuremethylester insgesamt
In Petrolether unlösliche FettsäurenHöchstens 2 % der Fettsäuren insgesamt
PeroxidzahlHöchstens 3
EpoxideHöchstens 0,03 % Oxiran-Sauerstoff
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 481 NATRIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT

SynonymeNatriumstearoyllaktylat
Natriumstearoyllaktat
DefinitionNatriumsalze der Stearoyllaktylsäuren und ihre Polymere mit geringeren Anteilen sonstiger Natriumsalze verwandter Säuren, die durch Reaktion der Stearin- und Milchsäure entstanden sind. Verschiedene andere freie oder veresterte Fettsäuren können, aus der verwendeten Stearinsäure herstammend, ebenfalls vorhanden sein
Chemische BezeichnungenNatrium-di-2-stearoyllaktat
Natrium-di(2-stearoyloxy-)Propionsäureester
Einecs246-929-7
Chemische Formel
(Hauptbestandteile)
C 21 H 39 O 4 Na
C 19 H 35 O 4 Na
BeschreibungWeißes oder gelblichweißes Pulver oder spröder Stoff mit charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Positivtests für Natrium, Milch- und Fettsäuren
B.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich; löslich in Ethanol
Reinheit
NatriumZwischen 2,5 % und 5 %
EsterzahlZwischen 90 und 190
SäurezahlZwischen 60 und 130
GesamtmilchsäureZwischen 15 % und 40 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 482 CALCIUMSTEAROYLLACTYL-2-LAKTAT

SynonymeCalciumstearoyllaktat
DefinitionCalciumsalze der Stearoyllaktylsäuren und ihre Polymere mit geringeren Anteilen sonstiger Calciumsalze verwandter Säuren, die durch Reaktion der Stearin- und Milchsäure entstanden sind. Verschiedene andere freie oder veresterte Fettsäuren können, aus der verwendeten Stearinsäure herstammend, ebenfalls vorhanden sein
Chemische BezeichnungCalcium-di-2-stearoyllaktat
Calcium-di(2-stearoyloxy-)propionsäureester
Einecs227-335-7
Chemische FormelC 42 H 78 O 8 Ca
C 38 H 70 O 8 Ca
BeschreibungWeißes oder gelblichweißes Pulver oder spröder Stoff mit charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Positivtests für Calcium, Milch- und Fettsäuren
B.: LöslichkeitSchwer löslich in heißem Wasser
Reinheit
CalciumZwischen 1 % und 5,2 %
EsterzahlZwischen 125 und 190
GesamtmilchsäureZwischen 15 % und 40 %
SäurezahlZwischen 50 und 130
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 483 STEARYLTARTRAT

SynonymeStearylpalmityltartrat
DefinitionProdukt aus der Veresterung von Weinsäure mit handelsüblichem Stearylalkohol, der hauptsächlich aus Stearyl- und Palmitylalkoholen besteht. Hauptprodukte sind Diester mit geringen Anteilen an Monoestern und unveränderte Ausgangsstoffe
Chemische BezeichnungDistearyltartrat
Dipalmityltartrat
Chemische FormelC 38 H 74 O 6 bis C 40 H 78 O 6
Molekulargewicht627 bis 655
GehaltGesamtestergehalt mindestens 90 %; dies entspricht einer Esterzahl von 163 und 180
BeschreibungGelblichweiße ölige Paste (bei 25 o C)
Merkmale
A.: Positivtest für Tartrat
B.: SchmelzbereichZwischen 67 o C und 77 o C. Nach der Verseifung haben die gesättigten langkettigen Fettalkohole einen Schmelzbereich zwischen 49 o C und 55 o C
Reinheit
HydroxylzahlZwischen 200 und 220
SäurezahlHöchstens 5,6
GesamtweinsäureZwischen 18 % und 35 %
SulfatascheHöchstens 0,5 % nach Glühen bei 800 ± 25 o C
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg
Unverseifbare BestandteileZwischen 77 % und 83 %
JodzahlHöchstens 4 (Wijs Methode)

E 491 SORBITANMONOSTEARAT

DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Anhydriden mit genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure
Einecs215-664-9
GehaltMindestens 95 % eines Gemischs von Sorbit, Sorbitan und Isosorbidestern
BeschreibungHelle, cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Toluol, Dioxan, Tetrachlorkohlenstoff, Ether, Methanol, Ethanol und Anilin bei Temperaturen oberhalb seines Schmelzpunktes; unlöslich in Petrolether und Aceton; unlöslich in kaltem Wasser; dispergierbar in warmem Wasser; löslich mit Trübung in Mineralöl und Ethylacetat bei Temperaturen über 50 o C
B.: Erstarrungstemperatur50 bis 52 o C
C.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für ein Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Methode)
SulfatascheHöchstens 0,5 %
SäurezahlHöchstens 10
VerseifungszahlMindestens 147 und höchstens 157
HydroxylzahlMindestens 235 und höchstens 260
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 492 SORBITANTRISTEARAT

DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Anhydriden mit genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure
Einecs247-891-4
GehaltMindestens 95 % eines Gemischs von Sorbit, Sorbitan und Isosorbidestern
BeschreibungHelle, cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitSchwach löslich in Toluol, Ether, Tetrachlorkohlenstoff und Ethylacetat; dispergierbar in Petrolether, Mineralöl, Pflanzenöl, Aceton und Dioxan; unlöslich in Wasser, Methanol und Ethanol
B.: Erstarrungstemperatur47 bis 50 o C
C.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für ein Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Methode)
SulfatascheHöchstens 0,5 %
SäurezahlHöchstens 15
VerseifungszahlMindestens 176 und höchstens 188
HydroxylzahlMindestens 66 und höchstens 80
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 493 SORBITANMONOLAURAT

DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Anhydriden mit genießbarer, handelsüblicher Laurinsäure
Einecs215-663-3
GehaltMindestens 95 % eines Gemischs von Sorbit, Sorbitan und Isosorbidestern
BeschreibungBernsteinfarbene, ölige, viskose Flüssigkeit, helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen oder Flocken oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitDispergierbar in heißem und kaltem Wasser
B.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für ein Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Methode)
SulfatascheHöchstens 0,5 %
SäurezahlHöchstens 7
VerseifungszahlMindestens 155 und höchstens 170
HydroxylzahlMindestens 330 und höchstens 358
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 494 SORBITANMONOOLEAT

DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Anhydriden mit genießbarer, handelsüblicher Ölsäure; Hauptbestandteil ist 1,4-Sorbitanmonooleat; Isosorbidmonooleat, Sorbitandioleat und Sorbitantrioleat sind weitere Bestandteile
Einecs215-665-4
GehaltMindestens 95 % eines Gemischs von Sorbit, Sorbitan und Isosorbidestern
BeschreibungBernsteinfarbene viskose Flüssigkeit, helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen oder Flocken oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Ethanol, Ether, Ethylacetat, Anilin, Toluol, Dioxan, Petrolether und Tetrachlorkohlenstoff bei Temperaturen oberhalb seines Schmelzpunktes; unlöslich in kaltem Wasser; dispergierbar in warmem Wasser
B.: JodzahlDer Rückstand von Ölsäure, gewonnen durch Verseifung des obengenannten Sorbitanmonooleats, hat eine Jodzahl zwischen 80 und 100
Reinheit
WasserHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Methode)
SulfatascheHöchstens 0,5 %
SäurezahlHöchstens 8
VerseifungszahlMindestens 145 und höchstens 160
HydroxylzahlMindestens 193 und höchstens 210
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 495 SORBITANMONOPALMITAT

SynonymeSorbitanpalmitat
DefinitionGemisch der Partialester von Sorbit und seinen Anhydriden mit genießbarer, handelsüblicher Palmitinsäure
Einecs247-568-8
GehaltMindestens 95 % eines Gemischs von Sorbit, Sorbitan und Isosorbidestern
BeschreibungLeichte cremefarbene bis gelbbraune Pastillen oder Schuppen oder harter, wachsartiger Stoff mit leichtem charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Ethanol, Methanol, Ether, Ethylacetat, Anilin, Toluol, Dioxan, Petrolether und Tetrachlorkohlenstoff bei Temperaturen oberhalb seines Schmelzpunktes; unlöslich in kaltem Wasser; dispergierbar in warmem Wasser
B.: Erstarrungstemperatur45 bis 47 o C
C.: Infrarot-AbsorptionsspektrumCharakteristisch für ein Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
WasserHöchstens 2 % (Karl-Fischer-Methode)
SulfatascheHöchstens 0,5 %
SäurezahlHöchstens 7,5
VerseifungszahlMindestens 140 und höchstens 150
HydroxylzahlMindestens 270 und höchstens 305
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 500 (i) NATRIUMCARBONAT

SynonymSodaasche
Definition
Chemische BezeichnungNatriumcarbonat
Einecs207-838-8
Chemische FormelNa 2 CO 3 · nH 2 O (n = 0, 1 oder 10)
Molekulargewicht106,00 (wasserfrei)
GehaltMindestens 99 % Na 2 CO 3 , bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose Kristalle oder weißes, körniges oder kristallines Pulver
Die wasserfreie Form ist hygroskopisch, das Decahydrat auskristallisiert
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und Carbonattest
B.: LöslichkeitGut wasserlöslich; in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % (wasserfrei), 15 % (Monohydrat) oder 55 bis 65 % (Decahydrat) (fortschreitende Erwärmung von 70 o C auf 300 o C, bis zu konstantem Gewicht)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 500 (ii) NATRIUMHYDROGENCARBONAT

SynonymNatriumbicarbonat, doppeltkohlensaures Natrium, Natron
Definition
Chemische BezeichnungNatriumhydrogencarbonat
Einecs205-633-8
Chemische FormelNaHCO 3
Molekulargewicht84,01
GehaltGehalt mindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose oder weiße kristalline Masse oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und Carbonattest
B.: pH-Wert einer 1%igen Lösung8,0 bis 8,6
C.: LöslichkeitWasserlöslich; in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,25 % (auf Silikagel, 4 Std.)
AmmoniumsalzeNach Erwärmung ist kein Ammoniakgeruch feststellbar
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 500 (iii) NATRIUMSESQUICARBONAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriummonohydrogendicarbonat
Einecs208-580-9
Chemische FormelNa 2 (CO) 3 · NaHCO 3 · 2H 2 O
Molekulargewicht226,03
GehaltNaHCO 3 -Gehalt 35 bis 38,6 % und Na 2 CO 3 -Gehalt 46,4 bis 50,0 %
BeschreibungWeiße Flocken, Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und den Carbonattest
B.: LöslichkeitGut wasserlöslich
Reinheit
NatriumchloridHöchstens 0,5 %
EisenHöchstens 20 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 501 (i) KALIUMCARBONAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumcarbonat
Einecs209-529-3
Chemische FormelK 2 CO 3 · nH 2 O (n = 0 oder 1,5 )
Molekulargewicht138,21 (wasserfrei)
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes, stark zerfließendes Pulver
Das Hydrat bildet kleine, weiße, durchsichtige Kristalle oder Körner
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kalium- und den Carbonattest
B.: LöslichkeitGut wasserlöslich; in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 5 % (wasserfrei) oder 18 % (Hydrat) (180 o C, 4 Std.)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 501 (ii) KALIUMHYDROGENCARBONAT

SynonymKaliumbicarbonat, doppeltkohlensaures Kalium
Definition
Chemische BezeichnungKaliumhydrogencarbonat
Einecs206-059-0
Chemische FormelKHCO 3
Molekulargewicht100,11
GehaltMindestens 99 % und höchstens 101 % KHCO 3 , bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose Kristalle oder weißes Pulver oder Körner
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kalium- und Carbonattest
B.: LöslichkeitGut wasserlöslich; unlöslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,25 % (auf Silicagel, 4 Std.)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 503 (i) AMMONIUMCARBONAT

DefinitionAmmoniumcarbonat besteht aus Ammoniumcarbamat, Ammoniumcarbonat und Ammoniumhydrogencarbonat in unterschiedlichen Verhältnissen
Chemische BezeichnungAmmoniumcarbonat
Einecs233-786-0
Chemische FormelCH 6 N 2 O 2 , CH 8 N 2 O 3 und CH 5 NO 3
MolekulargewichtAmmoniumcarbamat 78,06 ; Ammoniumcarbonat 98,73 ; Ammoniumhydrogencarbonat 79,06
GehaltMindestens 30 % und höchstens 34 % NH 3
BeschreibungWeißes Pulver oder harte, weiße oder durchsichtige Masse oder Kristalle. Wird an der Luft undurchsichtig und wandelt sich infolge des Verlusts an Ammoniak und Kohlendioxid schließlich in weiße, poröse Klumpen oder Pulver (aus Ammoniumbicarbonat) um
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Ammonium- und den Carbonattest.
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungRund 8,6
C.: LöslichkeitWasserlöslich
Reinheit
Nichtflüchtige StoffeHöchstens 500 mg/kg
ChloridHöchstens 30 mg/kg
SulfatHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 503 (ii) AMMONIUMHYDROGENCARBONAT

SynonymAmmoniumbicarbonat
Definition
Chemische BezeichnungAmmoniumhydrogencarbonat
Einecs213-911-5
Chemische FormelCH 5 NO 3
Molekulargewicht79,06
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungWeiße Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Ammonium- und den Carbonattest
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungRund 8,0
C.: LöslichkeitGut wasserlöslich; in Ethanol unlöslich
Reinheit
Nichtflüchtige StoffeHöchstens 500 mg/kg
ChlorideHöchstens 30 mg/kg
SulfatHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 504 (ii) MAGNESIUMHYDROXIDCARBONAT

SynonymeMagnesiumhydrogencarbonat, Magnesiumsubcarbonat (leicht oder schwer), hydriertes basisches Magnesiumcarbonat, Magnesiumcarbonathydroxid
Definition
Chemische BezeichnungHydriertes Magnesiumcarbonathydroxid
Einecs235-192-7
Chemische Formel4MgCO 3 Mg(OH) 2 · 5H 2 O
Molekulargewicht485
GehaltMg-Gehalt mindestens 40,0 % und höchstens 45,0 %, berechnet als MgO
BeschreibungLeichte, weiße bröcklige Masse oder weißes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Magnesium und Carbonat
B.: LöslichkeitPraktisch unlöslich in Wasser; in Ethanol unlöslich
Reinheit
Säureunlösliche BestandteileHöchstens 0,05 %
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 1,0 %
CalciumHöchstens 1,0 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 507 CHLORWASSERSTOFFSÄURE

SynonymSalzsäure
Definition
Chemische BezeichnungChlorwasserstoffsäure
Einecs231-595-7
Chemische FormelHCl
Molekulargewicht36,46
GehaltChlorwasserstoffsäure ist in verschiedenen Konzentrationen im Handel erhältlich. Konzentrierte Chlorwasserstoffsäure enthält mindestens 35 % HCl
BeschreibungKlare, farblose oder leicht gelbliche Flüssigkeit von stechendem Geruch
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Säure- und den Chloridtest
B.: LöslichkeitIn Wasser und Ethanol löslich
Reinheit
Organische Verbindungen insgesamtGesamtgehalt an organischen (nicht fluorierten) Verbindungen: höchstens 5 mg/kg
Benzol: höchstens 0,05 mg/kg
Fluorierte Verbindungen (insgesamt): höchstens 25 mg/kg
Nichtflüchtige StoffeHöchstens 0,5 %
ReduktionsmittelHöchstens 70 mg/kg (als SO 2 )
OxidationsmittelHöchstens 30 mg/kg (als Cl 2 )
SulfatHöchstens 0,5 %
EisenHöchstens 5 mg/kg
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 508 KALIUMCHLORID

SynonymeSylvin
Definition
Chemische BezeichnungKaliumchlorid
Einecs231-211-8
Chemische FormelKCl
Molekulargewicht74,56
GehaltMindestens 99 % bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose, längliche, prismatische oder würfelförmige Kristalle oder weißes, körniges Pulver; geruchlos
Merkmale
A.: LöslichkeitLeicht löslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
B.: Positive Prüfung auf Kalium und Chlorid
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1 % (105 o C, 2 Std.)
NatriumNegative Prüfung
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Höchstens 10 mg/kg

E 509 CALCIUMCHLORID

Definition
Chemische BezeichnungCalciumchlorid
Einecs233-140-8
Chemische FormelCaCl 2 · nH 2 O (n = 0, 2 oder 6)
Molekulargewicht110,99 (wasserfrei), 147,02 (Dihydrat), 219,08 (Hexahydrat)
GehaltMindestens 93 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes, geruchloses, hygroskopisches Pulver oder zerfließende Kristalle
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Calcium- und den Chloridtest
B.: LöslichkeitWasserfreies Calciumchlorid: in Wasser und Ethanol gut löslich
Dihydrat: in Wasser und Ethanol gut löslich
Hexahydrat: in Wasser und Ethanol sehr gut löslich
Reinheit
Magnesium- und AlkalisalzeHöchstens 5 %, bezogen auf die Trockensubstanz
FluoridHöchstens 40 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 511 MAGNESIUMCHLORID

Definition
Chemische BezeichnungMagnesiumchlorid
Einecs232-094-6
Chemische FormelMgCl 2 · 6H 2 O
Molekulargewicht203,30
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarblose, geruchlose, stark zerfließende Flocken oder Kristalle
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Magnesium- und den Chloridtest
B.: LöslichkeitIn Wasser sehr gut und in Ethanol gut löslich
Reinheit
AmmoniumHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 512 ZINN(II)-CHLORID

SynonymZinnchlorid, Zinndichlorid
Definition
Chemische BezeichnungZinn(II)-chloriddihydrat
Einecs231-868-0
Chemische FormelSnCl 2 · 2H 2 O
Molekulargewicht225,63
GehaltMindestens 98 %
BeschreibungFarblose oder weiße Kristalle
Kann leicht nach Salzsäure riechen
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Zinn(II)- und den Chloridtest
B.: LöslichkeitWasser: löslich in geringerer als der seinem eigenen Gewicht entsprechenden Wassermenge, bildet in übermäßigen Mengen jedoch ein unlösliches basisches Salz
Ethanol: löslich
Reinheit
SulfatHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 513 SCHWEFELSÄURE

SynonymMonohydrat (des Schwefelsäureanhydrids)
Definition
Chemische BezeichnungSchwefelsäure
Einecs231-639-5
Chemische FormelH 2 SO 4
Molekulargewicht98,07
GehaltSchwefelsäure ist in unterschiedlichen Konzentrationen im Handel erhältlich. Die konzentrierte Lösung enthält mindestens 96 %
BeschreibungKlare, farblose oder leicht braune, stark ätzende ölige Flüssigkeit
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Säure- und den Sulfattest
B.: LöslichkeitMit Wasser unter starker Wärmeerzeugung mischbar; ebenso mit Ethanol
Reinheit
AscheHöchstens 0,02 %
ReduktionsmittelHöchstens 40 mg/kg (als SO 2 )
NitratHöchstens 10 mg/kg (auf der Grundlage von H 2 SO 4 )
ChloridHöchstens 50 mg/kg
EisenHöchstens 20 mg/kg
SelenHöchstens 20 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 514 (i) NATRIUMSULFAT

Definition
Chemische BezeichnungNatriumsulfat
Chemische FormelNa 2 SO 4 · nH 2 O (n = 0 oder 10)
Molekulargewicht142,04 (wasserfrei)
322,04 (Dekahydrat)
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarblose Kristalle oder feines, weißes, kristallines Pulver
Das Dekahydrat zerfließt
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und den Sulfattest
B.: Acidität einer 5%igen Lösung: neutral oder leicht alkalisch auf Lackmuspapier
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1,0 % (wasserfrei) oder höchstens 57 % (Decahydrat) bei 130 o C
SelenHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 514 (ii) NATRIUMHYDROGENSULFAT

SynonymNatriumbisulfat, Natriumhydrosulfat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumhydrogensulfat
Chemische FormelNaHSO 4
Molekulargewicht120,06
GehaltMindestens 95,2 %
BeschreibungWeiße, geruchlose Kristalle oder Körner
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und den Sulfattest
B.: Lösungen sind stark sauer
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,8 %
Nicht wasserlöslichHöchstens 0,05 %
SelenHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 515 (i) KALIUMSULFAT

Definition
Chemische BezeichnungKaliumsulfat
Chemische FormelK 2 SO 4
Molekulargewicht174,25
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarblose oder weiße Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kalium- und den Sulfattest
B.: pH-Wert einer 5%igen Lösung5,5 bis 8,5
C.: LöslichkeitIn Wasser gut löslich; unlöslich in Ethanol
Reinheit
SelenHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 515 (ii) KALIUMHYDROGENSULFAT

Definition
SynonymKaliumbisulfat, Kaliumhydrosulfat
Chemische BezeichnungKaliumhydrogensulfat
Chemische FormelKHSO 4
Molekulargewicht136,17
GehaltMindestens 99 %
Schmelzpunkt197 o C
BeschreibungWeiße zerfließende Kristalle, Stücke oder Körner
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kaliumtest
B.: LöslichkeitGut löslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
SelenHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 516 CALCIUMSULFAT

SynonymGips, Selenit, Anhydrit
Definition
Chemische BezeichnungCalciumsulfat
Einecs231-900-3
Chemische FormelCaSO 4 · nH 2 O (n = 0 oder 2)
Molekulargewicht136,14 (wasserfrei), 172,18 (Dihydrat)
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFeines, weißes bis leicht gelbliches geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Calcium und Sulfat
B.: LöslichkeitLöslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustWasserfrei: höchstens 1,5 % (250 o C, konstantes Gewicht)
Dihydrat: höchstens 23 % (ibid.)
FluoridHöchstens 30 mg/kg
SelenHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 517 AMMONIUMSULFAT

Definition
Chemische BezeichnungAmmoniumsulfat
Einecs231-984-1
Chemische Formel(NH 4 ) 2 SO 4
Molekulargewicht132,14
GehaltMindestens 99 % bis höchstens 100,5 %
BeschreibungWeißes Pulver, glänzende Plättchen oder Kristallfragmente
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Ammonium- und den Sulfattest
B.: LöslichkeitGut löslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
GlühverlustHöchstens 0,25 %
SelenHöchstens 30 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 520 ALUMINIUMSULFAT

SynonymAlaun
Definition
Chemische BezeichnungAluminiumsulfat
Einecs233-135-0
Chemische FormelAl 2 (SO 4 ) 3
Molekulargewicht342,13
GehaltMindestens 99,5 % nach dem Glühen
BeschreibungWeißes Pulver, glänzende Plättchen oder Kristallfragmente
Merkmale
A.: Positivtest für Aluminium und SulfatMindestens 2,9
C.: LöslichkeitGut löslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
GlühverlustHöchstens 5 % (500 o C, 3 Std.)
Alkalien und ErdalkalienHöchstens 0,4 %
SelenHöchstens 30 mg/kg
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 521 ALUMINIUMNATRIUMSULFAT

SynonymSodaalaun, Natriumalaun
Definition
Chemische BezeichnungAluminiumnatriumsulfat
Einecs233-277-3
Chemische FormelAlNa(SO 4 ) 2 · nH 2 O (n = 0 oder 12)
Molekulargewicht242,09 (wasserfrei)
GehaltGehalt (bezogen auf die Trockenmasse) mindestens 96,5 % (wasserfrei) und 99,5 % (Dodecahydrat)
BeschreibungTransparente Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Aluminium, Natrium und Sulfat
B.: LöslichkeitDas Dodecahydrat ist leicht wasserlöslich. Die wasserfreie Form ist in Wasser langsam löslich. Beide Formen sind in Ethanol unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustWasserfreie Form: höchstens 10 % (220 o C, 16 Std.)
Dodecahydrat: höchstens 47,2 % (50 bis 55 o C, 1 Std., anschließend 200 o C, 16 Std.)
AmmoniumsalzeNach Erwärmung kein Ammoniakgeruch feststellbar
SelenHöchstens 30 mg/kg
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 522 ALUMINIUMKALIUMSULFAT

SynonymKaliumalaun, Kalialaun
Definition
Chemische BezeichnungAluminiumkaliumsulfatdodecahydrat
Einecs233-141-3
Chemische FormelAlK(SO 4 ) 2 · 12H 2 O
Molekulargewicht474,38
GehaltGehalt mindestens 99,5 %
BeschreibungGroße, transparente Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Aluminium, Kalium und Sulfat
B.: pH-Wert einer 10%igen Lösung3,0 bis 4,0
C.: LöslichkeitGut löslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
Reinheit
AmmoniumsalzeNach Erwärmung kein Ammoniakgeruch feststellbar
SelenHöchstens 30 mg/kg
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 523 ALUMINIUMAMMONIUMSULFAT

SynonymAmmoniumalaun
Definition
Chemische BezeichnungAluminiumammoniumsulfatdodecahydrat
Einecs232-055-3
Chemische FormelAlNH 4 (SO 4 ) 2 · 12H 2 O
Molekulargewicht453,32
GehaltGehalt mindestens 99,5 %
BeschreibungGroße, farblose Kristalle oder weißes Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Aluminium, Ammonium und Sulfat
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; löslich in Ethanol
Reinheit
Alkali- und ErdalkalimetalleHöchstens 0,5 %
SelenHöchstens 30 mg/kg
FluoridHöchstens 30 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 524 NATRIUMHYDROXID

SynonymeNatronlauge, Lauge
Definition
Chemische BezeichnungNatriumhydroxid
Einecs215-185-5
Chemische FormelNaOH
Molekulargewicht40,0
GehaltFeststoffgehalt mindestens 98 % des Gesamtalkaligehalts (NaOH). Entsprechender Gehalt der Lösungen gemäß dem erklärten oder auf dem Etikett angegebenen NaOH-Gehalt
BeschreibungWeiße oder fast weiße Tabletten, Flocken, Stäbchen, geschmolzene Masse oder sonstige Form. Die Lösungen sind klar oder leicht trüb, farblos oder leicht gefärbt, stark ätzend und hygroskopisch; bei Luftkontakt können sie Kohlendioxid absorbieren und Natriumcarbonat bilden
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natriumtest
B.: Eine 1%ige Lösung reagiert stark alkalisch
C.: LöslichkeitSehr gut wasserlöslich; gut löslich in Ethanol
Reinheit
Nicht wasserlösliche und organische StoffeEine 5%ige Lösung ist vollständig klar und farblos bis leicht gefärbt
CarbonatHöchstens 0,5 % (als Na 2 CO 3 )
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 0,5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 525 KALIUMHYDROXID

SynonymÄtzkali
Definition
Chemische BezeichnungKaliumhydroxid
Einecs215-181-3
Chemische FormelKOH
Molekulargewicht56,11
GehaltAlkaligehalt mindestens 85 %, berechnet als KOH
BeschreibungWeiße oder fast weiße Tabletten, Flocken, Stäbchen, geschmolzene Masse oder sonstige Form
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kaliumtest
B.: Eine 1%ige Lösung reagiert stark alkalisch
C.: LöslichkeitSehr gut wasserlöslich; gut löslich in Ethanol
Reinheit
Wasserunlösliche StoffeEine 5%ige Lösung ist absolut klar und farblos
CarbonatHöchstens 3,5 % (als K 2 CO 3 )
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 526 CALCIUMHYDROXID

SynonymeGelöschter Kalk, hydratisierter Kalk
Definition
Chemische BezeichnungCalciumhydroxid
Einecs215-137-3
Chemische FormelCa(OH) 2
Molekulargewicht74,09
GehaltMindestens 92 %
BeschreibungWeißes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Alkali- und den Calciumtest
B.: LöslichkeitGering wasserlöslich; unlöslich in Ethanol; löslich in Glycerin
Reinheit
In Säure unlösliche AscheHöchstens 1 %
Magnesium- und AlkalisalzeHöchstens 1 %
BariumHöchstens 300 mg/kg
FluoridHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg

E 527 AMMONIUMHYDROXID

SynonymeAmmoniak, Ammoniakwasser
Definition
Chemische BezeichnungAmmoniumhydroxid
Chemische FormelNH 4 OH
Molekulargewicht35,05
GehaltMindestens 27 % NH 3
BeschreibungKlare, farblose Lösung mit extrem stechendem, eigenartigem Geruch
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Ammoniaktest
Reinheit
Nichtflüchtige StoffeHöchstens 0,02 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 528 MAGNESIUMHYDROXID

Definition
Chemische BezeichnungMagnesiumhydroxid
Einecs215-170-3
Chemische FormelMg(OH) 2
Molekulargewicht58,32
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchloses, weißes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Magnesium- und den Alkalitest
B.: LöslichkeitIn Wasser und Ethanol praktisch unlöslich
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2 % (105 o C, 2 Std.)
GlühverlustHöchstens 33 % (800 o C bis zu konstantem Gewicht)
CalciumoxidHöchstens 1,5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg

E 529 CALCIUMOXID

SynonymGebrannter Kalk
Definition
Chemische BezeichnungCalciumoxid
Einecs215-138-9
Chemische FormelCaO
Molekulargewicht56,08
GehaltMindestens 95 % nach dem Glühen
BeschreibungGeruchlose, harte, weiße oder gräulich-weiße Körnermasse oder weißes bis gräuliches Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Alkali- und den Calciumtest
B.: Bei der Befeuchtung einer Probe mit Wasser wird Wärme erzeugt
C.: LöslichkeitGering wasserlöslich; unlöslich in Ethanol; löslich in Glycerin
Reinheit
GlühverlustHöchstens 10 % (rund 800 o C bis zu konstantem Gewicht)
In Säure unlösliche FraktionHöchstens 1 %
BariumHöchstens 300 mg/kg
Magnesium- und AlkalisalzeHöchstens 1,5 %
FluoridHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg

E 530 MAGNESIUMOXID

Definition
Chemische BezeichnungMagnesiumoxid
Einecs215-171-9
Chemische FormelMgO
Molekulargewicht40,31
GehaltGehalt mindestens 98 % nach dem Glühen
BeschreibungStark zu Verklumpung neigendes, weißes Pulver (leichtes Magnesiumoxid) oder dichtes weißes Pulver (schweres Magnesiumoxid). 5 g leichtes Magnesiumoxid hat ein Volumen von 40 bis 50 ml, während 5 g schweres Magnesiumoxid 10 bis 20 ml einnehmen
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Alkali- und den Magnesiumtest
B.: LöslichkeitIn Wasser praktisch nicht löslich; unlöslich in Ethanol
Reinheit
GlühverlustHöchstens 5 % (rund 800 o C bis zu konstantem Gewicht)
CalciumoxidHöchstens 1,5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg

E 535 NATRIUMFERROCYANID

SynonymGelbes Sodaprussiat, Natriumhexacyanoferrat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumferrocyanid
Einecs237-081-9
Chemische FormelNa 4 Fe(CN) 6 · 10H 2 O
Molekulargewicht484,1
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungGelbe Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und den Ferrocyanidtest
Reinheit
Ungebundenes WasserHöchstens 1 %
In Wasser unlösliche FraktionHöchstens 0,03 %
ChloridHöchstens 0,2 %
SulfatHöchstens 0,1 %
Ungebundenes CyanidNicht feststellbar
FerricyanidNicht feststellbar
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 536 KALIUMFERROCYANID

SynonymGelbes Potaschenprussiat, Kaliumhexacyanoferrat
Definition
Chemische BezeichnungKaliumferrocyanid
Einecs237-722-2
Chemische FormelK 4 Fe(CN) 6 · 3H 2 O
Molekulargewicht422,4
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungZitronengelbe Kristalle
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kalium- und den Ferrocyanidtest
Reinheit
Ungebundenes WasserHöchstens 1,0 %
In Wasser unlösliche FraktionHöchstens 0,03 %
ChloridHöchstens 0,2 %
SulfatHöchstens 0,1 %
Ungebundenes CyanidNicht feststellbar
FerricyanidNicht feststellbar
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 538 CALCIUMFERROCYANID

SynonymGelbes Kalkprussiat, Calciumhexacyanoferrat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumferrocyanid
Einecs215-476-7
Chemische FormelCa 2 Fe(CN) 6 · 12H 2 O
Molekulargewicht508,3
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungGelbe Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Calcium- und den Ferrocyanidtest
Reinheit
Ungebundenes WasserHöchstens 1 %
In Wasser unlösliche FraktionHöchstens 0,03 %
ChloridHöchstens 0,2 %
SulfatHöchstens 0,1 %
Ungebundenes CyanidNicht feststellbar
FerricyanidNicht feststellbar
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 541 SAURES NATRIUMALUMINIUMPHOSPHAT

SynonymSALP
Definition
Chemische BezeichnungNatriumtrialuminiumtetradecahydrogenoctaphosphattetrahydrat (A) oder
Trinatriumdialuminiumpentadecahydrogenoctaphosphat (B)
Einecs232-090-4
Chemische FormelNaAl 3 H 14 (PO 4 ) 8 · 4H 2 O (A)
Na 3 Al 2 H 15 (PO 4 ) 8 (B)
Molekulargewicht949,88 (A)
897,82 (B)
GehaltMindestens 95 % (beide Formen)
BeschreibungWeißes geruchloses Pulver
Merkmale
A.: Positivtest für Natrium, Aluminium und Phosphat
B.: pH-WertSaure Reaktion auf Lackmuspapier
C.: LöslichkeitUnlöslich in Ethanol; in Salzsäure löslich
Reinheit
Glühverlust19,5 % bis 21 % (A) } (750 o C bis 800 o C, 2 Std.)
15 % bis 16 % (B) } (750 o C bis 800 o C, 2 Std.)
FluoridHöchstens 25 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 4 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 551 SILICONDIOXID

SynonymSilica, Siliciumdioxid
DefinitionSilicondioxid ist ein amorpher synthetischer Stoff, der entweder in einem Dampfphasenhydrolyseverfahren, bei dem geglühtes Siliciumdioxid entsteht, oder in einem Nassverfahren, bei dem Siliciumdioxid ausfällt, hergestellt wird. Geglühtes Siliciumdioxid ist grundsätzlich wasserfrei, während die im Nassverfahren hergestellten Produkte Hydrate sind oder an der Oberfläche Wasser absorbiert haben
Chemische BezeichnungSilicondioxid
Einecs231-545-4
Chemische Formel(SiO 2 ) n
Molekulargewicht60,08 (SiO 2 )
GehaltNach dem Glühen mindestens 99 % (geglühtes Siliciumdioxid) oder 94 % (Hydratform)
BeschreibungWeißes, flockiges Pulver oder Körner
Hygroskopisch
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Siliciumdioxidtest
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 2,5 % (geglühtes Siliciumdioxid, 105 o C, 2 Std.)
Höchstens 8 % (ausgefälltes Siliciumdioxid und Kieselgel, 105 o C, 2 Std.)
Höchstens 70 % (wässriges Siliciumdioxid, 105 o C, 2 Std.)
GlühverlustHöchstens 2,5 % nach Trocknung (1 000 o C, geglühtes Siliciumdioxid)
Höchstens 8,5 % nach Trocknung (1 000 o C, hydratisierte Formen)
Lösliche ionisierbare SalzeHöchstens 5 % (als Na 2 SO 4 )
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 552 CALCIUMSILICAT

DefinitionCalciumsilicat ist ein hydratisiertes oder wasserfreies Silicat mit unterschiedlichem Gehalt an CaO und SiO 2
Chemische BezeichnungCalciumsilicat
Einecs215-710-8
Gehalt—: mindestens 50 % und höchstens 95 % SiO 2
BeschreibungWeißes bis schmutzigweißes fließendes Pulver, das auch nach Absorption relativ großer Mengen Wasser oder anderer Flüssigkeiten in diesem Zustand verbleibt
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Silicat- und den Calciumtest
B.: Bildet mit mineralischen Säuren ein Gel
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10 % (105 o C, 2 Std.)
GlühverlustMindestens 5 % und höchstens 14 % (1 000 o C bis zu konstantem Gewicht)
NatriumHöchstens 3 %
FluoridHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 553a (i) MAGNESIUMSILICAT

DefinitionMagnesiumsilicat ist eine synthetische Verbindung mit einem Molekülmassenverhältnis zwischen Magnesiumoxid und Siliciumdioxid von rund 2:5
GehaltMindestens 15 % MgO und mindestens 67 % SiO 2 nach dem Glühen
BeschreibungSehr feines, weißes, geruchloses und nicht verklumpendes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Magnesium- und den Silicattest
B.: pH-Wert einer 10%igen Aufschlämmung7,0 bis 10,8
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15 % (105 o C, 2 Std.)
GlühverlustHöchstens 15 % nach Trocknung (1 000 o C, 20 min)
Wasserlösliche SalzeHöchstens 3 %
Ungebundene AlkalienHöchstens 1 % (als NaOH)
FluoridHöchstens 10 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 553a (ii) MAGNESIUMTRISILICAT

Definition
Chemische BezeichnungMagnesiumtrisilicat
Chemische FormelMg 2 Si 3 O 8 · xH 2 O (ungefähre Zusammensetzung)
Einecs239-076-7
GehaltMindestens 29 % MgO und mindestens 65 % SiO2 nach dem Glühen
BeschreibungFeines, weißes und nicht verklumpendes Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Magnesium- und den Silicattest
B.: pH-Wert einer 5%igen Aufschlämmung6,3 bis 9,5
Reinheit
GlühverlustMindestens 17 % und höchstens 34 % (1 000 o C)
Wasserlösliche SalzeHöchstens 2 %
Ungebundene AlkalienHöchstens 1 % (als NaOH)
FluoridHöchstens 10 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 553b TALK

SynonymeTalkum
DefinitionIn der Natur vorkommende Form des wasserhaltigen Magnesiumsilicats mit verschiedenen Anteilen gleichzeitig vorhandener Mineralien wie Alpha-Quarz, Calcit, Chlorit, Dolomit, Magnesit und Phlogopit
Chemische BezeichnungMagnesiumhydrogenmetasilicat
Einecs238-877-9
Chemische FormelMg 3 (Si 4 O 10 )(OH) 2
Molekulargewicht379,22
BeschreibungLeichtes, homogenes, weißes oder fast weißes Pulver, fettig beim Berühren
Merkmale
A.: IR-AbsorptionCharakteristische Peaks bei 3 677 , 1 018 und 669 cm -1
B.: RöntgendiffraktionPeaks bei 9,34 /4,66/3,12 Å
C.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser und Ethanol
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (105 o C, 1 Std.)
Säurelösliche BestandteileHöchstens 6 %
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,2 %
Säurelösliches EisenNicht nachweisbar
ArsenHöchstens 10 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 554 NATRIUMALUMINIUMSILICAT

SynonymeNatriumsilicoaluminat, Natriumaluminosilicat, Aluminiumnatriumsilicat
Definition
Chemische BezeichnungNatriumaluminiumsilicat
Gehalt—: als SiO 2 mindestens 66,0 % und höchstens 88,0 %
BeschreibungFeines weißes amorphes Pulver oder Kügelchen
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium, Aluminium und Silicat
B.: pH-Wert einer 5%-AufschlämmungZwischen 6,5 und 11,5
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 8,0 % (105 o C, 2 Std.)
GlühverlustMindestens 5,0 % und höchstens 11,0 %, bezogen auf die Trockenmasse (1 000 o C, konstantes Gewicht)
NatriumMindestens 5 % und höchstens 8,5 % (als Na 2 O), bezogen auf die Trockenmasse
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 555 KALIUMALUMINIUMSILICAT

SynonymeMica
DefinitionNatürliches Mica besteht im Wesentlichen aus Kaliumaluminiumsilicat (Muscovit)
Einecs310-127-6
Chemische BezeichnungKaliumaluminiumsilicat
Chemische FormelKAl 2 AlSi 3 O 10 2
Molekulargewicht398
GehaltEnthält mindestens 98 %
BeschreibungHellgrau bis weiß, kristalline Plättchen oder Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser, verdünnten Säuren und basischen sowie organischen Lösungsmitteln
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (105 o C, 2 Std.)
AntimonHöchstens 20 mg/kg
ZinkHöchstens 25 mg/kg
BariumHöchstens 25 mg/kg
ChromHöchstens 100 mg/kg
KupferHöchstens 25 mg/kg
NickelHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg

E 556 CALCIUMALUMINIUMSILICAT

SynonymeCalciumaluminosilicat, Calciumsilicoaluminat, Aluminiumcalciumsilicat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumaluminiumsilicat
Gehalt—: als SiO 2 mindestens 44,0 % und höchstens 50,0 %
BeschreibungFeines weißes, leichtes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium, Aluminium und Silicat
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 10,0 % (105 o C, 2 Std.)
GlühverlustMindestens 14,0 % und höchstens 18,0 , bezogen auf die Trockenmasse (1 000 o C, konstantes Gewicht)
FluoridHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 10 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 558 BENTONIT

DefinitionBentonit ist ein natürlicher Lehm mit einem hohen Anteil an Montmorillonit, einem nativen hydrierten Aluminiumsilicat, bei dem einige Aluminium- und Siliziumatome auf natürlichem Wege durch andere Atome, wie Magnesium und Eisen, ersetzt wurden. Zwischen den mineralischen Schichten sind Calcium- und Natriumionen eingelagert. Es gibt vier verbreitete Bentonitarten: natürliches Natriumbentonit, natürliches Calciumbentonit, natriumaktiviertes Bentonit und säureaktiviertes Bentonit
Einecs215-108-5
Chemische Formel(Al, Mg) 8 (Si 4 O 10 ) 4 (OH) 8 · 12H 2 O
Molekulargewicht819
GehaltMontmorillonitgehalt mindestens 80 %
BeschreibungSehr feines, gelbliches oder grauweißes Pulver oder Granulat. Aufgrund seiner Struktur kann Bentonit Wasser in der Struktur und auf der Oberfläche resorbieren (Quellfähigkeit)
Merkmale
A.: Methylenblau-Test
B.: RöntgendiffraktionCharakteristische Peaks bei 12,5 /15 Å
C.: IR-AbsorptionPeaks bei 428/470/530/1 110 -1 020 /3 750 -3 400 cm -1
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 15,0 % (105 o C, 2 Std.)
ArsenHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 20 mg/kg

E 559 ALUMINIUMSILICAT (KAOLIN)

SynonymeKaolin, leicht oder schwer
DefinitionWasserhaltiges Aluminiumsilicat (Kaolin) ist ein gereinigter weißer, plastischer Ton aus Kaolinit, Kaliumaluminiumsilicat, Feldspat und Quarz. Die Verarbeitung darf keine Veraschung beinhalten. Der rohe Kaolin-Ton, aus dem das Aluminiumsilicat gewonnen wird, darf keinen Dioxingehalt aufweisen, der ihn gesundheitsschädlich oder für den menschlichen Verzehr ungeeignet macht
Einecs215-286-4 (Kaolinit)
Chemische FormelAl 2 Si 2 O 5 (OH) 4 (Kaolinit)
Molekulargewicht264
GehaltEnthält mindestens 90 % (Summe aus Quarz und Aluminiumoxid nach Glühen)
Quarz (SiO 2 )zwischen 45 und 55 %
Aluminiumoxid (Al 2 O 3 )zwischen 30 und 39 %
BeschreibungFeines weißes oder grauweißes, fettiges Pulver. Kaolin besteht aus losen Ansammlungen unregelmäßig angeordneter Haufen von Kaolinflocken oder einzelner hexagonaler Flocken
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Aluminiumoxid und Silicat
B.: RöntgendiffraktionCharakteristische Peaks bei 7,18 /3,58/2,38/1,78 Å
C.: IR-AbsorptionPeaks bei 3 700 und 3 620 cm -1
Reinheit
GlühverlustZwischen 10 und 14 % (1 000 o C, konstantes Gewicht)
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 0,3 %
Säurelösliche BestandteileHöchstens 2 %
EisenHöchstens 5 %
Kaliumoxid (K 2 O)Höchstens 5 %
KohlenstoffHöchstens 0,5 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 570 FETTSÄUREN

DefinitionLineare Fettsäuren, Caprylsäure (C 8 ), Caprinsäure (C 10 ), Laurinsäure (C 12 ), Myristinsäure (C 14 ), Palmitinsäure (C 16 ), Stearinsäure (C 18 ), Ölsäure (C 18:1 )
Chemische BezeichnungOctansäure (C 8 ), Decansäure (C 10 ), Dodecansäure (C 12 ), Tetradecansäure (C 14 ), Hexadecansäure (C 16 ), Octadecansäure (C 18 ), 9-Octadecensäure (C 18:1 )
GehaltMindestens 98 % (chromatografische Ermittlung)
BeschreibungAus Ölen und Fetten gewonnene farblose Flüssigkeit oder weißer Feststoff
Merkmale
A.: Einzelne Fettsäuren können mit Hilfe der Säurezahl, der Iodzahl, von Chromatografie und Molekulargewichtsbestimmungen ermittelt werden
Reinheit
GlührückstandHöchstens 0,1 %
Unverseifbare FraktionHöchstens 1,5 %
WasserHöchstens 0,2 % (Karl Fischer)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 574 GLUCONSÄURE

SynonymeD-Gluconsäure, Dextronsäure
DefinitionGluconsäure ist eine wässrige Lösung von Gluconsäure und Glucon-δ-lacton
Chemische BezeichnungGluconsäure
Chemische FormelC 6 H 12 O 7 (Gluconsäure)
Molekulargewicht196,2
GehaltMindestens 50 % (als Gluconsäure)
BeschreibungFarblose bis leicht gelbliche, klare sirupartige Flüssigkeit
Merkmale
A.: Phenylhydrazinderivatbildung: positivDie Verbindung schmilzt bei 196 o C bis 202 o C und zerfällt
Reinheit
GlührückstandHöchstens 1 %
ReduktionsmittelHöchstens 0,75 % (als D-Glucose)
ChloridHöchstens 350 mg/kg
SulfatHöchstens 240 mg/kg
SulphitHöchstens 20 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 575 GLUCONSÄURE-δ-LACTON

SynonymGluconolacton, GDL, D-Gluconsäure-δ-lacton, δ-Gluconolacton
DefinitionGluconsäure-δ-lacton ist der zyklische 1,5 -intramolekulare Ester der D-Gluconsäure. In wässrigem Milieu wird dieser Stoff hydrolysiert, bis D-Gluconsäure (55 bis 66 %) und δ- und γ-Lactone miteinander im Gleichgewicht stehen
Chemische BezeichnungD-Glucono-1,5-lacton
Einecs202-016-5
Chemische FormelC 6 H 10 O 6
Molekulargewicht178,14
GehaltMindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFeines, weißes, fast geruchloses kristallines Pulver
Merkmale
A.: Bildung des Phenylhydrazinderivats der Gluconsäure: positivDie Verbindung schmilzt zwischen 196 und 202 o C und zerfällt
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; löslich in Ethanol
C.: Schmelzpunkt152 ± 2 o C
Reinheit
WasserHöchstens 1 % (Karl Fischer)
ReduktionsmittelHöchstens 0,75 % (als D-Glucose)
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 576 NATRIUMGLUCONAT

SynonymNatriumsalz der D-Gluconsäure
Definition
Chemische BezeichnungNatrium-D-gluconat
Einecs208-407-7
Chemische FormelC 6 H 11 NaO 7 (wasserfrei)
Molekulargewicht218,14
GehaltMindestens 98 %
BeschreibungWeißes bis bräunliches, körniges kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Natrium- und den Gluconattest
B.: LöslichkeitLeicht wasserlöslich; löslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 10%igen Lösung6,5 bis 7,5
Reinheit
ReduktionsmittelHöchstens 1 % (als D-Glucose)
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 577 KALIUMGLUCONAT

SynonymKaliumsalz der D-Gluconsäure
Definition
Chemische BezeichnungKalium-D-gluconat
Einecs206-074-2
Chemische FormelC 6 H 11 KO 7 (wasserfrei)
C 6 H 11 KO 7 · H 2 O (Monohydrat)
Molekulargewicht234,25 (wasserfrei)
252,26 (Monohydrat)
GehaltMindestens 97 % und höchstens 103 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, frei fließende, weiße bis gelbliche, kristalline Körner oder Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Kalium- und den Gluconattest
B.: pH-Wert einer 10%igen Lösung7,0 bis 8,3
Reinheit
TrocknungsverlustWasserfreie Form: höchstens 3 % (105 o C, 4 Std., im Vakuum)
Monohydrat: mindestens 6 % und höchstens 7,5 % (105 o C, 4 Std., im Vakuum)
ReduktionsmittelHöchstens 1 % (als D-Glucose)
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 578 CALCIUMGLUCONAT

SynonymCalciumsalz der D-Gluconsäure
Definition
Chemische BezeichnungCalcium-di-D-Gluconat
Einecs206-075-8
Chemische FormelC 12 H 22 CaO 14 (wasserfrei)
C 12 H 22 CaO 14 · H 2 O (Monohydrat)
Molekulargewicht430,38 (wasserfrei)
448,39 (Monohydrat)
GehaltMindestens 98 % und höchstens 102 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, weiße, kristalline Körner oder Pulver, an der Luft stabil
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Calcium- und den Gluconattest
B.: LöslichkeitLöslich in Wasser; unlöslich in Ethanol
C.: pH-Wert einer 5%igen Lösung6,0 bis 8,0
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 3 % (105 o C, 16 Std.) (wasserfrei)
Höchstens 2 % (105 o C, 16 Std.) (Monohydrat)
ReduktionsmittelHöchstens 1 % (als D-Glucose)
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 579 EISENGLUCONAT

Definition
Chemische BezeichnungEisen-di-D-gluconatdihydrat
Eisen(II)-D-gluconatdihydrat
Einecs206-076-3
Chemische FormelC 12 H 22 FeO 14 · 2H 2 O
Molekulargewicht482,17
GehaltMindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungSchwach grünlichgelbes bis gelblichgraues Pulver oder Granulat, kann einen schwachen Geruch von verbranntem Zucker aufweisen
Merkmale
A.: LöslichkeitBei leichter Erwärmung wasserlöslich; praktisch unlöslich in Ethanol
B.: Positive Prüfung auf Eisen-(II)-ionen
C.: Prüfung auf Gluconsäure mit Phenylhydrazin: positiv
D.: pH-Wert einer 10%igen LösungZwischen 4 und 5,5
Reinheit
TrocknungverlustHöchstens 10 % (105 o C, 16 Std.)
OxalsäureNicht nachweisbar
Eisen (Fe III)Höchstens 2 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg
Reduzierende SubstanzenHöchstens 0,5 %, ausgedrückt als Glucose

E 585 EISENLACTAT

SynonymeEisen-(II)-lactat
Eisen-(II)-2-hydroxypropionat
Eisen(II)salz der Milchsäuren
Definition
Chemische BezeichnungEisen-2-hydroxypropanoat
Einecs227-608-0
Chemische FormelC 6 H 10 FeO 6 · xH 2 O (x = 2 oder 3)
Molekulargewicht270,02 (Dihydrat)
288,03 (Trihydrat)
GehaltMindestens 96 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGrünlich-weiße Kristalle oder schwach grünes Pulver mit einem charakteristischen Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser; praktisch unlöslich in Ethanol
B.: Positive Prüfung auf Eisen-(II)-ionen und Lactat
C.: pH-Wert einer 2%igen LösungZwischen 4 und 6
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 18 % (100 o C, in einem Vakuum, etwa 700 mm Hg)
Eisen (Fe III)Höchstens 0,6 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg
CadmiumHöchstens 1 mg/kg

E 586 4-HEXYLRESORCIN

Synonyme4-Hexyl-1,3-benzenediol
Hexylresorcin
Definition
Chemische Bezeichnung4-Hexylresorcin
Einecs205-257-4
Chemische FormelC 12 H 18 O 2
Molekulargewicht197,24
GehaltMindestens 98 % bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLeicht löslich in Ether und Acoton, sehr schwach löslich in Wasser
B.: Salpetersäuretest1 ml einer gesättigten Lösung der Probe wird mit 1 ml Salpetersäure versetzt. Die Lösung färbt sich hellrot
C.: Bromtest1 ml einer gesättigten Lösung der Probe wird mit 1 ml Brom Testlösung versetzt. Ein gelbes, flockiges Präzipitat bildet eine gelbe Lösung
D.: Schmelzbereich62 to 67 o C
Reinheit
AciditätHöchstens 0,05 %
SulfatascheHöchstens 0,1 %
Resorcin und andere PhenoleEtwa 1 g der Probe werden einige Minuten lang mit 50 ml Wasser geschüttelt und filtriert. Das Filtrat wird mit 3 Tropfen Eisenchlorid Testlösung versetzt. Es bildet sich keine rote oder blaue Farbe
NickelHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 3 mg/kg

E 620 GLUTAMINSÄURE

SynonymeL-Glutaminsäure, L-α-aminoglutarsäure
Definition
Chemische BezeichnungL-Glutaminsäure, L-2-amino-pentanedioic acid
Einecs200-293-7
Chemische FormelC 5 H 9 NO 4
Molekulargewicht147,13
GehaltEnthält mindestens 99,0 % und höchstens 101,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
B.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +31,5 und +32,2 o
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
C.: pH-Wert einer gesättigten LösungZwischen 3,0 und 3,5
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,2 % (80 o C, 3 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,2 %
ChloridHöchstens 0,2 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 621 MONONATRIUMGLUTAMAT

SynonymeNatriumglutamat, MSG
Definition
Chemische BezeichnungMononatrium-L-glutamatmonohydrat
Einecs205-538-1
Chemische FormelC 5 H 8 NaNO 4 · H 2 O
Molekulargewicht187,13
GehaltEnthält mindestens 99,0 % und höchstens 101,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Natrium
B.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
C.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +24,8 und +25,3 o
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
D.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 6,7 und 7,2
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (98 o C, 5 Std.)
ChloridHöchstens 0,2 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 622 MONOKALIUMGLUTAMAT

SynonymeKaliumglutamat, MPG
Definition
Chemische BezeichnungMonokalium-L-glutamatmonohydrat
Einecs243-094-0
Chemische FormelC 5 H 8 KNO 4 · H 2 O
Molekulargewicht203,24
GehaltEnthält mindestens 99,0 % und höchstens 101,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Kalium
B.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
C.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +22,5 und +24,0 o
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
D.: pH-Wert einer 2%igen LösungZwischen 6,7 und 7,3
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,2 % (80 o C, 5 Std.)
ChloridHöchstens 0,2 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 623 CALCIUMDIGLUTAMAT

SynonymeCalciumglutamat
Definition
Chemische BezeichnungMonocalcium-di-L-glutamat
Einecs242-905-5
Chemische FormelC 10 H 16 CaN 2 O 8 · xH 2 O (x = 0, 1, 2 oder 4)
Molekulargewicht332,32 (Trockenmasse)
GehaltEnthält mindestens 98,0 % und höchstens 102,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Calcium
B.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
C.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +27,4 und +29,2 o (für Calciumdiglutamat mit x = 4) (10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
Reinheit
WasserHöchstens 19,0 % (für Calciumdiglutamat mit x = 4) (Karl Fischer)
ChloridHöchstens 0,2 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 624 MONOAMMONIUMGLUTAMAT

SynonymeAmmoniumglutamat
Definition
Chemische BezeichnungMonoammonium-L-glutamatmonohydrat
Einecs231-447-1
Chemische FormelC 5 H 12 N 2 O 4 · H 2 O
Molekulargewicht182,18
GehaltEnthält mindestens 99,0 % und höchstens 101,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße, praktisch geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ammonium
B.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
C.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +25,4 und +26,4 o
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
D.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 6,0 und 7,0
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (50 o C, 4 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,1 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 625 MAGNESIUMDIGLUTAMAT

SynonymeMagnesiumglutamat
Definition
Chemische BezeichnungMonomagnesium-di-L-glutamattetrahydrat
Einecs242-413-0
Chemische FormelC 10 H 16 MgN 2 O 8 · 4H 2 O
Molekulargewicht388,62
GehaltEnthält mindestens 95,0 % und höchstens 105,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, weiße oder cremefarbene Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Magnesium
B.: Positive Prüfung auf Glutaminsäure durch Dünnschichtchromatografie
C.: Spezifische Drehung [α]D 20Zwischen +23,8 und +24,4 o
(10%ige Lösung (Trockenmasse) in 2 N HCl, 200 mm Röhrchen)
D.: pH-Wert einer 10%igen LösungZwischen 6,4 und 7,5
Reinheit
WasserHöchstens 24 % (Karl Fischer)
ChloridHöchstens 0,2 %
PyrrolidoncarboxylsäureHöchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 626 GUANYLSÄURE

Synonyme5'-Guanylsäure
Definition
Chemische BezeichnungGuanosin-5'-monophosphorsäure
Einecs201-598-8
Chemische FormelC 10 H 14 N 5 O 8 P
Molekulargewicht363,22
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose und organisches Phosphat
B.: pH-Wert einer 0,25 %igen LösungZwischen 1,5 und 2,5
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 256 nm
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1,5 % (120 o C, 4 Std.)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 627 DINATRIUMGUANYLAT

SynonymeNatriumguanylat, Natrium-5'-guanylat
Definition
Chemische BezeichnungDinatrium-guanosin-5'-monophosphat
Einecs221-849-5
Chemische FormelC 10 H 12 N 5 Na 2 O 8 P · xH 2 O (x = ca. 7)
Molekulargewicht407,19 (Trockenmasse)
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Natrium
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 7,0 und 8,5
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 256 nm
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 25 % (120 o C, 4 Std.)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 628 DIKALIUMGUANYLAT

SynonymeKaliumguanylat, Kalium-5'-guanylat
Definition
Chemische BezeichnungDikaliumguanosin-5'-monophosphat
Einecs226-914-1
Chemische FormelC 10 H 12 K 2 N 5 O 8 P
Molekulargewicht439,40
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder weißes kristallines Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Kalium
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 7,0 und 8,5
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 256 nm
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 5 % (120 o C, 4 Std.)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 629 CALCIUMGUANYLAT

SynonymeCalcium-5'-guanylat
Definition
Chemische BezeichnungCalciumguanosin-5'-monophosphat
Chemische FormelC 10 H 12 CaN 5 O 8 P · nH 2 O
Molekulargewicht401,20 (Trockenmasse)
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, weiße oder cremefarbene Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Calcium
B.: pH-Wert einer 0,05 %igen LösungZwischen 7,0 und 8,0
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 256 nm
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 23,0 % (120 o C, 4 Std.)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 630 INOSINSÄURE

Synonyme5'-Inosinsäure
Definition
Chemische BezeichnungInosin-5'-monophosphorsäure
Einecs205-045-1
Chemische FormelC 10 H 13 N 4 O 8 P
Molekulargewicht348,21
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose und organisches Phosphat
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 1,0 und 2,0
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 250 nm
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 3,0 % (120 o C, 4 Std.)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 631 DINATRIUMINOSINAT

SynonymeNatriuminosinat, Natrium-5'-inosinat
Definition
Chemische BezeichnungDinatriuminosin-5'-monophosphat
Einecs225-146-4
Chemische FormelC 10 H 11 N 4 Na 2 O 8 P · H 2 O
Molekulargewicht392,17 (Trockenmasse)
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Natrium
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 7,0 und 8,5
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 250 nm
Reinheit
WasserHöchstens 28,5 % (Karl Fischer)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 632 DIKALIUMINOSINAT

SynonymeKaliuminosinat, Kalium-5'-inosinat
Definition
Chemische BezeichnungDikaliuminosin-5'-monophosphat
Einecs243-652-3
Chemische FormelC 10 H 11 K 2 N 4 O 8 P
Molekulargewicht424,39
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Kalium
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 7,0 und 8,5
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 250 nm
Reinheit
WasserHöchstens 10,0 % (Karl Fischer)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 633 CALCIUMINOSINAT

SynonymeCalcium-5'-inosinat
Definition
Chemische BezeichnungCalciuminosin-5'-monophosphat
Chemische FormelC 10 H 11 CaN 4 O 8 P · nH 2 O
Molekulargewicht386,19 (Trockenmasse)
GehaltEnthält mindestens 97,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, farblose oder weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Calcium
B.: pH-Wert einer 0,05 %igen LösungZwischen 7,0 und 8,0
C.: SpektrometrieMaximale Absorption einer 20 mg/l-Lösung in 0,01 N HCl bei 250 nm
Reinheit
WasserHöchstens 23,0 % (Karl Fischer)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 634 CALCIUM-5'-RIBONUKLEOTID

Definition
Chemische BezeichnungCalcium-5'-ribonukleotid ist im Wesentlichen ein Gemisch aus Calciuminosin-5'-monophosphat und Calciumguanosin-5'-monophosphat
Chemische FormelC 10 H 11 N 4 CaO 8 P · nH 2 O und
C 10 H 12 N 5 CaO 8 P · nH 2 O
GehaltAnteil der beiden Hauptbestandteile mindestens 97,0 % und Anteil jedes der beiden Bestandteile mindestens 47,0 % und höchstens 53 %, jeweils bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, weiße oder nahezu weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Calcium
B.: pH-Wert einer 0,05 %igen LösungZwischen 7,0 und 8,0
Reinheit
WasserHöchstens 23,0 % (Karl Fischer)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 635 DINATRIUM-5'-RIBONUKLEOTID

SynonymeNatrium-5'-ribonukleotid
Definition
Chemische BezeichnungDinatrium-5'-ribonukleotid ist im Wesentlichen ein Gemisch aus Dinatriuminosin-5'-monophosphat und Dinatriumguanosin-5'-monophosphat
Chemische FormelC 10 H 11 N 4 Na 2 O 8 P · nH 2 O und
C 10 H 12 N 5 Na 2 O 8 P · nH 2 O
GehaltAnteil der beiden Hauptbestandteile mindestens 97,0 % und Anteil jedes der beiden Bestandteile mindestens 47,0 % und höchstens 53 %, jeweils bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungGeruchlose, weiße oder nahezu weiße Kristalle oder Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Ribose, organisches Phosphat und Natrium
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 7,0 und 8,5
Reinheit
WasserHöchstens 26,0 % (Karl Fischer)
Andere NukleotideDurch Dünnschichtchromatografie nicht nachweisbar
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 640 GLYCIN UND SEIN NATRIUMSALZ

Synonym (Gly)Aminoessigsäure, Glycokoll
(Na-Salz)Natriumglycinat
Definition
Chemische Bezeichnung (Gly)Aminoessigsäure
(Na-Salz)Natriumglycinat
Chemische Formel (Gly)C 2 H 5 NO 2
(Na-Salz)C 2 H 4 NO 2 · Na
Einecs (Gly)200-272-2
(Na-Salz)227-842-3
Molekulargewicht (Gly)75,07
(Na-Salz)98
GehaltMindestens 98,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeiße Kristalle oder kristallines Pulver
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Aminosäuretest (Gly und Na-Salz)
B.: Reagiert positiv auf den Natriumtest (Na-Salz)
Reinheit
Trocknungsverlust (Gly)Höchstens 0,2 % (105 o C, 3 Std.)
(Na-Salz)Höchstens 0,2 % (105 o C, 3 Std.)
Glührückstand (Gly)Höchstens 0,1 %
(Na-Salz)Höchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 650 ZINKACETAT

SynonymeEssigsäure, Zinksalz, Dihydrat
Definition
Chemische BezeichnungZinkacetatdihydrat
Chemische FormelC 4 H 6 O 4 Zn · 2H 2 O
Molekulargewicht219,51
GehaltMindestens 98 % und höchstens 102 % C 4 H 6 O 4 Zn · 2H 2 O
BeschreibungFarblose Kristalle oder feines cremefarbenes Pulver
Merkmale
A.: Positive Prüfung auf Acetat und auf Zink
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 6,0 und 8,0
Reinheit
Unlösliche BestandteileHöchstens 0,005 %
ChlorideHöchstens 50 mg/kg
SulphateHöchstens 100 mg/kg
Alkaline und alkalische ErdenHöchstens 0,2 %
Flüchtige organische VerunreinigungenTest wird bestanden
EisenHöchstens 50 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 20 mg/kg
CadmiumHöchstens 5 mg/kg

E 900 DIMETHYLPOLYSILOXAN

SynonymPoly(dimethyl)siloxan, Siliconöl, Dimethyl-silicon
DefinitionDimethylpolysiloxan ist ein Gemisch von permethylierten linearen Siloxanpolymeren aus sich wiederholenden Einheiten der Formel (CH 3 ) 2 SiO, stablisiert mit endständigen Trimethylsiloxy-Einheiten der Formel (CH 3 ) 3 SiO
Chemische BezeichnungDimethylsiloxan und -silicon
Chemische Formel(CH 3 ) 3 -Si-[O-Si(CH 3 ) 2 ]n-O-Si(CH 3 ) 3
GehaltGesamtgehalt an Silicium mindestens 37,3 und höchstens 38,5 %
BeschreibungKlare, farblose viskose Flüssigkeit
Merkmale
A.: Spezifische Gravität (25 o C/25 o C)0,964 bis 0,977
B.: Refraktionsindex [n] D 251,400 bis 1,405
C.: Die Verbindung kennzeichnendes Infrarotspektrum
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 0,5 % (150 o C, 4 Std.)
ViskositätMindestens 1,00 · 10 -4 m 2 s -1 bei 25 o C
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 901 BIENENWACHS

SynonymWeißes oder gelbes Wachs
DefinitionGelbes Bienenwachs ist Wachs, das durch Einschmelzen von Waben der Honigbiene Apis melifera L. in heißes Wasser und Entfernung von Fremdstoffen gewonnen wird
Weißes Bienenwachs wird durch Bleichen gelben Bienenwachses erhalten
Einecs232-383-7 (Bienenwachs)
BeschreibungGelblich-weiße (weiße Form) oder graubraune (gelbe Form) Stücke oder Platten von feinkörniger und nichtkristalliner Struktur mit angenehm honigartigem Geruch
Merkmale
A.: Schmelzbereich62 bis 65 o C
B.: Spezifische GravitätRund 0,96
C.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich;
in Alkohol gering löslich;
sehr gut löslich in Chloroform und Ether
Reinheit
SäurezahlMindestens 17 und höchstens 24
Verseifungszahl87 bis 104
PeroxidzahlHöchstens 5
Glycerin und andere PolyalkoholeHöchstens 0,5 % (als Glycerin)
Ceresin, Paraffine und andere WachseKeine
Fette, „Japan wax“, Kolophonium und SeifenKeine
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 902 CANDELILLAWACHS

DefinitionCandelillawachs ist gereinigtes Wachs, das aus Blättern der Candelilla-Pflanze Euphorbia antisyphilitica erhalten wird
Einecs232-347-0
BeschreibungHartes, gelblich-braunes, undurchsichtiges bis lichtdurchlässiges Wachs
Merkmale
A.: Spezifische GravitätRund 0,983
B.: Schmelzbereich68,5 bis 72,5 o C
C.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich;
in Chloroform und Toluol löslich
Reinheit
SäurezahlMindestens 12 und höchstens 22
VerseifungszahlMindestens 43 und höchstens 65
Glycerin und sonstige PolyalkoholeHöchstens 0,5 % (als Glycerin)
Ceresin, Paraffine und andere WachseKeine
Fette, „Japan wax“, Rosin und SeifenKeine
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 903 CARNAUBAWACHS

DefinitionCarnaubawachs ist gereinigtes Wachs aus Knospen und Blättern der brasilianischen Martwachspalme Copernicia cerefera
Einecs232-399-4
BeschreibungLeicht braunes bis hellgelbes Pulver, Flocken oder harter, spröder Feststoff mit harzähnlichen Brucheigenschaften
Merkmale
A.: Spezifische GravitätRund 0,997
B.: Schmelzbereich82 bis 86 o C
C.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich;
in siedendem Ethanol teilweise löslich;
in Chloroform und Diethylether löslich
Reinheit
SulfatascheHöchstens 0,25 %
SäurezahlMindestens 2 und höchstens 7
EsterzahlMindestens 71 und höchstens 88
Unverseifbare Fraktion50 bis 55 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 904 SCHELLACK

SynonymGebleichter Schellack, weißer Schellack
DefinitionSchellack ist gereinigter und gebleichter Lack und wird aus einer harzartigen Ausscheidung der Lackschildlaus Kerria laccifera (Tachardia) (Fam. Coccidae ) gewonnen
Einecs232-549-9
BeschreibungGebleichter Schellack — weißliches, amorphes, körniges Harz
Wachsfreier gebleichter Schellack — leicht gelbes, amorphes Harz
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich; in Alkohol gut (wenn auch langsam) löslich; in Aceton gering löslich
B.: Säurezahl60 bis 89
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 6 % (40 o C auf Kieselgel, 15 Std.)
RosinKeines
WaxGebleichter Schellack: höchstens 5,5 %
Wachsfreier gebleichter Schellack: höchstens 0,2 %
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 905 MIKROKRISTALLINES WACHS

SynonymePetroleumwachs
DefinitionMikrokristallines Wachs ist ein raffiniertes Gemisch aus festen, gesättigten Kohlenwasserstoffen, vor allem verzweigtkettigem Paraffin, die aus Petroleum gewonnen werden
BeschreibungWeißes bis bernsteinfarbenes geruchloses Wachs
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser unlöslich; sehr schwach löslich in Ethanol
B.: Refraktionsindexn D 100 1,434 -1,448
Reinheit
MolekulargewichtIm Mittel mindestens 500
Viskosität bei 100 o CMindestens 1,1 · 10 -5 m 2 s -1
GlührückstandHöchstens 0,1 %
Kohlenstoffzahl bei 5 % DestillationspunktHöchstens 5 % der Moleküle mit Kohlenstoffzahl unter 25
FarbeTest wird bestanden
SchwefelHöchstens 0,4 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 3 mg/kg
Polycyclische aromatische VerbindungenDie durch Dimethylsulfoxidextraktion gewonnenen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe müssen folgenden Höchstwerten der Ultraviolettabsorption genügen:
nmMaximale Absorption pro cm Pfadlänge
280-2890,15
290-2990,12
300-3590,08
360-4000,02

E 907 HYDRIERTES POLYDEC-1-EN

SynonymeHydriertes Polydec-1-en
Hydriertes Polyalphaolefin
Definition
Chemische FormelC 10n H 20n + 2 (wobei n = 3 – 6)
Molekulargewicht560 (Mittel)
GehaltMindestens 98,5 % hydriertes Polydec-1-en mit folgender Oligomerverteilung:
C 30 : 13 bis 37 %
C 40 : 35 bis 70 %
C 50 : 9 bis 25 %
C 60 : 1 bis 7 %
BeschreibungFarblose, Geruchlose, viskose Flüssigkeit
Merkmale
A.: LöslichkeitUnlöslich in Wasser; gering löslich in Ethanol; löslich in Toluen
B.: VerbrennungVerbrennt mit heller Flamme und paraffinähnlichem charakteristischem Geruch
Reinheit
ViskositätZwischen 5,7 × 10 -6 und 6,1 × 10 -6 m 2 s -1 bei 100 o C
Verbindungen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 30Höchstens 1,5 %
Leicht karbonisierbare StoffeNach 10-minütigem Schütteln in einem kochenden Wasserbad darf ein Reagenzglas mit Schwefelsäure mit einer Probe von 5 g hydriertem Polydec-1-en höchstens eine sehr schwach strohähnliche Färbung aufweisen
NickelHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 1 mg/kg

E 912 MONTANSÄUREESTER

DefinitionMontansäuren und/oder ihre Ester mit Ethylenglycol und/oder 1,3 -butandiol und/oder Glycerin
Chemische BezeichnungMontansäureester
BeschreibungNahezu weiß bis gelblich; Flocken, Pulver, Granulat oder Pellets
Merkmale
A.: Dichte (20 o C)Zwischen 0,98 und 1,05
B.: TropfpunktÜber 77 o C
Reinheit
SäurewertHöchstens 40
GlycerinHöchstens 1 % (durch Gaschromatografie)
Andere PolyoleHöchstens 1 % (durch Gaschromatografie)
Andere WachsartenNicht nachweisbar (durch „Differential Scanning Calorimetry“ und/oder Infrarotspektroskopie)
ArsenHöchstens 2 mg/kg
ChromHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 914 POLYETHYLENWACHS-OXIDATE

DefinitionPolare Reaktionsprodukte der Polyethylenoxidation
Chemische BezeichnungPolyethylenoxidat
BeschreibungNahezu weiß; Flocken, Pulver, Granulat oder Pellets
Merkmale
A.: Dichte (20 o C)Zwischen 0,92 und 1,05
B.: TropfpunktÜber 95 o C
Reinheit
SäurewertHöchstens 70
Viskosität bei 120 o CMindestens 8,1 · 10 -5 m 2 s -1
Andere WachsartenNicht nachweisbar (durch „Differential Scanning Calorimetry“ und/oder Infrarotspektroskopie)
SauerstoffHöchstens 9,5 %
ChromHöchstens 5 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg

E 920 L-CYSTEIN

DefinitionL-Cysteinhydrochlorid oder Hydrochloridmonohydrat. Menschliches Haar darf nicht als Ausgangsmaterial für diese Substanz verwendet werden
Einecs200-157-7 (wasserfrei)
Chemische FormelC 3 H 7 NO 2 S· HCl· nH 2 O (wobei n = 0 oder 1)
Molekulargewicht157,62 (wasserfrei)
GehaltGehalt mindestens 98 % und höchstens 101,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes Pulver oder farblose Kristalle
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser und Ethanol gut löslich
B.: SchmelzbereichDie wasserfreie Form schmilzt bei rund 175 o C
C.: Spezifische Rotation[α] 20 D : +5,0 o bis +8,0 o oder
[α] 25 D : +4,9 o bis 7,9 o
Reinheit
Trocknungsverlust8 bis 12 %
Höchstens 2 % (wasserfrei)
GlührückstandHöchstens 0,1 %
AmmoniumionHöchstens 200 mg/kg
ArsenHöchstens 1,5 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 927b CARBAMID

SynonymHarnstoff
Definition
Einecs200-315-5
Chemische FormelCH 4 N 2 O
Molekulargewicht60,06
GehaltGehalt mindestens 99 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungFarbloses bis weißes, prismatisches kristallines Pulver oder kleine weiße Plättchen
Merkmale
A.: LöslichkeitSehr gut wasserlöslich;
löslich in Ethanol
B.: Ausfällung mit SalpetersäureBeim Test entsteht ein weißer, kristalliner Niederschlag
C.: FarbreaktionBeim Test entsteht eine rot-violette Färbung
D.: Schmelzbereich132 bis 135 o C
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 1 % (105 o C, 1 Std.)
SulfatascheHöchstens 0,1 %
In Ethanol unlösliche FraktionHöchstens 0,04 %
BasizitätTestergebnis positiv
Ammoniumionen500 mg/kg
BiuretHöchstens 0,1 %
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 938 ARGON

Definition
Chemische BezeichnungArgon
Einecs231-147-0
Chemische FormelAr
Molekulargewicht40
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas
Reinheit
WasserHöchstens 0,05 %
Methan und andere Kohlenwasserstoffe, berechnet als MethanHöchstens 100 μl/l

E 939 HELIUM

Definition
Chemische BezeichnungHelium
Einecs231-168-5
Chemische FormelHe
Molekulargewicht4
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas
Reinheit
WasserHöchstens 0,05 %
Methan und andere Kohlenwasserstoffe, berechnet als MethanHöchstens 100 μl/l

E 941 STICKSTOFF

Definition
Chemische BezeichnungStickstoff
Einecs231-783-9
Chemische FormelN 2
Molekulargewicht28
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas
Reinheit
WasserHöchstens 0,05 %
KohlenmonoxidHöchstens 10 μl/l
Methan und andere Kohlenwasserstoffe, berechnet als MethanHöchstens 100 μl/l
Stickstoffdioxid und StickstoffoxideHöchstens 10 μl/l
SauerstoffHöchstens 1 %

E 942 DISTICKSTOFFOXID

Definition
Chemische BezeichnungDistickstoffoxid
Einecs233-032-0
Chemische FormelN 2 O
Molekulargewicht44
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarbloses, nichtbrennbares Gas mit süßlichem Geruch
Reinheit
WasserHöchstens 0,05 %
KohlenmonoxidHöchstens 30 μl/l
Stickstoffdioxid und StickstoffoxideHöchstens 10 μl/l

E 943 a BUTAN

Synonymen-Butan
Definition
Chemische BezeichnungButan
Chemische FormelCH 3 CH 2 CH 2 CH 3
Molekulargewicht58,12
GehaltMindestens 96 %
BeschreibungFarblos; Gas oder Flüssigkeit mit leichtem, charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Dampfdruck108,935 kPa bei 20 o C
Reinheit
MethanHöchstens 0,15 % v/v
EthanHöchstens 0,5 % v/v
PropanHöchstens 1,5 % v/v
IsobutanHöchstens 3,0 % v/v
1,3-ButadienHöchstens 0,1 % v/v
FeuchtigkeitHöchstens 0,005 %

E 943 b ISOBUTAN

Synonyme2-Methylpropan
Definition
Chemische Bezeichnung2-Methylpropan
Chemische Formel(CH 3 ) 2 CHCH 3
Molekulargewicht58,12
GehaltMindestens 94 %
BeschreibungFarblos; Gas oder Flüssigkeit mit schwachem, charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Dampfdruck205,465 kPa bei 20 o C
Reinheit
MethanHöchstens 0,15 % v/v
EthanHöchstens 0,5 % v/v
PropanHöchstens 2,0 % v/v
n-ButanHöchstens 4,0 % v/v
1,3 -ButadienHöchstens 0,1 % v/v
FeuchtigkeitHöchstens 0,005 %

E 944 PROPAN

Definition
Chemische BezeichnungPropan
Chemische FormelCH 3 CH 2 CH 3
Molekulargewicht44,09
GehaltMindestens 95 %
BeschreibungFarblos; Gas oder Flüssigkeit mit leichtem, charakteristischem Geruch
Merkmale
A.: Dampfdruck732,910 kPa bei 20 o C
Reinheit
MethanHöchstens 0,15 % v/v
EthanHöchstens 1,5 % v/v
IsobutanHöchstens 2,0 % v/v
n-ButanHöchstens 1,0 % v/v
1,3-ButadienHöchstens 0,1 % v/v
FeuchtigkeitHöchstens 0,005 %

E 948 SAUERSTOFF

Definition
Chemische BezeichnungSauerstoff
Einecs231-956-9
Chemische FormelO 2
Molekulargewicht32
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungFarbloses, geruchloses, nichtbrennbares Gas
Reinheit
WasserHöchstens 0,05 %
Methan und andere Kohlenwasserstoffe, berechnet als MethanHöchstens 100 μl/l

E 949 WASSERSTOFF

Definition
Chemische BezeichnungWasserstoff
Einecs215-605-7
Chemische FormelH 2
Molekulargewicht2
GehaltMindestens 99,9 %
BeschreibungFarblos, geruchlos; leicht entzündliches Gas
Reinheit
WasserHöchstens 0,005 % v/v
SauerstoffHöchstens 0,001 % v/v
StickstoffHöchstens 0,75 % v/v

E 950 ACESULFAM K

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 951 ASPARTAM

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 953 ISOMALT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 957 THAUMATIN

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 959 NEOHESPERIDIN DC

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 965 (i) MALTIT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 965 (ii) MALTITSIRUP

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 966 LACTIT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 967 XYLIT

Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die in Anhang I zur Richtlinie 2008/60/EG für ihn festgelegt wurden.

E 999 QUILLAJAEXTRAKT

SynonymQuillajarindenextrakt, Panamarindenextrakt, Murillorindenextrakt, Chinarindenextrakt
DefinitionQuillajaextrakt wird durch wässrige Extraktion aus Quillai saponaria Molina , oder anderen Quillaia-Arten (Familie: Rosaceae ) erhalten. Er enthält eine Anzahl Triterpenoidsaponine aus Glykosiden der Quillajasäure. Einige Zucker einschließlich Glucose, Galactose, Arabinose, Xylose und Rhamnose sind ebenfalls vorhanden, daneben Tannin, Calcium und sonstige Komponenten von geringerer Bedeutung
BeschreibungQuillajaextrakt in Pulverform ist leicht braun mit Rosatönung; er ist auch in Form einer wässrigen Lösung erhältlich
Merkmale
A.: pH-Wert einer 2,5 %igen Lösung4,5 bis 5,5
Reinheit
WasserHöchstens 6 % (Karl Fischer) (nur Pulverform)
ArsenHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
QuecksilberHöchstens 1 mg/kg

E 1103 INVERTASE

DefinitionInvertase wird aus Saccharomyces cerevisiae gewonnen
Systematischer Nameβ-D-Fructofuranosidfructohydrolase
Nummer der Enzym-KommissionEG 3.2.1.26
Einecs232-615-7
Reinheit
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg
CadmiumHöchstens 0,5 mg/kg
Bakterienzahl insgesamtHöchstens 50 000 /g
Salmonella spp.Keine in einer Probe von 25 g
ColiformeHöchstens 30/g
E. coliKeine in einer Probe von 25 g

E 1105 LYSOZYM

SynonymeLysozymhydrochlorid
Muramidase
DefinitionLysozym ist ein lineares Polypeptid, das aus dem Eiweiß von Hühnereiern gewonnen wird und aus 129 Aminosäuren besteht. Es wirkt insofern als Enzym, als es die β(1-4)-Bindungen zwischen N-Acetylmuraminsäure und N-Acetylglucosamin in den äußeren Membranen von Bakterienarten, insbesondere grampositive Organismen, auflösen kann. Es wird normalerweise als Hydrochlorid gewonnen
Chemische BezeichnungNr. des Enzymausschusses (EC)-3.2.1.17
Einecs232-620-4
MolekulargewichtEtwa 14 000
GehaltNicht weniger als 950 mg/g, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungWeißes, geruchloses Pulver mit leicht süßlichem Geschmack
Merkmale
A.: Isoelektrischer Punkt 10,7
B.: pH-Wert einer 2,0 %igen wässrigen Lösung3,0 bis 3,6
C.: Absorptionsmaximum einer wässrigen Lösung (25 mg/100 ml) bei 281 nm, ein Minimum bei 252 nm
Reinheit
WassergehaltNicht mehr als 6,0 % (Karl-Fischer-Verfahren) (nur Pulverform)
GlührückstandNicht mehr als 1,5 %
StickstoffNicht weniger als 16,8 und nicht mehr als 17,8 %
ArsenNicht mehr als 1 mg/kg
BleiNicht mehr als 5 mg/kg
QuecksilberNicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb)Nicht mehr als 10 mg/kg
Mikrobiologische Kriterien
GesamtkeimzahlNicht mehr als 5 × 10 4 Kolonien pro Gramm
SalmonellenKeine in 25 g
Staphylococcus aureusKeine in 1 g
Escherichia coliKeine in 1 g

E 1200 POLYDEXTROSE

SynonymModifizierte Polydextrosen
DefinitionZufällig gebundene Glucosepolymere mit einigen endständigen Sorbitolgruppen und Citronensäure- oder Phosphorsäureresten, die durch Mono- oder Diesterbindung an die Polymere gebunden sind. Sie werden durch Schmelzen und Kondensation der Ingredienzien erhalten und bestehen aus rund 90 Teilen D-Glucose, 10 Teilen Sorbitol und 1 Teil Citronensäure oder 0,1 Teilen Phosphorsäure. Die 1,6-glucosidische Bindung überwiegt in Polymeren, doch kommen auch andere Bindungstypen vor. Das Produkt enthält geringe Mengen ungebundene Glucose, Sorbitol, Levoglucosan (1,6-Anhdyro-D-glucose) und Citronensäure und lässt sich mit irgendeiner Base von Lebensmittelqualität neutralisieren und/oder entfärben sowie zwecks weiterer Reinigung entionisieren. Die Produkte können ferner zur Reduktion noch vorhandener Glucose mit Raney-Nickelkatalysator teilweise hydriert werden. Polydextrose-N ist neutralisierte Polydextrose
GehaltPolymergehalt mindestens 90 %, bezogen auf die aschenfreie Trockensubstanz
BeschreibungWeißer bis leicht bräunlicher Feststoff. Polydextrosen ergeben in Wasser nach Auflösung eine klare, farblose bis strohgelbe Lösung
Merkmale
A.: Positives Ergebnis des Tests auf Zucker- und reduzierenden Zucker
B.: pH-Wert einer 10%igen Lösung2,5 bis 7,0 für Polydextrose
5,0 bis 6,0 für Polydextrose-N
Reinheit
WasserHöchstens 4 % (Karl Fischer)
SulfatascheHöchstens 0,3 % (Polydextrose)
Höchstens 2 % (Polydextrose N)
NickelHöchstens 2 mg/kg für hydrierte Polydextrosen
1,6-Anhydro-D-glucoseHöchstens 4 %, bezogen auf die aschenfreie Trockenmasse
Glucose und SorbitolHöchstens 6 %, bezogen auf die aschenfreie Trockensubstanz; Glucose und Sorbitol werden getrennt bestimmt
MolekulargewichtsgrenzeNegatives Ergebnis des Tests auf Polymere mit einem Molekulargewicht > 22 000
5-HydroxymethylfurfuralHöchstens 0,1 % (Polydextrose)
Höchstens 0,05 % (Polydextrose-N)
BleiHöchstens 0,5 mg/kg

E 1201 POLYVINYLPYRROLIDON

SynonymePovidon
PVP
Lösliches Polyvinylpyrrolidon
Definition
Chemische BezeichnungPolyvinylpyrrolidon, Poly-[1-(2-oxo-1-pyrrolidinyl)-ethylen]
Chemische Formel(C 6 H 9 NO) n
MolekulargewichtMindestens 25 000
GehaltMindestens 11,5 % und höchstens 12,8 % Stickstoff (N), bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser und in Ethanol; nicht löslich in Ether
B.: pH-Wert einer 5%igen LösungZwischen 3,0 und 7,0
Reinheit
WasserHöchstens 5 % (Karl Fischer)
Asche insgesamtHöchstens 0,1 %
AldehydHöchstens 500 mg/kg (als Acetaldehyd)
Freies N-VinylpyrrolidonHöchstens 10 mg/kg
HydrazinHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1202 POLYVINYLPOLYPYRROLIDON

SynonymeCrospovidon
Vernetztes Polyvidon
Unlösliches Polyvinylpyrrolidon
DefinitionPolyvinylpolypyrrolidon ist ein unregelmäßig vernetztes Poly-[1-(2-oxo-1-pyrrolidinyl)-ethylen]. Es wird hergestellt durch Polymerisation von N-vinyl-2-pyrrolidon in Gegenwart eines ätzenden Katalysators oder von N, N′-divinyl-imidazolidon. Wegen seiner Unlöslichkeit in allen gängigen Lösungsmitteln entzieht sich das Molekulargewicht einer analytischen Bestimmung
Chemische BezeichnungPolyvinylpyrrolidon, Poly-[1-(2-oxo-1-pyrrolidinyl)-ethylen]
Chemische Formel(C 6 H 9 NO) n
GehaltMindestens 11 % und höchstens 12,8 % Stickstoff (N), bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungWeißes hygroskopisches Pulver mit einem schwachen, nicht unangenehmen Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitNicht löslich in Wasser, Ethanol und Ether
B.: pH-Wert einer 1%igen Suspension in WasserZwischen 5,0 und 8,0
Reinheit
WasserHöchstens 6 % (Karl Fischer)
SulfatascheHöchstens 0,4 %
Wasserlösliche BestandteileHöchstens 1 %
Freies N-VinylpyrrolidonHöchstens 10 mg/kg
Freies N, N′-Divinyl-imidazolidonHöchstens 2 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1204 PULLULAN

DefinitionLinearer, neutraler Glucan, vorwiegend aus Maltotrioseeinheiten, die durch glycosidische Bindungen (1,6 ) verknüpft sind. Er wird durch Fermentation mit Hilfe eines keine Toxine bildenden Stamms von Aureobasidium pullulans aus genusstauglicher hydrolisierter Stärke gewonnen. Nach Abschluss der Fermentation werden die Pilzzellen durch Mikrofiltration entfernt, das Filtrat wird hitzesterilisiert, und Pigmente und andere Verunreinigungen werden durch Adsorption und Ionenaustauschchromatografie entfernt
Einecs232-945-1
Chemische Formel(C 6 H 10 O 5 ) x
GehaltMindestens 90 % Glucan, bezogen auf die Trockensubstanz
BeschreibungGeruchloses Pulver, weiß bis gebrochen weiß
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser löslich, in Ethanol praktisch unlöslich
B.: pH-Wert einer 10%igen Lösung5,0 bis 7,0
C.: Ausfällung von Polyethylenglykol 60010 ml einer 2%igen wässrigen Lösung von Pullulan werden mit 2 ml Polyethylenglykol 600 versetzt. Es bildet sich ein weißes Präzipitat
D.: Depolymerisation mit PullulanaseIn zwei Reagenzgläser werden je 10 ml einer 10%igen Pullulanlösung gegeben. Einem Reagenzglas wird 0,1 ml Pullulanlösung mit Acidität von 10 Einheiten/g, dem anderen 0,1 ml Wasser hinzugefügt. Nach 20-minütiger Inkubation bei etwa 25 o C ist die Viskosität der mit Pullulanase behandelten Lösungdeutlich niedriger als die der unbehandelten Lösung
Reinheit
TrocknungsverlustHöchstens 6 % (90 o C, höchstens 50 mm Hg, 6 Std.)
Mono-, Di- und OligosaccharideHöchstens 10 %, ausgedrückt in Glucose
Viskosität100-180 mm 2 /s (10 % w/w wässrige Lösung bei 30 o C)
BleiHöchstens 1 mg/kg
Hefen und SchimmelpilzeHöchstens 100 Kolonien pro Gramm
Coliforme KeimeKeine in 25 g
SalmonellenKeine in 25 g

E 1404 OXIDIERTE STÄRKE

DefinitionOxidierte Stärke ist mit Natriumhypochlorit behandelte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver oder Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
CarboxylgruppenHöchstens 1,1 %
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1410 MONOSTÄRKEPHOSPHAT

DefinitionMonostärkephosphat ist mit Ortho-Phosphorsäure, Natrium- oder Kaliumorthophosphat oder Natriumtripolyphosphat veresterte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver oder Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
PhosphatrückstandHöchstens 0,5 % (als P) für Weizen- oder Kartoffelstärke
Höchstens 0,4 % (als P) für andere Stärken
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1412 DISTÄRKEPHOSPHAT

DefinitionDistärkephosphat ist mit Natriumtrimetaphosphat oder Phosphoroxidchlorid vernetzte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver oder Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
PhosphatrückstandHöchstens 0,5 % (als P) für Weizen- oder Kartoffelstärke
Höchstens 0,4 % (als P) für andere Stärken
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1413 PHOSPHATIERTES DISTÄRKEPHOSPHAT

DefinitionPhosphatiertes Distärkephosphat ist Stärke, die einer kombinierten, für Monostärkephosphat und Distärkephosphat beschriebenen Behandlung unterworfen wurde
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver oder Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
PhosphatrückstandHöchstens 0,5 % (als P) für Weizen oder Kartoffelstärke
Höchstens 0,4 % (als P) für andere Stärken
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1414 ACETYLIERTES DISTÄRKEPHOSPHAT

DefinitionAcetyliertes Distärkephosphat ist mit Natriumtrimetaphosphat oder Phosphoroxychlorid vernetzte und mit Essigsäureanhydrid oder Vinylacetat veresterte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
AcetylgruppenHöchstens 2,5 %
PhosphatrückstandHöchstens 0,14 % (als P) für Weizen- oder Kartoffelstärke
Höchstens 0,04 % (als P) für andere Stärken
VinylacetatHöchstens 0,1 mg/kg
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1420 ACETYLIERTE STÄRKE

SynonymStärkeacetat
DefinitionAcetylierte Stärke ist mit Essigsäureanhydrid oder Vinylacetat veresterte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
AcetylgruppenHöchstens 2,5 %
VinylacetatHöchstens 0,1 mg/kg
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1422 ACETYLIERTES DISTÄRKEADIPAT

DefinitionAcetyliertes Distärkeadipat ist mit Adipinsäureanhydrid vernetzte und mit Essigsäureanhydrid veresterte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
AcetylgruppenHöchstens 2,5 %
AdipatgruppenHöchstens 0,135 %
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1440 HYDROXYPROPYLSTÄRKE

DefinitionHydroxypropylstärke ist mit Propylenoxid veretherte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
HydroxypropylgruppenHöchstens 7 %
PropylenchlorhydrinHöchstens 1 mg/kg
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1442 HYDROXYPROPYLDISTÄRKEPHOSPHAT

DefinitionHydroxypropyldistärkephosphat ist mit Natriumtrimetaphosphat oder Phosphoroxychlorid vernetzte und mit Propylenoxid veretherte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
HydroxypropylgruppenHöchstens 7 %
PhosphatrückstandHöchstens 0,14 % (als P) für Weizen- oder Kartoffelstärke
Höchstens 0,04 % (als P) für andere Stärken
PropylenchlorhydrinHöchstens 1 mg/kg
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1450 STÄRKENATRIUMOCTENYLSUCCINAT

SynonymSSOS
DefinitionStärkenatriumoctenylsuccinat ist mit Octenylbernsteinsäureanhydrid veresterte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
OctenylsuccinylgruppenHöchstens 3 %
OctenylbernsteinsäurerückstandHöchstens 0,3 %
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1451 ACETYLIERTE OXIDIERTE STÄRKE

DefinitionAcetylierte oxidierte Stärke ist nach Veresterung mit Essigsäureanhydrid mit Natriumhypochlorit behandelte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver, Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Mikroskopische Beobachtung
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte bezogen auf die Trockensubstanz, mit Ausnahme des Trocknungsverlustes)
TrocknungsverlustHöchstens 15 % für Getreidestärke
Höchstens 21 % für Kartoffelstärke
Höchstens 18 % für andere Stärken
CarboxylgruppenHöchstens 1,3 %
AcetylgrupenHöchstens 2,5 %
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Ohne anderslautende Angaben höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg

E 1452 STÄRKEALUMINIUMOCTENYLSUCCINAT

SynonymESAOS
DefinitionStärkealuminiumoctenylsuccinat ist mit Octenylbernsteinsäureanhydrid veresterte und mit Aluminiumsulfat behandelte Stärke
BeschreibungWeißes oder fast weißes Pulver oder Körner oder (in vorgelatinierter Form) Flocken, amorphes Pulver oder grobe Partikel
Merkmale
A.: Nicht vorgelatinierte Form: Beobachtung unter dem Mikroskop
B.: Iodfärbung positiv (dunkelblau bis hellrot)
Reinheit (alle Werte außer Trocknungsverlust bezogen auf die Trockensubstanz)
TrocknungsverlustHöchstens 21,0 %
Octenylsuccinyl gruppenHöchstens 3 %
OctenylbernsteinsäurerückstandHöchstens 0,3 %
SchwefeldioxidHöchstens 50 mg/kg für modifizierte Getreidestärken
Sofern nicht anders spezifiziert höchstens 10 mg/kg für andere modifizierte Stärken
ArsenHöchstens 1 mg/kg
BleiHöchstens 2 mg/kg
QuecksilberHöchstens 0,1 mg/kg
AluminiumHöchstens 0,3 %

E 1505 TRIETHYLCITRAT

SynonymEthylcitrat
Definition
Chemische BezeichnungTriethyl-2-hydroxypropan-1,2,3-tricarboxylat
Einecs201-070-7
Chemische FormelC 12 H 20 O 7
Molekulargewicht276,29
GehaltMindestens 99 %
BeschreibungGeruchlose, praktisch farblose, ölige Flüssigkeit
Merkmale
A.: Spezifische GravitätD 25 25 : 1,135 -1,139
B.: Refraktionsindex[n] D 20 : 1,439 -1,441
Reinheit
WasserHöchstens 0,25 % (Karl Fischer)
AciditätHöchstens 0,02 % (als Citronensäure)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1517 GLYCERINDIACETAT

SynonymDiacetin
DefinitionGlycerindiacetat besteht vorwiegend aus einem Gemisch von 1,2 - und 1,3 -Glycerindiacetat mit geringen Mengen der Mono- und Triester
Chemische BezeichnungGlycerindiacetat
1,2 ,3-Propantrioldiacetat
Chemische FormelC 7 H 12 O 5
Molekulargewicht176,17
GehaltMindestens 94,0 %
BeschreibungKlare, farblose, hygroskopische, etwas ölige Flüssigkeit mit leicht fettigem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser; mischbar mit Ethanol
B.: Positive Prüfungen auf Glycerin und Acetat
C.: Spezifisches Gewichtd 20 20 : 1,175 -1,195
D.: SiedebereichZwischen 259 und 261 o C
Reinheit
Asche insgesamtHöchstens 0,02 %
SäureHöchstens 0,4 % (als Essigsäure)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1518 GLYCERYLTRIACETAT

SynonymTriacetin
Definition
Chemische BezeichnungGlycerintriacetat
Einecs203-051-9
Chemische FormelC 9 H 14 O 6
Molekulargewicht218,21
GehaltMindestens 98 %
BeschreibungFarblose, etwas ölige Flüssigkeit mit leicht fettartigem Geruch
Merkmale
A.: Reagiert positiv auf den Acetat- und den Glycerintest
B.: Refraktionsindex1,429 bis 1,431 bei 25 o C
C.: Spezifische Gravität (25 o C/25 o C)1,154 bis 1,158
D.: Siedebereich258 o bis 270 o C
Reinheit
WasserHöchstens 0,2 % (Karl Fischer)
SulfatascheHöchstens 0,02 % (als Citronensäure)
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1519 BENZYLALKOHOL

SynonymePhenylcarbinol
Phenylmethylalkohol
Benzolmethanol
Alpha-hydroxytoluol
Definition
Chemische BezeichnungBenzylalkohol
Phenylmethanol
Chemische FormelC 7 H 8 O
Molekulargewicht108,14
GehaltMindestens 98,0 %
BeschreibungFarblose, klare Flüssigkeit mit schwach aromatischem Geruch
Merkmale
A.: LöslichkeitLöslich in Wasser, Ethanol und Ether
B.: Refraktionsindex[n]D 20 :1,538 -1,541
C.: Spezifisches Gewichtd 25 25 : 1,042 -1,047
D.: Positive Prüfung auf Peroxide
Reinheit
DestillationsbereichMindestens 95 Vol-% destillieren zwischen 202 und 208 o C
SäurewertHöchstens 0,5
AldehydeHöchstens 0,2 Vol.-% (als Benzaldehyd)
BleiHöchstens 5 mg/kg

E 1520 1,2-PROPANDIOL

SynonymPropylenglykol
Definition
Chemische Bezeichnung1,2-Dihydroxypropan
Einecs200-338-0
Chemische FormelC 3 H 8 O 2
Molekulargewicht76,10
GehaltMindestens 99,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
BeschreibungKlare, farblose, hygroskopische, visköse Flüssigkeit
Merkmale
A.: LöslichkeitIn Wasser, Ethanol und Aceton löslich
B.: Spezifische GravitätD 20 20 : 1,035 -1,040
C.: Refraktionsindex[n] D 20 : 1,431 -1,433
Reinheit
Destillationsbereich99 % v/v destillieren zwischen 185 und 189 o C
SulfatascheHöchstens 0,07 %
WasserHöchstens 1,0 % (Karl Fischer)
BleiHöchstens 5 mg/kg

POLYETHYLENGLYKOL 6000

SynonymePEG 6000
Macrogol 6000
DefinitionPolyethylenglykol 6000 ist ein Gemisch aus Polymeren der allgemeinen Formel H-(OCH 2 -CH)-OH entsprechend einer mittleren relativen Molekularmasse von rund 6 000
Chemische Formel(C 2 H 4 O) n · H 2 O (n = Zahl der einem Molekulargewicht von 6 000 entsprechenden Ethylenoxideinheiten, etwa 140)
Molekulargewicht5 600 bis 7 000
GehaltMindestens 90,0 %, höchstens 110,0 %
BeschreibungWeißer oder nahezu weißer Feststoff von wachsartigem oder paraffinähnlichem Aussehen
Merkmale
A.: LöslichkeitGut löslich in Wasser und in Methylenchlorid; praktisch unlöslich in Alkohol, in Ether und in Fett- und Mineralölen
B.: Schmelzpunkt55 o C bis 61 o C
Reinheit
Viskosität0,220 bis 0,275 kg m -1 s -1 bei 20 o C
Hydroxylzahl16 bis 22
SulfatascheHöchstens 0,2 %
EthylenoxidHöchstens 0,2 mg/kg
ArsenHöchstens 3 mg/kg
BleiHöchstens 5 mg/kg

1 ABl. L 226 vom 22.9.1995, S. 1 .

Stärke ST: 0,5 g Stärke (Kartoffelstärke, Maisstärke oder lösliche Stärke) mit 5 ml Wasser zerreiben und den erhaltenen Kleister bei fortwährendem Schütteln mit Wasser zu 100 ml Lösung auffüllen. Einige Minuten lang sieden lassen, dann abkühlen lassen und filtrieren. Die Stärke muß frisch sein.

2 Kobaltchlorid TSC: Etwa 65 g Kobaltchlorid CoCl 2 · 6H 2 O in einer ausreichenden Menge Salzsäure (25 ml HCl zu 975 ml H 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. Genau 5 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Iodlösung einfüllen, nacheinander 5 ml 3%iges Wasserstoffperoxyd und 15 ml einer 20%igen Natriumhydroxydlösung hinzugeben. 10 Min. lang sieden, abkühlen lassen. 2 g Kaliumiodid und 20 ml 25%ige Schwefelsäure hinzugeben. Nach völliger Auflösung der Ausfällung das freigewordene Iod mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 23,80 mg CoCl 2 · 6H 2 O. Salzsäure hinzugeben, bis die Lösung 59,5 mg CoCl 2 · 6H 2 O je ml enthält.

3 Eisen(III)chlorid TSC: Etwa 55 g Eisen(III)chlorid in Salzsäure (25 ml HCL zu 975 ml H 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Iodlösung einfüllen und 15 ml Wasser und 3 g Kaliumiodid hinzugeben; die Mischung dann 15 Min. stehen lassen. Mit 100 ml Wasser verdünnen und das freigewordene Iod dann mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 27,03 mg FeCl 3 · 6H 2 O. Salzsäure hinzugeben, bis die Lösung 45,0 mg FeCl 3 · 6H 2 O je ml enthält.

4 Kupfersulfat TSC: Etwa 65 g Kupfersulfat CuSO 4 · 5H 2 O in Salzsäure (25 ml HCl zu 975 ml H 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Iodlösung einfüllen und 40 ml Wasser, 4 ml Essigsäure und 3 g Kaliumiodid hinzugeben. Das freigewordene Iod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat entspricht 24,97 mg CuSO 4 · 5H 2 O. Salzsäure hinzugeben, bis die Lösung 62,4 mg CuSO 4 · 5H 2 O je ml enthält.

5 Wenn mit „für Lebensmittel“ gekennzeichnet, darf Nitrit nur als Mischung mit Kochsalz oder -ersatz verkauft werden.

6 Wenn mit „für Lebensmittel“ gekennzeichnet, darf Nitrit nur als Mischung mit Kochsalz oder -ersatz verkauft werden.

7 ABl. L 158 vom 18.6.2008, S. 17 .

TEIL A

Aufgehobene Richtlinie mit dem Verzeichnis ihrer nachfolgenden Änderungen

(gemäß Artikel 2)

Richtlinie 98/86/EG der Kommission( ABl. L 334 vom 9.12.1998, S. 1 )

TEIL B

Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht

(gemäß Artikel 2)

RichtlinieUmsetzungsfrist
96/77/EG1. Juli 1997 1
98/86/EG1. Juli 1999 2
2000/63/EG31. März 2001 3
2001/30/EG1. Juni 2002 4
2002/82/EG31. August 2003
2003/95/EG1. November 2004 5
2004/45/EG1. April 2005 6
2006/129/EG15. Februar 2008

1 Artikel 3 Absatz 2 der Richtlinie 96/77/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juli 1997 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

2 Artikel 2 Absatz 2 der Richtlinie 98/86/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juli 1999 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

3 Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 2000/63/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 31. März 2001 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

4 Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 2001/30/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juni 2002 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

5 Artikel 3 der Richtlinie 2003/95/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. November 2004 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

6 Artikel 3 der Richtlinie 2004/45/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. April 2005 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

Entsprechungstabelle

Richtlinie 96/77/EGVorliegende Richtlinie
Artikel 1Artikel 1
Artikel 2
Artikel 3
Artikel 2
Artikel 4Artikel 3
Artikel 5Artikel 4
AnhangAnhang I
Anhang II
Anhang III

Footnotes

  1. Artikel 3 Absatz 2 der Richtlinie 96/77/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juli 1997 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4 5 6

  2. Artikel 2 Absatz 2 der Richtlinie 98/86/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juli 1999 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4 5 6

  3. Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 2000/63/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 31. März 2001 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4 5 6

  4. Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 2001/30/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. Juni 2002 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4 5 6

  5. Artikel 3 der Richtlinie 2003/95/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. November 2004 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4

  6. Artikel 3 der Richtlinie 2004/45/EG zufolge dürfen Produkte, die vor dem 1. April 2005 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind. 2 3 4

  7. . 2

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