Übereinkommen über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen, einschliesslich Diplomaten

0.351.5Multilateral International Treaty4 de abr. de 1985

Abrir fonte

Abgeschlossen in New York am 14. Dezember 1973
Von der Bundesversammlung genehmigt am 29. November 19841
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 5. März 1985
In Kraft getreten für die Schweiz am 4. April 1985

(Stand am 1. März 2019)

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens,

in Anbetracht der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen2betreffend die Wahrung des Weltfriedens und die Förderung freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten,

in der Erwägung, dass Straftaten gegen Diplomaten und andere völkerrechtlich geschützte Personen, die deren Sicherheit gefährden, die Aufrechterhaltung normaler, für die Zusammenarbeit zwischen den Staaten notwendiger internationaler Beziehungen ernstlich bedrohen,

in dem Bewusstsein, dass die Begehung solcher Straftaten der Völkergemeinschaft Anlass zu ernster Besorgnis gibt,

überzeugt, dass es dringend notwendig ist, geeignete und wirksame Massnahmen zur Verhütung, Verfolgung und Bestrafung solcher Straftaten zu ergreifen,

haben folgendes vereinbart:

Art. 1

Im Sinne dieses Übereinkommens

  1. bedeutet der Ausdruck «völkerrechtlich geschützte Person»:
    1. ein Staatsoberhaupt, einschliesslich eines jeden Mitglieds eines Kollegialorgans, das nach der Verfassung des betreffenden Staates die Aufgaben eines Staatsoberhaupts wahrnimmt, einen Regierungschef oder einen Aussenminister, wenn sie sich in einem fremden Staat aufhalten, sowie die sie begleitenden Familienmitglieder;
    2. jeden Vertreter oder jede Amtsperson eines Staates oder jeden Beamten oder sonstigen Beauftragten einer zwischenstaatlichen Organisation, die zu der Zeit und an dem Ort der Begehung der gegen sie, ihre Diensträume, ihre
      Privatwohnung oder ihre Beförderungsmittel gerichteten Straftat nach dem Völkerrecht Anspruch auf besonderen Schutz gegen jeden Angriff auf ihre Person, Freiheit oder Würde haben, sowie die mit ihnen im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienmitglieder;
  2. bezeichnet der Ausdruck «Verdächtiger» eine Person, gegen die ausreichende tatsächliche Anhaltspunkte den Verdacht begründen, dass sie eine oder mehrere der in Artikel 2 genannten Straftaten begangen hat oder daran beteiligt war.
Art. 2
  1. Die vorsätzliche Begehung:
    1. einer Tötung, einer Entführung oder eines sonstigen Angriffs auf die Person oder Freiheit einer völkerrechtlich geschützten Person;
    2. eines gewaltsamen Angriffs auf die Diensträume, die Privatwohnung oder die Beförderungsmittel einer völkerrechtlich geschützten Person, der geeignet ist, deren Person oder Freiheit zu gefährden;
    3. einer Bedrohung mit einem solchen Angriff;
    4. eines Versuches eines solchen Angriffs und
    5. einer Teilnahmehandlung an einem solchen Angriff wird von jedem Vertragsstaat nach innerstaatlichem Recht mit Strafe bedroht.
  2. Jeder Vertragsstaat bedroht diese Straftaten mit angemessenen Strafen, welche die Schwere der Tat berücksichtigen.
  3. Die Absätze 1 und 2 berühren nicht die völkerrechtlichen Verpflichtungen der Vertragsstaaten, alle geeigneten Massnahmen zu treffen, um sonstige Angriffe auf die Person, Freiheit oder Würde einer völkerrechtlich geschützten Person zu verhindern.
Art. 3
  1. Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2 genannten Straftaten in folgenden Fällen zu begründen:
    1. wenn die Straftat im Hoheitsgebiet dieses Staates oder an Bord eines in diesem Staat eingetragenen Schiffes oder Luftfahrzeugs begangen wird;
    2. wenn der Verdächtige Angehöriger dieses Staates ist;
    3. wenn die Straftat gegen eine in Artikel 1 bezeichnete völkerrechtlich geschützte Person begangen wird, die ihre Rechtsstellung als solche auf Grund von Aufgaben geniesst, die sie für diesen Staat wahrnimmt.
  2. Ebenso trifft jeder Vertragsstaat die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über diese Straftaten für den Fall zu begründen, dass der Verdächtige sich in seinem Hoheitsgebiet befindet und er ihn nicht nach Artikel 8 an einen der in Absatz 1 des vorliegenden Artikels genannten Staaten ausliefert.
  3. Dieses Übereinkommen schliesst eine Strafgerichtsbarkeit, die nach innerstaatlichem Recht ausgeübt wird, nicht aus.
Art. 4

Die Vertragsstaaten arbeiten bei der Verhütung der in Artikel 2 genannten Straftaten zusammen, indem sie insbesondere:

  1. alle durchführbaren Massnahmen treffen, um Vorbereitungen in ihren jeweiligen Hoheitsgebieten für die Begehung dieser Straftaten innerhalb oder ausserhalb ihrer Hoheitsgebiete zu verhindern;
  2. Informationen austauschen sowie Verwaltungs- und andere Massnahmen miteinander abstimmen, die geeignet sind, die Begehung dieser Straftaten zu verhindern.
Art. 5
  1. Der Vertragsstaat, in dem eine der in Artikel 2 genannten Straftaten begangen wurde und der Grund zu der Annahme hat, dass ein Verdächtiger aus seinem Hoheitsgebiet geflohen ist, übermittelt allen anderen in Betracht kommenden Staaten unmittelbar oder über den Generalsekretär der Vereinten Nationen alle sachdienlichen Angaben über die begangene Straftat und alle verfügbaren Informationen, welche die Identität des Verdächtigen betreffen.
  2. Ist eine der in Artikel 2 genannten Straftaten gegen eine völkerrechtlich geschützte Person begangen worden, so bemüht sich jeder Vertragsstaat, der Informationen über das Opfer und die Umstände der Straftat besitzt, diese Informationen unter den in seinem innerstaatlichen Recht vorgesehenen Voraussetzungen in vollem Umfang sofort dem Vertragsstaat zu übermitteln, für den die betreffende Person ihre Aufgaben wahrgenommen hat.
Art. 6
  1. Hält der Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet sich der Verdächtige befindet, es in Anbetracht der Umstände für gerechtfertigt, so trifft er nach seinem innerstaatlichen Recht die geeigneten Massnahmen, um die Anwesenheit des Verdächtigen zum Zweck der Strafverfolgung oder der Auslieferung sicherzustellen. Diese Massnahmen sind unverzüglich, unmittelbar, oder über den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu notifizieren:
    1. dem Staat, in dem die Straftat begangen wurde;
    2. dem oder den Staaten, deren Angehöriger der Verdächtige ist, oder, wenn er Staatenloser ist, in deren Hoheitsgebiet er seinen ständigen Aufenthalt hat;
    3. dem oder den Staaten, deren Angehörige die betroffene völkerrechtlich geschützte Person ist oder für die ihre Aufgaben wahrgenommen hat;
    4. allen anderen in Betracht kommenden Staaten und
    5. der zwischenstaatlichen Organisation, deren Beamter oder sonstiger Beauftragter die betroffene völkerrechtlich geschützte Person ist.
  2. Jeder, gegen den die in Absatz 1 bezeichneten Massnahmen getroffen werden, ist berechtigt:
    1. unverzüglich mit dem nächsten zuständigen Vertreter des Staates, dessen Angehöriger er ist, der sonst zur Wahrung seiner Rechte befugt ist oder der, wenn der Betreffende staatenlos ist, auf seine Bitte zur Wahrung seiner Rechte bereit ist, in Verbindung zu treten und
    2. den Besuch eines Vertreters dieses Staates zu empfangen.
Art. 7

Der Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet sich der Verdächtige befindet, hat, wenn er ihn nicht ausliefert, den Fall ohne irgendeine Ausnahme und ohne unangemessene Verzögerung seinen zuständigen Behörden zum Zweck der Strafverfolgung in einem Verfahren nach seinem Recht zu unterbreiten.

Art. 8
  1. Soweit die in Artikel 2 genannten Straftaten nicht als der Auslieferung unterliegende strafbare Handlungen von einem zwischen den Vertragsstaaten bestehenden Auslieferungsvertrag erfasst werden, gelten sie als in diesen Vertrag aufgenommen. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, diese Straftaten als der Auslieferung unterliegende strafbare Handlungen in jeden künftig zwischen ihnen zu schliessenden Auslieferungsvertrag aufzunehmen.
  2. Erhält ein Vertragsstaat, der die Auslieferung vom Bestehen eines Vertrags abhängig macht, ein Auslieferungsersuchen von einem anderen Vertragsstaat, mit dem er keinen Auslieferungsvertrag hat, so kann er, wenn er sich für die Auslieferung entscheidet, dieses Übereinkommen in Bezug auf diese Straftaten als Rechtsgrundlage für die Auslieferung ansehen. Die Auslieferung unterliegt dem Verfahrensrecht und den übrigen im Recht des ersuchten Staates vorgesehenen Bedingungen.
  3. Vertragsstaaten, welche die Auslieferung nicht vom Bestehen eines Vertrags abhängig machen, erkennen unter sich diese Straftaten als der Auslieferung unterliegende strafbare Handlungen vorbehältlich des Verfahrensrechts und der übrigen im Recht des ersuchten Staates vorgesehenen Bedingungen an.
  4. Diese Straftaten werden für die Zwecke der Auslieferungen zwischen Vertragsstaaten so behandelt, als seien sie nicht nur an dem Ort, an dem sie sich ereignet haben, sondern auch in den Hoheitsgebieten der Staaten begangen worden, die verpflichtet sind, ihre Gerichtsbarkeit nach Artikel 3 Absatz 1 zu begründen.
Art. 9

Jedem, gegen den ein Verfahren wegen einer der in Artikel 2 genannten Straftaten durchgeführt wird, ist während des gesamten Verfahrens eine gerechte Behandlung zu gewährleisten.

Art. 10
  1. Die Vertragsstaaten gewähren einander die weitestgehende Hilfe im Zusammenhang mit Verfahren, die in Bezug auf die in Artikel 2 genannten Straftaten eingeleitet werden, einschliesslich der Überlassung aller ihnen zur Verfügung stehenden und für das Verfahren erforderlichen Beweismittel.
  2. Absatz 1 lässt Verpflichtungen über die gegenseitige Rechtshilfe unberührt, die in anderen Verträgen enthalten sind.
Art. 11

Der Vertragsstaat, in dem ein Verdächtiger strafrechtlich verfolgt wird, teilt den Ausgang des Verfahrens dem Generalsekretär der Vereinten Nationen mit; dieser unterrichtet die anderen Vertragsstaaten.

Art. 12

Dieses Übereinkommen lässt die Anwendung der im Zeitpunkt seiner Annahme geltenden Asylverträge zwischen den Vertragsstaaten dieser Verträge unberührt; jedoch kann sich ein Vertragsstaat dieses Übereinkommens gegenüber einem anderen Vertragsstaat, der nicht Vertragspartei jener Verträge ist, nicht auf diese berufen.

Art. 13
  1. Jede Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens, die nicht durch Verhandlungen beigelegt wird, ist auf Verlangen eines dieser Staaten einem Schiedsverfahren zu unterwerfen. Können sich die Parteien binnen sechs Monaten nach dem Zeitpunkt, zu dem das Schiedsverfahren verlangt worden ist, über seine Ausgestaltung nicht einigen, so kann jede dieser Parteien die Streitigkeit dem Internationalen Gerichtshof unterbreiten, indem sie einen seinem Statut entsprechenden Antrag stellt.
  2. Jeder Vertragsstaat kann bei der Unterzeichnung oder der Ratifikation des Übereinkommens oder dem Beitritt zu diesem erklären, dass er sich durch Absatz 1 nicht als gebunden betrachtet. Die anderen Vertragsstaaten sind gegenüber einem Vertragsstaat, der einen solchen Vorbehalt gemacht hat, durch Absatz 1 nicht gebunden.
  3. Ein Vertragsstaat, der einen Vorbehalt nach Absatz 2 gemacht hat, kann diesen Vorbehalt jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete Notifikation zurückziehen.
Art. 14

Dieses Übereinkommen liegt bis zum 31. Dezember 1974 am Sitz der Vereinten Nationen in New York für alle Staaten zur Unterzeichnung auf.

Art. 15

Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation. Die Ratifikationsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.

Art. 16

Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zum Beitritt auf. Die Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.

Art. 17
  1. Dieses Übereinkommen tritt am dreissigsten Tag nach Hinterlegung der zweiundzwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen in Kraft.
  2. Für jeden Staat, der das Übereinkommen nach Hinterlegung der zweiundzwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde ratifiziert oder ihm beitritt, tritt es am dreissigsten Tag nach Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde durch diesen Staat in Kraft.
Art. 18
  1. Jeder Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete schriftliche Notifikation kündigen.
  2. Die Kündigung wird sechs Monate nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär der Vereinten Nationen wirksam.
Art. 19

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen unterrichtet alle Staaten unter anderem:

  1. über Unterzeichnungen dieses Übereinkommens, über die Hinterlegung von Ratifikations- oder Beitrittsurkunden nach den Artikeln 14, 15 und 16 und über Notifikationen nach Artikel 18;
  2. über den Zeitpunkt, zu dem dieses Übereinkommen nach Artikel 17 in Kraft tritt.
Art. 20

Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; dieser übermittelt allen Staaten beglaubigte Abschriften.

Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen, das am 14. Dezember 1973 in New York zur Unterzeichnung aufgelegt wurde, unterschrieben.(Es folgen die Unterschriften)

VertragsstaatenRatifikation
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)
Inkrafttreten
Afghanistan24. September2003 B24. Oktober2003
Ägypten25. Juni1986 B25. Juli1986
Albanien22. Januar2002 B21. Februar2002
Algerien*7. November2000 B7. Dezember2000
Andorra*23. September2004 B23. Oktober2004
Antigua und Barbuda19. Juli1993 B18. August1993
Äquatorialguinea7. Februar2003 B9. März2003
Argentinien*18. März1982 B17. April1982
Armenien18. Mai1994 B17. Juni1994
Aserbaidschan2. April2001 B2. Mai2001
Äthiopien*16. April2003 B16. Mai2003
Australien20. Juni197720. Juli1977
Bahamas22. Juli1986 B21. August1986
Bahrain16. September2005 B16. Oktober2005
Bangladesch20. Mai2005 B19. Juni2005
Barbados26. Oktober1979 B25. November1979
Belarus*5. Februar197620. Februar1977
Belgien19. Mai2004 B18. Juni2004
Belize14. November2001 B14. Dezember2001
Benin31. Juli2003 B30. August2003
Bhutan16. Januar1989 B15. Februar1989
Bolivien22. Januar2002 B21. Februar2002
Bosnien und Herzegowina1. September1993 N6. März1992
Botsuana25. Oktober2000 B24. November2000
Brasilien*7. Juni1999 B7. Juli1999
Brunei13. November1997 B13. Dezember1997
Bulgarien18. Juli197420. Februar1977
Burkina Faso1. Oktober2003 B31. Oktober2003
Burundi*17. Dezember1980 B16. Januar1981
Chile21. Januar1977 B20. Februar1977
China*5. August1987 B4. September1987
Hongkong6. Juni19971. Juli1997
Macau13. Dezember199920. Dezember1999
Costa Rica2. November1977 B2. Dezember1977
Côte d’Ivoire13. März2002 B12. April2002
Dänemark1. Juli197520. Februar1977
Deutschland* **25. Januar197724. Februar1977
Dominica24. September2004 B24. Oktober2004
Dominikanische Republik8. Juli1977 B7. August1977
Dschibuti1. Juni2004 B1. Juli2004
Ecuador12. März197520. Februar1977
El Salvador*8. August1980 B7. September1980
Estland21. Oktober1991 B20. November1991
Eswatini4. April2003 B4. Mai2003
Fidschi15. Mai2008 B14. Juni2008
Finnland*31. Oktober197830. November1978
Frankreich*26. August2003 B25. September2003
Gabun14. Oktober1981 B13. November1981
Georgien18. Februar2004 B19. März2004
Ghana*25. April1975 B20. Februar1977
Grenada13. Dezember2001 B12. Januar2002
Griechenland3. Juli1984 B2. August1984
Guatemala18. Januar198317. Februar1983
Guinea22. Dezember2004 B21. Januar2005
Guinea-Bissau6. August2008 B5. September2008
Guyana12. September2007 B12. Oktober2007
Haiti25. August1980 B24. September1980
Heiliger Stuhl*26. September2012 B26. Oktober2012
Honduras29. Januar2003 B28. Februar2003
Indien*11. April1978 B11. Mai1978
Irak*28. Februar1978 B30. März1978
Iran12. Juli1978 B11. August1978
Irland30. Juni2005 B30. Juli2005
Island2. August19771. September1977
Israel* **31. Juli1980 B30. August1980
Italien**30. August198529. September1985
Jamaika*21. September1978 B21. Oktober1978
Japan8. Juni1987 B8. Juli1987
Jemen (Aden)*9. Februar1987 B11. März1987
Jordanien18. Dezember1984 B17. Januar1985
Kambodscha27. Juli2006 B26. August2006
Kamerun8. Juni1992 B8. Juli1992
Kanada*4. August197620. Februar1977
Kap Verde10. September2002 B10. Oktober2002
Kasachstan21. Februar1996 B22. März1996
Katar3. März1997 B2. April1997
Kenia16. November2001 B16. Dezember2001
Kirgisistan2. Oktober2003 B1. November2003
Kiribati15. September2005 B15. Oktober2005
Kolumbien*16. Januar1996 B15. Februar1996
Komoren25. September2003 B25. Oktober2003
Kongo (Kinshasa)*25. Juli1977 B24. August1977
Korea (Nord-)*1. Dezember1982 B31. Dezember1982
Korea (Süd-)25. Mai1983 B24. Juni1983
Kroatien12. Oktober1992 N8. Oktober1991
Kuba*10. Juni1998 B10. Juli1998
Kuwait1. März1989 B31. März1989
Laos*22. August2002 B21. September2002
Lesotho6. November2009 B6. Dezember2009
Lettland14. April1992 B14. Mai1992
Libanon3. Juni1997 B3. Juli1997
Liberia30. September1975 B20. Februar1977
Libyen25. September2000 B25. Oktober2000
Liechtenstein*28. November1994 B28. Dezember1994
Litauen*23. Oktober2002 B22. November2002
Luxemburg*10. Mai2006 B9. Juni2006
Madagaskar24. September2003 B24. Oktober2003
Malawi*14. März1977 B13. April1977
Malaysia*24. September2003 B24. Oktober2003
Malediven21. August1990 B20. September1990
Mali12. April2002 B12. Mai2002
Malta11. November2001 B11. Dezember2001
Marokko9. Januar2002 B8. Februar2002
Marshallinseln27. Januar2003 B26. Februar2003
Mauretanien9. Februar1998 B11. März1998
Mauritius*24. September2003 B24. Oktober2003
Mexiko22. April1980 B22. Mai1980
Mikronesien6. Juli2004 B5. August2004
Moldau8. September1997 B8. Oktober1997
Monaco27. November2002 B27. Dezember2002
Mongolei*8. August197520. Februar1977
Montenegro23. Oktober2006 N3. Juni2006
Mosambik*14. Januar2003 B13. Februar2003
Myanmar*4. Juni2004 B4. Juli2004
Namibia2. September2016 B2. Oktober2016
Nauru2. August2005 B1. September2005
Nepal9. März1990 B8. April1990
Neuseeland*12. November1985 B12. Dezember1985
Cook-Inseln12. November1985 B12. Dezember1985
Nicaragua10. März197520. Februar1977
Niederlande* **a6. Dezember1988 B5. Januar1989
Aruba6. Dezember1988 B5. Januar1989
Curaçao6. Dezember1988 B5. Januar1989
Karibische Gebiete (Bonaire,
Sint Eustatius und Saba)
6. Dezember1988 B5. Januar1989
Sint Maarten6. Dezember1988 B5. Januar1989
Niger17. Juni1985 B17. Juli1985
Nigeria25. September2012 B25. Oktober2012
Niue22. Juni2009 B22. Juli2009
Nordmazedonien12. März1998 N17. November1991
Norwegen28. April198028. Mai1980
Oman22. März1988 B21. April1988
Österreich3. August1977 B2. September1977
Pakistan*29. März1976 B20. Februar1977
Palästina2. Januar2015 B1. Februar2015
Palau14. November2001 B14. Dezember2001
Panama17. Juni1980 B17. Juli1980
Papua-Neuguinea30. September2003 B30. Oktober2003
Paraguay24. November197520. Februar1977
Peru*25. April1978 B25. Mai1978
Philippinen26. November1976 B20. Februar1977
Polen14. Dezember198213. Januar1983
Portugal*11. September1995 B11. Oktober1995
Ruanda29. November197729. Dezember1977
Rumänien15. August197814. September1978
Russland15. Januar197620. Februar1977
Sambia17. Oktober2016 B16. November2016
San Marino16. Dezember2014 B15. Januar2015
São Tomé und Príncipe12. April2006 B12. Mai2006
Saudi-Arabien*1. März2004 B31. März2004
Schweden1. Juli197520. Februar1977
Schweiz*5. März1985 B4. April1985
Senegal7. April2006 B7. Mai2006
Serbien12. März2001 N27. April1992
Seychellen29. Mai1980 B28. Juni1980
Sierra Leone26. September2003 B26. Oktober2003
Singapur*2. Mai2008 B1. Juni2008
Slowakei28. Mai1993 N1. Januar1993
Slowenien6. Juli1992 N25. Juni1991
Spanien8. August1985 B7. September1985
Sri Lanka27. Februar1991 B29. März1991
St. Kitts und Nevis28. Juli2008 B27. August2008
St. Lucia*12. November2012 B12. Dezember2012
St. Vincent und die Grenadinen*12. September2000 B12. Oktober2000
Südafrika23. September2003 B23. Oktober2003
Sudan10. Oktober1994 B9. November1994
Syrien*25. April1988 B25. Mai1988
Tadschikistan19. Oktober2001 B18. November2001
Thailand*23. Februar2007 B25. März2007
Togo30. Dezember1980 B29. Januar1981
Tonga9. Dezember2002 B8. Januar2003
Trinidad und Tobago*15. Juni1979 B15. Juli1979
Tschechische Republik22. Februar1993 N1. Januar1993
Tunesien*21. Januar197720. Februar1977
Türkei11. Juni1981 B11. Juli1981
Turkmenistan25. Juni1999 B25. Juli1999
Uganda5. November2003 B5. Dezember2003
Ukraine*20. Januar197620. Februar1977
Ungarn26. März197520. Februar1977
Uruguay13. Juni1978 B13. Juli1978
Usbekistan19. Januar1998 B18. Februar1998
Venezuela*19. April2005 B19. Mai2005
Vereinigte Arabische Emirate25. Februar2003 B27. März2003
Vereinigte Staaten*26. Oktober197620. Februar1977
Vereinigtes Königreich**2. Mai19791. Juni1979
Akrotiri und Dhekelia2. Mai19791. Juni1979
Anguilla16. November198926. März1987
Bermudas2. Mai19791. Juni1979
Britische Jungferninseln2. Mai19791. Juni1979
Britisches Antarktis-Territorium2. Mai19791. Juni1979
Britisches Territorium im
Indischen Ozean
2. Mai19791. Juni1979
Falkland-Inseln und abhängige
Gebiete (Südgeorgien und
Südliche Sandwich-Inseln)
2. Mai19791. Juni1979
Gibraltar2. Mai19791. Juni1979
Guernsey2. Mai19791. Juni1979
Insel Man2. Mai19791. Juni1979
Jersey2. Mai19791. Juni1979
Kaimaninseln2. Mai19791. Juni1979
Montserrat2. Mai19791. Juni1979
Pitcairn-Inseln (Ducie, Oeno,
Henderson und Pitcairn)
2. Mai19791. Juni1979
St. Helena und Nebengebiete
(Ascension und Tristan da Cunha)
2. Mai19791. Juni1979
Turks- und Caicosinseln2. Mai19791. Juni1979
Vietnam*2. Mai2002 B1. Juni2002
Zentralafrikanische Republik19. Februar2008 B20. März2008
Zypern24. Dezember1975 B20. Februar1977
* Vorbehalte und Erklärungen. ** Einwendungen. Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht,
mit Ausnahme der Erklärung der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. a Für das Königreich in Europa.
Schweiz 3 Der Schweizerische Bundesrat interpretiert die Artikel 4 und 5 Absatz 1 des Übereinkommens dahingehend, dass die Schweiz die in den betreffenden Bestimmungen enthaltenen Verpflichtungen in dem vom Landesrecht gesetzten Rahmen erfüllt.

Footnotes

  1. AS 1985 438

  2. SR 0.120

  3. Art. 1 Abs. 1 des BB vom 29. Nov. 1984 (AS 1985 438)

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.