Verordnung (EG) Nr. 217/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2009 über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben (Neufassung) (Text von Bedeutung für den EWR)

32009R0217Regulation20 de abr. de 2009

Abrir fonte

vom 11. März 2009

über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben (Neufassung)

(Text von Bedeutung für den EWR)

Preamble

DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 285 Absatz 1,

auf Vorschlag der Kommission,

gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags 1 ,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Die Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 des Rates vom 30. Juni 1993 über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben 2 , wurde mehrfach und erheblich geändert 3 . Aus Gründen der Klarheit empfiehlt es sich, im Rahmen der jetzt anstehenden Änderungen eine Neufassung vorzunehmen.

(2) Nach dem durch die Verordnung (EWG) Nr. 3179/78 des Rates 4 genehmigten Übereinkommen über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordwestatlantik, mit dem die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO) errichtet worden ist, hat die Gemeinschaft dem Wissenschaftlichen Rat der NAFO alle verfügbaren statistischen und wissenschaftlichen Informationen zu liefern, die dieser im Rahmen seiner Arbeit wünscht.

(3) Termingerecht übermittelte Statistiken über die Fänge und die Fangtätigkeiten werden vom Wissenschaftlichen Rat der NAFO als erheblich für die Durchführung seiner Arbeit, nämlich die Beurteilung des Zustands der Fischbestände im Nordwestatlantik, angesehen.

(4) Mehrere Mitgliedstaaten haben darum gebeten, Daten in einem anderen Format oder auf einem anderen Datenträger als den in Anhang V (entspricht den Statlant-Fragebögen) vorgesehenen übermitteln zu dürfen.

(5) Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse 5 erlassen werden.

(6) Insbesondere sollte die Kommission die Befugnis erhalten, die Listen der Arten und der statistischen Fischereigebiete, die Beschreibungen dieser Gebiete sowie die Maßgrößen, Codes und Definitionen, die für die Fischereitätigkeit, die Fischfanggeräte, die Fahrzeuggrößen und die Fangbetriebsarten zu verwenden sind, anzupassen. Da es sich hierbei um Maßnahmen von allgemeiner Tragweite handelt, die eine Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung bewirken, sind diese Maßnahmen nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle des Artikels 5a des Beschlusses 1999/468/EG zu erlassen —

HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Jeder Mitgliedstaat übermittelt der Kommission Daten über die jährliche Fangmenge der Fahrzeuge, die im Nordwestatlantik Fischerei betreiben und in dem betreffenden Mitgliedstaat registriert sind oder unter seiner Flagge fahren; dabei ist die Verordnung (Euratom, EWG) Nr. 1588/90 des Rates vom 11. Juni 1990 über die Übermittlung von unter die Geheimhaltungspflicht fallenden Informationen an das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften 6 einzuhalten.

Die Daten über die Fangmenge umfassen alle angelandeten oder auf See umgeladenen Fischereierzeugnisse in jeglicher Form, schließen jedoch Mengen aus, die nach dem Fang ins Meer zurückgeworfen, an Bord verbraucht oder als Köder verwendet werden. Aquakulturprodukte sind ausgeschlossen. Die Daten sind in auf die nächste Tonne gerundeten Tonnen Lebendgewichtäquivalent dieser Anlandungen oder Umladungen anzugeben.

Artikel 2

(1) Zwei Arten von Daten sind zu übermitteln: a) das jährliche Fanggewicht in Tonnen Lebendgewichtäquivalent der Anlandungen für die verschiedenen in Anhang I genannten Arten in jedem der in Anhang II aufgeführten und in Anhang III definierten statistischen Fischereigebiete des Nordwestatlantiks; b) die in Buchstabe a genannten Fangmengen und die entsprechende Fischereitätigkeit, untergliedert nach Kalendermonat des Fangs, Fischfanggerät, Fahrzeuggröße und hauptsächlich gewünschter Fischart.

(2) Die in Absatz 1 Buchstabe a genannten Angaben sind bis zum 31. Mai des auf das Bezugsjahr folgenden Jahres vorzulegen; diese Daten können vorläufige Daten sein. Die in Absatz 1 Buchstabe b genannten Angaben sind bis zum 31. August des auf das Bezugsjahr folgenden Jahres vorzulegen; diese Daten sind endgültige Daten. Sofern es sich bei den in Absatz 1 Buchstabe a genannten Angaben um vorläufige Daten handelt, sind diese deutlich als solche zu kennzeichnen. Für Kombinationen von Fischarten und Fischereigebieten, für die keine Fänge im Bezugsjahr verzeichnet wurden, brauchen keine Angaben gemacht werden. Hat der betreffende Mitgliedstaat in dem vorangegangenen Kalenderjahr im Nordwestatlantik keinen Fischfang betrieben, so setzt er die Kommission bis zum 31. Mai des folgenden Jahres davon in Kenntnis.

(3) Die für die Vorlage der Daten über die Fischereitätigkeit, Fischfanggerät, Fangbetriebsart und Fahrzeuggröße zu verwendenden Definitionen und Codes sind in Anhang IV aufgeführt.

(4) Die Kommission kann die Liste der Arten und der statistischen Fischereigebiete, die Beschreibungen der Fischereigebiete sowie die Maßgrößen, Codes und Definitionen, die für die Fischereitätigkeit, die Fischfanggeräte, die Fahrzeuggrößen und die Fangbetriebsarten zu verwenden sind, ändern. Diese Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung werden nach dem in Artikel 6 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen.

Artikel 3

Sofern in den Vorschriften zur Durchführung der gemeinsamen Fischereipolitik nichts anderes bestimmt ist, ist es den Mitgliedstaaten gestattet, zur Ableitung von Fangdaten für diejenigen Teile der Fischereiflotte, bei denen eine vollständige Erhebung der Daten mit übermäßigem Verwaltungsaufwand verbunden wäre, Stichprobenverfahren anzuwenden. Genaue Angaben über diese Stichprobenverfahren und über den Anteil der mit diesen Verfahren abgeleiteten Daten an den Gesamtdaten sind von dem jeweiligen Mitgliedstaat in den gemäß Artikel 7 Absatz 1 vorzulegenden Bericht aufzunehmen.

Artikel 4

Die Mitgliedstaaten kommen ihren Verpflichtungen gemäß den Artikeln 1 und 2 der Kommission gegenüber nach, indem sie die Daten in dem in Anhang V beschriebenen Format vorlegen.

Die Mitgliedstaaten können Daten in dem in Anhang VI beschriebenen Format vorlegen.

Mit vorheriger Genehmigung der Kommission können die Mitgliedstaaten die Angaben auch in einem anderen Format oder auf einem anderen Datenträger vorlegen.

Artikel 5

Möglichst binnen 24 Stunden nach Eingang der Meldung leitet die Kommission die hierin enthaltenen Angaben an den Exekutivsekretär der NAFO weiter.

Artikel 6

(1) Die Kommission wird vom durch den Beschluss 72/279/EWG des Rates 7 eingesetzten Ständigen Agrarstatistischen Ausschuss, nachstehend „Ausschuss“ genannt, unterstützt.

(2) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten Artikel 5a Absätze 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

Artikel 7

(1) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 28. Juli 1994 einen ausführlichen Bericht, aus dem hervorgeht, wie die Fangdaten und die Fischereitätigkeit zustande gekommen sind; außerdem geben sie an, wie repräsentativ und zuverlässig diese Daten sind. Die Kommission erstellt in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten eine Zusammenfassung dieser Berichte.

(2) Die Mitgliedstaaten setzen die Kommission innerhalb von drei Monaten von allen Änderungen an den gemäß Absatz 1 gelieferten Angaben in Kenntnis.

(3) Die in Absatz 1 genannten Berichte zur Methodik, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Daten sowie andere relevante Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Verordnung werden einmal jährlich von der zuständigen Arbeitsgruppe des Ausschusses geprüft.

Artikel 8

(1) Die Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 wird aufgehoben.

(2) Verweisungen auf die aufgehobene Verordnung gelten als Verweisungen auf die vorliegende Verordnung und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang VII zu lesen.

Artikel 9

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Final provisions

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Geschehen zu Straßburg am 11. März 2009. Im Namen des Europäischen Parlaments Der Präsident H.-G. PÖTTERING Im Namen des Rates Der Präsident A. VONDRA

1 Stellungnahme des Europäischen Parlaments vom 17. Juni 2008 (noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht) und Beschluss des Rates vom 26. Februar 2009.

2 ABl. L 186 vom 28.7.1993, S. 1 .

3 Siehe Anhang VI.

4 ABl. L 378 vom 30.12.1978, S. 1 .

5 ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23 .

6 ABl. L 151 vom 15.6.1990, S. 1 .

7 ABl. L 179 vom 7.8.1972, S. 1 .

Die Mitgliedstaaten müssen die nominalen Fangmengen zu den mit einem Sternchen (*) markierten Arten melden. Die Meldung der nominalen Fangmengen für die übrigen Arten ist freiwillig, soweit sie die Identifizierung der einzelnen Arten betrifft. Werden jedoch keine Daten für einzelne Arten gemeldet, so ist die Gesamtmenge als Angabe zu einer der aggregierten Kategorien erforderlich. Die Mitgliedstaaten können auch Angaben zu Arten liefern, die nicht aufgeführt sind, vorausgesetzt, diese Arten sind klar definiert.

Anmerkung: : „n.n.b.“ ist die Abkürzung für „nicht näher bestimmt“.

Deutsche BezeichnungAlpha-3-FischcodeWissenschaftliche BezeichnungEnglische Bezeichnung
GRUNDFISCHE
Dorsch, KabeljauCOD (*)Gadus morhuaAtlantic cod
SchellfischHAD (*)Melanogrammus aeglefinusHaddock
Rotbarsche n.n.b.RED (*)Sebastes spp.Atlantic redfishes n.e.i.
Nordamerikanischer SeehechtHKS (*)Merluccius bilinearisSilver hake
Roter GabeldorschHKR (*)Urophycis chussRed hake
SeelachsPOK (*)Pollachius virensSaithe (= pollock)
GoldbarschREG (*)Sebastes marinusGolden redfish
TiefenbarschREB (*)Sebastes mentellaBeaked redfish
Raue ScharbePLA (*)Hippoglossoides platessoidesAmerican plaice (L. R. dab)
Rotzunge, HundszungeWITGlyptocephalus cynoglossusWitch flounder
GelbschwanzflunderYEL (*)Limanda ferrugineaYellowtail flounder
Schwarzer HeilbuttGHL (*)Reinhardtius hippoglossoidesGreenland halibut
Atlantischer HeilbuttHAL (*)Hippoglossus hippoglossusAtlantic halibut
Amerikanische WinterflunderFLW (*)Pseudopleuronectes americanusWinter flounder
SommerflunderFLS (*)Paralichthys dentatusSummer flounder
SandbuttFLD (*)Scophthalmus aquosusWindowpane flounder
Plattfische n.n.b.FLXPleuronectiformesFlatfishes n.e.i.
Amerikanischer SeeteufelANG (*)Lophius americanusAmerican angler
Nordamerikanische KnurrhähneSRAPrionotus spp.Atlantic searobins
Atlantischer TomcodTOMMicrogadus tomcodAtlantic tomcod
BlauhechtANTAntimora rostrataBlue antimora
Blauer WittlingWHBMicromesistius poutassouBlue whiting (= poutassou)
Amerikanischer LippfischCUNTautogolabrus adspersusCunner
Brosme, LumbUSKBrosme brosmeCusk (= tusk)
Grönland-DorschGRCGadus ogacGreenland cod
BlaulengBLIMolva dypterygiaBlue ling
LengLIN (*)Molva molvaLing
SeehaseLUM (*)Cyclopterus lumpusLumpfish (= lumpsucker)
Königs-UmberfischKGFMenticirrhus saxatilisNorthern kingfish
Nördlicher KugelfischPUFSphoeroides maculatusNorthern puffer
Wolfsfische n.n.b.ELZLycodes spp.Eelpouts n.e.i.
Nordamerikanische AalmutterOPTZoarces americanusOcean pout
PolardorschPOCBoreogadus saidaPolar cod
Rundnasen-GrenadierfischRNGCoryphaenoides rupestrisRoundnose grenadier
Nordatlantik-GrenadierRHGMacrourus berglaxRoughhead grenadier
Sandaale n.n.b.SANAmmodytes spp.Sandeels (= sand lances)
Seeskorpione n.n.b.SCUMyoxocephalus spp.Sculpins n.e.i.
Nordamerikanische BrasseSCPStenotomus chrysopsScup
TautogTAUTautoga onitisTautog
Blauer ZiegelbarschTILLopholatilus chamaeleonticepsTilefish
Weißer GabeldorschHKW (*)Urophycis tenuisWhite hake
Seewölfe n.n.b.CAT (*)Anarhichas spp.Wolf-fishes n.e.i.
Gestreifter Katfisch oder SeewolfCAA (*)Anarhichas lupusAtlantic wolf-fish
Gefleckter Katfisch oder SeewolfCAS (*)Anarhichas minorSpotted wolf-fish
Grundfische n.n.b.GROOsteichthyesGroundfishes n.e.i.
PELAGISCHE FISCHE
Atlantischer HeringHER (*)Clupea harengusAtlantic herring
Europäische MakreleMAC (*)Scomber scombrusAtlantic mackerel
Amerikanischer ButterfischBUTPeprilus triacanthusAtlantic butterfish
Nordwestatlantischer MenhadenMHA (*)Brevoortia tyrannusAtlantic menhaden
MakrelenhechtSAUScomberesox saurusAtlantic saury
Nordwestatlantische SardelleANBAnchoa mitchilliBay anchovy
BlaufischBLUPomatomus saltatrixBluefish
Pferde-StachelmakreleCVJCaranx hipposCrevalle Jack
FregattmakreleFRIAuxis thazardFrigate tuna
KönigsmakreleKGMScomberomorus cavallaKing mackerel
Gefleckte KönigsmakreleSSM (*)Scomberomorus maculatusAtlantic Spanish mackerel
Indopazifischer SegelfischSAIIstiophorus albicansSailfish
Weißer MarlinWHMTetrapturus albidusWhite marlin
Blauer MarlinBUMMakaira nigricansBlue marlin
SchwertfischSWOXiphias gladiusSwordfish
Weißer ThunALBThunnus alalungaAlbacore tuna
PelamideBONSarda sardaAtlantic bonito
Falscher BonitoLTAEuthynnus alletteratusLittle tunny
GroßaugenthunBETThunnus obesusBigeye tuna
Roter ThunBFTThunnus thynnusNorthern bluefish tuna
Echter BonitoSKJKatsuwonus pelamisSkipjack tuna
GelbflossenthunYFTThunnus albacaresYellowfin tuna
Thunfische n.n.b.TUNThunniniTunas n.e.i.
Pelagische Fische n.n.b.PELOsteichthyesPelagic fishes n.e.i.
SONSTIGE FISCHE
Nordamerikanischer FlussheringALEAlosa pseudoharengusAlewife
Seriola n.n.b.AMXSeriola spp.Amberjacks n.e.i.
Amerikanischer MeeraalCOAConger oceanicusAmerican conger
Amerikanischer AalELAAnguilla rostrataAmerican eel
Amerikanischer MaifischSHAAlosa sapidissimaAmerican shad
Glasauge, Goldlachse n.n.b.ARGArgentina spp.Argentines n.e.i.
Atlantischer UmberfischCKAMicropogonias undulatusAtlantic croaker
Atlantischer HornhechtNFAStrongylura marinaAtlantic needlefish
Atlantischer FadenheringTHAOpisthonema oglinumAtlantic thread herring
GlattkopfALCAlepocephalus bairdiiBaird's slickhead
TrommelfischBDMPogonias cromisBlack drum
Schwarzer SägebarschBSBCentropristis striataBlack sea bass
Kanadische AlseBBHAlosa aestivalisBlueback herring
LoddeCAP (*)Mallotus villosusCapelin
Saiblinge n.n.b.CHRSalvelinus spp.Char n.e.i.
KönigsbarschCBARachycentron canadumCobia
Gemeiner PampanoPOMTrachinotus carolinusCommon (= Florida) pompano
Fadenflossige AlseSHGDorosoma cepedianumGizzard shad
Süßlippen n.n.b.GRXHaemulidaeGrunts n.e.i.
Westatlantische AlseSHHAlosa mediocrisHickory shad
LaternenfischeLAXNotoscopelus spp.Lanternfish
Meeräschen n.n.b.MULMugilidaeMullets n.e.i.
Amerikanischer ButterfischHVFPeprilus alepidotusNorth Atlantic harvestfish
Gelbflossen-SüßlippePIGOrthopristis chrysopteraPigfish
Regenbogen-StintSMROsmerus mordaxRainbow smelt
Augenfleck-UmberfischRDMSciaenops ocellatusRed drum
Gewöhnliche SackbrasseRPGPagrus pagrusRed porgy
Raue BastardmakreleRSCTrachurus lathamiRough shad
SandbarschPESDiplectrum formosumSand perch
Schafskopf-BrasseSPHArchosargus probatocephalusSheepshead
Punkt-UmberfischSPTLeiostomus xanthurusSpot croaker
Gefleckter UmberfischSWFCynoscion nebulosusSpotted weakfish
Königs-CorvinaSTGCynoscion regalisSqueteague
FelsenbarschSTBMorone saxatilisStriped bass
Störe n.n.b.STUAcipenseridaeSturgeons n.e.i.
Atlantischer TarpunTARMegalops atlanticusTarpon
Forellen n.n.b.TROSalmo spp.Trout n.e.i.
Amerikanischer StreifenbarschPEWMorone americanaWhite perch
SchleimköpfeALFBeryx spp.Alfonsinos
DornhaiDGS (*)Squalus acanthiasSpiny (= picked) dogfish
Dornhaie n.n.b.DGX (*)SqualidaeDogfishes n.e.i.
HeringshaiPOR (*)Lamna nasusPorbeagle
Dornhaie n.n.b.SHXSqualiformesLarge sharks n.e.i.
MakrelenhaiSMAIsurus oxyrinchusShortfin mako shark
Atlantischer SpitzmaulhaiRHTRhizoprionodon terraenovaeAtlantic sharpnose shark
Fabricius TiefendornhaiCFBCentroscyllium fabriciiBlack dogfish
EishaiGSKSomniosus microcephalusBoreal (Greenland) shark
RiesenhaiBSKCetorhinus maximusBasking shark
IgelrochenRJDLeucoraja erinaceaLittle skate
RJLDipturus laevisBarndoor skate
WinterrochenRJTLeucoraja ocellataWinter skate
Atlantischer SternrochenRJRAmblyraja radiataThorny skate
RJSMalacoraja sentaSmooth skate
GrönlandrochenRJQBathyraja spinicaudaSpinytail (spinetail) skate
RJGAmblyraja hyperboreaArctic skate
Raja-Rochen n.n.b.SKA (*)Raja spp.Skates n.e.i.
Fische n.n.b.FINOsteichthyesFinfishes n.e.i.
WIRBELLOSE TIERE
Langflossen-SchelfkalmarSQL (*)Loligo pealeiiLong-finned squid
KurzflossenkalmarSQI (*)Illex illecebrosusShort-finned squid
Kalmare n.n.b.SQU (*)Loliginidae, OmmastrephidaeSquids n.e.i.
Amerikanische SchwertmuschelCLREnsis directusAtlantic razor clam
Nördliche VenusmuschelCLHMercenaria mercenariaHard clam
IslandmuschelCLQArctica islandicaOcean quahog
SandklaffmuschelCLSMya arenariaSoft clam
RiesentrogmuschelCLBSpisula solidissimaSurf clam
Muscheln n.n.b.CLXBivalviaClams n.e.i.
Karibik-PilgermuschelSCBArgopecten irradiansBay scallop
Calico-PilgermuschelSCCArgopecten gibbusCalico scallop
Isländische KammmuschelISCChlamys islandicaIcelandic scallop
Atlantischer TiefseescallopSCAPlacopecten magellanicusSea scallop
Pilgermuscheln n.n.b.SCXPectinidaeScallops n.e.i.
Amerikanische AusterOYACrassostrea virginicaAmerican cupped oyster
MiesmuschelMUSMytilus edulisBlue mussel
Helmschnecken n.n.b.WHXBusycon spp.Whelks n.e.i.
Strandschnecken n.n.b.PERLittorina spp.Periwinkles n.e.i.
Meeresweichtiere n.n.b.MOLMolluscaMarine molluscs n.e.i.
FelsenkrabbeCRKCancer irroratusAtlantic rock crab
Blaue SchwimmkrabbeCRBCallinectes sapidusBlue crab
StrandkrabbeCRGCarcinus maenasGreen crab
JonahkrabbeCRJCancer borealisJonah crab
Arktische SeespinneCRQChionoecetes opilioQueen crab
Rote TiefseekrabbeCRRGeryon quinquedensRed crab
Nördliche SteinkrabbeKCTLithodes majaStone king crab
Panzerkrebse n.n.b.CRABrachyuraMarine crabs n.e.i.
Amerikanischer HummerLBAHomarus americanusAmerican lobster
GrönlandgarnelePRA (*)Pandalus borealisNorthern prawn
Rosa GarneleAESPandalus montaguiAesop shrimp
Geißelgarnelen n.n.b.PEN (*)Penaeus spp.Penaeus shrimps n.e.i.
Tiefseegarnelen, Grönlandgarnelen n.n.b.PAN (*)Pandalus spp.Pink (= pandalid) shrimps
Krebstiere n.n.b.CRUCrustaceaMarine crustaceans n.e.i.
SeeigelURCStrongylocentrotus spp.Sea urchin
Vielborstenwürmer n.n.b.WORPolychaetaMarine worms n.e.i.
Atlantischer SchwertschwanzHSCLimulus polyphemusHorseshoe crab
Wirbellose Tiere n.n.b.INVInvertebrataMarine invertebrates n.e.i.
ALGEN
BraunalgenSWBPhaeophyceaeBrown seaweeds
RotalgenSWRRhodophyceaeRed seaweeds
Algen n.n.b.SWXAlgaeSeaweeds n.e.i.
ROBBEN
SattelrobbeSEHPagophilus groenlandicusHarp seal
KlappmützeSEZCystophora cristataHooded seal

Unterzone 0

Abteilung 0A

Abteilung 0B

Unterzone 1

Abteilung 1A

Abteilung 1B

Abteilung 1C

Abteilung 1D

Abteilung 1E

Abteilung 1F

Abteilung 1NK (unbekannt)

Unterzone 2

Abteilung 2G

Abteilung 2H

Abteilung 2J

Abteilung 2NK (unbekannt)

Unterzone 3

Abteilung 3K

Abteilung 3L

Abteilung 3M

Abteilung 3N

Abteilung 3O

Unterabteilung 3PnUnterabteilung 3PnUnterabteilung 3Ps
Unterabteilung 3Pn
Unterabteilung 3Ps

Abteilung 3NK (unbekannt)

Unterzone 4

Abteilung 4R

Abteilung 4S

Abteilung 4T

Unterabteilung 4VnUnterabteilung 4VnUnterabteilung 4Vs
Unterabteilung 4Vn
Unterabteilung 4Vs

Abteilung 4W

Abteilung 4X

Abteilung 4NK (unbekannt)

Unterzone 5

Abteilung 5Y

Unterabteilung 5ZeUnterabteilung 5ZeTeilgebiet 5ZcTeilgebiet 5ZuUnterabteilung 5Zw
Unterabteilung 5Ze
Teilgebiet 5Zc
Teilgebiet 5Zu
Unterabteilung 5Zw

Abteilung 5NK (unbekannt)

Unterzone 6

Abteilung 6A

Abteilung 6B

Abteilung 6C

Abteilung 6D

Abteilung 6E

Abteilung 6F

Abteilung 6G

Abteilung 6H

Abteilung 6NK (unbekannt)

Statistische Fischereigebiete des Nordwestatlantiks

Die wissenschaftlichen und statistischen Unterzonen, Abteilungen und Unterabteilungen gemäß Artikel XX des Übereinkommens der Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik sehen wie folgt aus:

Unterzone 0

Der Teil des NAFO-Übereinkommensgebiets, der im Süden durch eine Linie begrenzt wird, die in östlicher Richtung von einem Punkt 61 o 00′ nördlicher Breite und 59 o 00′ westlicher Länge verläuft, von dort in südöstliche Richtung entlang einer Kompasslinie zu einem Punkt 60 o 12′ nördlicher Breite und 57 o 13′ westlicher Länge; von dort wird es im Osten durch eine Reihe geodätischer Linien, die die folgenden Punkte verbinden, begrenzt:

Punkt Nr.BreitengradLängengrad
160 o 12′057 o 13′0
261 o 00′057 o 13′1
362 o 00′557 o 21′1
462 o 02′357 o 21′8
562 o 03′557 o 22′2
662 o 11′557 o 25′4
762 o 47′257 o 41′0
863 o 22′857 o 57′4
963 o 28′657 o 59′7
1063 o 35′058 o 02′0
1163 o 37′258 o 01′2
1263 o 44′157 o 58′8
1363 o 50′157 o 57′2
1463 o 52′657 o 56′6
1563 o 57′457 o 53′5
1664 o 04′357 o 49′1
1764 o 12′257 o 48′2
1865 o 06′057 o 44′1
1965 o 08′957 o 43′9
2065 o 11′657 o 44′4
2165 o 14′557 o 45′1
2265 o 18′157 o 45′8
2365 o 23′357 o 44′9
2465 o 34′857 o 42′3
2565 o 37′757 o 41′9
2665 o 50′957 o 40′7
2765 o 51′757 o 40′6
2865 o 57′657 o 40′1
2966 o 03′557 o 39′6
3066 o 12′957 o 38′2
3166 o 18′857 o 37′8
3266 o 24′657 o 37′8
3366 o 30′357 o 38′3
3466 o 36′157 o 39′2
3566 o 37′957 o 39′6
3666 o 41′857 o 40′6
3766 o 49′557 o 43′0
3867 o 21′657 o 52′7
3967 o 27′357 o 54′9
4067 o 28′357 o 55′3
4167 o 29′157 o 56′1
4267 o 30′757 o 57′8
4367 o 35′358 o 02′2
4467 o 39′758 o 06′2
4567 o 44′258 o 09′9
4667 o 56′958 o 19′8
4768 o 01′858 o 23′3
4868 o 04′358 o 25′0
4968 o 06′858 o 26′7
5068 o 07′558 o 27′2
5168 o 16′158 o 34′1
5268 o 21′758 o 39′0
5368 o 25′358 o 42′4
5468 o 32′959 o 01′8
5568 o 34′059 o 04′6
5668 o 37′959 o 14′3
5768 o 38′059 o 14′6
5868 o 56′860 o 02′4
5969 o 00′860 o 09′0
6069 o 06′860 o 18′5
6169 o 10′360 o 23′8
6269 o 12′860 o 27′5
6369 o 29′460 o 51′6
6469 o 49′860 o 58′2
6569 o 55′360 o 59′6
6669 o 55′861 o 00′0
6770 o 01′661 o 04′2
6870 o 07′561 o 08′1
6970 o 08′861 o 08′8
7070 o 13′461 o 10′6
7170 o 33′161 o 17′4
7270 o 35′661 o 20′6
7370 o 48′261 o 37′9
7470 o 51′861 o 42′7
7571 o 12′162 o 09′1
7671 o 18′962 o 17′5
7771 o 25′962 o 25′5
7871 o 29′462 o 29′3
7971 o 31′862 o 32′0
8071 o 32′962 o 33′5
8171 o 44′762 o 49′6
8271 o 47′362 o 53′1
8371 o 52′963 o 03′9
8472 o 01′763 o 21′1
8572 o 06′463 o 30′9
8672 o 11′063 o 41′0
8772 o 24′864 o 13′2
8872 o 30′564 o 26′1
8972 o 36′364 o 38′8
9072 o 43′764 o 54′3
9172 o 45′764 o 58′4
9272 o 47′765 o 00′9
9372 o 50′865 o 07′6
9473 o 18′566 o 08′3
9573 o 25′966 o 25′3
9673 o 31′167 o 15′1
9773 o 36′568 o 05′5
9873 o 37′968 o 12′3
9973 o 41′768 o 29′4
10073 o 46′168 o 48′5
10173 o 46′768 o 51′1
10273 o 52′369 o 11′3
10373 o 57′669 o 31′5
10474 o 02′269 o 50′3
10574 o 02′669 o 52′0
10674 o 06′170 o 06′6
10774 o 07′570 o 12′5
10874 o 10′070 o 23′1
10974 o 12′570 o 33′7
11074 o 24′071 o 25′7
11174 o 28′671 o 45′8
11274 o 44′272 o 53′0
11374 o 50′673 o 02′8
11475 o 00′073 o 16′3
11575 o 05′73 o 30′

von dort genau nach Norden zum Breitenkreis 78 o 10′ nördlicher Breite; im Westen begrenzt durch eine Linie, die in 61 o 00′ nördlicher Breite und 65 o 00′ westlicher Länge beginnt und in nordwestlicher Richtung entlang einer Kompasslinie zur Küste von Baffinland bei East Bluff (61 o 55′ nördlicher Breite und 66 o 20′ westlicher Länge) und von dort in nördlicher Richtung entlang der Küste von Baffinland, von Bylot Island, von Devon Island und von Ellesmere Island sowie entlang dem 80. Längenkreis westlicher Länge in den Gewässern zwischen diesen Inseln zum Breitenkreis 78 o 10′ nördlicher Breite verläuft; im Norden begrenzt durch den Breitenkreis 78 o 10′ nördlicher Breite.

Die Unterzone 0 umfasst zwei Abteilungen:

Abteilung 0A

Der Teil der Unterzone nördlich des Breitenkreises 66 o 15′ nördlicher Breite.

Abteilung 0B

Der Teil der Unterzone südlich des Breitenkreises 66 o 15′ nördlicher Breite.

Unterzone 1

Der Teil des Übereinkommensbereichs östlich von Unterzone 0 und nördlich und östlich einer Kompasslinie, die einen Punkt 60 o 12′ nördlicher Breite und 57 o 13′ westlicher Länge mit einem Punkt 52 o 15′ nördlicher Breite und 42 o 00′ westlicher Länge verbindet.

Die Unterzone 1 umfasst sechs Abteilungen:

Abteilung 1A

Der Teil der Unterzone nördlich des Breitenkreises 68 o 50′ nördlicher Breite (Christianshåb).

Abteilung 1B

Der Teil der Unterzone zwischen dem Breitenkreis 66 o 15′ nördlicher Breite (5 Seemeilen nördlich von Umanarsugssuak) und dem Breitenkreis 68 o 50′ nördlicher Breite (Christianshåb).

Abteilung 1C

Der Teil der Unterzone zwischen dem Breitenkreis 64 o 15′ nördlicher Breite (4 Seemeilen nördlich von Godthåb) und dem Breitenkreis 66 o 15′ nördlicher Breite (5 Seemeilen nördlich von Umanarsugssuak).

Abteilung 1D

Der Teil der Unterzone zwischen dem Breitenkreis 62 o 30′ nördlicher Breite (Gletscher von Frederikshåb) und dem Breitenkreis 64 o 15′ nördlicher Breite (4 Seemeilen nördlich von Godthåb).

Abteilung 1E

Der Teil der Unterzone zwischen dem Breitenkreis 60 o 45′ nördlicher Breite (Cape Desolation) und dem Breitenkreis 62 o 30′ nördlicher Breite (Gletscher von Frederikshåb).

Abteilung 1F

Der Teil der Unterzone südlich des Breitenkreises 60 o 45′ nördlicher Breite (Cape Desolation).

Unterzone 2

Der Teil des Übereinkommensbereichs östlich des Längenkreises 64 o 30′ westlicher Länge im Gebiet der Hudson-Straße, südlich der Unterzone 0, südlich und westlich der Unterzone 1 und nördlich des Breitenkreises 52 o 15′ nördlicher Breite.

Die Unterzone 2 umfasst drei Abteilungen:

Abteilung 2G

Der Teil der Unterzone nördlich des Breitenkreises 57 o 40′ nördlicher Breite (Cape Mugford).

Abteilung 2H

Der Teil der Unterzone zwischen dem Breitenkreis 55 o 20′ nördlicher Breite (Hopedale) und dem Breitenkreis 57 o 40′ nördlicher Breite (Cape Mugford).

Abteilung 2J

Der Teil der Unterzone südlich des Breitenkreises 55 o 20′ nördlicher Breite (Hopedale).

Unterzone 3

Der Teil des Übereinkommensbereichs südlich des Breitenkreises 52 o 15′ nördlicher Breite; östlich einer Linie, die von Cape Bauld an der Nordküste von Neufundland aus genau nördlich zu 52 o 15′ nördlicher Breite verläuft; nördlich des Breitenkreises 39 o 00′ nördlicher Breite; und östlich und nördlich einer Kompasslinie, die 39 o 00′ nördlicher Breite und 50 o 00′ westlicher Länge beginnt und in nordwestlicher Richtung verläuft, um einen Punkt in 43 o 30′ nördlicher Breite und 55 o 00′ westlicher Länge in Richtung eines Punktes 47 o 50′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge zu durchlaufen, bis sie eine gerade Linie schneidet, die Cape Ray 47 o 37,0′ nördlicher Breite und 59 o 18,0′ westlicher Länge, an der Küste Neufundlands mit Cape North, 47 o 02,0′ nördlicher Breite und 60 o 25,0′ westlicher Länge, auf Cape Breton Island verbindet; von dort in nordöstlicher Richtung entlang der genannten geraden Linie bis Cape Ray, 47 o 37,0′ nördlicher Breite und 59 o 18,0′ westlicher Länge.

Die Unterzone 3 umfasst sechs Abteilungen:

Abteilung 3K

Der Teil der Unterzone nördlich des Breitenkreises 49 o 15′ nördlicher Breite (Cape Freels, Neufundland).

Abteilung 3L

Der Teil der Unterzone, der sich zwischen der Küste von Neufundland von Cape Freels bis Cape St. Mary und einer Linie erstreckt, die an Cape Freels beginnt und dann wie folgt verläuft: genau östlich zum Längenkreis 46 o 30′ westlicher Länge, von dort genau südlich zum Breitenkreis 46 o 00′ nördlicher Breite, von dort genau westlich zum Längenkreis 54 o 30′ westlicher Länge und von dort entlang einer Kompasslinie bis Cape St. Mary (Neufundland).

Abteilung 3M

Der Teil der Unterzone, der sich südlich des Breitenkreises 49 o 14′ nördlicher Breite und östlich des Längenkreises 46 o 30′ westlicher Länge erstreckt.

Abteilung 3N

Der Teil der Unterzone, der sich südlich des Breitenkreises 46 o 00′ nördlicher Breite und zwischen den Längenkreisen 46 o 30′ westlicher Länge und 51 o 00′ westlicher Länge erstreckt.

Abteilung 3O

Der Teil der Unterzone, der sich südlich des Breitenkreises 46 o 00′ nördlicher Breite und zwischen den Längenkreisen 51 o 00′ westlicher Länge und 54 o 30′ westlicher Länge erstreckt.

Abteilung 3P

Der Teil der Unterzone, der sich südlich der Küste von Neufundland und westlich einer Linie erstreckt, die von Cape St. Mary (Neufundland) zu einem Punkt 46 o 00′ nördlicher Breite und 54 o 30′ westlicher Länge und von dort genau südlich bis zur Grenze der Unterzone verläuft.

Die Abteilung 3P umfasst zwei Unterabteilungen:

3Pn — Unterabteilung Nordwest — Der Teil der Abteilung 3P, der sich nordwestlich einer Linie erstreckt, die von einem Punkt 47 o 30,7′ nördlicher Breite und 57 o 43,2′ westlicher Länge in annähernd südwestlicher Richtung zu einem Punkt 46 o 50,7′ nördlicher Breite und 58 o 49,0′ westlicher Länge verläuft;

3Ps — Unterabteilung Südost — Der Teil der Abteilung 3P südöstlich der für die Unterabteilung 3Pn geltenden Linie.

Unterzone 4

Der Teil des Übereinkommensbereichs nördlich des Breitenkreises 39 o 00′ nördlicher Breite, westlich der Unterzone 3 und östlich einer Linie,

die am äußersten Punkt der Staatsgrenze zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada im Grand Maman Channel in einem Punkt 44 o 46′35,346″ nördlicher Breite und 66 o 54′11,253″ westlicher Länge beginnt und von da wie folgt verläuft: genau südlich zum Breitenkreis 43 o 50′ nördlicher Breite; von dort genau westlich zum Längenkreis 68 o 24′27,24″ westlicher Länge; von dort entlang einer geodätischen Linie in südwestlicher Richtung zu einem Punkt 42 o 53′14″ nördlicher Breite und 67 o 44′35″ westlicher Länge; von dort entlang einer geodätischen Linie in südöstlicher Richtung zu einem Punkt 42 o 31′08″ nördlicher Breite und 67 o 28′05″ westlicher Länge; von dort entlang einer geodätischen Linie zu einem Punkt 42 o 20′ nördlicher Breite und 67 o 18′13,15″ westlicher Länge;

von dort genau östlich zu einem Punkt 66 o 00′ westlicher Länge; von dort entlang einer Kompasslinie in südöstlicher Richtung zu einem Punkt 42 o 00′ nördlicher Breite und 65 o 40′ westlicher Länge; und von dort genau südlich zum Breitenkreis 39 o 00′ nördlicher Breite.

Die Unterzone 4 umfasst sechs Abteilungen:

Abteilung 4R

Der Teil der Unterzone zwischen der Küste von Neufundland vom Cape Bauld zum Cape Ray und einer Linie, die am Cape Bauld beginnt und dann wie folgt verläuft: genau nördlich zum Breitenkreis 52 o 15′ nördlicher Breite, von dort genau westlich zur Küste von Labrador zum äußersten Punkt der Grenze zwischen Labrador und Quebec, von dort entlang einer Kompasslinie in südwestlicher Richtung zu einem Punkt 49 o 25′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich zu einem Punkt 47 o 50′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, von dort entlang einer Kompasslinie in südöstlicher Richtung zum Schnittpunkt der Grenze der Unterzone 3 mit der geraden Linie, die Cape North (Neuschottland) mit Cape Ray (Neufundland) verbindet, und von dort bis Cape Ray (Neufundland).

Abteilung 4S

Der Teil der Unterzone zwischen der Südküste der Provinz Quebec vom äußersten Punkt der Grenze zwischen Labrador und Quebec bis Pointe-des-Monts und einer Linie, die in Pointe-des-Monts beginnt und dann wie folgt verläuft: genau östlich zu einem Punkt 49 o 25′ nördlicher Breite und 64 o 40′ westlicher Länge, von dort entlang einer Kompasslinie in ostsüdöstlicher Richtung zu einem Punkt 47 o 50′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, dann genau nördlich zu einem Punkt 49 o 25′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge und von dort entlang einer Kompasslinie in nordöstlicher Richtung zum äußersten Punkt der Grenze zwischen Labrador und Quebec.

Abteilung 4T

Der Teil der Unterzone zwischen den Küsten von Neuschottland, Neubraunschweig und Quebec, von Cape North bis Pointe-des-Monts und einer Linie, die in Pointe-des-Monts beginnt und dann wie folgt verläuft: genau östlich zu einem Punkt 49 o 25′ nördlicher Breite und 64 o 40′ westlicher Länge, von dort entlang einer Kompasslinie in südöstlicher Richtung zu einem Punkt 47 o 50′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, und von dort entlang einer Kompasslinie in südöstlicher Richtung bis Cape North (Neuschottland).

Abteilung 4V

Der Teil der Unterzone zwischen der Küste Neuschottlands von Cape North bis Fourchu und einer Linie, die in Fourchu beginnt und dann wie folgt verläuft: entlang einer Kompasslinie in östlicher Richtung zu einem Punkt 45 o 40′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich entlang des Längenkreises 60 o 00′ westlicher Länge zum Breitenkreis 44 o 10′ nördlicher Breite, von dort genau östlich zum Längenkreis 59 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich zum Breitenkreis 39 o 00′ nördlicher Breite, von dort genau östlich zu einem Punkt, in welchem die Grenze zwischen den Unterzonen 3 und 4 den Breitenkreis 39 o 00′ nördlicher Breite schneidet, von dort entlang der Grenze zwischen den Unterzonen 3 und 4 und einer Linie, die sie in nordwestlicher Richtung bis zu einem Punkt 47 o 50′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge verlängert, und von dort entlang einer Kompasslinie in südlicher Richtung bis Cape North (Neuschottland).

Die Abteilung 4V umfasst zwei Unterabteilungen:

4Vn — Unterabteilung Nord — Der Teil der Abteilung 4V nördlich des Breitenkreises 45 o 40′ nördlicher Breite.

4Vs — Unterabteilung Süd — Der Teil der Abteilung 4V südlich des Breitenkreises 45 o 40′ nördlicher Breite.

Abteilung 4W

Der Teil der Unterzone zwischen der Küste Neuschottlands von Halifax bis Fourchu und einer Linie, die in Fourchu beginnt und dann wie folgt verläuft: entlang einer Kompasslinie in östlicher Richtung bis zu einem Punkt 45 o 40′ nördlicher Breite und 60 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich entlang des Längenkreises 60 o 00′ westlicher Länge zum Breitenkreis 44 o 10′ nördlicher Breite, von dort genau östlich zum Längenkreis 59 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich zum Breitenkreis 39 o 00′ nördlicher Breite, von dort genau westlich zum Längenkreis 63 o 20′ westlicher Länge, von dort genau nördlich zu einem Punkt dieses Längenkreises in 44 o 20′ nördlicher Breite und von dort entlang einer Kompasslinie in nordwestlicher Richtung bis Halifax (Neuschottland).

Abteilung 4X

Der Teil der Unterzone zwischen der Westgrenze der Unterzone 4 und den Küsten von Neubraunschweig und Neuschottland vom äußersten Punkt der Grenze zwischen Neubraunschweig und Maine bis Halifax und einer Linie, die in Halifax beginnt und dann wie folgt verläuft: entlang einer Kompasslinie in südöstlicher Richtung zu einem Punkt 44 o 20′nördlicher Breite und 63 o 20′ westlicher Länge, von dort genau südlich zum Breitenkreis 39 o 00′ nördlicher Breite und von dort genau westlich zum Längenkreis 65 o 40′ westlicher Länge.

Unterzone 5

Der Teil des Übereinkommensbereichs westlich der Westgrenze der Unterzone 4, nördlich des Breitenkreises 39 o 00′ nördlicher Breite und östlich des Längenkreises 71 o 40′ westlicher Länge.

Die Unterzone 5 umfasst zwei Abteilungen

Abteilung 5Y

Der Teil der Unterzone zwischen den Küsten von Maine, New Hampshire und Massachusetts von der Grenze zwischen Maine und Neubraunschweig bis 70 o 00′ westlicher Länge am Cape Cod (ungefähr 42 o nördlicher Breite) und einer Linie, die in einem Punkt von Cape Cod in 70 o westlicher Länge (ungefähr 42 o nördlicher Breite) beginnt und dann wie folgt verläuft: genau nördlich bis 42 o 20′ nördlicher Breite, von dort genau östlich bis 67 o 18′13,15″ westlicher Länge an der Grenze zwischen den Unterzonen 4 und 5 und von dort entlang dieser Grenze bis zur Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten.

Abteilung 5Z

Der Teil der Unterzone südlich und östlich der Abteilung 5Y.

Die Abteilung 5Z umfasst zwei Teile: eine Unterabteilung Ost und eine Unterabteilung West.

5Ze — Unterabteilung Ost — der Teil der Abteilung 5Z östlich des Längenkreises 70 o 00′ westlicher Länge.

Die Unterabteilung 5Ze umfasst 2 Teilgebiete 1 :

5Zu (Gewässer der Vereinigten Staaten) ist der Teil der Unterabteilung 5Ze westlich der geodätischen Linien, die die Punkte mit den folgenden Koordinaten verbinden:

Nördliche BreiteWestliche Länge
A44 o 11′12″67 o 16′46″
B42 o 53′14″67 o 44′35″
C42 o 31′08″67 o 28′05″
D40 o 27′05″65 o 41′59″

5Zc (Kanadische Gewässer) ist der Teil der Unterabteilung 5Ze, der östlich der genannten geodätischen Linien liegt.

5Zw — Unterabteilung West — der Teil der Abteilung 5Z, der westlich des Längenkreises 70 o 00′ westlicher Länge liegt.

Unterzone 6

Der Teil des Übereinkommensbereichs, der durch eine Linie begrenzt wird, die in einem Punkt an der Küste von Rhode Island in 71 o 40′ westlicher Länge beginnt und dann wie folgt verläuft: genau südlich bis 39 o 00′ nördlicher Breite, von dort genau östlich bis 42 o 00′ westlicher Länge, von dort genau südlich bis 35 o 00′ nördlicher Breite, von dort genau westlich zur Küste Nordamerikas und von dort in nördlicher Richtung entlang der Küste Nordamerikas zum Punkt 71 o 40′ westlicher Länge an der Küste von Rhode Island.

Unterzone 6 umfasst acht Abteilungen:

Abteilung 6A

Der Teil der Unterzone nördlich des Breitenkreises 39 o 00′ nördlicher Breite und westlich der Unterzone 5.

Abteilung 6B

Der Teil der Unterzone westlich des Längenkreises 70 o 00′ westlicher Länge, südlich des Breitenkreises 39 o 00′ nördlicher Breite sowie nördlich und westlich einer Linie, die in westlicher Richtung entlang dem Breitenkreis 37 o 00′ nördlicher Breite bis 76 o 00′ westlicher Länge und von dort genau südlich zum Cape Henry (Virginia) verläuft.

Abteilung 6C

Der Teil der Unterzone westlich des Längenkreises 70 o 00′ westlicher Länge, südlich der Abteilung 6B.

Abteilung 6D

Der Teil der Unterzone östlich der Abteilungen 6B und 6C und westlich des Längenkreises 65 o 00′ westlicher Länge.

Abteilung 6E

Der Teil der Unterzone östlich der Abteilung 6D und westlich des Längenkreises 60 o 00′ westlicher Länge.

Abteilung 6F

Der Teil der Unterzone östlich der Abteilung 6E und westlich des Längenkreises 55 o 00′ westlicher Länge.

Abteilung 6G

Der Teil der Unterzone östlich der Abteilung 6F und westlich des Längenkreises 50 o 00′ westlicher Länge.

Abteilung 6H

Der Teil der Unterzone östlich der Abteilung 6G und westlich des Längenkreises 42 o 00′ westlicher Länge.

1 Diese beiden Teilgebiete sind nicht in der 6. Veröffentlichung des NAFO-Übereinkommens (Mai 2000) beschrieben. Sie wurden jedoch vom Generalrat der NAFO auf Vorschlag des Wissenschaftsrats der NAFO gemäß Artikel XX Absatz 2 des NAFO-Übereinkommens angenommen.

A. KATEGORIEN VON FISCHFANGGERÄTEN UND FISCHEREIFAHRZEUGEN

(gemäß ISSCFG (Internationale statistische Standardklassifizierung von Fischfanggeräten))

KategorieAbkürzung
Schleppnetze
Grundschleppnetze
—: BaumkurreTBB
—: Scherbrettnetz (keine Angabe zu Seite oder Heck)OTB
—: Scherbrettnetz (Seite)OTB1
—: Scherbrettnetz (Heck)OTB2
—: Zweischiffschleppnetz (2 Fahrzeuge)PTB
—: GarnelentrawlTBS
—: KaisergranattrawlTBN
—: Grundschleppnetze (ohne nähere Angaben)TB
Pelagische Schleppnetze
—: Scherbrettnetz (keine Angabe zu Seite oder Heck)OTM
—: Scherbrettnetz (Seite)OTM1
—: Scherbrettnetz (Heck)OTM2
—: Zweischiffschleppnetz (2 Fahrzeuge)PTM
—: GarnelentrawlTMS
—: Pelagische Schleppnetze (ohne nähere Angaben)TM
Doppelnetz-RiggOTS
Scherbrett-Hosennetze (ein Fahrzeug)OTT
Zweischiffschleppnetze (ohne nähere Angaben)PT
Scherbrettnetz (ohne nähere Angaben)OT
Sonstige Schleppnetze (ohne nähere Angaben)TX
Waden
StrandwadenSB
BootswadenSV
—: SnurrewadeSDN
—: Schottisches WadennetzSSC
—: ZweischiffwadennetzSPR
Waden (ohne nähere Angaben)SX
Umschließungsnetze
Mit Wadenschließleinen (Ringwade)PS
—: Handhabung von einem Fahrzeug ausPS1
—: Handhabung von zwei Fahrzeugen ausPS2
Ohne Wadenschließleinen (Lampara)LA
Setznetze und Verwickelnetze
Stellnetze (verankert)GNS
TreibnetzeGND
Umschließendes KiemennetzGNC
Einwandiges Kiemennetz (an Stangen befestigt)GNF
TrammelnetzGTR
Kombiniertes Kiemennetz/TrammelnetzGTN
Setznetze und Verwickelnetze (ohne nähere Angaben)GEN
Setznetze (ohne nähere Angaben)GN
Haken und Langleinen
GrundleinenLLS
Treibende LangleinenLLD
Langleinen (ohne nähere Angaben)LL
Angeln und Angelleinen (von Hand betrieben)LHP
Angeln und Angelleinen (mechanisiert)LTM
SchleppangelnLTL
Haken und Langleinen (ohne nähere Angaben)LX
Fischfallen
Nicht bedeckte stationäre ReusenFPN
KorbreusenFPO
GarnreusenFYK
Fangbaue, Standnetze, Fischwehre usw.FWR
AnkerhamenFSN
SprungfischreusenFAR
Fischfallen (ohne nähere Angaben)FIX
Fallende Netze
WurfnetzeFCN
Fallende Netze (ohne nähere Angaben)FG
Dredgen
DredgeDRB
HanddredgeDRH
Hakende und verwundende Geräte
HarpuneHAR
Hebenetze
HandsenknetzeLNP
SenktücherLNB
Stationäre HebenetzeLNS
Hebenetze (ohne nähere Angaben)LN
Automatisierte Fang- und Beförderungsanlagen
PumpenHMP
Mechanisierte DredgenHMD
Automatisierte Fang- und Beförderungsanlagen (ohne nähere Angaben)HMX
Sonstige GeräteMIS
Gerät unbekanntNK

B. DEFINITIONEN DER MASSGRÖSSEN FÜR DEN FISCHEREIAUFWAND JE FANGGERÄTEKATEGORIE

Soweit möglich sind drei Präzisionsniveaus des Fischereiaufwands anzugeben.

Kategorie A

FischfanggerätMaßgröße des FischereiaufwandsDefinition
Umschließungsnetze (Ringwaden)Anzahl der AussetzvorgängeWie oft das Netz ausgesetzt wurde, unabhängig davon, ob ein Fang gemacht wurde. Diese Maßgröße ist angebracht, wenn Schwarmgröße und Dichte vom Bestand abhängen oder das Netz willkürlich ausgesetzt wurde
StrandwadenAnzahl der AussetzvorgängeWie oft das Netz ausgesetzt wurde, unabhängig davon, ob ein Fang gemacht wurde
BootswadenAnzahl der FangstundenAnzahl der Stunden, in denen die Wade im Wasser ausgesetzt war
SchleppnetzeAnzahl der StundenAnzahl der Stunden, in denen das Schleppnetz im Wasser (pelagisches Scherbrettnetz) bzw. auf dem Grund (Grundscherbrettnetz) war und Fischfang betrieben wurde
DredgenAnzahl der FangstundenAnzahl der Stunden, in denen die Dredge auf dem Grund war und Fischfang betrieben wurde
Setznetze (Stell- oder Treibnetz)Anzahl der AufwandseinheitenLänge der Netze in 100-Meter-Einheiten multipliziert mit der Anzahl der Aussetzvorgänge (= Gesamtlänge des in der entsprechenden Zeit verwendeten Netzes in Metern dividiert durch 100)
Setznetze (einwandiges Kiemennetz)Anzahl der AufwandseinheitenLänge des Netzes in 100-Meter-Einheiten multipliziert mit der Anzahl der Fangentnahmen
Fallen (nicht bedeckte stationäre Reusen)Anzahl der AufwandseinheitenAnzahl der Fangtage multipliziert mit der Anzahl der Fangentnahmen
Korb- und GarnreusenAnzahl der AufwandseinheitenAnzahl der Fangentnahmen multipliziert mit der Anzahl der Einheiten, die in einem bestimmten Zeitabschnitt verwendet wurden
Langleinen (treibende oder Grundleinen)Anzahl der Haken in TausendAnzahl der Haken, die in einer bestimmten Zeit verwendet wurde, dividiert durch 1 000
Handangeln (Angelleinen, Schleppangeln, Reißangeln usw.)Anzahl der Angeln/TagGesamtzahl der Angeln, die in einem bestimmten Zeitabschnitt verwendet wurden
Harpunen(Angaben nur zum Aufwandsniveau B und C)

Kategorie B

Angaben zu „Anzahl der Fangtage“: die Anzahl der Tage, an denen Fischfang betrieben wurde. Für die Fischfangarten, in denen Orten einen beträchtlichen Anteil am Fangvorgang hat, sind die Tage, an denen gesucht, aber kein Fischfang betrieben wurde, in die Anzahl der „Fangtage“ aufzunehmen.

Kategorie C

Die Angabe „Anzahl der Tage am Fangplatz“ schließt neben den Fangtagen und den Suchtagen auch alle anderen Tage ein, an denen das Fahrzeug am Fangplatz war.

Anteil des geschätzten Aufwands (anteilmäßiger Aufwand)

Da die geforderte Aufwandsmessung möglicherweise nicht für die gesamte Fangmenge verfügbar ist, ist der geschätzte Aufwandsanteil anzugeben. Er wird wie folgt berechnet:

(((Gesamtfang) - (Fangmenge, für die der Aufwand festgehalten wurde)) × 100)/(Gesamtfang)

C. KATEGORIEN DER FAHRZEUGGRÖSSE

(gemäß ISSCFV (Internationale statistische Standardklassifizierung von Fischereifahrzeugen))

Tonnageklassen

BRZ-KategorieCode
0-49,902
50-149,903
150-499,904
500-999,905
1 000 -1 999,906
2 000 -99 999,907
Unbekannt00

D. HAUPTSÄCHLICH GEWÜNSCHTE FISCHART

Damit ist die Art gemeint, nach der in erster Linie gefischt wird. Diese muss nicht notwendigerweise mit der Art übereinstimmen, die den größten Anteil am Fang hat. Die Art ist mit Hilfe des Alpha-3-Codes anzugeben (vgl. Anhang I).

A. MAGNETTRÄGER

Magnetbänder:9 Spuren mit einer Dichte von 1 600 bzw. 6 250 BPI und EBCDIC- oder ASCII-Codierung, möglichst mit Etikettierung. Bei Etikettierung sollte eine Dateiende-Kennung vorhanden sein.
Disketten:MS-DOS, 3,5 ″ 720 KByte bzw. 1,4 MByte oder 5,25 ″ 360 KByte bzw. 1,2 MByte.

B. SATZAUFBAU

Für die Übermittlung von Daten gemäß Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a

PositionBezeichnungAnmerkung
1 bis 4Land (ISO-Code 3 Buchstaben)z. B. FRA = Frankreich
5 bis 6Jahrz. B. 90 = 1990
7 bis 8Hauptfischereigebiet der FAO21 = Nordwestatlantik
9 bis 15Abteilungz. B. 3Pn = NAFO-Unterabteilung 3Pn
16 bis 18ArtenSchlüssel aus 3 Buchstaben
19 bis 26FangmengeTonnen

Für die Übermittlung von Daten gemäß Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b

PositionBezeichnungAnmerkung
1 bis 4LandISO-Code 3 Buchstaben (z. B. FRA = Frankreich)
5 bis 6Jahrz. B. 94 = 1994
7 bis 8Monatz. B. 01 = Januar
9 bis 10Hauptfischereigebiete der FAO21 = Nordwestatlantik
11 bis 18Abteilungz. B. 3Pn = NAFO-Unterabteilung 3Pn: alphanumerisch
19 bis 21Hauptsächlich gewünschte FischartenSchlüssel aus 3 Buchstaben
22 bis 26Fahrzeug-/FischfanggerätekategorieISSCFV-Code (z. B. OTB2 = Grundscherbrettnetz): alphanumerisch
27 bis 28FahrzeuggrößenklasseISSCFV-Code (z. B. 04 = 150-499,9 BT): alphanumerisch
29 bis 34Durchschnittliche BruttotonnageTonnen: numerisch
35 bis 43Durchschnittliche MotorstärkeKilowatt: numerisch
44 bis 45Geschätzter AufwandsanteilNumerisch
46 bis 48DatentypSchlüssel mit 3 Buchstaben für die Art- oder Aufwandskennung (z. B. COD = Dorsch A— = Aufwandsmaßgröße A)
49 bis 56DatenwertFangmenge (in Tonnen) oder Aufwandseinheit

Anmerkungen

a) Für alle numerischen Felder gilt: rechtsbündig mit führenden Nullen. Für alle alphanumerischen Felder gilt: linksbündig mit nachfolgenden Nullen.

b) Die anzugebende Fangmenge ist das Lebendgewichtäquivalent der Anlandung, zur nächsten Tonne auf- bzw. abgerundet.

c) Mengenangaben (Pos. 49-56) von weniger als einer halben Einheit sind als „-1“ zu registrieren.

d) Unbekannte Mengen (Pos. 49-56) sind als „-2“ zu registrieren.

e)| Österreich | AUT |; | --- | --- |; | Belgien | BEL |; | Bulgarien | BGR |; | Zypern | CYP |; | Tschechische Republik | CZE |; | Deutschland | DEU |; | Dänemark | DNK |; | Spanien | ESP |; | Estland | EST |; | Finnland | FIN |; | Frankreich | FRA |; | Vereinigtes Königreich | GBR |; | England und Wales | GBRA |; | Schottland | GBRB |; | Nordirland | GBRC |; | Griechenland | GRC |; | Ungarn | HUN |; | Irland | IRL |; | Island | ISL |; | Italien | ITA |; | Litauen | LTU |; | Luxemburg | LUX |; | Lettland | LVA |; | Malta | MLT |; | Niederlande | NLD |; | Norwegen | NOR |; | Polen | POL |; | Portugal | PRT |; | Rumänien | ROU |; | Slowakei | SVK |; | Slowenien | SVN |; | Schweden | SWE |; | Türkei | TUR |

A. CODIERUNGSFORMAT

Für die Übermittlung von Daten im Rahmen von Artikel 2 Ziffer 1 Buchstabe a

Die Daten sind als Datensätze mit variabler Länge zu übermitteln; als Trennzeichen zwischen den einzelnen Datenfeldern der Datensätze wird der Doppelpunkt (:) verwendet. Die folgenden Datenfelder müssen in jedem Datensatz enthalten sein:

FeldAnmerkung
LandISO-Alpha-3-Ländercode (z. B. FRA = Frankreich)
Jahrz. B. 2001 oder 01
Große FAO-Fischereigebietez. B. 21 = Nordwestatlantik
Abteilungz. B. 3Pn = NAFO-Unterabteilung 3Pn
ArtenAlpha-3-Fischcode
FangmengeTonnen

Für die Übermittlung von Daten im Rahmen von Artikel 2 Ziffer 1 Buchstabe b

Die Daten sind als Datensätze mit variabler Länge zu übermitteln; als Trennzeichen zwischen den einzelnen Datenfeldern der Datensätze wird der Doppelpunkt (:) verwendet. Die folgenden Datenfelder müssen in jedem Datensatz enthalten sein:

FeldAnmerkung
LandISO-Alpha-3-Ländercode (z. B. FRA = Frankreich)
Jahrz. B. 0001 oder 2001 für das Jahr 2001
Monatz. B. 01 = Januar
Große FAO-Fischereigebietez. B. 21 = Nordwestatlantik
Abteilungz. B. 3Pn = NAFO-Unterabteilung 3Pn
Gewünschte FischartAlpha-3-Fischcode
Fahrzeug/GeräteklasseISSCFG-Code (z. B. OTB2 = Scherbrettnetz (Heck)
FahrzeugtonnageklasseISSCFV-Code (z. B. 04 = 150-499,9 BRZ)
Mittlere BruttoraumzahlTonnen
Mittlere MotorleistungKilowatt
Geschätzter Aufwand in %Numerische Angabe
EinheitAlpha-3-Fischcode bzw. Kategorie des Fischereiaufwands (z. B. COD = Dorsch bzw. A = Kategorie A)
DatenFangmenge (in t) bzw. Maßgröße des Fischereiaufwands

a) Die anzugebende Fangmenge ist das Lebendgewichtsäquivalent der Anlandungen.

b)| Österreich | AUT |; | --- | --- |; | Belgien | BEL |; | Bulgarien | BGR |; | Zypern | CYP |; | Tschechische Republik | CZE |; | Deutschland | DEU |; | Dänemark | DNK |; | Spanien | ESP |; | Estland | EST |; | Finnland | FIN |; | Frankreich | FRA |; | Vereinigtes Königreich | GBR |; | England und Wales | GBRA |; | Schottland | GBRB |; | Nordirland | GBRC |; | Griechenland | GRC |; | Ungarn | HUN |; | Irland | IRL |; | Island | ISL |; | Italien | ITL |; | Litauen | LTU |; | Luxemburg | LUX |; | Lettland | LVA |; | Malta | MLT |; | Niederlande | NLD |; | Norwegen | NOR |; | Polen | POL |; | Portugal | PRT |; | Rumänien | ROU |; | Slowakei | SVK |; | Slowenien | SVN |; | Schweden | SWE |; | Türkei | TUR |

B. VERFAHREN ZUR ÜBERMITTLUNG VON DATEN AN DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION

Soweit möglich sollten die Daten elektronisch (beispielsweise als E-Mail-Anhang) übermittelt werden.

Ist dies nicht möglich, können die Dateien auf einer 3,5-Zoll-HD-Diskette geliefert werden.

Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 des Rates
( ABl. L 186 vom 28.7.1993, S. 1 )
Anhang 1 Ziffer X.6 der Beitrittsakte von 1994
( ABl. C 241 vom 29.8.1994, S. 189 )
Verordnung (EG) Nr. 1636/2001 der Kommission
( ABl. L 222 vom 17.8.2001, S. 1 )
Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates
( ABl. L 284 vom 31.10.2003, S. 1 )
Nur Artikel 3 und Anhang III Nummer 44
Anhang II Nummer 10.9 der Beitrittsakte von 2003
( ABl. C 236 vom 23.9.2003, S. 571 )
Verordnung (EWG) Nr. 2018/93Vorliegende Verordnung
Artikel 1Artikel 1
Artikel 2Artikel 2
Artikel 3Artikel 3
Artikel 4Artikel 4
Artikel 5Artikel 5
Artikel 6 Absätze 1 und 2Artikel 6 Absätze 1 und 2
Artikel 6 Absatz 3
Artikel 7 Absatz 1Artikel 7 Absatz 1
Artikel 7 Absatz 2Artikel 7 Absatz 2
Artikel 7 Absatz 3
Artikel 7 Absatz 4Artikel 7 Absatz 3
Artikel 8
Artikel 8
Artikel 9Artikel 9
Anhang IAnhang I
Anhang IIAnhang II
Anhang IIIAnhang III
Anhang IVAnhang IV
Anhang VAnhang V
Anhang VI
Anhang VII
Anhang VIII

Footnotes

  1. Diese beiden Teilgebiete sind nicht in der 6. Veröffentlichung des NAFO-Übereinkommens (Mai 2000) beschrieben. Sie wurden jedoch vom Generalrat der NAFO auf Vorschlag des Wissenschaftsrats der NAFO gemäß Artikel XX Absatz 2 des NAFO-Übereinkommens angenommen. 2 3 4

  2. . 2

  3. Siehe Anhang VI. 2

  4. . 2

  5. . 2

  6. . 2

  7. . 2

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.