Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden

0.747.711Multilateral International Treaty10 de jun. de 1993

Abrir fonte

Abgeschlossen in Rom am 10. März 1988
Von der Bundesversammlung genehmigt am 28. September 19921
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 12. März 1993
In Kraft getreten für die Schweiz am 10. Juni 1993

(Stand am 3. März 2025)

Die Vertragsstaaten dieses Protokolls –

als Vertragsparteien des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt2,

in der Erkenntnis, dass die Gründe für die Ausarbeitung des Übereinkommens auch hinsichtlich fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, zutreffen,

unter Berücksichtigung der Bestimmungen des genannten Übereinkommens,

in Bekräftigung des Grundsatzes, dass für Fragen, die in diesem Protokoll nicht geregelt sind, weiterhin die Regeln und Grundsätze des allgemeinen Völkerrechts gelten –

sind wie folgt übereingekommen:

Art. 1
  1. Artikel 1 Absatz 1 Buchstaben c, d, e, f, g und h sowie Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a, die Artikel 2bis, 5, 5bisund 7 sowie die Artikel 10–16 einschliesslich der Artikel 11bis, 11terund 12bisdes Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt in seiner durch das Protokoll von 2005 zum Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt geänderten Fassung finden sinngemäss auch auf die in den Artikeln 2, 2bisund 2terdieses Protokolls genannten Straftaten Anwendung, wenn diese auf festen Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, oder gegen solche festen Plattformen begangen werden.3
  2. In Fällen, in denen dieses Protokoll nicht nach Absatz 1 Anwendung findet, ist es dennoch anzuwenden, wenn der Täter oder der Verdächtige im Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaats als des Staates, in dessen inneren Gewässern oder Küstenmeer sich die feste Plattform befindet, aufgefunden wird.
  3. Im Sinne dieses Protokolls bezeichnet der Ausdruck «feste Plattform» eine künstliche Insel, eine Anlage oder ein Bauwerk, die zum Zweck der Erforschung oder Ausbeutung von Ressourcen oder zu anderen wirtschaftlichen Zwecken dauerhaft am Meeresboden befestigt sind.
Art. 2
  1. Eine Straftat begeht, wer widerrechtlich und vorsätzlich:
    1. durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt oder durch eine andere Form der Einschüchterung eine feste Plattform in Besitz nimmt oder die Herrschaft darüber ausübt oder
    2. eine gewalttätige Handlung gegen eine Person auf einer festen Plattform verübt, wenn diese Handlung geeignet ist, die Sicherheit dieser Plattform zu gefährden, oder
    3. eine feste Plattform zerstört oder ihr eine Beschädigung zufügt, die geeignet ist, ihre Sicherheit zu gefährden, oder
    4. 4 auf eine feste Plattform auf welche Art auch immer eine Vorrichtung oder eine andere Sache bringt oder bringen lässt, die geeignet ist, die feste Plattform zu zerstören oder ihre Sicherheit zu gefährden.
    5. 5 .
  2. Eine Straftat begeht auch, wer droht, eine der in Absatz 1 Buchstaben b und c genannten Straftaten zu begehen, sofern diese Drohung geeignet ist, die Sicherheit der festen Plattform zu gefährden, gleichviel ob die Drohung nach innerstaatlichem Recht mit einer Bedingung verknüpft ist, die darauf abzielt, eine natürliche oder juristische Person zu einem Tun oder Unterlassen zu nötigen.6
Art. 2bis

Eine Straftat im Sinne dieses Protokolls begeht, wer widerrechtlich und vorsätzlich zum Zweck einer Handlung, die aufgrund ihres Wesens oder der Umstände darauf abzielt, eine Bevölkerung einzuschüchtern oder eine Regierung oder eine internationale Organisation zu einem Tun oder Unterlassen zu nötigen:

  1. Sprengsätze, radioaktives Material oder biologische, chemische oder Kernwaffen in einer Weise gegen eine feste Plattform oder auf einer festen Plattform einsetzt oder von einer festen Plattform aus auslöst, die den Tod, schwere Verletzungen oder Schäden verursacht oder zu verursachen geeignet ist; oder
  2. Öl, verflüssigtes Erdgas oder einen anderen gefährlichen oder schädlichen Stoff, der von Buchstabe a nicht erfasst ist, in einer Menge oder Konzentration von einer festen Plattform aus einleitet, die den Tod oder schwere Verletzungen oder Schäden verursacht oder zu verursachen geeignet ist; oder
  3. droht, eine unter Buchstabe a oder b genannte Straftat zu begehen, gleichviel ob die Drohung nach innerstaatlichem Recht mit einer Bedingung verknüpft ist.
Art. 2ter

Eine Straftat im Sinne dieses Protokolls begeht auch, wer:

  1. widerrechtlich oder vorsätzlich im Zusammenhang mit der Begehung einer der in Artikel 2 Absatz 1 oder Artikel 2bisgenannten Straftaten eine Person verletzt oder tötet; oder
  2. eine in Artikel 2 Absatz 1, Artikel 2bisAbsatz 1 oder 2 oder unter Buchstabe a des vorliegenden Artikels genannte Straftat zu begehen versucht; oder
  3. als Mittäter oder Gehilfe an einer in Artikel 2 oder 2bisoder unter Buchstabe a oder b des vorliegenden Artikels genannten Straftat teilnimmt; oder
  4. eine in Artikel 2 oder 2bisoder unter Buchstabe a oder b des vorliegenden Artikels genannte Straftat organisiert oder andere Personen anweist, eine solche Straftat zu begehen; oder
  5. zur Begehung einer oder mehrerer der in Artikel 2 oder 2bisoder unter Buchstabe a oder b des vorliegenden Artikels genannten Straftaten durch eine Gruppe von mit einem gemeinsamen Ziel handelnden Personen beiträgt, und zwar vorsätzlich sowie entweder:
  6. zu dem Zweck, die kriminelle Tätigkeit oder das kriminelle Ziel der Gruppe zu fördern, wenn die Tätigkeit oder das Ziel die Begehung einer in Artikel 2 oder 2bisgenannten Straftat zur Folge hat, oder

ii) in Kenntnis des Vorsatzes der Gruppe, eine in Artikel 2 oder 2bisgenannte Straftat zu begehen.

Art. 3
  1. Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die in den Artikeln 2, 2bisund 2tergenannten Straftaten zu begründen, wenn die Straftat begangen wird:
    1. gegen eine feste Plattform, während sie sich auf dem Festlandsockel dieses Staates befindet, oder auf einer solchen festen Plattform; oder
    2. von einem Angehörigen dieses Staates.
  2. Ein Vertragsstaat kann seine Gerichtsbarkeit über eine solche Straftat auch begründen:
    1. wenn sie von einem Staatenlosen begangen wird, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt in diesem Staat hat; oder
    2. wenn bei ihrer Begehung ein Angehöriger dieses Staates festgehalten, bedroht, verletzt oder getötet wird; oder
    3. wenn sie mit dem Ziel begangen wird, diesen Staat zu einem Tun oder Unterlassen zu nötigen.
  3. Jeder Vertragsstaat, der seine Gerichtsbarkeit nach Absatz 2 begründet hat, notifiziert dies dem Generalsekretär. Hebt der Vertragsstaat diese Gerichtsbarkeit später wieder auf, so notifiziert er dies dem Generalsekretär.7
  4. Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die in den Artikeln 2, 2bisund 2tergenannten Straftaten für den Fall zu begründen, dass der Verdächtige sich in seinem Hoheitsgebiet befindet und er den Verdächtigen nicht an einen der Vertragsstaaten ausliefert, die in Übereinstimmung mit den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels ihre Gerichtsbarkeit begründet haben.8
  5. Dieses Protokoll schliesst eine Strafgerichtsbarkeit, die nach innerstaatlichem Recht ausgeübt wird, nicht aus.
Art. 4

Dieses Protokoll lässt die Regeln des Völkerrechts über feste Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, unberührt.

Art. 4bis Schlussklauseln des Protokolls von 2005 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden

Die Schlussklauseln des Protokolls von 2005 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, sind die Artikel 8–13 des Protokolls von 2005 zum Protokoll von 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden. Bezugnahmen auf Vertragsstaaten im vorliegenden Protokoll gelten als Bezugnahmen auf Vertragsstaaten des Protokolls von 2005.

Art. 5
  1. Dieses Protokoll liegt am 10. März 1988 in Rom und vom 14. März 1988 bis zum 9. März 1989 am Sitz der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (im folgenden als «Organisation» bezeichnet) für jeden Staat, der das Übereinkommen unterzeichnet hat, zur Unterzeichnung auf. Danach steht es zum Beitritt offen.
  2. Die Staaten können ihre Zustimmung, durch dieses Protokoll gebunden zu sein, ausdrücken:
    1. indem sie es ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen; oder
    2. indem sie es vorbehaltlich der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen und später ratifizieren, annehmen oder genehmigen; oder
    3. indem sie ihm beitreten.
  3. Die Ratifikation, die Annahme, die Genehmigung oder der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer entsprechenden Urkunde beim Generalsekretär.
  4. Nur ein Staat, der das Übereinkommen ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnet oder der es ratifiziert, angenommen oder genehmigt hat oder ihm beigetreten ist, kann Vertragspartei dieses Protokolls werden.
Art. 6
  1. Dieses Protokoll tritt 90 Tage nach dem Tag in Kraft, an dem drei Staaten es ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnet oder eine Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt haben. Dieses Protokoll tritt jedoch nicht vor dem Inkrafttreten des Übereinkommens in Kraft.
  2. Für einen Staat, der eine Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde zu diesem Protokoll hinterlegt, nachdem die Bedingungen für sein Inkrafttreten erfüllt sind, wird die Ratifikation, die Annahme, die Genehmigung oder der Beitritt 90 Tage nach der Hinterlegung wirksam.
Art. 7
  1. Dieses Protokoll kann von jedem Vertragsstaat jederzeit nach Ablauf eines Jahres nach dem Tag des Inkrafttretens des Protokolls für den betreffenden Staat gekündigt werden.
  2. Die Kündigung erfolgt durch Hinterlegung einer Kündigungsurkunde beim Generalsekretär.
  3. Eine Kündigung wird ein Jahr oder einen gegebenenfalls in der Kündigungsurkunde angegebenen längeren Zeitabschnitt nach Eingang der Kündigungsurkunde beim Generalsekretär wirksam.
  4. Eine Kündigung des Übereinkommens durch einen Vertragsstaat gilt als Kündigung dieses Protokolls durch den betreffenden Vertragsstaat.
Art. 8
  1. Die Organisation kann eine Konferenz zur Revision oder Änderung dieses Protokolls einberufen.
  2. Der Generalsekretär beruft eine Konferenz der Vertragsstaaten dieses Protokolls zur Revision oder Änderung des Protokolls ein, wenn ein Drittel der Vertragsstaaten oder fünf Vertragsstaaten, je nachdem, welche Zahl grösser ist, dies verlangen.
  3. Jede nach Inkrafttreten einer Änderung dieses Protokolls hinterlegte Ratifikation‑, Annahme‑, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde gilt für das Protokoll in seiner geänderten Fassung.
Art. 9
  1. Dieses Protokoll wird beim Generalsekretär hinterlegt.
  2. Der Generalsekretär: a) unterrichtet alle Staaten, die dieses Protokoll unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, sowie alle Mitglieder der Organisation über i) jede neue Unterzeichnung oder Hinterlegung einer Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde sowie den jeweiligen Zeitpunkt, ii) den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls, iii) die Hinterlegung jeder Kündigungsurkunde zu diesem Protokoll sowie den Zeitpunkt, zu dem sie eingegangen ist, und den Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam wird, iv) den Eingang jeder Erklärung oder Notifikation nach diesem Protokoll oder dem Übereinkommen, die sich auf dieses Protokoll bezieht; b) übermittelt allen Staaten, die dieses Protokoll unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, beglaubigte Abschriften des Protokolls.
  3. Sogleich nach Inkrafttreten dieses Protokolls übermittelt der Depositar dem Generalsekretär der Vereinten Nationen eine beglaubigte Abschrift zur Registrierung und Veröffentlichung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen9.
Art. 10

Dieses Protokoll ist in einer Urschrift in arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist.

Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Protokoll unterschrieben.Geschehen zu Rom am 10. März 1988(Es folgen die Unterschriften)

VertragsstaatenRatifikation
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)
Inkrafttreten
Afghanistan23. September2003 B22. Dezember2003
Ägypten*8. Januar19938. April1993
Albanien19. Juni2002 B17. September2002
Algerien30. Juni2006 B28. September2006
Andorra17. Juli2006 B15. Oktober2006
Antigua und Barbuda12. Oktober2009 B10. Januar2010
Äquatorialguinea14. Januar2004 B13. April2004
Argentinien26. November200324. Februar2004
Armenien8. Juni2005 B6. September2005
Aserbaidschan26. Januar2004 B25. April2004
Australien19. Februar1993 B20. Mai1993
Bahamas25. Oktober200523. Januar2006
Bahrain21. Oktober2005 B19. Januar2006
Bangladesch9. Juni2005 B7. September2005
Barbados6. Mai1994 B4. August1994
Belarus4. Dezember2002 B4. März2003
Belgien11. April200510. Juli2005
Benin31. August2006 B29. November2006
Bolivien13. Februar2002 B14. Mai2002
Bosnien und Herzegowina28. Juli2003 B26. Oktober2003
Botsuana14. September2000 B13. Dezember2000
Brasilien*25. Oktober200523. Januar2006
Brunei4. Dezember20033. März2004
Bulgarien8. Juli19996. Oktober1999
Burkina Faso15. Januar2004 B14. April2004
Chile22. April199421. Juli1994
China*20. August19911. März1992
Hongkong20. Februar200620. Februar2006
Macau2. Februar20202. Februar2020
Costa Rica25. März200323. Juni2003
Côte d’Ivoire23. März2012 B21. Juni2012
Dänemark*25. August199523. November1995
Deutschland6. November1990 B1. März1992
Dominica12. Oktober2004 B10. Januar2005
Dominikanische Republik12. August2009 B10. November2009
Dschibuti9. Juni2004 B7. September2004
Ecuador10. März2003 B8. Juni2003
El Salvador7. Dezember2000 B7. März2001
Estland28. Januar2004 B27. April2004
Eswatini17. April2003 B16. Juli2003
Fidschi21. Mai2008 B19. August2008
Finnland28. April2000 B27. Juli2000
Frankreich*2. Dezember19911. März1992
Georgien1. August2006 B9. November2006
Ghana1. November2002 B30. Januar2003
Grenada9. Januar2002 B9. April2002
Griechenland11. Juni19939. September1993
Guatemala26. August2009 B24. November2009
Guinea1. Februar2005 B2. Mai2005
Guinea-Bissau14. Oktober2008 B12. Januar2009
Guyana30. Januar2003 B30. April2003
Honduras17. Mai2005 B15. August2005
Indien15. Oktober1999 B13. Januar2000
Irak8. August20236. November2023
Iran*30. Oktober2009 B28. Januar2010
Irland10. September2004 B9. Dezember2004
Island28. Mai2002 B26. August2002
Israel*6. Januar20096. April2009
Italien26. Januar19901. März1992
Jamaika*19. August200517. November2005
Japan24. April1998 B23. Juli1998
Jemen30. Juni2000 B28. September2000
Jordanien2. Juli200430. September2004
Kambodscha18. August2006 B16. November2006
Kanada18. Juni199316. September1993
Kap Verde3. Januar2003 B3. April2003
Kasachstan24. November2003 B24. Februar2004
Katar18. September2003 B17. Dezember2003
Kenia21. Januar2002 B21. April2002
Kiribati17. November2005 B16. Februar2006
Komoren6. März2008 B4. Juni2008
Kongo (Kinshasa)28. Mai2015 B26. August2015
Korea (Süd-)10. Juni20038. September2003
Kroatien18. März2005 B16. November2005
Kuba*20. November2001 B18. Februar2002
Kuwait30. Juni2003 B28. September2003
Laos20. März2012 B18. Juni2012
Lesotho25. Juni2013 B23. September2013
Lettland4. Dezember2002 B4. März2003
Libanon16. Dezember1994 B16. März1995
Liberia5. Oktober19953. Januar1996
Libyen8. August2002 B6. November2002
Liechtenstein8. November2002 B6. Februar2003
Litauen30. Januar2003 B30. April2003
Luxemburg5. Januar2011 B5. April2011
Madagaskar15. September2006 B14. Dezember2006
Malawi10. Januar2014 B10. April2014
Malediven25. Februar2014 B26. Mai2014
Mali29. April2002 B28. Juli2002
Malta20. November2001 B18. Februar2002
Marokko8. Januar20028. April2002
Marshallinseln16. Oktober1995 B14. Januar1996
Mauretanien17. Januar200816. April2008
Mauritius3. August2004 B1. November2004
Mexiko*13. Mai1994 B11. August1994
Moldau*11. Oktober2005 B9. Januar2006
Monaco25. Januar2002 B25. April2002
Mongolei22. November2005 B20. Februar2006
Montenegro3. Juni2006 N3. Juni2006
Mosambik8. Januar2003 B8. April2003
Myanmar19. September2003 B18. Dezember2003
Namibia7. September2005 B6. Dezember2005
Nauru11. August2005 B9. November2005
Neuseeland10. Juni19998. September1999
Nicaragua4. Juli2007 B2. Oktober2007
Niederlande*5. März19923. Juni1992
Aruba17. Januar200617. Januar2006
Karibische Gebiete (Bonaire,
Sint Eustatius und Saba)
12. April201112. April2011
Niger30. August2006 B28. November2006
Nigeria18. Juni201518. September2015
Niue22. Juni2009 B20. September2009
Nordmazedonien5. August2007 B5. November2007
Norwegen18. April19911. März1992
Oman24. September1990 B1. März1992
Österreich28. Dezember1989 B1. März1992
Pakistan20. September2000 B19. Dezember2000
Palau4. Dezember2001 B4. März2002
Panama3. Juli2002 B1. Oktober2002
Paraguay12. November2004 B10. Februar2005
Peru19. Juli2001 B17. Oktober2001
Philippinen6. Januar20045. April2004
Polen25. Juni19911. März1992
Portugal5. Januar1996 B4. April1996
Rumänien2. Juni1993 B31. August1993
Russland4. Mai20012. August2001
San Marino15. Dezember2014 B15. März2015
São Tomé und Príncipe5. Mai2006 B3. August2006
Saudi-Arabien2. Februar20063. Mai2006
Schweden13. September19901. März1992
Schweiz12. März199310. Juni1993
Senegal9. August2004 B7. November2004
Serbien2. März2005 B31. Mai2005
Seychellen24. Januar19891. März1992
Singapur12. August2015 B10. November2015
Slowakei8. Dezember2000 B8. März2000
Slowenien18. Juli2003 B16. Oktober2003
Spanien7. Juli19891. März1992
St. Lucia20. Mai2004 B18. August2004
St. Vincent und die Grenadinen9. Oktober2001 B7. Januar2002
Sudan22. Mai2000 B20. August2000
Südafrika8. Juli2005 B6. Oktober2005
Syrien24. März2003 B22. März2003
Tadschikistan12. August2005 B10. November2005
Tansania8. Dezember2016 B8. März2016
Togo10. März2003 B8. Juni2003
Tonga6. Dezember2002 B6. März2003
Trinidad und Tobago27. Juli1989 B1. März1992
Tschechische Republik10. Dezember200410. März2005
Tunesien6. März1998 B4. Juni1998
Türkei*6. März19984. Juni1998
Turkmenistan8. Juni1999 B6. September1999
Ukraine21. April199420. Juli1994
Ungarn9. November19891. März1992
Uruguay10. August2001 B8. November2001
Usbekistan25. September2000 B24. Dezember2000
Vanuatu18. Februar1999 B19. Mai1999
Vereinigte Arabische Emirate*15. September2005 B14. Dezember2005
Vereinigte Staaten6. Dezember19946. März1995
Vereinigtes Königreich*3. Mai19911. März1992
Insel Man8. Februar19998. Februar1999
Jersey17. Oktober201417. Oktober2014
Vietnam12. Juli2002 B10. Oktober2002
Zypern2. Februar2000 B2. Mai2000
* Vorbehalte und Erklärungen.
Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die englischen Texte können auf der Internetseite der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO):www.imo.org> Qui nous sommes > Conventions > État des conventions > Status Book eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.

Footnotes

  1. Art. 1 Abs. 1 Bst. B des BB vom 28. Sept. 1992 (AS 1993 1909).

  2. SR 0.747.71

  3. Fassung gemäss Art. 2 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und in Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  4. Fassung gemäss Art. 3 Abs. 1 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und in Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  5. Aufgehoben durch Art. 3 Abs. 2 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und mit Wirkung für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  6. Fassung gemäss Art. 3 Abs. 3 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und in Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  7. Fassung gemäss Art. 5 Abs. 2 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und in Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  8. Fassung gemäss Art. 5 Abs. 3 des Prot. vom 14. Okt. 2005, von der BVers genehmigt am 13. Juni 2008 und in Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juli 2010 (AS 2010 33453343;BBl 2008 1153).

  9. SR 0.120