Verordnung über den militärischen Strassenverkehr

510.710VMSVFederal Council Ordinance1 de mar. de 2004

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(VMSV)

vom 11. Februar 2004 (Stand am 1. Januar 2025)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 2, 8, 25 Absatz 1 Buchstabe b, 30 Absätze 4 und 5, 43, 55 Absatz 7, 57 und 106 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 19581(SVG)
und auf Artikel 150 Absatz 1 des Militärgesetzes vom 3. Februar 19952(MG),3

verordnet:

1. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Gegenstand

Diese Verordnung enthält ergänzende Vorschriften zur zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung, Ausnahmen von den zivilen Verkehrsregeln und Bestimmungen insbesondere über technische Anforderungen an Militärfahrzeuge sowie über den militärischen Strassenverkehr auf öffentlichen und ausserhalb öffentlicher Strassen.

Art. 2 Geltungsbereich
  1. Die Verordnung gilt für:
    1. Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen sowie Fussgänger oder Fussgängerinnen, die im Militärdienst oder für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten eingesetzt werden;
    2. militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen;
    3. Fahrzeuge sowie Reit-, Zug- und Tragtiere, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden;
    4. 4 ziviles Personal der Gruppe Verteidigung während eines militärischen Einsatzes nach Artikel 65c MG.
  2. Für den Einsatz im Ausland gilt diese Verordnung sinngemäss, falls die Vorschriften des Gastlandes oder des Einsatzgebietes die Sicherheitsstandards der Schweizer Armee unterschreiten. Für den jeweiligen Einsatz im Ausland sind mittels staatsvertraglicher Regelungen besondere Bestimmungen zu vereinbaren.
  3. Ziviles Personal der Gruppe Verteidigung sowie Mitarbeitende der Armasuisse unterstehen der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung und den Bestimmungen der Verordnung vom 23. Februar 2005^5^über die Fahrzeuge des Bundes und ihre Führer und Führerinnen (VFBF). Für das Führen von Militärfahrzeugen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit gelten zudem die Artikel 13 Absatz 2, 17, 54, 56–58, 79 Absätze 1 und 2, 91 Absatz 7 und 91a dieser Verordnung.6Für die Anforderungen an Militärfahrzeuge, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit geführt werden, gelten die Artikel 39–42, 46 und 91 Absätze 5 und 6 dieser Verordnung.7
Art. 3 Wald-, Fuss- und Wanderwege
  1. Die bundesrechtlichen Bestimmungen über Wald-, Fuss- und Wanderwege gelten nicht für Fahrzeuge sowie Reit-, Zug- und Tragtiere, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden.
  2. Vor dem Befahren und Begehen von Fuss- und Wanderwegen durch solche Fahrzeuge und Tiere muss immer die Zustimmung der zuständigen Behörden eingeholt werden.8
Art. 4 Definitionen

Es gelten folgende Definitionen:

  1. 9 Militärfahrzeuge sind Fahrzeuge, die für die Armee gekauft, gemietet, geleast, geliehen oder requiriert werden;
  2. Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin ist, wer im Besitz einer militärischen Fahrberechtigung ist.
  3. Militärdienst ist der besoldete Truppendienst.
  4. 10
  5. Werkinterner Verkehr ist der Fahrverkehr auf militärischen Arealen oder auf öffentlichen Strassen zwischen benachbarten Teilen der militärischen Areale.
  6. Militärische Areale sind Immobilien oder Gelände, die als solche gekennzeichnet sind oder mit baulichen Massnahmen (Schranken, Zäune etc.) abgesperrt oder absperrbar sind.
  7. Verkehrsmassnahmen sind Verkehrsbeschränkungen, Anordnungen zur Regulierung oder Sicherung des Verkehrs und weitere Vorkehrungen, die sich auf den Verkehr auswirken.
Art. 5 Abkürzungen
  1. Es werden folgende Abkürzungen für Behörden verwendet:
    1. UVEK für das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation;
    2. ASTRA für das Bundesamt für Strassen;
    3. VBS für das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport;
    4. 11 LBA für die Logistikbasis der Armee und ihr unterstellten Logistikbetriebe der Armee;
    e.^12^ LVb Log für den Lehrverband Logistik; f. SVSAA für das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt Armee; g.13 SAT für die Verwaltungsstelle Schiesswesen und ausserdienstliche Tätigkeiten.
  2. Es werden folgende Abkürzungen für Erlasse verwendet:
    1. SVG für das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 195814;
    2. SDR für die Verordnung vom 29. November 200215über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse;
    3. ADR für das Übereinkommen vom 30. September 195716über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse;
    4. MG für das Militärgesetz vom 3. Februar 199517;
    5. MStG für das Militärstrafgesetz vom 13. Juni 192718;
    6. BetmG für das Bundesgesetz vom 3. Oktober 195119über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe;
    7. 20 VVA für die Verordnung vom 21. Februar 201821über die Verwaltung der Armee;
    8. VTS für die Verordnung vom 19. Juni 199522über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge;
    9. 23 VFBF für die Verordnung vom 23. Februar 200524über die Fahrzeuge des Bundes und ihre Führer und Führerinnen;
    10. 25 VZV für die Verkehrszulassungsverordnung vom 27. Oktober 197626;
    11. 27 VATV für die Verordnung vom 26. November 200328über die ausserdienstliche Tätigkeit in den militärischen Gesellschaften und Dachverbänden;
    12. 29 VMBM für die Verordnung vom 24. November 200430über die medizinische Beurteilung der Militärdiensttauglichkeit und der Militärdienstfähigkeit.

2. Kapitel: Verkehrsmassnahmen

1. Abschnitt: Verkehrsmassnahmen für den zivilen Strassenverkehr

Art. 7 Zuständigkeit
  1. Die verantwortlichen Truppenkommandanten oder Truppenkommandantinnen, die Militärpolizei oder die Kader von Verkehrsformationen können auf öffentlichen Strassen, ausgenommen auf Autobahnen und Autostrassen, Verkehrsmassnahmen anordnen, die nicht länger als 8 Tage dauern.31
  2. Die Militärpolizei kann ausserdem Verkehrsmassnahmen anordnen bei Verschiebungen:
    1. auf Autostrassen und Autobahnen;
    2. von Raupenfahrzeugen;
    3. von Ausnahmefahrzeugen bzw. Ausnahmetransporten.
Art. 8 Anhörung der zivilen Behörden

Die anordnenden Organe nehmen vor Ausführung der Verkehrsmassnahmen mit den zuständigen zivilen Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden Rücksprache.

Art. 9 Signalisation, Zeichen und Weisungen
  1. Trifft eine militärische Stelle gegenüber zivilen Strassenbenützern eine Verkehrsmassnahme, sorgt sie für die Verkehrsregelung oder Absperrung. Müssen dazu Signale oder Markierungen angebracht werden, so sind damit nach Möglichkeit die zivilen Behörden zu beauftragen.
  2. Die Truppe hat das zivile Signal «Andere Gefahren» aufzustellen oder andere geeignete Mittel einzusetzen, wenn sie im Fahrbahnbereich tätig ist und die Verkehrs- oder Witterungsverhältnisse es erfordern. Zwingend müssen Verkehrsregelungsorgane im Einsatz ab 1.-Klass-Strassen mittels Triopan-Warnsignal, nachts und bei schlechten Witterungsverhältnissen zusätzlich mit Blinkleuchten abgesichert sein.
Art. 10 Anordnung durch zivile Behörden

Sind Verkehrsmassnahmen erforderlich, deren Anordnung nicht in die Zuständigkeit der militärischen Organe fällt, ist auf dem Dienstweg ein Gesuch um Anordnung der entsprechenden Massnahmen über das SVSAA an die zuständige zivile Behörde zu richten.

Art. 11 Beschwerdeführung durch das VBS

Soweit gegen kantonale Verfügungen über Verkehrsmassnahmen, bei denen militärische Interessen tangiert werden, die Beschwerde zulässig ist, ist das VBS für die Beschwerdeführung zuständig.

Art. 12 Strassen und Areale des Bundes
  1. Verkehrsmassnahmen für den öffentlichen Verkehr auf Strassen und Arealen im Eigentum des Bundes, die das VBS verwaltet, werden durch das SVSAA verfügt.
  2. Wird durch Verkehrsmassnahmen der öffentliche Verkehr eingeschränkt oder ausgeschlossen, so muss die Verfügung im Bundesblatt und im kantonalen Amtsblatt veröffentlicht werden. Die Bestimmungen über die Geheimhaltung bleiben vorbehalten.

2. Abschnitt Verkehrsmassnahmen für den militärischen Strassenverkehr

Art. 13 Ausnahmen von zivilen Verkehrsmassnahmen
  1. Ausnahmen von zivilen Verboten und Beschränkungen dürfen für militärische Strassenbenützer nur angeordnet werden, wenn militärische Bedürfnisse es erfordern und die nötigen Sicherheitsmassnahmen sowie Vorkehrungen im Interesse des übrigen Verkehrs getroffen worden sind.
  2. Das zivile Vorschriftssignal «Höchstbreite 2,3 m» gilt nicht für Militärfahrzeuge.
Art. 14 Zuständigkeit für vorübergehende Verkehrsmassnahmen
  1. Verkehrsmassnahmen, die nicht länger als 30 Tage dauern (vorübergehende Verkehrsmassnahmen), können von den Verkehrs- und Transportoffizieren, von den Truppenkommandanten oder den Chefs Verkehr und Transport der Lehrverbände getroffen werden. Ausgenommen sind Verkehrsmassnahmen auf Autostrassen und Autobahnen sowie Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge, die den Vorgaben der SDR/ADR unterstehen. Die vorübergehenden Ausnahmen werden von der Truppe mit militärischen Signalen gekennzeichnet.
  2. Die vorübergehenden Verkehrsmassnahmen für die Schiess- und Übungsplätze sowie die Gewässerübersetzstellen werden vom zuständigen Lehrverband, von der zuständigen Einsatzbrigade, der zuständigen Territorialdivision, dem Heer oder der Luftwaffe angeordnet.32
Art. 15 Zuständigkeit für dauernde Verkehrsmassnahmen
  1. Verkehrsmassnahmen, die länger als 30 Tage dauern (dauernde Verkehrsmassnahmen), können vom SVSAA verfügt werden. Dieses sorgt für die Signalisation; es kann andere Dienst- oder Kommandostellen damit beauftragen.
  2. In begründeten Einzelfällen kann das SVSAA auf eine Signalisation der dauernden Verkehrsmassnahmen oder der Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge mit gefährlicher oder wassergefährdender Ladung verzichten.
  3. Verkehrsmassnahmen für militärische Strassenbenützer und Ausnahmen von zivilen Fahrverboten sowie von Mass- und Gewichtsbeschränkungen sind im Bundesblatt und im kantonalen Amtsblatt oder Amtsanzeiger zu veröffentlichen. Die Bestimmungen über die Geheimhaltung bleiben vorbehalten.
Art. 16 Anhörung
  1. Die anordnende Stelle hört vorgängig die betroffenen zivilen Behörden und Grundeigentümer an und erlässt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen. Die Verkehrs- und/oder Transportoffiziere oder die Truppenkommandanten und Truppenkommandantinnen können auf die vorgängige Anhörung verzichten, wenn die Umstände eine solche nicht zulassen.
  2. Erteilt das SVSAA Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge mit gefährlicher oder wassergefährdender Ladung, so ist vorgängig das ASTRA anzuhören.
Art. 17 Militärische Strassensignalisation
  1. Die militärischen Strassensignale richten sich an alle Lenker und Lenkerinnen von Fahrzeugen mit Militärkontrollschildern. Sie gehen den zivilen Signalen vor.
  2. Die militärischen Vorschriftssignale, ausgenommen Höchstgeschwindigkeitssignale, gelten nicht für die Lenker und Lenkerinnen von Militärfahrzeugen nach Artikel 2 Absatz 3.

3. Kapitel: Militärische Fahrberechtigungen

1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Art. 18 Militärische Fahrberechtigung
  1. Wer im Militärdienst oder während der ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge führt, benötigt eine militärische Fahrberechtigung. Sie ist in den zivilen Führerausweis integriert und nur mit diesem gültig. Zivile Auflagen gelten auch für den militärischen Bereich.
  2. Militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen, benötigen:
    1. einen zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie; oder
    2. einen zivilen Führerausweis mit der entsprechenden militärischen Fahrberechtigung.
  3. Keine militärische Fahrberechtigung benötigen:
    1. militärisches Personal, wenn es im Militärdienst oder während seiner ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führt;
    2. aktive Angehörige der Polizei, der Feuerwehr, der Sanität und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit33, wenn sie während ihrer ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führen;
    3. 34 Angehörige der Armee, wenn sie im Militärdienst ihr ziviles Fahrzeug mit einer Bewilligung nach Artikel 106 VVA35dienstlich verwenden;
    4. 36 in Flugplatz- oder Logistikformationen eingeteiltes ziviles Personal der Gruppe Verteidigung, wenn es im Militärdienst die gleichen Fahrzeugtypen wie in seiner beruflichen Tätigkeit mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führt;
    5. 37 aktives und ehemaliges ziviles Personal der Gruppe Verteidigung sowieehemaliges militärisches Personal, wenn:
    1. es anlässlich einer medizinischen Beurteilung seiner Militärdiensttauglichkeit nicht den Tauglichkeitsentscheid «Militärdiensttauglich, kein Führen von militärischen Motorfahrzeugen» erhalten hat, 2.38 ihm die militärische Fahrberechtigung nicht nach Artikel 38 entzogen ist, 3. es nach Artikel 8 VATV39berechtigt ist, an freiwilligen ausserdienstlichen Tätigkeiten teilzunehmen, 4. es während der freiwilligen ausserdienstlichen Tätigkeit Militärfahrzeuge mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führt, und 5. es nachweislich eine Einführung durch den durchführenden militärischen Verein auf den zu führenden Militärfahrzeugen gemäss den Vorgaben des LVb Log erhalten hat.
  4. Wer Militärfahrzeuge mit einem Ausweis nach Absatz 1, 2 oder 3 Buchstabe a, b oder c führt, ist auch dann zum Personen- und Sachtransport berechtigt, wenn der zivile Führerausweis diese Berechtigung nicht umfasst.40
  5. Wer als ziviles Personal der Gruppe Verteidigung während eines militärischen Einsatzes nach Artikel 65c MG den gleichen Fahrzeugtyp wie in seiner beruflichen Tätigkeit führt, benötigt:
    1. einen zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie; oder
    2. einen zivilen Führerausweis mit der entsprechenden militärischen Fahrberechtigung.41
  6. Das zivile Personal der Gruppe Verteidigung ist während eines militärischen Einsatzes nach Artikel 65c MG zu Personen- und Sachtransporten berechtigt, wenn der zivile Führerausweis diese Berechtigung umfasst.42
  7. Bei Einsätzen der Armee kann das SVSAA in begründeten Ausnahmefällen Angehörige der Armee im Militärdienst zum Führen von Militärfahrzeugen mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie berechtigen, wenn:43
    1. sie anlässlich einer medizinischen Beurteilung ihrer Militärdiensttauglichkeit nicht den Tauglichkeitsentscheid «Militärdiensttauglich nur für besondere Funktionen, mit Auflagen, schiessuntauglich» erhalten haben;
    2. sie mindestens im Besitz der militärischen Fahrberechtigungskategorie für leichte nicht geländegängige Motorwagen sind;
    3. sie nachweislich eine Einführung auf den zu führenden Militärfahrzeugen gemäss den Vorgaben des LVb Log erhalten haben; und
    4. der oder die Direktunterstellte des Chefs oder der Chefin der Armee den Bedarf bestätigt.44
  8. Die Berechtigung nach Absatz 7 wird schriftlich ausgestellt. Sie ist zeitlich befristet und auf einzelne Fahrzeugtypen beschränkt.45
Art. 19 Fahrberechtigungskategorien
  1. Die militärische Fahrberechtigung46wird für folgende Hauptkategorien erteilt:
Code
a. Motorräder;910
b.47 Leichte Motorwagen bis 3500 kg Gesamtgewicht sowie Motorwagen nach Artikel 4 Absatz 5 Buchstabe f Ziffer 2 VZV48;920
c. Schwere Motorwagen über 3500 kg Gesamtgewicht;930
d. Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h;940
e. Gepanzerte Raupenfahrzeuge;950
f. Gepanzerte Radfahrzeuge;960
g. Spezialfahrzeuge;970
h. Anhänger.E
  1. Das SVSAA kann:
    1. die Hauptkategorien unterteilen;
    2. die militärischen Fahrberechtigungen auf bestimmte Kategorien oder Fahrzeugtypen erweitern oder beschränken.
Art. 20 Ausbildungskontrolle

Anstelle eines Lernfahrausweises besitzen die militärischen Motorfahrzeugführer oder Motorfahrzeugführerinnen bis zur Ausstellung der militärischen Fahrberechtigung die Ausbildungskontrolle für Motorfahrzeugführer oder Motorfahrzeugführerinnen.

Art. 21 Gesellschaftswagen, Fahrzeugkrane und Nutzfahrzeuge mit Ladekran
  1. Die Fahrberechtigungskategorie 930 mit entsprechendem PISA-Ausbildungscode berechtigt zum Führen von Gesellschaftswagen.49 1bis. …50
  2. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen von militärisch immatrikulierten Fahrzeugkranen und Nutzfahrzeugen mit Ladekran benötigen keinen Kranführerausweis der Kategorie A und keine Ausbildung gemäss der Kranverordnung vom 27. September 199951.52
Art. 22

2. Abschnitt: Ausbildung

Art. 23 Voraussetzungen
  1. Angehörige der Armee werden zur Ausbildung als Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin zugelassen, wenn:
    1. ein militärisches Bedürfnis besteht;
    2. sie den medizinischen Mindestanforderungen genügen;
    3. sie die Eignungsprüfung für Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen bestanden haben;
    4. sie den geforderten zivilen Führerausweis53besitzen;
    5. 54 ihnen der zivile Führerausweis der Kategorie A, A1, B, B1, C, C1, D oder D1 in den letzten zwei Jahren nicht entzogen wurde:
    1. für mehr als drei Monate, oder 2. wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand oder unter Betäubungsmitteleinfluss; f.55 ihr Führerausweis auf Probe nicht annulliert wurde; und g.56 ihnen das Führen von Militärfahrzeugen nicht durch einen Entscheid der Armee untersagt ist.
  2. Angehörige der Armee, die nach Anhang 1 Ziffer 4 VMBM57nur für besondere Funktionen militärdiensttauglich sind, sowie Mitglieder von militärischen Gesellschaften und Dachverbänden während ihrer ausserdienstlichen Tätigkeiten werden zur Ausbildung als Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin zugelassen, wenn sie die Voraussetzungen nach Absatz 1 Buchstaben b–f erfüllen.58
Art. 24 Eignungsprüfung
  1. Zur Erlangung einer militärischen Fahrberechtigung ist eine Eignungsprüfung zu bestehen.
  2. Für die militärischen Fahrberechtigungen zum Führen von leichten nicht geländegängigen Motorwagen und von Motorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h muss keine Eignungsprüfung bestanden werden.
  3. Das Kommando Ausbildung bestimmt den Inhalt der Eignungsprüfung sowie die Anforderungen an die Prüfung.
Art. 25 Ziviler Führerausweis
  1. Wer sich zum Fahrzeugführer oder zur Fahrzeugführerin ausbilden lassen will, muss grundsätzlich im Besitz des zivilen Führerausweises der Kategorie B sein.59
  2. Für die Ausbildung auf Motorrädern genügt ein ziviler Führerausweis der Kategorie A oder der Unterkategorie A1.
  3. Für die Ausbildung auf Motorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h genügt ein ziviler Führerausweis der Kategorie A bis G.
  4. Angehörige der Armee, die nach Anhang 1 Ziffer 4 VMBM60nur für besondere Funktionen militärdiensttauglich sind, sowie Mitglieder von militärischen Gesellschaften und Dachverbänden während ihrer ausserdienstlichen Tätigkeiten dürfen nur auf leichten nicht geländegängigen Motorwagen und auf Gabelstaplern ausgebildet werden. Sie müssen:61
    1. den zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie besitzen;
    2. für das Führen von Gabelstaplern zusätzlich eine entsprechende Ausbildungsbestätigung nach der EKAS-Richtlinie Nr. 651862vorlegen.63
Art. 26 Ausbildungsverantwortung

Der LVb Log trägt die Aus- und Weiterbildungsverantwortung für das im Bereich Verkehr und Transport eingesetzte Lehrpersonal.

Art. 27 Ausbilder und Ausbilderinnen
  1. Wer Fahrschüler oder Fahrschülerinnen der Fahrberechtigungskategorie 910, 930 oder 930E individuell ausbildet, benötigt die Fahrlehrerbewilligung der betreffenden Kategorie.
  2. Das SVSAA ist Aufsichtsbehörde für die ausschliesslich in der Armee eingesetzten Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen. Es regelt die Berufsausübung und Weiterbildung.
  3. Die für die Anstellung der Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen zuständigen Stellen der Armee melden dem SVSAA die zur Erfüllung seiner Kontrollaufgaben erforderlichen Daten über die Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen, namentlich Name, Vorname, Adresse, AHV-Nummer, Beschäftigungsgrad, Nebenbeschäftigungen nach Artikel 91 der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 200164und Arbeitsort.
  4. Die für die Fahrausbildung eingesetzten Ausbilder und Ausbilderinnen müssen die militärische Fahrberechtigung oder den zivilen Führerausweis der entsprechenden Kategorie besitzen und eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.
Art. 28 Fahrschule, Fahrausbildung
  1. Als Fahrschule gilt die Fahrt, auf welcher der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin, der oder die den entsprechenden zivilen Führerausweis noch nicht besitzt, durch einen Inhaber oder eine Inhaberin der Fahrlehrerbewilligung der entsprechenden Kategorie begleitet und individuell ausgebildet wird. Für dieses Fahren ist am Fahrzeug die blaue Tafel mit weissem L anzubringen.65
  2. Als Fahrausbildung gelten die übrigen begleiteten oder unbegleiteten militärisch angeordneten Fahrten zu Ausbildungs- und Übungszwecken. Für diese Fahrten darf die blaue Tafel mit dem weissen L nicht angebracht werden.
  3. Bis zum Erreichen der Prüfungsreife sind in der Fahrschule und Fahrausbildung Personentransporte untersagt. Ab Erreichen der Prüfungsreife kann ein militärischer Verkehrsexperte oder eine militärische Verkehrsexpertin der entsprechenden Kategorie die Berechtigung zum Personentransport in der Ausbildungskontrolle für Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin eintragen.
Art. 29 Militärische Verkehrsexperten Verkehrsexpertinnen
  1. Wer eine militärische Führerprüfung abnimmt, muss den entsprechenden militärischen Verkehrsexpertenausweis besitzen.
  2. Das SVSAA erlässt mit Zustimmung des ASTRA Weisungen für die Aus- und Weiterbildung sowie die Prüfung der militärischen Verkehrsexperten und Verkehrsexpertinnen und führt die Prüfungen durch.
  3. Das SVSAA erteilt und entzieht den militärischen Verkehrsexpertenausweis.
Art. 30 Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge

Das SVSAA bestimmt im Einvernehmen mit dem ASTRA die einzelnen Kategorien der Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge sowie deren Ausrüstung.

3. Abschnitt: Führerprüfung

Art. 31
  1. Das SVSAA legt im Einvernehmen mit dem ASTRA, auf Basis der VZV66über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr, die Anforderungen für die theoretische und praktische Prüfung fest.
  2. Die Führerprüfungen sind von militärischen Verkehrsexperten und Verkehrsexpertinnen abzunehmen. Das SVSAA ernennt diese nach Rücksprache mit dem LVb Log.67
  3. Zur Abnahme der Führerprüfung für leichte nicht geländegängige Motorwagen während des Militärdienstes sind bei Vorliegen der Führerausweiskategorie B auch die Verantwortlichen für Verkehr und Transport berechtigt.68
  4. Zur Abnahme der Führerprüfung für leichte nicht geländegängige Motorwagen während der ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit sind bei Vorliegen der Führerausweiskategorie B die durch die SAT bezeichneten sachverständigen Personen berechtigt. Die SAT meldet dem SVSAA die berechtigten Personen.69

4. Abschnitt: Erteilung der militärischen Fahrberechtigung und Nachkontrollen

Art. 32 Zuständigkeit
  1. Das SVSAA erteilt die militärische Fahrberechtigung und verfügt allfällige militärische Auflagen und Beschränkungen.
  2. Es sorgt für die Übermittlung der Daten nach Artikel 6 Buchstabe a der Verordnung vom 30. November 201870über das Informationssystem Verkehrszulassung an das Subsystem IVZ-Personen.
Art. 33 Gültigkeit; Eintragung

Die militärische Fahrberechtigung wird unbefristet erteilt und im zivilen Führerausweis im Kreditkartenformat (FAK) eingetragen. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen im Artikel 34. Sie behält ihre Gültigkeit auch nach dem Ausscheiden des Fahrzeugführers oder der Fahrzeugführerin aus der Armee für die ausserdienstliche militärische Tätigkeit.

Art. 34 Militärische Fahrberechtigung auf Probe
  1. Dem Inhaber oder der Inhaberin eines zivilen Führerausweises auf Probe wird die militärische Fahrberechtigung mit gleicher Befristung wie im zivilen Recht erteilt.
  2. Die Verlängerung der Probezeit des zivilen Führerausweises auf Probe gilt auch für die militärische Fahrberechtigung.
  3. Absatz 2 findet keine Anwendung bei Wegfall der Voraussetzungen zur Erteilung der militärischen Fahrberechtigung oder bei Widerhandlungen, die zu deren Entzug führen.
Art. 35 Vertrauensärztliche Kontrolluntersuchung
  1. Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung der Hauptkategorie 930 werden gemäss den zivilen Vorschriften durch die zuständige zivile Behörde zur vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung aufgeboten. Unterstehen sie nicht oder nicht mehr der zivilen Kontrolluntersuchungspflicht, so werden sie durch das SVSAA nach den Bestimmungen von Artikel 27 Absatz 1 VZV^71^bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht zur Kontrolluntersuchung durch den Truppenarzt oder die Truppenärztin aufgeboten.72
  2. Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung der Hauptkategorien 950 und 960 werden durch das SVSAA nach den Bestimmungen von Artikel 27 Absatz 1 VZV bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht zur Kontrolluntersuchung durch den Truppenarzt oder die Truppenärztin aufgeboten.73
  3. Für nicht militärdienstpflichtige Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung, die im Rahmen von beruflichen oder ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten schwere Motorwagen lenken, richtet sich die verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchung nach Artikel 27 Absatz 1 VZV.74
  4. Das SVSAA erlässt im Einvernehmen mit dem LVb Log Weisungen über die Kontrolluntersuchung nach Absatz 3, insbesondere über die ärztliche Zuständigkeit.75
Art. 36 Repetitorium
  1. Zu Beginn der Dienstleistung haben die Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen aller Kategorien eine funktionsbezogene Repetitionsausbildung zu absolvieren.76
  2. Der LVb Log erlässt die dafür notwendigen Vorgaben und Anforderungen und bestimmt die Gültigkeitsdauer des Repetitoriums.77
  3. Die Truppenkommandanten und Truppenkommandantinnen sind für die Durchführung verantwortlich.

5. Abschnitt: Entzug des zivilen Führerausweises und der militärischen Fahrberechtigung

Art. 37 Entzug des zivilen Führerausweises
  1. Wem der zivile Führerausweis entzogen ist, darf auch im Militärdienst keine Motorfahrzeuge führen. Lenker und Lenkerinnen müssen dem Truppenkommandanten oder der Truppenkommandantin den Entzug unverzüglich melden, wenn dieser in eine Dienstleistung fällt.78
  2. Tritt im Militärdienst ein Grund für den möglichen Entzug des zivilen Führerausweises ein, so verständigt entweder der Truppenkommandant oder die Truppenkommandantin die militärischen Polizeiorgane oder die Organe der Militärjustiz das SVSAA.
  3. Das SVSAA benachrichtigt die zuständigen zivilen Administrativbehörden des Wohnsitzkantons.
Art. 38 Entzug der militärischen Fahrberechtigung
  1. Das SVSAA entzieht dem oder der Angehörigen der Armee die militärische Fahrberechtigung, wenn:
    1. ihm oder ihr der zivile Führerausweis wiederholt oder dauernd entzogen wurde;
    2. er oder sie den Anforderungen als militärischer Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin nicht mehr genügt;
    3. 79 er oder sie die militärischen Vorschriften bezüglich Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum missachtet;
    4. er oder sie die Anforderungen und Voraussetzungen zur Erteilung des zivilen Führerausweises oder der militärischen Fahrberechtigung nicht mehr erfüllt;
    5. 80 er oder sie den medizinischen Anforderungen nicht mehr genügt.
  2. Die militärische Fahrberechtigung wird für alle Kategorien entzogen. Den Angehörigen der Armee, die nach Anhang 1 Ziffer 4 VMBM81nur für besondere Funktionen militärdiensttauglich erklärt werden, werden die militärischen Fahrberechtigungen bis auf die in Artikel 25 Absatz 4 genannten Kategorien entzogen.82
  3. Gegen den Entzug der militärischen Fahrberechtigung kann Dienstbeschwerde geführt werden.

4. Kapitel: Fahrzeuge

1. Abschnitt: Ausnahmen von den zivilen technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge

Art. 39 Grundsatz

Das SVSAA kann in begründeten Fällen für Militärfahrzeuge Ausnahmen von der VTS83sowie von den folgenden Vorschriften anordnen:

  1. Vorschriften über Schutzvorkehren an Fahrzeugen und deren Ladung;
  2. Vorschriften über Gewichte und Masse von Fahrzeugen und deren Ladung.
Art. 40 Raupenfahrzeuge
  1. Raupenfahrzeuge benötigen kein Datenaufzeichnungsgerät und keinen Fahrtschreiber.84
  2. Die periodische Prüfungspflicht der Raupenfahrzeuge entfällt; an ihre Stelle treten die regelmässigen technischen Kontrollen im Rahmen der Instandhaltung.
Art. 41 Übrige Fahrzeuge
  1. Die Vorschriften über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge sowie über Bau, Ausrüstung, Masse und Gewichte der Fahrzeuge (Motorleistung, Rauch‑, Abgas- oder Geräuschwerte etc.), die zum Zeitpunkt der Erstellung der Typengenehmigung des Fahrzeuges gelten, finden auch auf später erstmals in Verkehr gesetzte Militärfahrzeuge desselben Typs Anwendung. 1bis. Bei schweren Motorwagen, insbesondere bei Lastwagen, können zusätzliche Sitzeinrichtungen im Laderaum bewilligt werden.85
  2. Die Vorschriften des ADR86sowie der SDR87, die den Bau und die Ausrüstung von Fahrzeugen betreffen, gelten nicht für Militärfahrzeuge für den Stückgutverkehr, die vor dem 1. Januar 2000 in Verkehr gesetzt wurden und deren Verwendungszweck in den Geltungsbereich der Anhänge 1 und 2 dieser Verordnung fällt. Sie sind jedoch anwendbar für Fahrzeuge mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehältern) oder ortsbeweglichen Tanks sowie für Batterie-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC). Ausnahmen sind im Anhang 1 aufgeführt.88
  3. Gepanzerte Rad- und Raupenfahrzeuge, die über eine Bordfeuerlöschanlage oder über einen Feuerlöscher von mindestens 2 Kilogramm verfügen, sind von der Pflicht zur Ausrüstung mit Feuerlöscher nach Artikel 114 Absatz 2 VTS89befreit.90 3bis. Gepanzerte Radfahrzeuge sind für die Rauch-, Abgas-, Verdampfungs- und Geräuschmessung den Raupenfahrzeugen gleichgestellt. Mehrstofftaugliche Radfahrzeuge müssen beim Betrieb mit dem vom Hersteller vorgegebenen Normalkraftstoff mindestens die Abgasnorm Euro 3 erfüllen. Andere Militärfahrzeuge müssen die Vorschriften über Rauch-, Abgas-, Verdampfungs- und Geräuschmessung so weit erfüllen, als ihr Verwendungszweck dies zulässt.91
  4. Die periodischen Prüfungsintervalle von Militärfahrzeugen werden durch das SVSAA festgelegt.
Art. 42 Typengenehmigung

Das SVSAA ist für die Typengenehmigung zuständig, sofern das Fahrzeug nicht einer zivilen Typengenehmigung entspricht.

2. Abschnitt: Fahrzeugimmatrikulation und Kennzeichnung

Art. 43 Militärfahrzeuge
  1. Militärfahrzeuge verkehren in der Regel mit Militärkontrollschildern. Sie sind bei Benützung durch die Truppe mit den Kennzeichen des Verbandes zu beschriften.
  2. Die Abgabe von Militärfahrzeugen an Dritte richtet sich nach Artikel 8 VFBF92.93
Art. 43a Formale Anforderungen an Militärkontrollschilder
  1. Die Militärkontrollschilder müssen ein rechteckiges Format aufweisen.
  2. Lassen sie sich nicht zweckmässig anbringen, so werden Wappen, Buchstabe und Nummer in einem schattenschwarzen Feld auf der Karosserie aufgemalt oder aufgeklebt.
  3. Bei Militäranhängern kann das zweizeilige Schild dem Schildformat für Motorräder und das einzeilige Schild dem vorderen Motorwagenschild entsprechen.
  4. Auf dem zweizeiligen Schild für Militäranhänger werden die ersten zwei Zahlen im oberen Teil neben dem zugeteilten Buchstaben aufgeführt; auf dem einzeiligen Schild kann ein grösserer Abstand zwischen der zweiten und dritten Zahl gemacht werden. Das Wappen fällt weg.
Art. 44 Requisitionsfahrzeuge
  1. Requisitionsfahrzeuge verkehren mit kantonalen Kontrollschildern.
  2. Fehlen Fahrzeugausweis und Kontrollschilder, werden sie für Fahrten, die der Stellung des Fahrzeuges dienen, durch die Requisitionsverfügung ersetzt.
  3. Nach der Übernahme durch die Truppe wird die Stammnummer des Fahrzeuges zur Militärkontrollschildnummer.
  4. Requisitionsfahrzeuge sind als Militärfahrzeuge zu kennzeichnen und mit dem Kennzeichen des Verbandes zu beschriften.
Art. 45 Eingemietete Fahrzeuge

Eingemietete Fahrzeuge verkehren mit kantonalen Kontrollschildern. Der zivile Halter trägt die Haftpflicht nach SVG. Ansprüche des Haftpflichtversicherers gegen den Halter aus Unfällen während der Einmietung werden durch den Bund übernommen. Vorbehalten bleiben Ansprüche gemäss MG.

Art. 46 Eintragungen im Fahrzeugausweis
  1. Das SVSAA kann bei Militärfahrzeugen die notwendigen Verfügungen im Fahrzeugausweis eintragen.
  2. Die Bewilligung für gelbe Gefahrlichter ist nur einzutragen, wenn die Lichter fest und dauernd am Militärfahrzeug angebracht sind.

3. Abschnitt: Verwendung der Fahrzeuge

Art. 46a Verwendung der Militärfahrzeuge

Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen dürfen Militärfahrzeuge nur führen, wenn sie ausdrücklich oder nach den Umständen zur Fahrt berechtigt sind.

Art. 47 Privatfahrten; Mitführen von Zivilpersonen
  1. Militärfahrzeuge dürfen nicht für private Fahrten verwendet werden.
  2. In Militärfahrzeugen dürfen keine Zivilpersonen mitgeführt werden. Ausgenommen sind Zivilpersonen, die:
    1. bei einer militärischen Übung, einer dienstlichen Verrichtung der Truppe oder bei ausserdienstlichen militärischen Veranstaltungen mitwirken;
    2. als Besucher oder Besucherin bei militärischen Übungen, Besuchstagen, Fahnen- oder Standartenübergaben, Beförderungsfeiern oder ausserdienstlichen militärischen Veranstaltungen transportiert werden müssen;
    3. 94 an organisierten militärischen Führungen teilnehmen oder im Rahmen von bewilligten Truppeneinsätzen nach der Verordnung vom 21. August 201395über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln transportiert werden müssen;
    4. aus anderen dienstlichen oder militärischen Gründen mitfahren müssen;
    5. in Notfällen oder zur Hilfeleistung mitgeführt werden.96
  3. 97
Art. 48 Private Verwendung ziviler Fahrzeuge

Die private Verwendung ziviler Fahrzeuge im Militärdienst ist nur zum Einrücken, im Urlaub und nach der Entlassung gestattet. Der Kommandant oder die Kommandantin kann in begründeten Fällen Ausnahmen bewilligen.

Art. 49 Dienstliche Verwendung ziviler Fahrzeuge
  1. In besonderen Fällen kann die vorübergehende dienstliche Verwendung ziviler Fahrzeuge bewilligt werden. Für diese gelten im Übrigen die Artikel 105–109 VVA98.99
  2. Die Verwendungsbeschränkungen für zivile Arbeitsfahrzeuge und zivile landwirtschaftliche Fahrzeuge gelten nicht, wenn die Fahrzeuge von der Truppe eingesetzt werden.
Art. 50 Mitfahrende auf Militärfahrzeugen
  1. Auf der Ladebrücke von Militärfahrzeugen dürfen Personen nur mitgeführt werden, wenn sie durch genügend hohe Seitenwände geschützt sind. Stehen und Hinauslehnen sowie Sitzen auf Seiten- und Rückwänden sind verboten. Es ist für genügend Lüftung zu sorgen.100
  2. Der Personentransport auf Ladebrücken von Militärfahrzeugen mit Hebebühnen oder Wechselabrollaufbauten ist verboten.101
  3. Mitfahrende dürfen nicht durch mitgeführte Gegenstände oder Stoffe gefährdet werden.
  4. 102
  5. Das Mitführen von Personen auf dem Oberbau gepanzerter Rad- und Raupenfahrzeuge ist verboten. Auf den übrigen Ausnahme- und Arbeitsfahrzeugen dürfen sich Mitfahrende nötigenfalls während der Fahrt ausserhalb der Führerkabine aufhalten. Sie müssen sich genügend festhalten können.
  6. 103
  7. Angehörige der Armee dürfen zum Abrollen und Einziehen von Feuerwehrschläuchen auf dem Fahrzeug auch stehend mitfahren, sofern sie sich festhalten können und nicht schneller als 30 km/h gefahren wird.
  8. Auf Fahrzeugen, die mit aufgesetzter Schutzmaske, geschlossenen Luken, Nachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkern geführt werden, dürfen Angehörige der Armee nur mitfahren, wenn die Sicherheitsmassnahmen nach Artikel 69 ergriffen worden sind.104
Art. 51 Bau von Truppenleitungen
  1. Das Mitfahren auf einem besonders eingerichteten, hinten am Motorfahrzeug oder Anhänger angebrachten Trittbrett ist während des Einsatzes (Leitungsbau) gestattet. Wird ein Anhänger mitgeführt, darf kein Trittbrett am Zugfahrzeug montiert werden.
  2. Fährt der Leitungsbauwagen im Schritttempo, so darf mit der nötigen Vorsicht vom Trittbrett auf- und abgesprungen werden.
  3. Wird beim Leitungsbau nicht schneller als mit 30 km/h gefahren, gilt folgendes:
    1. Der Beifahrer oder die Beifahrerin und Mitfahrende auf dem Bauwagen sowie im Anhänger dürfen stehend mitfahren; sie müssen sich jedoch festhalten können.
    2. Auf dem Anhänger des Bauwagens dürfen höchstens vier Personen mitfahren.
Art. 52 Anhänger an Militärfahrzeugen; Schleppen
  1. Das Mitführen von mehr als einem Anhänger ist nur mit Bewilligung des SVSAA gestattet.
  2. Flugzeuge dürfen mit Militärfahrzeugen im werkinternen Verkehr geschleppt werden.
Art. 53 Ziehen von Skifahrern und Skifahrerinnen
  1. Schneefahrzeuge wie Pistenfahrzeuge, Motorschlitten und mit Raupen versehene Mehrzweckfahrzeuge dürfen so viele Skifahrer und Skifahrerinnen mitziehen, wie es das Adhäsionsgewicht, die Betriebssicherheit, die Garantie und das Betriebshandbuch des Fahrzeuges oder das verwendete Anhängesystem zulässt. Massgeblich ist das Kriterium, das die kleinste Anzahl Skifahrer und Skifahrerinnen vorsieht. Hinten am Fahrzeug muss über die gesamte Fahrzeugbreite eine Schutzvorrichtung angebracht sein, die Verletzungen bei einem Auffahren verhindert. Der Typ der Schutzvorrichtung muss vom SVSAA fahrzeugspezifisch genehmigt werden.
  2. Werden Skifahrer und Skifahrerinnen mit Schneefahrzeugen gezogen, darf nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.
  3. Die Skifahrer und Skifahrerinnen müssen sich an der Zugvorrichtung so festhalten, dass sie sich sofort loslösen können. Der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin muss die Skifahrer und Skifahrerinnen vor der Fahrt informieren, wie sie sich zu verhalten haben.
Art. 53a Mobile Fahrzeugtarnung
  1. Die mobile Tarnung muss gemäss Reglement am Fahrzeug angebracht werden. Die entsprechenden Vorgaben müssen vom SVSAA genehmigt werden.
  2. Bei Fahrten mit angebrachter mobiler Tarnung ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee, Militärflug- und Schiessplätzen sowie Übungsplätzen und -dörfern ist an der Spitze der Kolonne oder des einzelnen getarnten Fahrzeugs ein Begleitfahrzeug mit eingeschaltetem gelbem Gefahrenlicht einzusetzen. Auf Autostrassen und Autobahnen fährt das Begleitfahrzeug hinter der Kolonne oder dem Einzelfahrzeug.

4. Abschnitt: Ausnahmefahrzeuge und Ausnahmetransporte

Art. 54 Bewilligungspflicht
  1. Fahrten mit gepanzerten Radfahrzeugen und militärischen Ausnahmefahrzeugen sowie Ausnahmetransporte ausserhalb von Kasernenarealen, Übungsplätzen und dergleichen sind ohne Bewilligung gestattet, wenn folgende Masse und Gewichte nicht überschritten werden:105
    1. eine Länge von 30 m;
    2. ein Ladungsüberhang von 3 m nach vorn, gemessen von der Mitte der Lenkvorrichtung, oder 5 m nach hinten, gemessen ab Mitte der Hinterachse oder ab dem Drehpunkt der Hinterachsen;
    3. eine Breite von 3 m;
    4. 106
    5. eine Höhe von 4 m;
    6. 107 ein Betriebsgewicht von 44 t;
    7. 108 eine Achsbelastung von 12 t bei Einzelachsen, von 20 t bei Doppelachsen und von 30 t bei Dreifachachsen.
  2. Werden die Masse und Gewichte nach Absatz 1 überschritten, ist eine Bewilligung des SVSAA erforderlich. Dieses hört die zuständigen zivilen Behörden an und verfügt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen. Dauerbewilligungen sind auf 36 Monate zu beschränken.
  3. Bei bewilligungspflichtigen Fahrten nach Absatz 2 ist die Beförderung teilbarer Güter verboten. Ausgenommen sind vom SVSAA definierte Systemfahrzeuge.109
Art. 55 Warentransport auf Arbeitsfahrzeugen

Der Transport von Waren und Lasten auf Arbeitsfahrzeugen durch die Truppe ist gestattet:

  1. auf kurzen Strecken beim Beladen und Entladen von Fahrzeugen, Eisenbahnwagen, Schiffen und Flugzeugen;
  2. auf Baustellen;
  3. auf Übungsplätzen;
  4. im werkinternen Verkehr.
Art. 56 Fahrten mit Raupenfahrzeugen
  1. Für Fahrten mit Raupenfahrzeugen der Hauptkategorie 950 ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee und Übungsplätzen ist grundsätzlich eine Bewilligung des SVSAA erforderlich. Dieses hört die zuständigen zivilen Behörden an und verfügt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen.110
  2. Ohne Bewilligung dürfen ausser auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:
    1. 111 Bergepanzer zur Hilfeleistung;
    2. Schützenpanzer der Baureihe M 113;
    3. Raupentransportwagen M 548;
    4. Raupenfahrzeuge auf den in den Panzerkarten bezeichneten Strassen der Klasse P1.
Art. 57 Sicherheitsmassnahmen bei Fahrten mit gepanzerten Rad- und Raupenfahrzeugen
  1. Bei allen Fahrten mit Raupenfahrzeugen ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee und Übungsplätzen ist die Marschstrasse unmittelbar vor der Fahrt zu erkunden.
  2. Der Abstand zwischen den Raupenfahrzeugen muss während der Fahrt mindestens 50 Meter betragen, ausser bei Fahrten innerhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee, Schiessplätzen sowie Übungsplätzen und -dörfern.112 2bis. Überbreite gepanzerte Rad- und Raupenfahrzeuge sind bei Fahrten ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee, Schiessplätzen sowie Übungsplätzen und -dörfern mit den hierfür vorgesehenen Mitteln zu kennzeichnen.113
  3. Die Besatzung der Raupenfahrzeuge darf dem nachfolgenden Verkehr die Erlaubnis zum Überholen erst erteilen, wenn das Überholen nach den allgemeinen Regeln zulässig ist. Das Zeichen zum Überholen darf ausnahmsweise auch an Stellen erteilt werden, wo Signale oder Markierungen das Überholen untersagen, sofern jede Gefährdung ausgeschlossen ist.
  4. Dem nachfolgenden Verkehr ist das Überholen zu erleichtern, nötigenfalls durch Anhalten.
  5. Bei Fahrten ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee, Schiessplätzen sowie Übungsplätzen und -dörfern ist an der Spitze der Kolonne oder des einzelnen Raupenfahrzeugs ein Begleitfahrzeug mit eingeschaltetem gelbem Gefahrenlicht einzusetzen. Auf Autostrassen und Autobahnen fährt das Begleitfahrzeug hinter der Kolonne oder dem Einzelfahrzeug.114
  6. Ohne Begleitfahrzeuge dürfen ausser auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:
    1. Schützenpanzer der Baureihe M 113;
    2. Raupentransportwagen M 548.115
Art. 57a Verhalten im Verkehr
  1. Mit Ausnahmefahrzeugen und auf Ausnahmetransporten darf aus zwingenden Gründen und bei genügenden Sicherheitsmassnahmen von den Verkehrsregeln sowie signalisierten oder markierten Anordnungen abgewichen werden. Dies gilt sinngemäss für deren Begleitfahrzeuge.
  2. In jedem Fall einzuhalten sind die Abstandsregelungen für:
    1. gepanzerte Radfahrzeuge bei Verbandsfahrten (Art. 67 Abs. 1);
    2. Raupenfahrzeuge (Art. 57 Abs. 2).

5. Kapitel: Gefahrguttransporte

Art. 58 Grundlagen
  1. Die Beförderung gefährlicher Güter richtet sich nach den Anhängen 1 und 2 dieser Verordnung.
  2. Das VBS kann die Anhänge 1 und 2 dieser Verordnung mit Zustimmung des UVEK ändern.
Art. 59 Ausbildung
  1. Wer Gefahrgut transportiert, muss eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.
  2. Das SVSAA definiert die Ausbildungs- und Prüfungsvorgaben in Anlehnung an die Vorschriften des ADR116.
  3. Es kann diese Aufgabe Dritten übertragen.117

6. Kapitel: Regeln für den Fahrverkehr

1. Abschnitt: Fahrfähigkeit

Art. 60 Fahrfähigkeit des Fahrzeugführers oder der Fahrzeugführerin
  1. Wer ein Fahrzeug im Militärdienst, für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten oder als ziviles Personal der Gruppe Verteidigung während eines militärischen Einsatzes nach Artikel 65c MG führt, ist dafür verantwortlich, dass er oder sie fahrfähig ist. Er oder sie muss der vorgesetzten Person die Umstände melden, die ihm oder ihr das Fahren erschweren oder verunmöglichen. Die Fahrunfähigkeit gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn er oder sie gegen die Vorgaben in den Artikeln 60–63 verstösst.118
  2. Grundsätzlich überwachen die Vorgesetzten die Fahrfähigkeit der Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen.
  3. Militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen, unterstehen bezüglich Fahrfähigkeit der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung. Die Artikel 61–63 sind nicht anwendbar.119
Art. 61 Ruhe- und Lenkzeit
  1. Wer ein Motorfahrzeug im Militärdienst führt, muss zu jedem Zeitpunkt dieser Tätigkeit innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden eine zusammenhängende Ruhezeit von sechs Stunden eingehalten haben.120
  2. Bei Übungen kann die Ruhezeit aufgeteilt werden. In diesem Fall muss sie mindestens 8 Stunden dauern. Möglich ist eine Aufteilung in Blöcke von einmal 4 und zweimal 2 Stunden, einmal 5 und einmal 3 Stunden oder zweimal 4 Stunden.
  3. Als Ruhezeit gilt:
    1. 121 die Zeit, in welcher der Lenker oder die Lenkerin frei von dienstlichen Verrichtungen ist und Gelegenheit zum Schlafen hat;
    2. der allgemeine Urlaub (ohne Hin- und Rückweg).
  4. Die befohlenen Essenszeiten gelten nicht als Ruhezeit.
  5. Die reine Lenkzeit darf innerhalb von 24 Stunden 10 Stunden nicht überschreiten.
Art. 62 Einsatzzeitkontrolle

Wer ein Motorfahrzeug im Militärdienst führt, muss eine Einsatzzeitkontrolle über die der Fahrt vorangegangenen 24 Stunden führen und diese stets auf sich tragen.

Art. 63 Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum
  1. Wer weiss oder nach den Umständen wissen kann, dass er oder sie im Militärdienst oder für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten ein Motorfahrzeug führen muss, darf ab sechs Stunden vor Antritt der Fahrt keinen Alkohol trinken.122
  2. Er oder sie darf kein Motorfahrzeug führen, wenn er oder sie eine Atemalkoholkonzentration von 0,05 mg/l oder mehr oder eine Blutalkoholkonzentration von 0,10 Promille oder mehr aufweist oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Blutalkoholkonzentration führt.123
  3. Die Fahrunfähigkeit gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn Betäubungsmittel konsumiert wurden.
  4. Bei Konsum von Medikamenten und anderen Stoffen, welche die Fahrfähigkeit beeinträchtigen können, muss der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin dies dem Truppenarzt oder der Truppenärztin unverzüglich melden und den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte über eine Einschränkung der Fahrfähigkeit informieren. In diesem Fall darf er oder sie als Fahrer oder Fahrerin nicht eingesetzt werden.
Art. 63a Verfahren
  1. Für die Feststellung der Missachtung des Alkoholverbotes gelten für die zuständigen militärischen Behörden die Vorgaben der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung.
  2. Wird die Atemalkoholprobe mit einem Testgerät nach Artikel 11 der Strassenverkehrskontrollverordnung vom 28. März 2007124durchgeführt, gilt die Missachtung des Alkoholverbotes als festgestellt, wenn der tiefere Wert der beiden Atemalkoholmessungen einer Atemalkoholkonzentration von 0,05 oder mehr, aber weniger als 0,40 mg/l entspricht und der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin diesen Wert unterschriftlich anerkennt.
Art. 63b und 63c

2. Abschnitt: Verkehrsregeln

Art. 64 Ausnahmen zum zivilen Recht
  1. Für den militärischen Strassenverkehr gelten die zivilen Verkehrsregeln, soweit diese Verordnung keine Ausnahmen oder Ergänzungen vorsieht.
  2. Von den Ausnahmen zu den zivilen Verkehrsregeln darf nur Gebrauch gemacht werden, wenn militärische Bedürfnisse es erfordern und die nötigen Sicherheitsmassnahmen sowie Vorkehrungen im Interesse des übrigen Verkehrs getroffen worden sind. Dies ist jedoch ausgeschlossen auf Autostrassen und Autobahnen.
Art. 65 Höchstgeschwindigkeiten
  1. Das SVSAA kann die zulässige Geschwindigkeit für einzelne Fahrzeugtypen und Fahrzeugkombinationen beschränken. Es trägt die Beschränkung im Fahrzeugausweis als Auflage ein.
  2. 125
  3. Auf Autostrassen und Autobahnen können Raupenfahrzeuge unter Berücksichtigung der Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse mit der betrieblichen Höchstgeschwindigkeit gefahren werden.
Art. 66 Autobahnen und Autostrassen
  1. Nur mit einer Bewilligung des SVSAA dürfen auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:
    1. Verbände von mehr als 30 Motorwagen sowie Teile von Verbänden, die sich innerhalb einer Stunde folgen und zusammen mehr als 30 Motorwagen umfassen;
    2. gepanzerte Radfahrzeuge, Ausnahmefahrzeuge und Ausnahmetransporte, welche die Masse und Gewichte nach Artikel 54 überschreiten.126
  2. Gefechtsübungen, Wegweisung, Vorbeimärsche, Leitungsbau sind auf Autostrassen und Autobahnen verboten.
Art. 67 Militärische Fahrzeugverbände
  1. Militärfahrzeuge müssen ausserorts unter sich einen Abstand von wenigstens 50 Metern einhalten.
  2. Marschhalte von Fahrzeugverbänden sind auf Haupt- und Nebenstrassen nur zulässig, wenn andere Haltemöglichkeiten fehlen und für eine ausreichende Verkehrsregelung und Signalisation gesorgt wird.
  3. Die Öffentlichkeit ist rechtzeitig durch die Medien über Verschiebungen grosser Fahrzeugverbände zu orientieren, wenn diese den zivilen Verkehr oder die Ruhe der Anwohner und Anwohnerinnen beeinträchtigen. Das SVSAA ist für die Information zuständig.

3. Abschnitt: Sicherheitsvorkehrungen

Art. 68 Beleuchtung
  1. Militärmotorfahrzeuge verkehren tagsüber mit Abblend- oder Tagfahrlicht.127
  2. Militärfahrzeuge dürfen ohne Licht nur dort fahren, wo kein ziviler Verkehr zugelassen ist und die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind.128
Art. 69 Fahren mit Schutzmaske, geschlossenen Luken, Fahrernachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkerbrillen
  1. Das Fahren mit aufgesetzter Schutzmaske, geschlossenen Luken, Fahrernachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkerbrillen ist nur auf für diesen Zweck ausgeschiedenen und abgesperrten Übungsgeländen zulässig. Die Truppe hat mit geeigneten Mitteln wie Signalisation, Plantons, Beobachtern und Beobachterinnen sicherzustellen, dass keine zivilen Fahrzeuge oder Personen Zutritt haben.
  2. Bei Dunkelheitsind für die in der Übung eingesetzten Truppen zu Fuss entsprechende Sperrzonen auszuscheiden, sofern diese Truppen über keine Restlichtverstärkerbrillen oder andere geeignete Nachtsichtmittel verfügen.
Art. 70 Sicherheitsgurten
  1. Die Sicherheitsgurten sind, sofern vorhanden, in sämtlichen Motorfahrzeugen zu tragen.
  2. Von dieser Pflicht ausgenommen sind der Kommandant oder die Kommandantin und der Rückwärtsbeobachter oder die Rückwärtsbeobachterin von Fahrzeugen der Fahrberechtigungskategorien 950 und 960.129
  3. Befiehlt der Kommandant oder die Kommandantin die Vorbereitung des Schnellausstiegs, so sind auch die übrigen Insassen und Insassinnen von der Gurtentragpflicht befreit.130
Art. 70a Helm und Schutzausrüstung

Angehörige der Armee haben zu tragen:

  1. auf dem Motorrad: den militärischen Motorradhelm und die Schutzausrüstung, die vom Bedarfsträger auf Stufe Direktunterstellte Chef oder Chefin der Armee für den Motorradtypen definiert wurden;
  2. auf dem Kleinmotorrad: den militärischen Motorradhelm und die Schutzausrüstung, die vom Bedarfsträger auf Stufe Direktunterstellte Chef oder Chefin der Armee für den Kleinmotorradtypen definiert wurden;
  3. auf dem Motorfahrrad oder Fahrrad: den militärischen Fahrradhelm.
Art. 71 Kennzeichnung von Reit-, Zug- und Tragtieren

Reit-, Zug- und Tragtiere, die von der Truppe eingesetzt werden, sind nachts oder wenn die Witterung es erfordert, mit reflektierenden Beinstulpen zu versehen.

Art. 72 Kennzeichnung von Fussgängern
  1. Die Angehörigen der Armee haben während der Arbeitszeit, sobald sie sich
    zu Fuss auf öffentlichen Strassen bewegen, und wenn es die Sichtverhältnisse (namentlich bei Nebel) erfordern, die Leuchtgamasche zu tragen.
  2. Nachts und wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern, sind Fussgängerkolonnen auf öffentlichen Strassen mindestens vorne und hinten mit einer geeigneten, nicht blendenden Lichtquelle (Taschen- oder Stablampe etc.) zu kennzeichnen.

4. Abschnitt: Arbeiten auf der Strasse

Art. 73 Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen
  1. Das gelbe Gefahrenlicht ist bei gefährlichen Situationen wie beispielsweise Arbeiten auf der linken Strassenseite, auf schnell befahrenen Strassen, bei Nacht oder witterungsbedingten Sichterschwernissen etc. einzuschalten; nötigenfalls muss der Verkehr gemäss Artikel 9 geregelt werden.
  2. Jedes Mitglied der Truppe, das auf der Strasse Arbeiten verrichtet, muss mindestens mit einer reflektierenden Warnweste und zwei reflektierenden Beinstulpen ausgerüstet sein.131
  3. Verkehrsregelungsorgane der Truppe müssen zusätzlich mit weissen Handschuhen mit Manschetten oder Armstulpen und nachts mit Stablampen ausgerüstet sein.132
Art. 74 Verlegen von Telefon- und Wasserleitungen

Legt die Truppe Telefonleitungen oder Wasserleitungen entlang der oder über die Strasse, so sorgt sie für die nötigen Sicherheitsvorkehrungen bzw. Signalisation. Führt die Verlegungsstrecke entlang der Strasse, ist die Signalisation nur nötig, falls die Leitungen die Fahrbahn verengen oder beeinträchtigen. Bei Schlauchbrücken ist ausserdem der Verkehr zu regeln.

7. Kapitel: Polizeiliche Massnahmen im Strassenverkehr

Art. 75 Truppe
  1. Die Truppe hat den militärischen Strassenverkehr in ihrem Bereich selber zu überwachen. Sie sorgt für die Verkehrsregelung, die Verkehrsdisziplin und wacht über die Einhaltung der Verkehrsvorschriften.
  2. Die Verkehrsregelung durch die Truppe umfasst für die Dauer des betreffenden Einsatzes auch den zivilen Verkehr.
  3. Die Truppe muss die Zustimmung der zivilen Polizei einholen, wenn sie den Verkehr zu Ausbildungszwecken oder bei Lichtsignalen regeln will.
  4. Die militärischen Verkehrsformationen sind insbesondere zuständig für die Verkehrsorganisation von Verschiebungen und Transporten sowie für die Verkehrsüberwachung.
  5. Die Verkehrsregelungsorgane tragen die besondere Sicherheitsausrüstung.
Art. 76 Militärpolizei
  1. Die Militärpolizei sorgt allgemein für Sicherheit im militärischen Strassenverkehr. Sie ist insbesondere zuständig für:
    1. die Durchführung der verkehrspolizeilichen Kontrollen;
    2. die Kontrolle der zivilen Motorfahrzeuge, welche durch Angehörige der Armee im Militärdienst geführt werden;
    3. Tatbestandsaufnahme bei militärischen Verkehrsunfällen.
  2. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Militärpolizei die Befugnisse gemäss Artikel 54 SVG.
  3. Gegenüber zivilen Strassenbenützern und Strassenbenützerinnen schreitet die Militärpolizei nur ein, falls diese eine Gefahr für den Verkehr darstellen. Sie zieht sofort die zuständige zivile Polizei bei.
Art. 77 Meldungen

Die Polizeiorgane melden Widerhandlungen gegen Strassenverkehrsvorschriften von militärischen Strassenbenützern dem Kommandanten oder der Kommandantin der Fehlbaren.

Art. 78 Feststellung der Fahrunfähigkeit; Blut-, Urinproben und andere Vortests
  1. Ist die Abnahme einer Blut- oder Urinprobe oder ein anderer Vortest erforderlich, so können die Militärpolizei, die Organe der Militärjustiz oder der Truppenkommandant oder die Truppenkommandantin diese Massnahmen anordnen.
  2. Muss eine Probe oder ein Vortest gegen den Willen der betroffenen Person abgenommen beziehungsweise durchgeführt werden, so ist allein der militärische Untersuchungsrichter oder die militärische Untersuchungsrichterin für die Anordnung der Massnahme zuständig.
  3. Die Abnahme einer Blut- oder Urinprobe oder die Durchführung eines anderen Vortests erfolgt ausschliesslich durch einen Truppen- oder Zivilarzt oder eine Truppen- oder Zivilärztin. Dieser oder diese sorgt dafür, dass die Probe einem vom ASTRA anerkannten Institut zur Analyse zugestellt wird.

8. Kapitel: Verkehrsunfälle

1. Abschnitt: Sicherstellen von Beweismitteln; Beizug von Polizei und Militärjustiz

Art. 79 Datenaufzeichnungsgerät und Fahrtschreiber
  1. Bei allen Verkehrsunfällen und Schadenfällen nach Artikel 80 muss, falls ein Datenaufzeichnungsgerät oder Fahrtschreiber vorhanden ist, auf der Unfallstelle noch vor der Fahrzeugbergung oder -verschiebung der Datenträger des Datenaufzeichnungsgeräts oder das Einlageblatt des Fahrtschreibers sichergestellt werden.133
  2. Für die Auswertung sind diese unverzüglich an die Militärpolizei zu senden.134
  3. Die Truppe ist verantwortlich, dass vor der Weiterverwendung des Fahrzeuges, spätestens jedoch nach 48 Stunden, ein neuer Datenträger eingebaut wird.
Art. 80 Beizug des militärischen Untersuchungsrichters oder der militärischen Untersuchungsrichterin und der Polizei
  1. Der militärische Untersuchungsrichter oder die militärische Untersuchungsrichterin und die militärische oder die zivile Polizei sind zwingend beizuziehen, wenn bei einem Verkehrsunfall oder einem Schadenfall mit Militärfahrzeugen:
    1. Personen erheblich verletzt oder getötet wurden;
    2. der Sachverhalt unklar oder bestritten ist;
    3. grobfahrlässige oder vorsätzliche Handlungsweisen vermutet werden;
      oder
    4. die Gesamtschadensumme 50 000 Franken übersteigt.
  2. Die militärische oder die zivile Polizei ist auch dann zwingend beizuziehen, wenn die Gesamtschadensumme mindestens 5000 Franken beträgt.

2. Abschnitt: Schadenregulierung

Art. 81
  1. Die Schadenregulierung erfolgt durch das Schadenzentrum VBS. Bei der bewilligten dienstlichen Verwendung von Privatfahrzeugen erfolgt die Schadenregulierung vorgängig über die private Motorfahrzeugversicherung.
  2. Das Schadenzentrum VBS entscheidet erstinstanzlich über Rückgriffe und Schadensbeteiligungen gegenüber Angehörigen der Armee aus Schadenfällen im Zusammenhang mit Militärfahrzeugen.
  3. Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen dürfen keine Schuldanerkennung unterschreiben.
Art. 82

Aufgehoben

3. Abschnitt: Meldewesen und Instandsetzung

Art. 83 Unfall- und Schadenmeldungen
  1. Verkehrsunfälle und Schadenfälle sind stets der vorgesetzten Person zu melden.
  2. Die vorgesetzte Person leitet Meldungen über Verkehrsunfälle und Schadenfälle innert fünf Tagen mittels des Formulars «Unfallmeldung/Schadenanzeige» an das Schadenzentrum VBS weiter.135
  3. Sind Angehörige der Armee verletzt oder getötet worden, so leitet sie die Meldung umgehend auch an die Militärversicherung weiter.136
  4. Bei der dienstlichen Verwendung von Privatfahrzeugen hat der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin zudem die eigene Motorfahrzeugversicherung zu informieren.
Art. 84
Art. 85 Schwere Unfälle; Benachrichtigung der Angehörigen
  1. Bei schweren Unfällen mit Militärfahrzeugen ist zusätzlich zum Beizug der Personen und Stellen nach Artikel 80 und zu den Meldungen nach Artikel 83 eine erste Meldung sofort telefonisch an die Pikettstelle des VBS zu erstatten und mittels entsprechendem Formular umgehend zu bestätigen.137
  2. Der zuständige Kommandant oder die zuständige Kommandantin ist für die unverzügliche Benachrichtigung der Angehörigen von verletzten oder getöteten Militärpersonen verantwortlich.
Art. 86
Art. 87 Instandsetzung

Die beschädigten Militärfahrzeuge dürfen frühestens nach Ablauf einer Wartefrist von 14 Tagen repariert werden. Vorbehalten bleiben anderslautende Weisungen der Untersuchungsorgane, des SVSAA oder des Schadenzentrums VBS.

9. Kapitel: Schlussbestimmungen

Art. 88 Vollzug
  1. Die LBA erlässt die zum Vollzug dieser Verordnung notwendigen Weisungen.
  2. Wirken sich Weisungen auf den zivilen Verkehr aus, so holt sie vorgängig die Zustimmung des ASTRA ein.
Art. 89 Aufhebung bisherigen Rechts

Die Verordnung vom 17. August 1994138über den militärischen Strassenverkehr (VMSV) wird aufgehoben.

Art. 90 Änderung bisherigen Rechts

Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:

139

Art. 91 Übergangsbestimmungen
  1. Der militärische eosinrote Führerausweis behält seine Gültigkeit. 2–4. …140
  2. Vor dem 1. Januar 1995 im Verkehr gesetzte Militäranhänger werden nicht mit einem Unterlegkeil ausgerüstet.
  3. Militärfahrzeuge, die vor dem 1. Juli 1983 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, müssen nicht nachgerüstet werden. Nach bisherigem Recht verfügte Zulassungen behalten ihre Gültigkeit.
  4. Für bereits im Verkehr stehende Militäranhänger muss der Fahrzeugausweis nicht mitgeführt werden, sofern die zulässigen Zugfahrzeuge und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf einer Tafel am Anhänger vermerkt sind. Der Ausweis wird bei der Abgabestelle des Anhängers hinterlegt.
Art. 91a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 12. November 2008
  1. Alle gepanzerten Radfahrzeuge der Armee, welche ab dem 1. Januar 2004 erstmals in Verkehr gesetzt wurden, sind bis am 31. Dezember 2010 mit einem Datenaufzeichnungsgerät oder Fahrtschreiber auszurüsten.
  2. Militärfahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2000 in Verkehr gesetzt wurden, benötigen für Gefahrguttransporte im Stückgutverkehr keine Zulassungsbescheinigung gemäss ADR141.
  3. 142
  4. Personenwagen 8 Plätze PUCH/MBG sowie Militärfahrzeuge der Klasse N2, die vor dem 1. März 2006 in Verkehr gesetzt wurden und mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten Sitzbänken ausgerüstet sind, müssen nicht mit Beckengurten nachgerüstet werden.
Art. 91b
Art. 91c Übergangsbestimmung zur Änderung vom 16. November 2016
  1. Fahrberechtigungen, für welche gelbe Fahrausweise ausgestellt wurden, können bis spätestens 31. Dezember 2017 in militärische Fahrberechtigungen nach neuem Recht umgetauscht werden.
  2. Danach verlieren sie ihre Gültigkeit.
Art. 91d Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Februar 2019

Militärkontrollschilder, die nicht den Anforderungen nach Artikel 43a entsprechen, können noch bis zum 30. Juni 2019 verwendet werden.

Art. 92 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. März 2004 in Kraft.

Anhang 1

(Art. 41 Abs. 2 und 58)

Vorschriften über die Beförderung gefährlicher Güter

Teil 1 Allgemeine Vorschriften

1100 Geltungsbereich und Anwendbarkeit

1101 Die Klassifizierung und die Beförderung gefährlicher Güter richten sich grundsätzlich nach der Verordnung vom 29. November 2002143über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR).

1102 Die Anhänge 1 und 2 der vorliegenden Verordnung gelten für:

  1. die Truppe im Militärdienst, wenn diese im Sinne von Kapitel 1.4 ADR144als Absenderin, Beförderin, Empfängerin, Verladerin, Verpackerin oder Entladerin von gefährlichen Gütern beteiligt ist;
  2. militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit gefährliche Güter mit Militärfahrzeugen befördern;
  3. ziviles Personal der Gruppe Verteidigung, das in Erfüllung seiner Aufgaben gefährliche Güter mit Bundesfahrzeugen befördert.

1103 Die Anhänge 1 und 2 gelten nicht:

a. auf ausländischem Hoheitsgebiet;

b. für Beförderungen durch zivile Leistungserbringer;

c. im Rahmen ausserdienstlicher Tätigkeiten;

d. wenn gefährliche Güter befördert werden, die in Anhang 2 nicht aufgeführt sind, ausgenommen neubeschaffte Munition;

e. für den Verkehr mit Abfällen, namentlich Sonder- und anderen kontrollpflichtigen Abfällen, zu zivilen Entsorgungsunternehmen im Sinne der Verordnung vom 22. Juni 2005145über den Verkehr mit Abfällen.

1104 Beförderungen von gefährlichen Gütern, die nicht unter den Geltungsbereich der Anhänge 1 und 2 fallen, unterstehen grundsätzlich den zivilen Transportvorschriften. Diese können allenfalls durch nationale oder internationale Bestimmungen ergänzt werden, zum Beispiel durch Verständigungsprotokolle (MOU), Einsatz- und Verhaltensregeln (ROE/ROB), multilaterale Übereinkommen oder zeitlich begrenzte Verfügungen bzw. Ausnahmebewilligungen, die von den zuständigen nationalen Behörden gewährt werden.

1105 Militärfahrzeuge mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), ortsbewegliche Tanks sowie Batterie-Fahrzeuge und Gascontainer mit mehreren Elementen (MEGC) sowie die Führer und Führerinnen solcher Fahrzeuge sind der SDR und dem ADR unterstellt.

1106 Das SVSAA kann mit Zustimmung des ASTRA Ausnahmen bewilligen, namentlich von den Vorschriften über die Art der Beförderung des Gutes, die zu verwendenden Fahrzeuge sowie die Kennzeichnung der Versandstücke, Container, Fahrzeuge und Aggregate.

1200 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung

1201 Die Anhänge 1 und 2 gelten nicht für:

a Beförderungen von Maschinen oder Geräten, die in ihrem inneren Aufbau oder in ihren Funktionselementen gefährliche Güter mit einem Fassungsraum von höchstens 450 Liter enthalten, vorausgesetzt, es werden Massnahmen getroffen, die unter normalen Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern;

  1. die Notfallbeförderung zur Rettung menschlichen Lebens oder zum Schutz der Umwelt, vorausgesetzt, es werden alle Massnahmen zur sicheren Durchführung dieser Beförderung getroffen;
  2. die Beförderung von Gütern der Klasse 1, die als Bestandteil des Waffensystems gelten und zum Einsatz von Bordwaffen dienen, vorausgesetzt, die Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen erhalten eine Ausbildung nach den Kapiteln 1.3 und 8.2.3 SDR/ADR;
  3. die Beförderung von gefährlichen Gütern, mit denen die Fahrzeugbesatzung und Mitfahrende ausgerüstet sind, vorausgesetzt, die mitgeführten gefährlichen Güter sind für den unmittelbaren Einsatz dieser Fahrzeuginsassen und -insassinnen vorgesehen.
1300 Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von Gasen

1301 Die Anhänge 1 und 2 gelten nicht für die Beförderung von:

  1. Gasen der Gruppen A und O, wenn der Druck des Gases im Gefäss oder Tank bei einer Temperatur von 20 °C höchstens 200 kPa (2 bar) beträgt und das Gas kein verflüssigtes oder tiefgekühlt verflüssigtes Gas ist; das schliesst jede Art von Gefäss oder Tank ein, z.B. auch Maschinen- und Apparateteile;
  2. Gasen in Ausrüstungsteilen des Fahrzeuges oder seines Aufbaus;
  3. Gasen in Kraftstoffbehältern von beförderten Fahrzeugen. Der Betriebshahn zwischen dem Kraftstoffbehälter und dem Motor muss geschlossen und der elektrische Kontakt muss unterbrochen sein.
1400 Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von flüssigen Brennstoffen

1401 Die Anhänge 1 und 2 gelten nicht für die Beförderung von:

  1. Brennstoff, der zum Antrieb des Fahrzeuges oder zum Betrieb seiner Einrichtungen dient, namentlich in tragbaren Reservebrennstoffbehältern (Kanister), die auf der Beförderungseinheit in dafür vorgesehenen Einrichtungen befestigt sind;
  2. Brennstoff in Behältern von als Ladung beförderten Fahrzeugen, Baugeräten oder anderen Beförderungsmitteln wie Booten, wenn er für den Antrieb oder zum Betrieb einer ihrer Einrichtungen dient, sowie entsprechendem Reservebrennstoff in tragbaren Behältern wie Kanistern, die in dafür vorgesehenen Einrichtungen befestigt sind.
1500 Freistellung im Zusammenhang mit der Beförderung von Einrichtungen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer Energie

1501 Die Anhänge 1 und 2 gelten nicht für Einrichtungen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer Energie (z. B. Lithiumbatterien, elektrische Kondensatoren, asymmetrische Kondensatoren, Metallhydrid-Speichersysteme, Brennstoffzellen):

  1. die in Fahrzeugen eingebaut sind, mit denen eine Beförderung durchgeführt wird, und die für deren Antrieb oder den Betrieb einer ihrer Einrichtungen dienen;
  2. die in einem Gerät für dessen Betrieb enthalten sind, das während der Beförderung verwendet wird oder für die Verwendung während der Beförderung bestimmt ist (z.B. tragbarer Rechner).

1502 Beförderungen defekter Einrichtungen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer Energie unterliegen den Vorschriften der SDR/ADR und sind von der Freistellung nach Ziffer 1501 ausgenommen.

1600 Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen, die je Beförderungseinheit befördert werden

1601 Sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt, gelten in Anhang 2 folgende Masseinheiten:

  1. für Gegenstände: die Gesamtmasse in kg der Gegenstände ohne ihre Verpackungen (für Gegenstände der Klasse 1: die Nettomasse des explosiven Stoffes in kg);
  2. für feste Stoffe, verflüssigte Gase, tiefgekühlt verflüssigte Gase und gelöste Gase: die Nettomasse in kg;
  3. für flüssige Stoffe: die Gesamtmenge der enthaltenen gefährlichen Güter in Liter.

1602 Wenn gefährliche Güter in derselben Beförderungseinheit befördert werden, darf die Summe der Menge der Stoffe und Gegenstände, multipliziert mit dem jeweiligen Faktor des gefährlichen Gutes in Anhang 2 Spalte 8, 1000 (Freigrenze) nicht überschreiten.

1603 Gefährliche Güter, die nach den Ziffern 1200–1501 freigestellt sind, bleiben in der Berechnung nach Ziffer 1602 unberücksichtigt.

1604 Wenn die nach Ziffer 1602 berechneten Werte nicht überschritten werden, dürfen gefährliche Güter in Versandstücken in derselben Beförderungseinheit befördert werden, ohne dass nachfolgende Vorschriften von Anhang 1 anzuwenden sind:

a. Ziffer 1701;

b. Teil 8 mit Ausnahme der Ziffern 8101, 8106, 8110–8112, 8205, 8301–8303 und 8305–8403;

c. Teil 9;

d. Teil 10, Tabelle 10B.

1700 Beförderungseinschränkungen durch die zuständigen Behörden

1701 Fahrzeuge, die gefährliche Güter über der Freigrenze befördern, dürfen in den mit dem Signal «Tunnel» (Art. 45 Abs. 3 und Anhang 2 Ziff. 4.07 der Signalisationsverordnung vom 5. Sept. 1979146; SSV) bezeichneten Tunnels nur auf dem rechten Fahrstreifen verkehren. 1702 Bestimmte, entsprechend signalisierte Strassenstrecken (Anhang 2 Ziff. 2.10.1 Signal «Verbot für Fahrzeuge mit gefährlicher Ladung», 2.11 Signal «Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung» und Art. 19 Abs. 1 SSV) dürfen von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern nicht oder nur beschränkt befahren werden. Diese Strecken sowie die damit verbundenen Beschränkungen sind in Teil 10, Tabellen 10A und 10B, sowie in Anhang 2 dieser Verordnung enthalten. 1703 Bei einer Überschreitung der vorgeschriebenen Grenzen für die freie Durchfahrt durch die in Teil 10, Tabelle 10B, aufgeführten Tunnels kann das SVSAA in besonderen Härtefällen und im Einvernehmen mit den zuständigen zivilen Behörden eine Einzelbewilligung für die Beförderung gefährlicher Güter erteilen. Dabei können besondere betriebliche Massnahmen angeordnet werden (u.a. Durchfahrt während bestimmten Uhrzeiten, Durchfahrt in Konvois mit Begleitfahrzeugen oder Verwendung besonderer Warnvorrichtungen).

1800 Beförderung von radioaktiven Stoffen

1801 Armeematerial mit radioaktiven Stoffen, das gemäss SDR/ADR als freigestelltes Versandstück befördert werden kann, und Gegenstände, die nach Artikel 15 der Strahlenschutzverordnung vom 26. April 2017147vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugelassen sind, unterliegen nicht den Transportvorschriften nach SDR/ADR, Klasse 7. 1802 In allen anderen Fällen, insbesondere wenn das Material nuklidspezifisch in einer Umgangsbewilligung des BAG aufgeführt ist, sind die Vorschriften der SDR/ADR, Klasse 7, zwingend einzuhalten. Beförderungen dieser Art müssen mindestens 10 Tage im Voraus dem SVSAA gemeldet werden.

1900 Bewilligungsregelungen für Beförderungen nach den Ziffern 1703–1802 und Kontrollen

1901 Der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin muss die vom SVSAA ausgestellte Bewilligung vom Verladeort bis zum Bestimmungsort mit sich führen.

Behörde, die das Visum bzw. die Bewilligung erteilt

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt der Armee (SVSAA)
CH-3003 Bern
Tel. +41 (0)58 464 33 33

Teil 2 Klassifizierung

2100 Die Klassifizierung gefährlicher Güter (Zuordnung der UN-Nr., der Klassifizierungscodes und der allfälligen Verpackungsgruppen) richtet sich nach dem ADR.

Teil 3 Verzeichnis der gefährlichen Güter und Sondervorschriften

3100 Die gefährlichen Güter mit den entsprechenden Sondervorschriften sind in Anhang 2 aufgeführt.

Teil 4 Vorschriften für die Verwendung von Verpackungen und Tanks

4100 Gefährliche Güter dürfen nur in den bauartgeprüften Original- oder Ordonnanzverpackungen wie Kanistern, Fässern, Kisten, Flaschen oder Druckgefässen befördert werden, in denen sie übergeben wurden oder die dafür zur Verfügung gestellt worden sind. Müll- oder Hülsensäcke gelten nicht als bauartgeprüfte Verpackungen; sie dürfen namentlich nicht für den Rückschub von unverbrauchter Munition verwendet werden. Undichte oder beschädigte Verpackungen dürfen nicht verwendet werden.

4200 Abweichend von den Bestimmungen der SDR und des ADR dürfen ungereinigte, leere Kraftstofftanks für Luftfahrzeuge der Luftwaffe, die Kerosin (UN 1223) oder Düsenkraftstoff (UN 1863, VG III) enthalten haben, wie folgt befördert werden:

  1. Der Fassungsraum jedes Tanks übersteigt nicht 1500 Liter.
  2. Die Tanks sind zylindrische Behälter aus einer Aluminiumlegierung mit einer Wanddicke von 2–3 mm, mit verschliessbaren Befüllöffnungen und oben liegenden Entleerungsstutzen. Sie sind nicht den Vorschriften über die Verwendung, den Bau, die Ausrüstung, die Zulassung des Baumusters, die Prüfung und die Kennzeichnung nach den Kapiteln 4.3 und 6.8 SDR/ADR unterstellt.
  3. Zum Transport sind die Entleerungsstutzen mit Gummikappen oder mittels Verschlusseinrichtungen dicht verschlossen.
  4. Die Tanks sind in stapelbaren Transportrahmen oder -umschliessungen so befestigt, dass sie sich unter normalen Beförderungsbedingungen nicht lösen oder bewegen können.
  5. Die Tanks werden mit dicht verschlossenen Tanköffnungen oder, sofern dies möglich ist, in gedeckten Fahrzeugen oder in bedeckten Fahrzeugen mit ausreichender Belüftung befördert.
  6. Die Aussenwände der Tanks oder ihrer Transportrahmen oder -umschliessungen sind auf beiden Längsseiten sowie vorne und hinten nach Absatz 5.3.1.7.3 und Abschnitt 5.3.6 SDR/ADR zu kennzeichnen.
  7. Sind die nach Buchstabe «f» angebrachten Kennzeichnungen ausserhalb des Fahrzeugs nicht sichtbar, so müssen dieselben Grosszettel (Placards) und Kennzeichen auch auf beiden Längsseiten und hinten am Fahrzeug angebracht werden. Vorne und hinten an der Beförderungseinheit muss sich in jedem Fall eine orangefarbene Tafel ohne Kennzeichnungsnummer entsprechend Absatz 5.3.2.1.1 SDR/ADR befinden.
  8. Die Angabe im Beförderungspapier lautet:

«Leerer Kraftstofftank für Luftfahrzeuge, letztes Ladegut: UN 1223 Kerosin, 3, III, (D/E) UMWELTGEFÄHRDEND» oder
«Leerer Kraftstofftank für Luftfahrzeuge, letztes Ladegut: UN 1863 Düsenkraftstoff, 3, III, (D/E) UMWELTGEFÄHRDEND».

Alle übrigen Vorschriften der SDR und des ADR bleiben anwendbar.

4300 Abweichend von den Bestimmungen der SDR und des ADR, dürfen aufmunitionierte Mun-Loader F18 der Luftwaffe wie folgt befördert werden:

a. Die Munitionstrommel darf nur mit UN0339 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS (20MM FLZ KAN 92 UPAT 97 oder 20MM FLZ KAN 92 MZWK PAT), 1.4C bestückt werden.

b. In den Zufuhrschienen ist keinerlei Munition erlaubt.

c. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind gemäss Kapitel 5.2 SDR/ADR mit UN-Nummer, Benennung und Gefahrzettel zu kennzeichnen.

d. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind mit der speziell angefertigten Schutzplane zu decken. Die Plane ist auf beiden Längsseiten mit den Aufschriften «UMVERPACKUNG» sowie mit den Gefahrzetteln 1.4C und den Beschriftungen «UN0339 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS/CARTOUCHES À PROJECTILE INERTE POUR ARMES» zu versehen.

e. Die Druckgasflaschen (Nenninhalt je 33 Liter) mit UN1066 STICKSTOFF, VERDICHTET müssen geleert sein. Die Ventile müssen offen bleiben, die Flaschenschultern sind mit einer Abdeckung zu versehen, die die Aufschrift «Flasche leer, Ventil offen/Bouteille vide, valve ouverte» trägt. Volle oder teilweise gefüllte Druckgasflaschen sind zu entfernen, mit Ventilschutzkappen zu versehen und gesichert in einem separaten Fahrzeug zu befördern.

f. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind in bedeckten oder gedeckten Fahrzeugen zu befördern, die gemäss Kapitel 5.3 SDR/ADR mit Grosszetteln (Placards) auf beiden Längsseiten und hinten am Fahrzeug gekennzeichnet sind. Vorne und hinten an der Beförderungseinheit muss sich eine orangefarbene Tafel ohne Kennzeichnungsnummer entsprechend Absatz 5.3.2.1.1 SDR/ADR befinden.

g. Die Angabe im Beförderungspapier nach Absatz 5.4.1.1.1 e) SDR/ADR lautet «Mun Loader F18».

Alle übrigen Vorschriften der SDR und des ADR bleiben anwendbar.

Teil 5 Vorschriften für den Versand

5100 Wer gefährliche Güter versendet, muss sich vergewissern, dass der Transport zu den in dieser Verordnung verlangten Bedingungen ausgeführt wird, insbesondere was die Verpackung, das Zusammenladeverbot, das Mitführen der schriftlichen Weisungen und allenfalls des Beförderungspapiers betrifft.

5200 Kennzeichnung und Bezettelung

5201 Munition in Originalverpackungen darf ohne Kennzeichnung und Bezettelung nach den Abschnitten 5.2.1 und 5.2.2 SDR/ADR befördert werden. 5202 Abweichend von der SDR und vom ADR können Güter der Klasse 1 in der Armee mit folgenden Gefahrzetteln gekennzeichnet werden: 1.1B für die Verträglichkeitsgruppe B der Unterklassen 1.1, 1.2 und 1.4; 1.1E für die Verträglichkeitsgruppen C, D, E und G der Unterklasse 1.1; 1.2E für die Verträglichkeitsgruppen C, D, E und G der Unterklassen 1.2 und 1.4, die Verträglichkeitsgruppen C und G der Unterklasse 1.3 sowie die Verträglichkeitsgruppe S der Unterklasse 1.4. 5203 Gefährliche Güter der Klasse 1 können auch in der Armee mit Gefahrzetteln nach Kapitel 5.2 SDR/ADR versehen werden. 5204 Beim Rückschub von leeren, gereinigten Verpackungen oder Umverpackungen, die Güter der Klasse 1 enthalten haben, müssen die Gefahrgutkennzeichnung (UN-Nummer und Benennung) und -bezettelung (Gefahrzettel) entfernt, abgedeckt oder durchgestrichen werden. Das Abdecken ist auch dann gewährleistet, wenn die leeren Verpackungen auf Paletten gestapelt und gebunden werden, sodass die Gefahrgutkennzeichnung und -bezettelung nach innen gerichtet und nach aussen nicht mehr sichtbar sind.

Teil 6 Bau- und Prüfvorschriften für Verpackungen und Tanks

6100 Die Bau- und Prüfvorschriften der SDR und des ADR für Verpackungen, Grosspackmittel (IBC), Grossverpackungen und Tanks gelten sinngemäss. Die armasuisse ist ermächtigt, Verpackungen zu prüfen. Sie kann mit Zustimmung einer nach Artikel 15 der Gefahrgutumschliessungsverordnung vom 31. Oktober 2012148bezeichneten Konformitätsbewertungsstelle Ausnahmen von der SDR und vom ADR bewilligen.

Teil 7 Vorschriften für die Beförderung, die Be- und Entladung und die Handhabung

7100 Einzelne Teile einer Ladung gefährlicher Güter sind so anzuordnen und mit geeigneten Mitteln zu sichern, dass sie sich während der Fahrt nicht verschieben können.

7200 Zusammenladeverbote

7201 Die Zusammenladung richtet sich nach den Angaben der folgenden Tabelle.

Klasse 1Klassen 2–9LQ
(begrenzte Mengen)
Nahrungs-,
Genuss- und Futtermittel
MaterialPersonen
Klasse 1VerträglichkeitsgruppeBC/D/E/GHS
B143
C/D/E/G1423
H43
S43
Klassen 2–923
LQ44443
Zusammenladung verbotenZusammenladung
zugelassen
1 Zusammenladung zugelassen, unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1 m.
2 Zusammenladung zugelassen, unter der Bedingung, dass Güter der Klasse 3 (entzündbare, flüssige Stoffe), Klasse 6.1 (giftige Stoffe), Klasse 6.2 (ansteckungsgefährliche Stoffe) und Klasse 9 mit einem Abstand von mindestens 1 m zu Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln befördert werden, auch wenn die Gefahr als Nebengefahr gekennzeichnet ist.
3 Zusammenladung zugelassen, vorausgesetzt, dass die mitgeführten gefährlichen Güter für den unmittelbaren Einsatz der Fahrzeuginsassen und -insassinnen vorgesehen sind und die Ladungssicherung gemäss Ziffer 7100 sowie eine ausreichende Belüftung des Fahrzeuginnenraums gewährleistet sind.
4 Die Zusammenladung für 591-4710 RSG 2000, 591-4712 RSG 23, 594-7910 MARK RSG 2000, 591-7912 MARK RSG 23, 594-7900 MARK SPRAY MARK RSG 2000 sowie 594-7902 DOSE MARK RSG 23 ist unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1 m zugelassen. Die Zusammenladung von übrigen in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Güter mit allen Arten von explosiven Stoffen und Gegenständen mit Explosivstoff, ausgenommen solcher der Unterklasse 1.4, ist verboten.

7202 Das Zusammenladeverbot gilt nicht zwischen Zugfahrzeug und Anhänger.

7300 Begrenzungen für explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff

7301 Die gesamte Nettomasse in kg der explosiven Stoffe (oder, bei Gegenständen mit Explosivstoff, die gesamte Nettomasse des in allen Gegen-ständen enthaltenen Explosivstoffs), die in einer Beförderungseinheit befördert werden darf, ist entsprechend den Angaben der folgenden Tabelle begrenzt.

Unterklasse1.1–1.31.4Ungereinigte leere
Verpackungen
Verträglichkeitsgruppeausser 1.1Aausser 1.4S1.4S
Konventionelle Beförderungseinheiten1 000 kg NEM1 000 kg NEMunbegrenztunbegrenzt
EX/II–Beförderungseinheiten5 000 kg NEM15 000 kg NEMunbegrenztunbegrenzt
EX/III–Beförderungseinheiten16 000 kg NEM16 000 kg NEMunbegrenztunbegrenzt

7302 Werden Stoffe und Gegenstände verschiedener Unterklassen der Klasse 1 in eine Beförderungseinheit verladen und sind die Zusammenladeverbote der Ziffern 7200–7202 berücksichtigt, so ist die gesamte Ladung so zu behandeln, als ob sie zur gefährlichsten Unterklasse gehörte (nach der Reihenfolge 1.1, 1.2, 1.3, 1.4). Jedoch wird die Nettomasse von explosiven Stoffen der Verträglichkeitsgruppe S bei der Begrenzung der beförderten Mengen nicht berücksichtigt.

Teil 8 Vorschriften für die Fahrzeugbesatzungen, die Ausrüstung, den Betrieb der Fahrzeuge und die Dokumentation

8100 Allgemeine Vorschriften für die Beförderungseinheiten und das Bordgerät

8101 Für die Beförderung von gefährlichen Gütern in Versandstücken ist das Beförderungspapier nach Abschnitt 5.4.1 SDR/ADR nicht erforderlich, wenn die Truppe im Militärdienst als Absenderin auftritt. 8102 Für die Beförderung von gefährlichen Gütern in Militärfahrzeugen mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), in ortsbeweglichen Tanks sowie in Batterie-Fahrzeugen und Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC) ist das Beförderungspapier nach Abschnitt 5.4.1 SDR/ADR immer notwendig. 8103 Bei Gefahrgutbeförderungen über der Freigrenze sind die schriftlichen Weisungen gemäss ADR in der Kabine der Fahrzeugbesatzung an leicht zugänglicher Stelle mitzuführen. 8104 Die schriftlichen Weisungen sind vom Beförderer oder der Beförderin vor Antritt der Fahrt den Mitgliedern der Fahrzeugbesatzung in deren Sprachen bereitzustellen. 8105 Der Beförderer oder die Beförderin hat darauf zu achten, dass jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung die Weisungen versteht und in der Lage ist, diese richtig anzuwenden. 8106 Vor Antritt der Fahrt müssen sich die Mitglieder der Fahrzeugbesatzung selbst über die geladenen gefährlichen Güter informieren und die schriftlichen Weisungen über die bei einem Unfall oder Notfall zu ergreifenden Massnahmen einsehen. 8107 Die Truppe im Militärdienst, militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern, sind nicht verpflichtet, die in den schriftlichen Weisungen aufgeführte persönliche Schutzausrüstung mitzuführen. 8108 Das Anbringen von orangefarbener Kennzeichnung und Grosszetteln (Placards) ist einzig auf Beförderungseinheiten mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), ortsbeweglichen Tanks, Batterie-Fahrzeugen und Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC) sowie mit loser Schüttung erforderlich. 8109 Sofern auf der gesamten Beförderungseinheit vorhanden, sind die orangefarbenen Tafeln bei Stückguttransporten grundsätzlich über der Freigrenze aufzuklappen. Abweichungen und Ausnahmen sind in Ziffer 8110 geregelt. 8110 In der ausserordentlichen Lage ist bei der Beförderung von gefährlichen Gütern in gedeckten oder bedeckten Fahrzeugen auf das Anbringen von Grosszetteln und die Kennzeichnung mit orangefarbenen Tafeln zu verzichten. In der normalen und der besonderen Lage ist der Armeestab aufgrund der Bedrohungs- oder Gefährdungslage befugt, das Anbringen sämtlicher Gefahrgutkennzeichnungen an gedeckten oder bedeckten Beförderungseinheiten befristet zu untersagen (Kapitel 1.10 SDR/ADR; Verhinderung von Diebstahl und Missbrauch). 8111 Kanisterfahrzeuge (rollende Betriebsstoffmagazine) mit mehr als 500 Liter Güter der Klasse 3 oder mehr als 25 ungereinigten leeren oder teilweise gefüllten Treibstoffkanistern müssen mindestens einen Feuerlöscher à 12 kg ABC–Pulver, einen Sack Ölbindemittel, eine Schaufel aus nicht funkenerzeugendem Material und zwei selbststehende Warnzeichen mitführen (z.B. reflektierende Kegel oder Warndreiecke oder orangefarbene Warnblinkleuchten, die von der elektrischen Ausrüstung des Fahrzeugs unabhängig sind). 8112 Die Standardausrüstung von militärischen Beförderungseinheiten muss nicht mit den in den Abschnitten 8.1.4 und 8.1.5 SDR/ADR erwähnten Ausrüstungsgegenständen (Feuerlöschausrüstung und sonstige Ausrüstung) ergänzt werden, wenn die Truppe im Militärdienst, militärisches Personal oder Fachlehrer und Fachlehrerinnen gefährliche Güter in Versandstücken befördern.

8200 Vorschriften für die Ausbildung der Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen

8201 Wer Gefahrgut über der Freigrenze transportiert, muss eine entsprechende Schulung absolviert haben. Für die Beförderung gefährlicher Güter unter der Freigrenze genügt eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 und Abschnitt 8.2.3 SDR/ADR.

8202 Die ADR-Schulungsbescheinigung nach Unterabschnitt 8.2.2.8 SDR/ADR zur Beförderung gefährlicher Güter in Versandstücken benötigen:

  1. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen, denen seit dem 1. Januar 2004 eine militärische Fahrberechtigung der Kategorie 930/930E erteilt worden ist und die im Militärdienst gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze in Fahrzeugen von mehr als 7,5 t Gesamtgewicht befördern;
  2. militärisches und ziviles Personal der Gruppe Verteidigung, das gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördert.

8203 Die ADR-Schulungsbescheinigung zur Beförderung gefährlicher Güter in Tanks benötigen Lenker und Lenkerinnen:

a. von Fahrzeugen, mit denen gefährliche Güter in fest verbundenen Tanks oder Aufsetztanks mit einem Fassungsraum von mehr als 1 m3 befördert werden;

b. von Batterie-Fahrzeugen mit einem Gesamtfassungsraum von mehr als 1 m3;

c. von Fahrzeugen, mit denen gefährliche Güter in Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks oder MEGC mit einem Einzelfassungsraum von mehr als 3 m3 auf einer Beförderungseinheit befördert werden;

d. von Fahrzeugen mit Kleinbetankungssystemen.

8204 Keine ADR- Schulungsbescheinigung im Militärdienst benötigen:

a. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen, denen vor dem 1. Januar 2004 eine militärische Fahrberechtigung der Kategorie 930/930E erteilt worden ist und die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern;

b. Lenker und Lenkerinnen von Fahrzeugen unter 7,5 t Gesamtgewicht, die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern;

c. Truppenhandwerker und Truppenhandwerkerinnen, die Übungs- und Kontrollfahrten mit ungereinigten leeren Tanks oder Kleinbetankungssystemen durchführen;

d. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen im Besitz der militärischen Fahrberechtigung der Kategorie 930 zur Wechselladesystemausbildung von ungereinigten, leeren Betriebsstoffbetankungscontainern auf bundeseigenen Ausbildungsplätzen, wenn die Ausbildung unter fachlicher Aufsicht stattfindet.

Diese Lenker und Lenkerinnen erhalten eine Ausbildung nach den Kapiteln 1.3 und 8.2.3 SDR/ADR.

8205 Die betroffenen Lehrverbände führen sämtliche Erst- oder Auffrischungsschulungen des Basiskurses und die Erst- oder Auffrischungsschulungen der Aufbaukurse sowie die dazugehörenden Prüfungen durch.

8206 (bleibt offen)

8207 Ungeachtet des Schulungsveranstalters behalten zivile, in der Schweiz ausgestellte ADR-Schulungsbescheinigungen in der Armee ihre volle Gültigkeit.

8208 Die Geltungsdauer der ADR-Schulungsbescheinigung ist auf 5 Jahre begrenzt und kann 12 Monate vor Ablaufdatum mit einer Auffrischungsschulung und einer anschliessenden Kontrollprüfung auf weitere 5 Jahre verlängert werden. Die neue Geltungsdauer beginnt mit dem Ablaufdatum der vorherigen ADR-Schulungsbescheinigung.

8209 Kann die Auffrischungsschulung nicht rechtzeitig vor dem Ablaufdatum absolviert werden, so muss der Inhaber oder die Inhaberin der verfallenen ADR-Schulungsbescheinigung an einem kompletten Basiskurs sowie allfälligen Aufbaukursen teilnehmen und die Prüfungen bestanden haben.

8210 Für Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen ist die Bestätigung in der «Ausbildungskontrolle für Motorfahrzeugführer» unter der Rubrik «ADR/SDR-Ausbildung» bis einen Monat nach Bestehen der entsprechenden Prüfung als Ersatz für die ADR-Schulungsbescheinigung gültig.

8300 Verschiedene Vorschriften, die von der Fahrzeugbesatzung zu beachten sind

8301 Das Öffnen eines Versandstücks mit gefährlichen Gütern durch die Fahrzeugbesatzung oder Mitfahrende ist während der Beförderung verboten. Ausgenommen von dieser Vorschrift sind Lenker und Lenkerinnen:

  1. von Kanisterfahrzeugen (rollenden Betriebstoffmagazinen) nach Ziffer 8111;
  2. mit Berechtigung nach Ziffer 8203 und technischer Ausbildung am Fahrzeug mit Kleinbetankungssystem. Diese sind berechtigt, die Tankmodule (IBC) zwecks Betankung zu öffnen.

8302 Beim Transport und bei Ladearbeiten ist das Rauchen in den Fahrzeugen sowie in der Nähe von gefährlichen Gütern verboten.

8303 Entstehen durch einen Unfall Gefahren für Mitmenschen oder die Umwelt, so ist die gefährdete Zone abzusichern und die zivilen Rettungsdienste sind zu alarmieren.

8304 Zusätzlich hat der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin die Massnahmen zu treffen, die in den schriftlichen Weisungen vorgeschrieben sind, sofern er oder sie dabei sich selbst oder Dritte nicht unnötigen Gefahren aussetzt.

8305 Mitfahrende sind zur Hilfeleistung verpflichtet.

8400 Vorschriften für die Überwachung der Fahrzeuge

8401 Das freiwillige Halten und Parken eines Fahrzeuges mit gefährlichen Gütern ist auf öffentlichen Strassen untersagt, wenn der Transport selbst es nicht erfordert (Beladen, Entladen, Kontrolle der Fahrzeuge oder der Ladung, gesetzlich vorgeschriebene Pausen, schlechte Witterungsverhältnisse). Beim notwendigen Halten und Parken ist die Überwachung des Fahrzeuges und der Ladung gemäss den Bestimmungen des Sicherungsorgans und in Abhängigkeit von der aktuellen Gefährdungslage sicherzustellen. 8402 Bei einer akuten Bedrohungs- oder Gefährdungslage kann der Armeestab zusätzliche Sicherungsvorschriften im Sinne von Kapitel 1.10 SDR/ADR erlassen. Ansonsten sind die in den Sicherungsplänen des Departementsbereichs Verteidigung aufgeführten Sicherungsmassnahmen umzusetzen. 8403 Für Güter der Klasse 1, welche aufgrund von Missbrauchs- und Diebstahlgefahr verschärften Sicherungsvorschriften unterliegen (in Anhang 2 Spalte 3 mit einem Stern versehen), gelten die in den entsprechenden Weisungen des Chefs oder der Chefin der Armee festgelegten erhöhten Sicherungsvorschriften und -anordnungen.

8500 Zusätzliche Vorschriften für besondere Klassen und Güter
8600 Strassentunnelbeschränkungen für die Durchfahrt von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern

8601 Die Vorschriften dieses Kapitels finden Anwendung, wenn die Durchfahrt von Fahrzeugen durch Strassentunnels gemäss Ziffer 1702 und Teil 10, Tabelle 10B, beschränkt ist. 8602 Die Beschränkungen für die Beförderung bestimmter gefährlicher Güter durch Tunnels basieren auf dem im Anhang 2 Spalte 10 angegebenen Tunnelbeschränkungscode dieser Güter. Wenn anstelle eines der Tunnelbeschränkungscodes «–» angegeben ist, unterliegen die gefährlichen Güter keiner Tunnelbeschränkung. 8603 Wenn eine Beförderungseinheit gefährliche Güter enthält, denen unterschiedliche Tunnelbeschränkungscodes zugeordnet wurden, ist der gesamten Ladung der restriktivste dieser Tunnelbeschränkungscodes zuzuordnen. 8604 Gefährliche Güter, die in Übereinstimmung mit den Ziffern 1201 bis 1604 befördert werden, unterliegen nicht den Tunnelbeschränkungen und sind bei der Bestimmung des der gesamten Ladung einer Beförderungseinheit zuzuordnenden Tunnelbeschränkungscodes nicht zu berücksichtigen. 8605 Nachdem der der gesamten Ladung der Beförderungseinheit zuzuordnende Tunnelbeschränkungscode bestimmt worden ist, gelten folgende Beschränkungen für die Durchfahrt dieser Beförderungseinheit durch Tunnels:

Tunnelbeschränkungscode
der gesamten Ladung
Beschränkung
BDurchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E.
B1000CBeförderungen, bei denen die Nettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit
– 1000 kg überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E;
– 1000 kg nicht überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E.
B/DBeförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E.
Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.
B/EBeförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E.
Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorie E.
CDurchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E.
C5000DBeförderungen, bei denen die Nettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit
– 5000 kg überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E;
– 5000 kg nicht überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.
C/DBeförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E.
Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.
C/EBeförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E.
Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorie E.
DDurchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.
D/EBeförderungen in loser Schüttung oder in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.
Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorie E.
EDurchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorie E.
Durchfahrt durch alle Tunnels gestattet.
Bem. Zum Beispiel ist die Durchfahrt einer Beförderungseinheit mit UN 0487 SIGNALKÖRPER, RAUCH (Heulpet), Klassifizierungscode 1.3G, Tunnelbeschränkungscode C5000D in einer Menge, die einer gesamten Nettoexplosivstoffmasse von 3000 kg entspricht, durch Tunnels der Kategorien D und E verboten.

Teil 9 Vorschriften für den Bau und die Zulassung der Fahrzeuge

9100 Militärfahrzeuge benötigen keinen Eintrag im Fahrzeugausweis als Nachweis einer erhöhten Haftpflichtversicherung.

Teil 10 Strassenstrecken mit Beförderungseinschränkungen

10A Strassenstrecken in der Nähe geschützter Gewässer

Liste der Strassenstrecken, auf denen die Beförderung bestimmter gefährlicher Güter verboten oder eingeschränkt ist (Anhang 2 Spalte 11).

AGBaden/Dättwil, «Täfernstrasse» (Länge rd. 250 m);
AGFrick–Oeschgen, «Oeschgerstrasse» (Länge rd. 600 m);
AGKantonsstrasse 335, «Brunnenrainstrasse», Teilstrecke «Berghof» (Punkt 663) bis «Liegenschaft Restaurant Waldegg»;
AGKantonsstrasse 420, Strecke zwischen Mülligen, Länge 400 m und Birmenstorf, Länge 500 m1;
AGReinach, «Brüggelmoosstrasse» (Länge 400 m);
AGSpreitenbach, Gemeindestrasse «Müslistrasse» (Länge 250 m);
BEBelp, Gürbebrücke–Verzweigung Auhaus/Giessenhof (Länge 1,3 km);
BEKantonsstrasse 1315, Gimmiz–Aarberg (Länge 3 km) inkl. Verzweigung Richtung Kappelen (Länge rd. 1 km);
BENeuenegg, Süri–Matzenried (Länge 1,5 km);
BESeedorf, Gemeindestrasse Räbhalen–Verzweigung Holteren/Ruchwil (Länge 300 m);
BLMuttenz, «Rheinfelderstrasse» (Strecke zwischen Einmündung «Auhafen» und Anschluss Hagnau, Länge 2,4 km);
BSBasel und Riehen, «Riehenstrasse»–«Äussere Baselstrasse» (Strecke zwischen «Fasanenstrasse/Allmendstrasse»
und «Rauracherstrasse», Länge rd. 1 km);
BSRiehen, «Äussere Baselstrasse» (Strecke zwischen «Rauracherstrasse» und «Bäumlihofstrasse», Länge rd. 200 m)1;
BSRiehen, «Rauracherstrasse» (Strecke zwischen «Äussere Baselstrasse» und «Bäumlihofstrasse», Länge rd. 200 m)1;
BSRiehen, «Weilstrasse» (Strecke zwischen «Lörracherstrasse» und Zollamt «Weilstrasse», Länge rd. 800 m);
GEKantonsstrasse 75, Chemin de la Greube bis zum Kieswerk «Bois de Bay» (Länge 1,3 km)1, 2;
GEKantonsstrasse 80, Route de Veyrier bis zum Weiler Vessy (Länge 1,1 km)1, 2;
GEPont de la Fontenette2;
GEPont de Vessy2;
GEPont du Val d’Arve2;
GERoute du Bout du Monde (Länge 600 m)1, 2;
GERoute du Bout du Monde (Strecke zwischen Brücke und Weiler Vessy, Länge 800 m)2;
GEUferweg links der Rhone vom «Barrage de Verbois» Richtung «Moulin-de-Vert» (Länge 1,5 km)2;
GEUferweg rechts der Rhone von der «Route de Verbois» zum Werk von Verbois und zum Kieswerk von Russin (Länge 1 km)1, 2;
GEWeg von der «Route de Peney» zur sog. «Maison Carrée» (Länge 1,2 km)1, 2.
GR«Voia da Brinzauls/Voia Principala», Strecke zwischen Lantsch/Lenz und Crappa Naira (Länge 6,0 km);
GR«Via Nova/Platta», Rhäzüns Holzlagerplatz bis Rothenbrunnen Abzweigung Kantonsstrasse (Länge 2,0 km);
GR«Via da Laax», Abzweigung Oberalpstrasse bis Ortsbeginn Sagogn Abzweigung «Via Teit» (Länge 1,2 km);
NEKantonsstrasse 414, St-Martin–Sägewerk Debrot (Länge 1 km);
NEKantonsstrasse 2233, Strasse südlich von Boveresse bis nördlich von Môtiers, Bahnhofplatz (Länge 950 m)1;
SOGrenchen, Grenchen–Romont, «Romontstrasse» (Länge 400 m);
SGVerbindungsstrasse Valens–Vasön (Länge 2300 m);
TIChiasso «Via Soldini» (Strecke zwischen «Via Passeggiata» und «Via Interlenghi» Länge 200 m) und «Via Interlenghi»
(Strecke zwischen «Via Soldini» und «Via Vincenzo Vela» Länge 400 m);
TIMendrisio, Strecke «Via Pra Mag», «Via Laveggio», «Via Prati Maggi» bis Kreuzung «Via alla Rossa» (Länge 1,2 km);
TIMendrisio–Coldrerio, «Via Sant’Apollonia» (Länge 1,5 km);
VDKantonsstrasse 26, Le Brassus–Kreuzung Grand-Fuey (Länge 11 km)1;
VDKantonsstrasse 289, Orny–Bavois, par Entreroches (Länge 2200 m).
1 Zubringerdienst gestattet 2 Auf diesen Strassenstrecken ist die Beförderung solcher Flüssigkeiten nur mit Tankfahrzeugen verboten.
10B Strassenstrecken mit Tunnel: Liste der Strecken mit beschränkenden Kategorien
KantonStrassenstrecke
Nationalstrasse = N
Kantonsstrasse = KS
TunnelTunnelkategorie
(1.9.5.2 ADR)
UR/TIN2 Göschenen–AiroloSt. GotthardE
GRN13 Thusis–TessinSan BernardinoE
TGKS FrauenfeldKreisel Bahnhof FrauenfeldE
TIKS Bellinzona–BrissagoMappo/MorettinaE
TIKS LuganoVedeggio–CassarateE
VDKS CrissierGalerie du MarcoletE
VS/ItalienKS Martigny–AostaGrosser St. BernhardE
Anhang 2

(Art. 58)

Liste der zugelassenen Güter und Mengen

Klasse 1 – Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff

Zeichenerklärung:◊ Beförderung gemäss den Bestimmungen des Sicherungsorgans und in Abhängigkeit von der aktuellen Gefährdungslage.

Bahntransport verboten

GefahrgutdatenFreigrenzenberechnungTunnelWasserschutz
ALNUN-Nr.Name und BeschreibungKlasseKlassifizierungscodeGefahrzettelFreigrenze
bei Alleingut (kg)
MultiplikatorNEM
pro Schuss
oder Stück
in kg
TunnelbeschränkungscodeFahrverbot bei
geschützten Gewässern
(1)(2)(3)(4)(5)(6)(7)(8)(9)(10)(11)
590-044000125,6MM MATCH TRAININGS PAT11.4S1.4unbegrenzt0.0016E
590-050100126MM BR NORMA11.4S1.4unbegrenzt0.0020E
590-065500127,65MM PARA FMJ11.4S1.4unbegrenzt0.0003E
590-07110321BLDG U 1480 30MM FLZ KAN 58 MI BR G MZ11.2E120500.0730B1000C
590-07120321BLDG U 1546 35MM FLAB KAN 63/90 MI BR PA11.2E120500.4550B1000C
590-07130171BLDG U 1570 6CM W BEL G 87 ZZ11.2G120500.2530B1000C
590-07140171BLDG U 1601 7,1CM W BEL G 74 ZZ11.2G120500.5520B1000C
590-07150321BLDG U 1823 8,1CM MW WG 66 + MVZ 5511.2E120500.5640B1000C
590-07160015BLDG U 1837 8,1CM MW NB WG 6811.2G120501.4860B1000C
590-07170321BLDG U 1849 8,1CM MW WG 91 MVZ11.2E120500.8760B1000C
590-07180169BLDG U 2020 10,5CM KAN U HB ST G OZ11.2D120501.9800B1000C
590-07190006BLDG U 2106 10,5CM PZ KAN 60/61 PZ SPR G11.1E120505.1370B1000C
590-07200171BLDG U 2252 12CM MW BEL G 74 ZZ11.2G120502.6070B1000C
590-07210285BLDG U 3470 HG 8511.2D120500.1670B1000C
590-07220034BLDG U 3670 300KG FL BB 79, BOMBLET11.1D120501.0000B1000C
590-07230321BLDG U 5363 8,1CM MW EUG 66 + MZ 5511.2E120500.1970B1000C
590-07240169BLDG U 5430 10,5CM KAN U HB EUG OZ11.2D120500.3030B1000C
590-07250321BLDG U 5440 10,5CM PZ KAN 60 U 61 EUG MZ11.2E120502.5410B1000C
590-07260321BLDG U 5458 12CM MW EUG 68 MVZ 6811.2E120501.2060B1000C
590-07270285BLDG U 5655 EUHG 8511.2D120501.4180B1000C
590-07280321BLDG U 2256 12CM MW WG 88 AMZ11.2E120503.8200B1000C
590-07290409BLDG O 2512 MVZ 6711.2D120500.0200B1000C
590-07300169BLDG O 2450 15CM KAN 42 ST G OZ11.2D120505.6700B1000C
590-07310181BLDG U 3150 PZF HL PAT11.1E120501.6300B1000C
590-07320321BLDG U 1560 40MM GW SPLI PAT 97 MZ11.2E120500.0410B1000C
590-07330285BLDG U 5656 EUHG 1111.2D120500.0830B1000C
590-07340431BLDG U 6710 IRRITATIONSKOERPER 1 KNALL1411.4G1.433330.0080E
590-07350303BLDG U 6741 NBK 0911.4G1.433330.1160E
590-07370321BLDG U 1400 20MM FLZ KAN 76 MI BR PAT MZ11.2E120500.0500B1000C
590-07400137BLDG O 3890 PZAW MI 8811.1D120503.1530B1000C
590-07410137BLDG U 3890 PZAW MI 8811.1D120503.1530B1000C
590-07420321BLDG U 2258 12CM MW WG 93 MVZ11.2E120503.8250B1000C
590-07430321BLDG U 5459 12CM MW EUG 93 MVZ11.2E120501.2350B1000C
590-07440168BLDG U 2503 15,5CM HB KA G 88, BOMBLET11.1D120501.0000B1000C
590-07450303BLDG U 5355 7,6CM UNB PAT 97 EL ZUE11.4G1.433330.0900E
590-08530475SORT MIL SPRST11.1D120507.3404B1000C
590-08560475SORT SPUERHUNDE, ZIV SPRST IN KISTE11.1D120503.6500B1000C
591-105000125,6MM GW PAT 9011.4S1.4unbegrenzt0.0016E
591-105100125,6MM GW PAT 90 (GEGURTET)11.4S1.4unbegrenzt0.0016E
591-105500125,6MM GW LSP PAT 9011.4S1.4unbegrenzt0.0019E
591-106500125,6MM GW PAT 90 U LSP PAT 90 (3:1)11.4S1.4unbegrenzt0.0016E
591-107000125,6MM GW PAT 19 EXP11.4S1.4unbegrenzt0.0017E
591-110000127,5MM GP 1111.4S1.4unbegrenzt0.0033E
591-110800127,5MM LSP PAT 1111.4S1.4unbegrenzt0.0038E
591-112000127.62MM GW PAT 1211.4S1.4unbegrenzt0.0029E
591-112200127,62MM GW LSP PAT 2311.4S1.4unbegrenzt0.0030E
591-112300127,62MM GW PAT 12 U GW LSP PAT 23 (4:1)11.4S1.4unbegrenzt0.0030E
591-112500127,62MM HK PAT 1211.4S1.4unbegrenzt0.0029E
591-113000127,62MM HK PAT 2211.4S1.4unbegrenzt0.0029E
591-123500128,6MM GW PAT 0411.4S1.4unbegrenzt0.0057E
591-123600128,6MM GW PAT 05 HK11.4S1.4unbegrenzt0.0058E
591-123700128,6MM GW PAT 06 TC11.4S1.4unbegrenzt0.0058E
591-124000129MM PIST PAT 4111.4S1.4unbegrenzt0.0004E
591-124100129MM PIST PAT 1411.4S1.4unbegrenzt0.0004E
591-124200129MM PIST PAT S11.4S1.4unbegrenzt0.0004E
591-124300129MM PIST PAT HK11.4S1.4unbegrenzt0.0005E
591-124400129MM PIST PAT A 411.4S1.4unbegrenzt0.0005E
591-12550012MZ GW 91 FLINTENLAUF PAT11.4S1.4unbegrenzt0.0023E
591-1275000912,7MM MG 64 PZ SPR PAT 9211.2G120500.0180B1000C
591-1276030012,7MM MG 64 PZ SPR PAT 93 LSP11.4G1.433330.0260E
591-1280030012,7MM MG 64 PZ SPR PAT 92 + PZ SPR PAT11.4G1.433330.0260E
591-1430033920MM FLZ KANN 92 MZWK PAT11.4C1.433330.0400E
591-14500012MZGW 91 SCHROT PAT 0411.4S1.4unbegrenzt0.0021E
591-14510301MZGW 91 RS PAT LANG11.4G1.4
+ 6.1
+ 8
33330.0010E
591-14520301MZGW 91 RS PAT KURZ11.4G1.4
+ 6.1
+ 8
33330.0015E
591-14530012MZGW 91 TUEROE PAT11.4S1.4unbegrenzt0.0013E
591-1500032830MM SPZ KAN 00 PFEIL PAT LSP11.2C120500.1860B1000C
591-1505032830MM SPZ KAN 00 MZWK PAT LSP11.2C120500.1820B1000C
591-1545032135MM FLAB KAN 63/90 MI BR PAT 93 BOZ11.2E120500.4450B1000C
591-1546032135MM FLAB KAN 63/90 MI BR PAT 93 MZ LSP11.2E120500.4450B1000C
591-1555004940MM GW BS PAT 0811.1G120500.0033B1000C
591-1560032140MM GW SPLI PAT 97 MZ11.2E120500.0411B1000C
591-1561030140MM MZW 10 RS PAT11.4G1.4
+ 6.1
+ 8
33330.0660E
591-1563033940MM MZW 10 E PAT M11.4C1.433330.0002E
591-1564031240MM MZW 10 SIG PAT11.4G1.433330.0160E
591-1565001240MM MZW 10 GS PAT11.4S1.4unbegrenzt0.0005E
591-1566000640MM GW SPR PAT 1511.1E120500.0563B1000C
591-1567001240MM GW RS PAT 1511.4S1.4unbegrenzt0.0100E
591-1568032140MM GW SPLI PAT 2211.2E120500.0411B1000C
591-157001716CM W BEL G 87 ZZ11.2G120500.2528B1000C
591-182303218,1CM MW WG 66 + MVZ 5511.2E120500.5640B1000C
591-183101718,1CM MW BEL G 73 ZZ LADG 0-611.2G120500.7260B1000C
591-183700158,1CM MW NB WG 68 LADG 0-611.2G120502.1200B1000C
591-184403218,1CM MW WG 12 MVZ LADG 0-611.2E120500.8760B1000C
591-184603038,1CM MOE NB G 19 ZZ LADG 0-611.4G1.433331.1250E
591-184702548.1CM MOE BEL G WL 21 ZZ LADG 1-611.3G120501.2100C5000D
591-184802548.1CM MOE BEL G IR 23 ZZ LADG 1-611.3G120501.2100C5000D
591-2252017112CM MW BEL G 74 ZZ LADG 0-711.2G120502.6070B1000C
591-2256032112CM MW WG 88 AMZ LADG 0-711.2E120503.8200B1000C
591-2258032112CM MW WG 93 MVZ LADG 0-711.2E120503.8250B1000C
591-2272032812CM PZ KAN PFEIL PAT 98 LSP11.2C120509.5770B1000C
591-2285032112CM MOE 16 WG 20 MVZ LADG 1-811.2E120503.9070B1000C
591-2286017112CM MOE 16 BEL G 22 LADG 1-811.2G120502.7220B1000C
591-2288032112CM MOE 16 WG 25 MOZ LADG 1-811.2E120503.9070B1000C
591-2500016815,5CM HB 66 ST G OZ11.1D120506.7400B1000C
591-2501017115,5CM HB 66 BEL G OZ11.2G120502.8930B1000C
591-2505032015,5CM HB 66 ZUE PAT11.4G1.433330.0020E
591-2509024215,5CM HB 66 U 74 LADG 3-711.3C120505.6000C5000D
591-25120409MVZ 6711.2D120500.0200B1000C
591-25130409MZZ 6811.2D120500.0150B1000C
591-25180410MZZ 8811.4D1.433330.0004E
591-2529041415,5CM HB66 U 74 LADG 3-411.2C120502.1000B1000C
591-2531041415,5CM KAN LADG 1011.2C1205014.0000B1000C
591-2535041415,5CM KAN CONT LADG 7-911.2C1205011.7000B1000C
591-2545016815,5CM KANN INT G 01 SMART11.1D120504.4850B1000C
591-25500409AMZ 9111.2D120500.0200B1000C
591-31510181PZF HL PAT 9511.1E120501.6420B1000C
591-31600321RGW 90 HH PAT 16 SMW11.2E120500.88750B1000C
591-31700181M72 MK2 PAT 16SMW11.1E120500.4510B1000C
591-32110182FLAB LWF BL 01 RAPIER ◊ ⊗11.2E1205019.2720B1000C
591-32200181L FLAB LWF BL 94 STINGER ◊ ⊗11.1E120504.9800B1000C
591-32410276FLZ LWF LL 63/91 STEKO ◊ ⊗11.4C1.433330.3500E
591-32420286FLZ LWF LL 63/80 SPRK11.1D120504.7500B1000C
591-32440281FLZ LWF LL 63/80 RAK ANTR11.2C1205019.8000B1000C
591-32500182FLZ LWF LL 97 AMRAAM ◊ ⊗11.2E1205054.3000B1000C
591-32520182FLZ LWF LL AMRAAM 120C-7 ◊ ⊗11.2E1205061.3508B1000C
591-32550181LWF LL AIM-9X ◊ ⊗11.1E1205030.8000B1000C
591-33030182TOW HL LWF 96 PIP ◊ ⊗11.2E120506.9500B1000C
591-33100182NLAW PAT 16 SMW11.2E120501.7300B1000C
591-34700285HG 8511.2D120500.1668B1000C
591-38000137RI LADG 96 L KOMPL11.1D120501.5000B1000C
591-38010137RI LADG 96 L11.1D120501.7000B1000C
591-38100137RI LADG 96 SCH KOMPL11.1D120509.6000B1000C
591-38110137RI LADG 96 S11.1D120509.6000B1000C
591-38250463TRI SPR LADG 88 KOMPL11.1D1205041.0000B1000C
591-40100048200G SPR PAT, 3 ZUE LOECHER11.1D120500.2030B1000C
591-402000841KG SPR PAT, PLASTIT11.1D150201.0000B1000C
591-40300084100G BOHR-PAT, PLASTIT11.1D150200.1000B1000C
591-409100595KG V-LADG 6611.1D120505.8500B1000C
591-4093005910KG V-LADG 6611.1D1205011.3000B1000C
591-4095005920KG V-LADG 6611.1D1205022.4000B1000C
591-40980048SPR ROHR11.1D120503.3200B1000C
591-41600048SPRK 7511.1D120500.5250B1000C
591-41810048SPRST SORT (AUSB)11.1D1205013.120B1000C
591-42000463KMB SORT 9511.1D120500.8900B1000C
591-4201005933MM KMB LADG 9511.1D120500.0570B1000C
591-4202005967MM KMB LADG 9511.1D120500.4450B1000C
591-4204044120MM KMB LADG 9911.4S1.4unbegrenzt0.0115E
591-42100467KMB SORT 99 (UW SPRENG)11.2D120500.0580B1000C
591-42120500ZUE SCHLAUCH 100M + SV (UW SPRENG)11.4S1.4unbegrenzt0.0010E
591-42130500ZUE SCHLAUCH 10M ZUE KAP TRG (UW SPRENG)11.4S1.4unbegrenzt0.0010E
591-42140361ZUE SCHLAUCH SORT (UW SRPENG)11.4B1.433330.0100E
591-44050283DETO 8211.2D120500.0012B1000C
591-44090255ELEKTRON SPR KAP 16 ESK3, 3M11.4B1.433330.0024E
591-44100029SPR KAP 811.1B120500.0016B1000C
591-44110255ELEKTRON SPR KAP 16 ESK3, 20M11.4B1.433330.0024E
591-44120325EL ANZUENDPILLE11.4G1.433330.0006E
591-44150361ZUE VOR 90 (SPR ROHR)11.4B1.433330.0021E
591-44350350ZUE SORT (PYRO)11.4B1.433330.5410E
591-44370255ZUE SORT B (EL HU)11.4B1.433330.2100E
591-44410361SCHL Z SYST PZ SAP SORT E11.4B1.433330.0509E
591-44420361SCHL Z SYST G/RTTG SORT C11.4B1.433330.1504E
591-44430361SCHL Z SYST G/RTTG SORT D11.4B1.433330.0213E
591-44440065SPR SCHNUR 7411.1D120500.0120/mB1000C
591-44450065SPR SCHNUR 96, 5G11.1D120500.0050/mB1000C
591-44460361ZZUE SCHNUR, 150,3M, KONFEKT SPR KAP 811.4B1.433330.0185E
591-44470361ZZUE SCHNUR,150,2M, KONFEKT SPRKAP 8+SZ8311.4B1.433330.0135E
591-44480500STARTER SL 0, 15M11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
591-44500255ESPR KAP 66 HU, 0/3011.4B1.433330.0007E
591-44530255ESPR KAP 66 HU, 3/3011.4B1.433330.0007E
591-44560255ESPR KAP 66 HU, 6/3011.4B1.433330.0007E
591-44590255ESPR KAP 66 HU, 9/3011.4B1.433330.0007E
591-44620255ESPR KAP 66 HU, 12/3011.4B1.433330.0007E
591-44640500ZUE SCHLAUCH 65M + MECH SV 0911.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-44670500ZUE SCHLAUCH 5M + MECH SV 0911.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-44680500ZUE SCHLAUCH 20M + MECH SV 0911.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-44690500ZUE SCHLAUCH 10M + MECH SV 0911.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-44760255ZUE SORT B (AUSB)11.4B1.433330.1500E
591-44900255EL HU SPR ZUE 22, 0/2511.4B1.433330.0009E
591-44910255EL HU SPR ZUE 22, 2/2511.4B1.433330.0009E
591-44920255EL HU SPR ZUE 22, 4/2511.4B1.433330.0009E
591-44930255EL HU SPR ZUE 22, 6/2511.4B1.433330.0009E
591-44940255EL HU SPR ZUE 22, 8/2511.4B1.433330.0009E
591-44950255EL ZUE SYST SORT B11.4B1.433330.1170E
591-4500inertZUE SCHLAUCH, 750M
591-45100500ZUE SCHLAUCH 15M + KZUE 1511.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-45110257ZUE SCHLAUCH 30M + SZUE 1511.4B1.433330.0020E
591-45120257ZUE SCHLAUCH 30M DOPPELT + KZUE 1511.4B1.433330.0020E
591-45130500ZUE SCHLAUCH 100M + SZUE 1511.4S1.4unbegrenzt0.0020E
591-46510048REAKT SCHUTZ ELE 15,5CM FEST KAN 9311.1D120500.3520B1000C
591-46520048REAKT SCHUTZ ELE R OBEN 15,5CM FEST KAN11.1D120500.5900B1000C
591-46530048REAKT SCHUTZ ELE L OBEN 15,5CM FEST KAN11.1D120500.5900B1000C
591-46700475BLT SPRST C2, ROLLE 9 KG11.1D120509.0000B1000C
591-46710475BLT SPRST C2, STREIFEN 20 MM11.1D120500.7690B1000C
591-46720475BLT SPRST C3, STREIFEN 20 MM11.1D120500.8200B1000C
591-46730475BLT SPRST C5, ROLLE 9 KG11.1D120509.0000B1000C
591-46800288SCHNEID LDG 13, 125 G/M11.1D120500.1275B1000C
591-46810288SCHNEID LDG 13, 250 G/M11.1D120500.2550B1000C
591-46820288SCHNEID LDG 13, 500 G/M11.1D120500.5100B1000C
591-46830288SCHNEID LDG 13, 1150 G/M11.1D120501.1500B1000C
591-46840042ZUE VERST 20 G11.1D120500.0200B1000C
591-46850475SORT SCHNEID LADG 2011.1D120504.8300B1000C
591-46860288SCHNEID LADG 20, 10MM11.1D120500.0700B1000C
591-46870288SCHNEID LADG 20, 15MM11.1D120500.1550B1000C
591-46880288SCHNEID LADG 20, 25MM11.1D120500.4300B1000C
591-46890288SCHNEID LADG 20, 40MM11.1D120501.1000B1000C
591-4690inertK-SCHNEIDER 16
591-47101950RSG 20002siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
591-47121950RSG 232siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
591-48000500KZ MS STUFE 03 75MS, 6M11.4S1.4unbegrenzt0.0009E
591-48010500KZ MS STUFE 04 100MS, 6M11.4S1.4unbegrenzt0.0009E
591-48020500KZ MS STUFE 05 125MS, 6M11.4S1.4unbegrenzt0.0009E
591-48030500KZ MS STUFE 06 150MS, 6M11.4S1.4unbegrenzt0.0009E
591-48190500VZ 0MS, 7,8M11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
591-48220500VZ 25MS, 4,8M11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
592-505200125,6MM RFPAT11.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-505300125,6MM FARB PAT ROT STGW 9011.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-505400125,6MM FARB PAT BLAU STGW 9011.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-505500125,6MM FARB PAT ROT LMG 0511.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-505600125,6MM FARB PAT BLAU LMG 0511.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-508000127,5MM UPAT 92 LSP (PZF EI-LAUF)11.4S1.4unbegrenzt0.0005E
592-509000127,62MM UPAT 16 LSP (EI LAUF RGW 90)11.4S1.4unbegrenzt0.0010E
592-512000129MM FARB PAT ROT PIST11.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-512100129MM FARB PAT BLAU PIST11.4S1.4unbegrenzt0.0001E
592-5143033912,7MM MG 64 UPAT 04 + UPAT 05 LSP (3:1)11.4C1.433330.0157E
592-5144033912,7MM MG 64 UPAT 04 (GEGURTET)11.4C1.433330.0150E
592-5155033912,7MM MG 64 UPAT 05 LSP (GEGURTET)11.4C1.433330.0170E
592-5198033920MM FLZ KAN 92 UPAT 9711.4C1.433330.0380E
592-5200018321MM UPAT 16 LSP (EI LAUF SYST M72 MK2)11.3C120500.0215C5000D
592-5220032827MM UPAT 90 LSP (PZ KAN EI LAEUFE)11.2C120500.1620B1000C
592-5221032830MM SPZ KAN 00 UPAT LSP11.2C120500.1820B1000C
592-5270032835MM FLAB KAN 63 UG O LSP11.2C120500.3400B1000C
592-5272032835MM FLAB KAN 63 UG LSP11.2C120500.3540B1000C
592-5281001240MM GW UPAT 0811.4S1.4unbegrenzt0.0005E
592-5282019740MM MZW 10 U RS PAT11.4G1.433330.0690E
592-535503037,6CM UNB PAT 97 EL ZUE11.4G1.433330.0895E
592-536303218,1CM MW EUG 66 + MVZ 5511.2E120500.0197B1000C
592-536503218,1CM MW EUG 91 MVZ LADG 0-611.2E120500.1983B1000C
592-536803218,1CM MW EUG 16 MVZ LADG 0-611.2E120500.2020B1000C
592-537003218,1CM MOE EUG 22 MVZ LADG 1-611.2E120500.2020B1000C
592-5450032112CM MOE 16 EUG 21 MVZ LADG 1-811.2E120501.3910B1000C
592-5451032112CM MOE 16 EUG 24 MVZ LADG 1-811.2E120501.4200B1000C
592-5459032112CM MW EUG 93 MVZ LADG 0-711.2E120501.2350B1000C
592-5460032812CM PZ KAN UHL PAT 87 LSP11.2C120506.2160B1000C
592-5463032812CM PZ KAN UPFEIL PAT 10 LSP11.2C120506.3420B1000C
592-5485016915,5CM HB 74 EUG OZ11.2D120500.5230B1000C
592-5489041415,5CM HB ULADG 2 / L4711.2C120501.2000B1000C
592-55510502PZF UPAT 9511.2C120500.2560B1000C
592-56560285EUHG 1111.2D120500.0830B1000C
592-58700255ELEKTRON SPR KAP 18 ESK3, UEB11.4B1.433330.0001E
593-60210014PLATZ PAT 6MM11.4S1.4unbegrenzt0.0001E
593-6062005440MM GW BEL PAT 15 (WL)11.3G120500.0690C5000D
593-6063005440MM GW BEL PAT 15 (IR)11.3G120500.0634C5000D
593-606700167,6CM NB PAT 95 EL ZUE11.3G1
+ 8
20500.3050C5000D
593-606803037,6CM NB PAT 21 EL ZUE11.4G1.433330.7850E
593-61520238LEINENW AUSR 90, 250M (4 PACK)11.2G120500.4000B1000C
593-61550238PACK LEINENW RAK 90, LEINE 250M11.2G120500.1000B1000C
593-64040430BR PLATTE RSZ11.3G120500.2200C5000D
593-64050430BR BLATT11.3G120500.0200C5000D
593-64060131SPEZ RSZ 7811.4S1.4unbegrenzt0.0002E
593-64130131SZ 8311.4S1.4unbegrenzt0.0004E
593-64140105ZZUE SCHNUR, 15011.4S1.4unbegrenzt0.0051/mE
593-6420inertMECH ZUENDPISTOLE 10
593-6421inertEL ZUENDMASCHINE 10
593-64350325PYRO ZUE 7411.4G1.433330.0229E
593-6440032312,7MM EL IMPULS KART (EOD GT)11.4S1.4unbegrenzt0.0105E
593-6445032312,7MM TELEJET KART11.4S1.4unbegrenzt0.0170E
593-64470431KART 26,5MM AQUASET-WASSER, EOD11.4G1.433330.0100E
593-6470005415MM PYRO-KPAT11.3G120500.0039C5000D
593-6471031215MM PYRO-PFPAT11.4G1.433330.0035E
593-6540031226,5MM RAKP 78 SIG PAT ROT11.4G1.433330.0207E
593-6542031226,5MM RAKP 78 SIG PAT GRUEN11.4G1.433330.0210E
593-6544031226,5MM RAKP 78 SIG PAT ROT (PISTENWART)11.4G1.433330.0510E
593-6548005426,5MM RAKP 78 LE PAT GELB (FSCH, 300M)11.3G120500.0400C5000D
593-6550031226,5MM RAKP 78 LE PAT GELB11.4G1.433330.0215E
593-65530312SIG PAT 0411.4G1.433330.0379E
593-65550431SIG RAK ROT FSCH (HAND)11.4G1.433330.0610E
593-65570191SIG FACKEL ROT NACHT (HAND)11.4G1.433330.0730E
593-65580191SIG FACKEL TAG/NACHT (HAND)11.4G1.433330.0900E
593-65590323AUTOMATISCHE AUSLOESUNG FLU-8B/P, 0,11KG11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
593-65600191SIG RAK ROT FSCH (HAND)11.4G1.433330.0920E
593-66100367F/A18 D SMDC (DODIC MH 03)11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
593-66110367F/A18 D SMDC (DODIC MH 07)11.4S1.4unbegrenzt0.0010E
593-66120367F/A18 C SMDC (DODIC MH 32)11.4S1.4unbegrenzt0.0003E
593-66130367F/A18 C SMDC (DODIC MH 33)11.4S1.4unbegrenzt0.0005E
593-66140367F/A18 C SMDC (DODIC MH 34)11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
593-66150367F/A18 C SMDC (DODIC MH 35)11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
593-66160367F/A18 C SMDC (DODIC MH 36)11.4S1.4unbegrenzt0.0003E
593-66170367F/A18 C SMDC (DODIC MH 37)11.4S1.4unbegrenzt0.0006E
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593-66190367F/A18 C SMDC (DODIC MH 39)11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
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593-66210367F/A18 D SMDC (DODIC MH 23)11.4S1.4unbegrenzt0.0004E
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593-66240367F/A18 D SMDC (DODIC MH 26)11.4S1.4unbegrenzt0.0004E
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+ 6.1
+ 8
33330.1300E
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+ 6.1
+ 8
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593-68390276F/A18 C/D INIT 0.3 SEC DEL (DODIC MC 50)11.4C1.433330.0022E
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593-68440186F/A18 C/D ROCK MK124 MOD 0 (DODIC MT 31)11.3C120503.0969C5000D
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593-68480276F/A18 C/D T DELAY JAU-76/A (DODIC WB 55)11.4C1.433330.0020E
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593-68550367F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 11)11.4S1.4unbegrenzt0.0020E
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593-68690237F/A18 C/D CUTTER BBU-57/A (DODIC SR 95)11.4D1.433330.0159E
593-68700173F/A18 C/D CUTTER BBU-58/A (DODIC SQ 04)11.4S1.4unbegrenzt0.0002E
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593-69940276SS F-5 F TREIB PAT HINTEN (DODIC MF 71)11.4C1.433330.0052E
593-69950276SS F-5 F DACHABWURF VPAT (DODIC M 703)11.4C1.433330.0045E
593-69960276SS F-5 F VORDERSITZAUSL VPAT11.4C1.433330.0045E
593-69970276SS F-5 E/F DACHABWURF PAT (DODIC M 897)11.4C1.433330.0068E
593-69980276SS F-5 E/F PILOTENSCHIRM AUSZIEH PAT11.4C1.433330.0009E
593-69990276SS F-5 E ROLLGURTEN PAT11.4C1.433330.0081E
594-700500145,6MM GW MARK PAT 9011.4S1.4unbegrenzt0.0004E
594-700600145,6MM GW MARK PAT 90 (gegurtet)11.4S1.4unbegrenzt0.0004E
594-703600147,5MM MARK PAT MG 5111.4S1.4unbegrenzt0.0007E
594-704000148,6MM GW MARK PAT 1011.4S1.4unbegrenzt0.0022E
594-705500149MM PIST MARK PAT 7711.4S1.4unbegrenzt0.0003E
594-706100149MM REV KPAT 0511.4S1.4unbegrenzt0.0003E
594-711004137,5CM FKAN MARK PAT11.2C120500.1350B1000C
594-73500312ABSCH MARK PAT 93 (SIM SYST PZF)11.4G1.433330.0060E
594-73600281ABSCH MARK PAT 94 (ABSCH SIM STINGER)11.2C120500.2000B1000C
594-7425inertMARK HG 85
594-7426inertZ KOMPL (MARK HG 85)
594-74270373KPAT (MARK HG 85)11.4S1.4unbegrenzt0.0010E
594-74280373KPAT MARK HG 85, (153 DB)11.4S1.4unbegrenzt0.0020E
594-7710inertMARK SPR ROHR
594-77700373MARK ZUE VOR 90 (MARK SPR ROHR)11.4S1.4unbegrenzt0.0004E
594-7812005426,5MM RAKP 78 KPAT11.3G120500.0115C5000D
594-78170431U IRRITATIONSKOERPER 1411.4G1.433330.0050E
594-78450405ABSCH MARK PAT 83, 6 SCHUSS (SIM SYST 81)11.4S1.4unbegrenzt0.0216E
594-78470405TREFFER MARK PAT 87, ORANGE (SIM SYST 81)11.4S1.4unbegrenzt0.0685E
594-78480431MARK PAT 03, WEISS (SIMUG)11.4G1.433330.0240E
594-78500487HEULPET ROT11.3G120500.0380C5000D
594-78510487HEULPET BLAU11.3G120500.0380C5000D
594-78520487HEULPET GELB11.3G120500.0380C5000D
594-78570487KPET ROT11.3G120500.0270C5000D
594-78580487KPET BLAU11.3G120500.0270C5000D
594-78590487KPET GELB11.3G120500.0270C5000D
594-78750197MARK PAT SIK, ORANGE11.4G1.433330.0105E
594-78760431ABSCHUSS MARK PAT 22 SMW11.4G1.433330.0008E
594-79001950MARK SPRAY MARK RSG 20002siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
594-79021950DOSE MARK RSG 232siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
594-79101950MARK RSG 20002siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
594-79121950MARK RSG 232siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, 2.1
595-84443363LWF LL AIM-9X CATM9siehe UN 3363 GEFÄHRLICHE GÜTER IN GERÄTEN
Zivil0027SCHWARZPULVER, gekörnt oder in Mehlform11.1D12050verschiedenB1000C
Zivil0081SPRENGSTOFF, TYP A11.1D15020verschiedenB1000C
Zivil0082SPRENGSTOFF, TYP B11.1D15020verschiedenB1000C
Zivil0083SPRENGSTOFF, TYP C11.1D12050verschiedenB1000C
Zivil0084SPRENGSTOFF, TYP D11.1D15020verschiedenB1000C
Zivil0241SPRENGSTOFF, TYP E11.1D15020verschiedenB1000C
Zivil0456SPRENGKAPSELN, ELEKTRISCH11.4S1.4unbegrenztverschiedenE

Übrige Klassen

GefahrgutdatenFreigrenzenberechnungTunnelWasserschutz
Verpackungs-gruppeUN-Nr.Name und BeschreibungKlasseKlassifizierungscodeGefahrzettelFreigrenze
bei
Alleingut
MultiplikatorNEM
pro Schuss oder Stück
in kg
TunnelbeschränkungscodeFahrverbot bei
geschützten Gewässern
(1)(2)(3)(4)(5)(6)(7)(8)(9)(10)(11)
1001ACETYLEN, GELÖST24F2.1333 kg3B/D
1002LUFT, VERDICHTET (DRUCKLUFT)21A2.21000 Liter1E
1005AMMONIAK, WASSERFREI22TC2.3
+ 8
50 kg20C/D0 kg
1006ARGON, VERDICHTET21A2.21000 Liter1E
1009BROMTRIFLUORMETHAN
(GAS ALS KÄLTEMITTEL R 13B1)
22A2.21000 kg1C/E
1011BUTAN22F2.1333 kg3B/D
1013KOHLENDIOXID22A2.21000 kg1C/E
1018CHLORDIFLUORMETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 22)22A2.21000 kg1C/E
1028DICHLORDIFLUORMETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 12)22A2.21000 kg1C/E
10301,1-DIFLUORETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 152a)22F2.1333 kg3B/D
1044FEUERLÖSCHER mit verdichtetem oder verflüssigtem Gas26A2.21000 kg1E
1046HELIUM, VERDICHTET21A2.21000 Liter1E
1049WASSERSTOFF, VERDICHTET21F2.1333 Liter3B/D
1057FEUERZEUGE mit entzündbarem Gas oder NACHFÜLLPATRONEN FÜR FEUERZEUGE mit entzündbarem Gas26F2.1333 kg3D
1058VERFLÜSSIGTE GASE, nicht entzündbar, überlagert mit Stickstoff, Kohlendioxid oder Luft22A2.21000 kg1C/E
1066STICKSTOFF, VERDICHTET21A2.21000 Liter1E
1070DISTICKSTOFFMONOXID22O2.2
+ 5.1
1000 kg1C/E
1072SAUERSTOFF, VERDICHTET21O2.2
+ 5.1
1000 Liter1E
1073SAUERSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG23O2.2
+ 5.1
1000 kg1C/E
1080SCHWEFELHEXAFLUORID22A2.21000 kg1C/E
II1090ACETON3F13333 Liter3D/E
III1104AMYLACETATE3F131000 Liter1D/E
II1114BENZEN3F13333 Liter3D/E0 Liter
I1131KOHLENSTOFFDISULFID3FT13
+ 6.1
20 Liter50C/E0 Liter
II1133KLEBSTOFFE, mit entzündbarem flüssigem Stoff (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E
III1133KLEBSTOFFE, mit entzündbarem flüssigem Stoff3F131000 Liter1D/E
I1139SCHUTZANSTRICHLÖSUNG (einschliesslich zu Industrie-oder anderen Zwecken verwendete Oberflächenbehandlungen oder Beschichtungen, wie Zwischenbeschichtung für Fahrzeugkarosserien, Auskleidung für Fässer)3F1320 Liter50D/E
II1139SCHUTZANSTRICHLÖSUNG (einschliesslich zu Industrie- oder anderen Zwecken verwendete Oberflächenbehandlungen oder Beschichtungen, wie Zwischenbeschichtung für Fahrzeugkarosserien, Auskleidung für Fässer) (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E
III1139SCHUTZANSTRICHLÖSUNG (einschliesslich zu Industrie- oder anderen Zwecken verwendete Oberflächenbehandlungen oder Beschichtungen, wie Zwischenbeschichtung für Fahrzeugkarosserien, Auskleidung für Fässer) (mit einem Flammpunkt unter 23 °C und viskos gemäss 2.2.3.1.4) (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F131000 Liter1E
II1145CYCLOHEXAN3F13333 Liter3D/E0 Liter
III1147DECAHYDRONAPHTHALEN3F131000 Liter1D/E
III1148DIACETONALKOHOL3F131000 Liter1D/E
II1154DIETHYLAMIN3FC3 + 8333 Liter3D/E0 Liter
I1155DIETHYLETHER (ETHYLETHER)3F1320 Liter50D/E
II1170ETHANOL (ETHYLALKOHOL) oder ETHANOL, LÖSUNG (ETHYLALKOHOL, LÖSUNG)3F13333 Liter3D/E
III1171ETHYLENGLYCOLMONOETHYLETHER3F131000 Liter1D/E
II1173ETHYLACETAT3F13333 Liter3D/E
III1188ETHYLENGLYCOLMONOMETHYLETHER3F131000 Liter1D/E
II1193ETHYLMETHYLKETON (METHYLETHYLKETON)3F13333 Liter3D/E
III1198FORMALDEHYDLÖSUNG, ENTZÜNDBAR3FC3 + 81000 Liter1D/E0 Liter
III1202DIESELKRAFTSTOFF oder GASÖL oder HEIZÖL, LEICHT (Flammpunkt höchstens 60 °C)3F131000 Liter1D/E150 Liter
II1203BENZIN oder OTTOKRAFTSTOFF3F13333 Liter3D/E150 Liter
II1206HEPTANE3F13333 Liter3D/E0 Liter
II1208HEXANE3F13333 Liter3D/E0 Liter
III1210DRUCKFARBE, entzündbar oder DRUCKFARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Druckfarbverdünnung und -lösemittel), entzündbar3F131000 Liter1D/E
II1219ISOPROPANOL (ISOPROPYLALKOHOL)3F13333 Liter3D/E
III1223KEROSIN3F131000 Liter1D/E0 Liter
II1230METHANOL3FT13
+ 6.1
333 Liter3D/E
II1245METHYLISOBUTYLKETON3F13333 Liter3D/E
II1247METHYLMETHACRYLAT, MONOMER, STABILISIERT3F13333 Liter3D/E0 Liter
II1261NITROMETHAN3F13333 Liter3E
I1263FARBE (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Farbverdünnung und -lösemittel)3F1320 Liter50D/E0 Liter
II1263FARBE (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Farbverdünnung und -lösemittel) (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E0 Liter
III1263FARBE (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Farbverdünnung und -lösemittel)3F131000 Liter1D/E0 Liter
III1266PARFÜMERIEERZEUGNISSE mit entzündbaren Lösungsmitteln3F131000 Liter1D/E
II1268ERDÖLDESTILLATE, N.A.G. oder ERDÖLPRODUKTE, N.A.G. (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E0 Liter
III1268ERDÖLDESTILLATE, N.A.G. oder ERDÖLPRODUKTE, N.A.G.3F131000 Liter1D/E0 Liter
II1274n-PROPANOL (n-PROPYLALKOHOL)3F13333 Liter3D/E
III1274n-PROPANOL (n-PROPYLALKOHOL)3F131000 Liter1D/E
III1292TETRAETHYLSILICAT3F131000 Liter1D/E
II1293TINKTUREN, MEDIZINISCHE3F13333 Liter3D/E
III1293TINKTUREN, MEDIZINISCHE3F131000 Liter1D/E
II1294TOLUEN3F13333 Liter3D/E0 Liter
II1296TRIETHYLAMIN3FC3 + 8333 Liter3D/E0 Liter
III1299TERPENTIN3F131000 Liter1D/E
III1300TERPENTINÖLERSATZ3F131000 Liter1D/E0 Liter
III1307XYLENE3F131000 Liter1D/E0 Liter
II1325ENTZÜNDBARER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.4.1F14.1333 kg3E
III1325ENTZÜNDBARER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.4.1F14.11000 kg1E
III1328HEXAMETHYLENTETRAMIN4.1F14.11000 kg1E
III1332METALDEHYD4.1F14.11000 kg1E
I1344TRINITROPHENOL (PIKRIN- SÄURE), ANGEFEUCHTET mit mindestens 30 Masse-% Wasser4.1D4.12050B
III1350SCHWEFEL4.1F34.11000 kg1E
III1362KOHLE, AKTIVIERT4.2S24.2unbegrenztE
I1383PYROPHORES METALL, N.A.G. oder PYROPHORE LEGIERUNG, N.A.G.4.2S44.20 kgnicht anwendbarB/E
I1428NATRIUM4.3W24.320 Liter50B/E
I1436ZINK-PULVER oder ZINK-STAUB4.3WS4.3
+ 4.2
20 kg50E
II1436ZINK-PULVER oder ZINK-STAUB4.3WS4.3
+ 4.2
333 kg3D/E
III1436ZINK-PULVER oder ZINK-STAUB4.3WS4.3
+ 4.2
1000 kg1E
II1446BARIUMNITRAT5.1OT25.1
+ 6.1
333 kg3E
II1463CHROMTRIOXID, WASSERFREI5.1OTC5.1 +
6.1 + 8
333 kg3E
II1477NITRATE, ANORGANISCHE, N.A.G.5.1O25.1333 kg3E
III1479ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FESTER STOFF, N.A.G.5.1O25.11000 kg1E0 kg
II1485KALIUMCHLORAT5.1O25.1333 kg3E
III1486KALIUMNITRAT5.1O25.11000 kg1E
II1488KALIUMNITRIT5.1O25.1333 kg3E
II1490KALIUMPERMANGANAT5.1O25.1333 kg3E
II1493SILBERNITRAT5.1O25.1333 kg3E
II1495NATRIUMCHLORAT5.1O25.1333 kg3E
II1496NATRIUMCHLORIT5.1O25.1333 kg3E
III1500NATRIUMNITRIT5.1OT25.1
+ 6.1
1000 kg1E
III1505NATRIUMPERSULFAT5.1O25.11000 kg1E
II1544ALKALOIDE, FEST, N.A.G. oder ALKALOIDSALZE, FEST, N.A.G.6.1T26.1333 kg3D/E
II1547ANILIN6.1T16.1333 Liter3D/E0 Liter
I1556ARSENVERBINDUNG, FLÜSSIG, N.A.G., anorganisch, einschliesslich Arsenate, n.a.g., Arsenite, n.a.g. und Arsensulfide, n.a.g.6.1T46.120 Liter50C/E
II1556ARSENVERBINDUNG, FLÜSSIG, N.A.G., anorganisch, einschliesslich Arsenate, n.a.g., Arsenite, n.a.g. und Arsensulfide, n.a.g.6.1T46.1333 Liter3D/E
III1556ARSENVERBINDUNG, FLÜSSIG, N.A.G., anorganisch, einschliesslich Arsenate, n.a.g., Arsenite, n.a.g. und Arsensulfide, n.a.g.6.1T46.1333 Liter3E
II1564BARIUMVERBINDUNG, N.A.G.6.1T56.1333 kg3D/E
III1564BARIUMVERBINDUNG, N.A.G.6.1T56.1333 kg3E
III1593DICHLORMETHAN6.1T16.1333 Liter3E
II1597DINITROBENZENE, FLÜSSIG6.1T16.1333 Liter3D/E
III1597DINITROBENZENE, FLÜSSIG6.1T16.1333 Liter3E
III1616BLEIACETAT6.1T56.1333 kg3E
II1624QUECKSILBER(II)CHLORID6.1T56.1333 kg3D/E
II1638QUECKSILBERIODID6.1T56.1333 kg3D/E
II1643KALIUMQUECKSILBER(II)-IODID6.1T56.1333 kg3D/E
II1648ACETONITRIL3F13333 Liter3D/E
III1663NITROPHENOLE (o-, m-, p-)6.1T26.1333 kg3E0 Liter
I1670PERCHLORMETHYLMERCAPTAN6.1T16.120 Liter50C/D
II1671PHENOL, FEST6.1T26.1333 kg3D/E
I1680KALIUMCYANID, FEST6.1T56.120 kg50C/E
II1687NATRIUMAZID6.1T56.1333 kg3E
I1689NATRIUMCYANID, FEST6.1T56.120 kg50C/E
III1690NATRIUMFLUORID, FEST6.1T56.1333 kg3E
III1710TRICHLORETHYLEN6.1T16.1333 Liter3E0 Liter
II1715ESSIGSÄUREANHYDRID8CF18 + 3333 Liter3D/E
III1719ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C581000 Liter1E0 Liter
I1744BROM oder BROM, LÖSUNG8CT18
+ 6.1
20 Liter50C/D
II1748CALCIUMHYPOCHLORIT, TROCKEN oder CALCIUMHYPOCHLORIT, MISCHUNG, TROCKEN, mit mehr als 39 % aktivem Chlor (8,8 % aktivem Sauerstoff)5.1O25.1333 Liter3E
II1755CHROMSÄURE, LÖSUNG8C18333 Liter3E
III1755CHROMSÄURE, LÖSUNG8C181000 Liter1E
III1759ÄTZENDER FESTER STOFF, N.A.G.8C1081000 kg1E
III1760ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C981000 Liter1E0 Liter
II1775FLUORBORSÄURE8C18333 Liter3E
II1779AMEISENSÄURE mit mehr als 85 Masse-% Säure8CF18
+ 3
333 Liter3D/E0 Liter
II1789CHLORWASSERSTOFFSÄURE8C18333 Liter3E
I1790FLUORWASSERSTOFFSÄURE
mit mehr als 85 % Fluorwasserstoff
8CT18
+ 6.1
20 Liter50C/D
I1790FLUORWASSERSTOFFSÄURE mit mehr als 60 % Fluorwasserstoff, aber höchstens 85 % Fluorwasserstoff8CT18
+ 6.1
20 Liter50C/D
II1790FLUORWASSERSTOFFSÄURE mit höchstens 60 % Fluorwasserstoff8CT18
+ 6.1
333 Liter3E
III1791HYPOCHLORITLÖSUNG8C981000 Liter1E0 Liter
II1802PERCHLORSÄURE mit höchstens 50 Masse-% Säure8CO18
+ 5.1
333 Liter3E
II1803PHENOLSULFONSÄURE, FLÜSSIG8C38333 Liter3E
III1805PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG8C181000 Liter1E
II1807PHOSPHORPENTOXID8C28333 kg3E
II1811KALIUMHYDROGENDIFLUORID, FEST8CT28
+ 6.1
333 kg3E
II1813KALIUMHYDROXID, FEST8C68333 kg3E
II1814KALIUMHYDROXIDLÖSUNG8C58333 Liter3E0 Liter
III1814KALIUMHYDROXIDLÖSUNG8C581000 Liter1E0 Liter
II1823NATRIUMHYDROXID, FEST8C68333 kg3E0 Liter
II1824NATRIUMHYDROXIDLÖSUNG8C58333 Liter3E0 Liter
II1830SCHWEFELSÄURE mit mehr als 51 % Säure8C18333 Liter3E0 Liter
1845Kohlendioxid, fest (Trockeneis)9M11unterliegt nicht den Vorschriften des ADR / der VMSV
II1846TETRACHLORKOHLENSTOFF6.1T16.1333 Liter3D/E0 Liter
II1849NATRIUMSULFID, HYDRATISIERT mit mindestens 30 % Kristallwasser8C68333 kg3E
III1863DÜSENKRAFTSTOFF3F131000 Liter1D/E0 Liter
II1866HARZLÖSUNG, entzündbar (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E
III1872BLEIDIOXID5.1O25.11000 kg1E
I1873PERCHLORSÄURE mit mehr als 50 Masse-%, aber höchstens 72 Masse-% Säure5.1OC15.1
+ 8
20 Liter50B/E
II1885BENZIDIN6.1T26.1333 kg3D/E
III1888CHLOROFORM6.1T16.1333 Liter3E0 Liter
III1897TETRACHLORETHYLEN6.1T16.1333 Liter3E0 Liter
I1903DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.8C9820 Liter50E0 Liter
II1903DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.8C98333 Liter3E0 Liter
III1903DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.8C981000 Liter1E0 Liter
1910Calciumoxid8C6unterliegt nicht den Vorschriften des ADR / der VMSV
1912METHYLCHLORID UND DICHLORMETHAN, GEMISCH22F2.1333 kg3B/D
III1942AMMONIUMNITRAT mit höchstens 0,2 % brennbaren Stoffen, einschliesslich jedes als Kohlenstoff berechneten organischen Stoffes, unter Ausschluss jedes anderen zugesetzten Stoffes5.1O25.11000 kg1E
III1944SICHERHEITSZÜNDHOELZER (Heftchen, Kärtchen oder Schachteln mit Reibfläche)4.1F14.1unbegrenztE
1950DRUCKGASPACKUNGEN, erstickend25A2.21000 kg1E
1950DRUCKGASPACKUNGEN, ätzend25C2.2
+ 8
20 kg50E
1950DRUCKGASPACKUNGEN, ätzend, oxidierend25CO2.2
+ 5.1
+ 8
20 kg50E
1950DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar25F2.1333 kg3D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, ätzend25FC2.1
+ 8
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, oxidierend25O2.2
+ 5.1
1000 kg1E
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig25T2.2
+ 6.1
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, ätzend25TC2.2
+ 6.1
+ 8
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, entzündbar25TF2.1
+ 6.1
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, entzündbar, ätzend25TFC2.1
+ 6.1
+ 8
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, oxidierend25TO2.2
+ 5.1
+ 6.1
20 kg50D
1950DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, oxidierend, ätzend25TOC2.2
+ 5.1
+ 6.1
+ 8
20 kg50D
1954VERDICHTETES GAS, ENTZÜNDBAR, N.A.G.21F2.1333 Liter3B/D
1956VERDICHTETES GAS, N.A.G.21A2.21000 Liter1E
1965KOHLENWASSERSTOFFGAS, GEMISCH, VERFLÜSSIGT, N.A.G. (Gemisch A, A 01, A 02, A 0, A 1, B 1, B 2, B oder C)22F2.1333 kg3B/D
1971METHAN, VERDICHTET oder ERDGAS, VERDICHTET, mit hohem Methangehalt21F2.1333 Liter3B/D
1974BROMCHLORDIFLUORMETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 12B1)22A2.21000 kg1C/E
1977STICKSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG23A2.21000 kg1C/E
1978PROPAN22F2.1333 kg3B/D
I1986ALKOHOLE, ENTZÜNDBAR, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
20 Liter50C/E0 Liter
II1986ALKOHOLE, ENTZÜNDBAR, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
333 Liter3D/E0 Liter
III1986ALKOHOLE, ENTZÜNDBAR, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
1000 Liter1D/E0 Liter
III1987ALKOHOLE, N.A.G.3F131000 Liter1D/E0 Liter
I1992ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
20 Liter50C/E0 Liter
II1992ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
333 Liter3D/E0 Liter
III1992ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
1000 Liter1D/E0 Liter
I1993ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.3F1320 Liter50D/E0 Liter
II1993ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.3F13333 Liter3D/E0 Liter
III1993ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.3F131000 Liter1D/E0 Liter
II2014WASSERSTOFFPEROXID, WÄSSERIGE LÖSUNG mit mindestens 20 %, aber höchstens 60 % Wasserstoffperoxid (Stabilisierung nach Bedarf)5.1OC15.1
+ 8
333 Liter3E0 Liter
II2026PHENYLQUECKSILBERVERBINDUNG, N.A.G.6.1T36.1333 kg3D/E
I2031SALPETERSÄURE, andere als rotrauchende, mit mehr als 70 % Säure8CO18
+ 5.1
20 Liter50E0 Liter
II2031SALPETERSÄURE, andere als rotrauchende, mit mindestens 65 %, aber höchstens 70 % Säure8CO18
+ 5.1
333 Liter3E0 Liter
II2031SALPETERSÄURE, andere als rotrauchende, mit weniger als 65 % Säure8C18333 Liter3E0 Liter
I2032SALPETERSÄURE, ROTRAUCHEND8COT8 + 5.1
+ 6.1
20 Liter50C/D0 Liter
2037GEFÄSSE, KLEIN, MIT GAS (GASPATRONEN), ohne Entnahmeeinrichtung, nicht wiederbefüllbar25F2.1333 Liter3D
I2059NITROCELLULOSE, LÖSUNG, ENTZÜNDBAR, mit höchstens 12,6 % Stickstoff in der Trockenmasse und höchstens 55 % Nitrocellulose3D320 Liter50B
III2077alpha-NAPHTHYLAMIN6.1T26.1333 kg3E
II2078TOLUENDIISOCYANAT6.1T16.1333 Liter3D/E0 Liter
II2079DIETHYLENTRIAMIN8C78333 Liter3E0 Liter
2187KOHLENDIOXID, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG23A2.21000 kg1C/E
II2206ISOCYANATE, GIFTIG, N.A.G. oder ISOCYANAT, LÖSUNG, GIFTIG, N.A.G.6.1T16.1333 Liter3D/E
III2206ISOCYANATE, GIFTIG, N.A.G. oder ISOCYANAT, LÖSUNG, GIFTIG, N.A.G.6.1T16.1333 Liter3E
III2208CALCIUMHYPOCHLORIT, MISCHUNG, TROCKEN, mit mehr als 10 %, aber höchstens 39 % aktivem Chlor5.1O25.11000 kg1E0 kg
III2209FORMALDEHYDLÖSUNG mit mindestens 25 % Formaldehyd8C981000 Liter1E0 Liter
III2254STURMZÜNDHÖLZER4.1F14.1unbegrenztE
II2259TRIETHYLENTETRAMIN8C78333 Liter3E0 Liter
III2289ISOPHORONDIAMIN8C781000 Liter1E0 Liter
II2296METHYLCYCLOHEXAN3F13333 Liter3D/E
III2310PENTAN-2,4-DION3FT13
+ 6.1
1000 Liter1D/E
III2319TERPENKOHLENWASSERSTOFFE, N.A.G.3F131000 Liter1D/E
III2320TETRAETHYLENPENTAMIN8C781000 Liter1E0 Liter
III2327TRIMETHYLHEXAMETHYLENDIAMINE8C781000 Liter1E
I2401PIPERIDIN8CF18
+ 3
20 Liter50D/E
III2431ANISIDINE6.1T16.1333 Liter3E
II2465DICHLORISOCYANURSÄURE, TROCKEN oder DICHLORISOCYANURSÄURESALZE5.1O25.1333 kg3E0 kg
III2491ETHANOLAMIN oder ETHANOLAMIN, LÖSUNG8C781000 Liter1E0 Liter
I2570CADMIUMVERBINDUNG6.1T56.120 kg50C/E
II2570CADMIUMVERBINDUNG6.1T56.1333 kg3D/E
III2570CADMIUMVERBINDUNG6.1T56.1333 kg3E
III2582EISEN(III)CHLORID, LÖSUNG8C181000 Liter1E
II2587BENZOCHINON6.1T26.1333 kg3D/E
III2623FEUERANZÜNDER, FEST, mit entzündbarem flüssigem Stoff getränkt4.1F14.1unbegrenztE
III2672AMMONIAKLÖSUNG in Wasser, relative Dichte zwischen 0,880 und 0,957 bei 15 °C, mit mehr als 10 %, aber höchstens 35 % Ammoniak8C581000 Liter1E0 Liter
III2693HYDROGENSULFITE, WÄSSERIGE LÖSUNG, N.A.G.8C181000 Liter1E
III2728ZIRKONIUMNITRAT5.1O25.11000 kg1E
I2734AMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR, N.A.G. oder POLYAMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR, N.A.G.8CF18
+ 3
20 Liter50D/E
II2734AMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR, N.A.G. oder POLYAMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR, N.A.G.8CF18
+ 3
333 Liter3D/E
I2735AMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. oder
POLYAMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.
8C7820 Liter50E0 Liter
II2735AMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. oder
POLYAMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.
8C78333 Liter3E0 Liter
III2735AMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. oder
POLYAMINE, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G.
8C781000 Liter1E0 Liter
I2783ORGANOPHOSPHORPESTIZID, FEST, GIFTIG6.1T76.120 kg50C/E
II2783ORGANOPHOSPHORPESTIZID, FEST, GIFTIG6.1T76.1333 kg3D/E
III2783ORGANOPHOSPHORPESTIZID, FEST, GIFTIG6.1T76.1333 kg3E
II2789EISESSIG oder ESSIGSÄURE, LÖSUNG mit mehr als 80 Masse- % Säure8CF18
+ 3
333 Liter3D/E
II2790ESSIGSÄURE, LÖSUNG mit mindestens 50 Masse-% und höchstens 80 Masse-% Säure8C38333 Liter3E
III2790ESSIGSÄURE, LÖSUNG mit mehr als 10 Masse-%, aber weniger als 50 Masse-% Säure8C381000 Liter1E
2794BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, GEFÜLLT MIT SÄURE, elektrische Sammler8C1181000 kg1E
2795BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, GEFÜLLT MIT ALKALIEN, elektrische Sammler8C1181000 kg1E
II2796SCHWEFELSÄURE mit höchstens 51 % Säure oder BATTERIEFLÜSSIGKEIT, SAUER8C18333 Liter3E0 Liter
2800BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, AUSLAUFSICHER, elektrische Sammler8C1181000 kg1E
I2810GIFTIGER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.6.1T16.120 Liter50C/E0 Liter
II2810GIFTIGER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.6.1T16.1333 Liter3D/E0 Liter
III2810GIFTIGER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.6.1T16.1333 Liter3E0 Liter
I2811GIFTIGER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T26.120 kg50C/E
II2811GIFTIGER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T26.1333 kg3D/E
III2811GIFTIGER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T26.1333 kg3E
2814ANSTECKUNGSGEFÄHRLICHER STOFF, GEFÄHRLICH FÜR MENSCHEN6.2I16.20 kg/Lnicht anwendbar(–)
II2817AMMONIUMHYDROGENDIFLUORID, LÖSUNG8CT18
+ 6.1
333 Liter3E
III2817AMMONIUMHYDROGENDIFLUORID, LÖSUNG8CT18
+ 6.1
1000 Liter1E
II2837HYDROGENSULFATE, WÄSSERIGE LÖSUNG8C18333 Liter3E
II2859AMMONIUMMETAVANADAT6.1T56.1333 kg3D/E
III2876RESORCINOL6.1T26.1333 kg3E
II2880CALCIUMHYPOCHLORIT, HYDRATISIERT oder CALCIUMHYPOCHLORIT, HYDRATISIERTE MISCHUNG mit mindestens 5,5 %, aber höchstens 16 % Wasser5.1O25.1333 kg3E
2909RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – FABRIKATE AUS NATÜRLICHEM URAN oder AUS ABGEREICHERTEM URAN oder AUS NATÜRLICHEM THORIUM7unbegrenzt(–)
2910RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – BEGRENZTE STOFFMENGE7unbegrenzt(–)
2911RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – INSTRUMENTE oder FABRIKATE7unbegrenzt(–)
II2920ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, ENTZÜNDBAR, N.A.G.8CF18
+ 3
333 Liter3D/E
I2922ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.8CT18
+ 6.1
20 Liter50C/D0 Liter
II2922ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.8CT18
+ 6.1
333 Liter3E0 Liter
III2922ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, GIFTIG, N.A.G.8CT18
+ 6.1
1000 Liter1E0 Liter
III2923ÄTZENDER FESTER STOFF, GIFTIG, N.A.G.8CT28
+ 6.1
1000 kg1E
III2924ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.3FC3
+ 8
1000 Liter1D/E0 Liter
I2929GIFTIGER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, ENTZÜNDBAR, N.A.G.6.1TF16.1
+ 3
20 Liter50C/D0 Liter
II2929GIFTIGER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, ENTZÜNDBAR, N.A.G.6.1TF16.1
+ 3
333 Liter3D/E0 Liter
III2984WASSERSTOFFPEROXID, WÄSSERIGE LÖSUNG mit mindestens 8 %, aber weniger als 20 % Wasserstoffperoxid (Stabilisierung nach Bedarf)5.1O15.11000 Liter1E0 Liter
2990RETTUNGSMITTEL, SELBSTAUFBLASEND9M591000 kg1E
I2992CARBAMAT-PESTIZID, FLÜSSIG, GIFTIG6.1T66.120 Liter50C/E
II2992CARBAMAT-PESTIZID, FLÜSSIG, GIFTIG6.1T66.1333 Liter3D/E
III2992CARBAMAT-PESTIZID, FLÜSSIG, GIFTIG6.1T66.1333 Liter3E
3028BATTERIEN (AKKUMULATOREN), TROCKEN, KALIUM-HYDROXID, FEST, ENTHALTEND, elektrische Sammler8C1181000 kg1E
II3066FARBE (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Farbverdünnung und ‑lösemittel)8C98333 Liter3E
III3066FARBE (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE (einschliesslich Farbverdünnung und -lösemittel)8C981000 Liter1E
3072RETTUNGSMITTEL, NICHT SELBSTAUFBLASEND, gefährliche Güter als Ausrüstung enthaltend9M591000 kg1E
III3077UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FEST, N.A.G.9M791000 kg1(–)0 kg
III3082UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G.9M691000 Liter1(–)0 Liter
I3085ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FESTER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.5.1OC25.1
+ 8
20 kg50E
II3085ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FESTER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.5.1OC25.1
+ 8
333 kg3E
III3085ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FESTER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.5.1OC25.1
+ 8
1000 kg1E
I3086GIFTIGER FESTER STOFF, ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKEND, N.A.G.6.1TO26.1
+ 5.1
20 kg50C/E
II3086GIFTIGER FESTER STOFF, ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKEND, N.A.G.6.1TO26.1
+ 5.1
333 kg3D/E
II3088SELBSTERHITZUNGSFÄHIGER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.4.2S24.2333 kg3D/E
III3088SELBSTERHITZUNGSFÄHIGER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.4.2S24.21000 kg1E
3090LITHIUM-METALL-BATTERIEN (einschliesslich Batterien aus Lithiumlegierung)9M49A333 kg3E
3091LITHIUM-METALL-BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder LITHIUM-METALL-BATTERIEN, MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT (einschliesslich Batterien aus Lithiumlegierung)9M49A333 kg3E
3103ORGANISCHES PEROXID TYP C, FLÜSSIG5.2P15.220 Liter50D
3105ORGANISCHES PEROXID TYP D, FLÜSSIG5.2P15.2333 Liter3D
3106ORGANISCHES PEROXID TYP D, FEST5.2P15.2333 kg3D
3107ORGANISCHES PEROXID TYP E, FLÜSSIG5.2P15.2333 Liter3D
3108ORGANISCHES PEROXID TYP E, FEST5.2P15.2333 kg3D
3109ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG5.2P15.2333 Liter3D0 Liter
I3134MIT WASSER REAGIERENDER FESTER STOFF, GIFTIG, N.A.G.4.3WT24.3
+ 6.1
0 kgnicht anwendbarE
II3134MIT WASSER REAGIERENDER FESTER STOFF, GIFTIG, N.A.G.4.3WT24.3
+ 6.1
0 kgnicht anwendbarD/E
III3134MIT WASSER REAGIERENDER FESTER STOFF, GIFTIG, N.A.G.4.3WT24.3
+ 6.1
0 kgnicht anwendbarE
I3139ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.5.1O15.120 Liter50E
II3139ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.5.1O15.1333 Liter3E
III3139ENTZÜNDEND (OXIDIEREND) WIRKENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.5.1O15.11000 Liter1E
I3143FARBSTOFF, FEST, GIFTIG, N.A.G. oder FARBSTOFFZWISCHENPRODUKT, FEST, GIFTIG, N.A.G.6.1T26.120 kg50C/E
II3143FARBSTOFF, FEST, GIFTIG, N.A.G. oder FARBSTOFFZWISCHENPRODUKT, FEST, GIFTIG, N.A.G.6.1T26.1333 kg3D/E
III3143FARBSTOFF, FEST, GIFTIG, N.A.G. oder FARBSTOFFZWISCHENPRODUKT, FEST, GIFTIG, N.A.G.6.1T26.1333 kg3E
II3149WASSERSTOFFPEROXID UND PERESSIGSÄURE, MISCHUNG mit Säure(n), Wasser und höchstens 5 % Peressigsäure, STABILISIERT5.1OC15.1
+ 8
333 Liter3E
31591,1,1,2-TETRAFLUORETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 134a)22A2.21000 kg1C/E
3161VERFLÜSSIGTES GAS, ENTZÜNDBAR, N.A.G.22F2.1333 kg3B/D
3164GEGENSTÄNDE UNTER PNEUMATISCHEM DRUCK oder GEGENSTÄNDE UNTER HYDRAULISCHEM DRUCK (mit nicht entzündbarem Gas)26A2.21000 kg1E
3166FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS oder FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT oder BRENNSTOFFZELLEN- FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS oder BRENNSTOFFZELLEN- FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1301 Buchstabe c
und 1401 Buchstabe b
3171BATTERIEBETRIEBENES FAHRZEUG oder BATTERIEBETRIEBENES GERÄT9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1501 Buchstabe a
II3175FESTE STOFFE oder Gemische aus festen Stoffen (wie Präparate, Zubereitungen und Abfälle), die ENTZÜNDBARE FLÜSSIGE STOFFE mit einem Flammpunkt von höchstens 60 °C ENTHALTEN, N.A.G.4.1F14.1333 kg3E
II3214PERMANGANATE, ANORGANISCHE, WÄSSERIGE LÖSUNG, N.A.G.5.1O15.1333 Liter3E
3235SELBSTZERSETZLICHER STOFF TYP D, FLÜSSIG TEMPERATURKONTROLLIERT4.1SR24.120 Liter50D
3236SELBSTZERSETZLICHER STOFF TYP D, FEST, TEMPERATURKONTROLLIERT4.1SR24.120 kg50D
II3248MEDIKAMENT, FLÜSSIG, ENTZÜNDBAR, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
333 Liter3D/E
III3248MEDIKAMENT, FLÜSSIG, ENTZÜNDBAR, GIFTIG, N.A.G.3FT13
+ 6.1
1000 Liter1D/E
II3249MEDIKAMENT, FEST, GIFTIG, N.A.G.6.1T26.1333 kg3D/E
III3249MEDIKAMENT, FEST, GIFTIG, N.A.G.6.1T26.1333 kg3E
III3253DINATRIUMTRIOXOSILICAT8C681000 kg1E
I3259AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G.8C8820 kg50E
II3259AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G.8C88333 kg3E
III3259AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G.8C881000 kg1E
III3260ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C281000 kg1E
I3261ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C4820 kg50E
II3261ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C48333 kg3E
III3261ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C481000 kg1E
I3262ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C6820 kg50E
II3262ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C68333 kg3E
III3262ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C681000 kg1E
I3263ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C8820 kg50E
II3263ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C88333 kg3E
III3263ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.8C881000 kg1E
I3264ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C1820 Liter50E0 Liter
II3264ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C18333 Liter3E0 Liter
III3264ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C181000 Liter1E0 Liter
I3265ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C3820 Liter50E0 Liter
II3265ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C38333 Liter3E0 Liter
III3265ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C381000 Liter1E0 Liter
I3266ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C5820 Liter50E0 Liter
II3266ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C58333 Liter3E0 Liter
III3266ÄTZENDER BASISCHER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C581000 Liter1E0 Liter
I3267ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C7820 Liter50E0 Liter
II3267ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C78333 Liter3E0 Liter
III3267ÄTZENDER BASISCHER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.8C781000 Liter1E0 Liter
II3269POLYESTERHARZ-MEHRKOMPONENTENSYSTEME, flüssiges Grundprodukt3F13333 Liter3E
III3269POLYESTERHARZ-MEHRKOMPONENTENSYSTEME, flüssiges Grundprodukt3F131000 Liter1E
II3271ETHER, N.A.G.3F13333 Liter3D/E0 Liter
I3278ORGANISCHE PHOSPHORVERBINDUNG, FLÜSSIG, GIFTIG, N.A.G.6.1T16.120 Liter50C/E
II3278ORGANISCHE PHOSPHORVERBINDUNG, FLÜSSIG, GIFTIG, N.A.G.6.1T16.1333 Liter3D/E
II3284TELLURVERBINDUNG, N.A.G.6.1T56.1333 kg3D/E
III3287GIFTIGER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.6.1T46.1333 Liter3E0 Liter
I3288GIFTIGER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T56.120 kg50C/E0 kg
II3288GIFTIGER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T56.1333 kg3D/E0 kg
III3288GIFTIGER ANORGANISCHER FESTER STOFF, N.A.G.6.1T56.1333 kg3E0 kg
I3289GIFTIGER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.6.1TC36.1
+ 8
20 Liter50C/E0 Liter
II3289GIFTIGER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.6.1TC36.1
+ 8
333 Liter3D/E0 Liter
II3290GIFTIGER ANORGANISCHER FESTER STOFF, ÄTZEND, N.A.G.6.1TC46.1 + 8333 kg3D/E
3291KLINISCHER ABFALL, UNSPEZIFIZIERT, N.A.G. oder (BIO)MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G. oder UNTER DIE VORSCHRIFTEN FALLENDER MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G.6.2I36.2333 kg3(–)
II3295KOHLENWASSERSTOFFE, FLÜSSIG, N.A.G. (Dampfdruck bei 50 °C grösser als 110 kPa)3F13333 Liter3D/E0 Liter
3316CHEMIE-TESTSATZ oder ERSTE-HILFE-AUSRÜSTUNG9M119333 kg3E0 kg
3334Flüssiger Stoff, den für die Luftfahrt geltenden
Vorschriften unterliegend, n.a.g.
9M11unterliegt nicht den Vorschriften des ADR / der VMSV
3340GAS ALS KÄLTEMITTEL R 407C (Difluormethan, Pentafluorethan und 1,1,1,2-Tetrafluorethan, zeotropes Gemisch mit ca. 23 % Difluormethan und 25 % Pentafluorethan)22A2.21000 kg1C/E
3356SAUERSTOFFGENERATOR, CHEMISCH5.1O35.1333 kg3E
3363GEFÄHRLICHE GÜTER IN GEGENSTÄNDEN oder GEFÄHRLICHE GÜTER IN MASCHINEN oder GEFÄHRLICHE GÜTER IN GERÄTEN9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1201 Buchstabe a
3373BIOLOGISCHER STOFF, KATEGORIE B6.2I46.20 kg/Lnicht anwendbar(–)
III3378NATRIUMCARBONAT-PEROXYHYDRAT5.1O25.11000 kg1E
I3465ORGANISCHE ARSENVERBINDUNG, FEST, N.A.G.6.1T36.120 kg50C/E
II3465ORGANISCHE ARSENVERBINDUNG, FEST, N.A.G.6.1T36.1333 kg3D/E
III3465ORGANISCHE ARSENVERBINDUNG, FEST, N.A.G.6.1T36.1333 kg3E
I3469FARBE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbverdünnung und ‑lösemittel)3FC3
+ 8
20 Liter50C/E
II3469FARBE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbverdünnung und ‑lösemittel)3FC3
+ 8
333 Liter3D/E
III3469FARBE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE, ENTZÜNDBAR, ÄTZEND (einschliesslich Farbverdünnung und ‑lösemittel)3FC3
+ 8
1000 Liter1D/E
II3470FARBE, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR (einschliesslich Farbe, Lack, Emaille, Beize, Schellack, Firnis, Politur, flüssiger Füllstoff und flüssige Lackgrundlage) oder FARBZUBEHÖRSTOFFE, ÄTZEND, ENTZÜNDBAR (einschliesslich Farbverdünnung und -lösemittel)8CF18
+ 3
333 Liter3D/E
3473BRENNSTOFFZELLENKARTUSCHEN oder BRENNSTOFFZELLENKARTUSCHEN IN AUSRÜSTUNGEN oder BRENNSTOFFZELLENKARTUSCHEN, MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT, entzündbare flüssige Stoffe enthaltend3F331000 kg1E
3480LITHIUM-IONEN-BATTERIEN
(einschliesslich Lithium-Ionen-Polymer-Batterien)
9M49A333 kg3E
3481LITHIUM-IONEN-BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder LITHIUM-IONEN-BATTERIEN, MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT (einschliesslich Lithium-Ionen-Polymer-Batterien)9M49A333 kg3E
II3487CALCIUMHYPOCHLORIT, HYDRATISIERT, ÄTZEND oder CALCIUMHYPOCHLORIT, HYDRATISIERTE MISCHUNG, ÄTZEND mit mindestens 5,5 %, aber höchstens 16 % Wasser5.1OC25.1
+ 8
333 kg3E0 kg
III3495IOD8CT28
+ 6.1
1000 Liter1E
3496Batterien, Nickelmetallhydrid9M11unterliegt nicht den Vorschriften des ADR / der VMSV
3506QUECKSILBER IN HERGESTELLTEN GEGENSTÄNDEN8CT38
+ 6.1
1000 kg1E
3528VERBRENNUNGSMOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT oder BRENNSTOFFZELLEN- MOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT oder VERBRENNUNGSMASCHINE MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT oder MASCHINE MIT BRENNSTOFFZELLENMOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARE FLÜSSIGKEIT3F33FREIGESTELLT nach Ziffer 1201 Buchstabe a
3529VERBRENNUNGSMOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS oder BRENNSTOFFZELLEN-MOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS oder VERBRENNUNGSMASCHINE MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS oder MASCHINE MIT BRENNSTOFFZELLEN-MOTOR MIT ANTRIEB DURCH ENTZÜNDBARES GAS26F2.1FREIGESTELLT nach Ziffer 1201 Buchstabe a
3530VERBRENNUNGSMOTOR oder VERBRENNUNGSMASCHINE9M119FREIGESTELLT nach Ziffer 1201 Buchstabe a
3537GEGENSTÄNDE, DIE ENTZÜNDBARES GAS ENTHALTEN, N.A.G.26Fsiehe
ADR
5.2.2.
1.12
unbegrenztE
3540GEGENSTÄNDE, DIE EINEN ENTZÜNDBAREN FLÜSSIGEN STOFF ENTHALTEN, N.A.G.3F3siehe
ADR
5.2.2.
1.12
unbegrenztE
3548GEGENSTÄNDE, DIE VERSCHIEDENE GEFÄHRLICHE GÜTER ENTHALTEN, N.A.G.9M11siehe ADR 5.2.2. 1.12unbegrenztE
3549MEDIZINISCHE ABFÄLLE, KATEGORIE A, GEFÄHRLICH FÜR MENSCHEN, fest oder MEDIZINISCHE ABFÄLLE, KATEGORIE A, nur GEFÄHRLICH FÜR TIERE, fest6.2I36.20 kgnicht anwendbar(–)
3551NATRIUM-IONEN BATTERIEN mit einem organischen Elektrolyt9M49A333 kg3E
3552NATRIUM-IONEN BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder NATRIUM-IONEN-BATTERIEN (AKKUMULATOREN), MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT mit einem organischen Elektrolyt9M49A333 kg3E
3556FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH LITHIUM-IONEN-BATTERIEN9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1501 Buchstabe a
3557FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH LITHIUM-METALL-BATTERIEN9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1501 Buchstabe a
3558FAHRZEUG MIT ANTRIEB DURCH NATRIUM-IONEN-BATTERIEN9M11FREIGESTELLT nach Ziffer 1501 Buchstabe a

Footnotes

  1. SR 741.01

  2. SR 510.10

  3. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  4. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  5. SR 514.31

  6. Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  7. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  8. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  9. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  10. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, mit Wirkung seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  11. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  12. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  13. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  14. SR 741.01

  15. SR 741.621

  16. SR 0.741.621

  17. SR 510.10

  18. SR 321.0

  19. SR 812.121

  20. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  21. SR 510.301

  22. SR 741.41

  23. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  24. SR 514.31

  25. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4423).

  26. SR 741.51

  27. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  28. SR 512.30

  29. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  30. SR 511.12

  31. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  32. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  33. Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 20 Abs. 2 der Publikationsverordnung vom 7. Okt. 2015 (SR 170.512.1 ) auf den 1. Jan. 2022 angepasst (AS 2021 589).

  34. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016 (AS 2016 4423). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  35. SR 510.301

  36. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  37. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  38. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  39. SR 512.30

  40. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  41. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  42. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  43. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  44. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  45. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  46. Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

  47. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Dez. 2021, in Kraft seit 1. April 2022 (AS 2022 12).

  48. SR 741.51

  49. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  50. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019 (AS 2019 771). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, mit Wirkung seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  51. SR 832.312.15

  52. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  53. Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

  54. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  55. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016 (AS 2016 4423). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  56. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  57. SR 511.12

  58. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019 (AS 2019 771). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  59. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  60. SR 511.12

  61. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  62. Diese EKAS-Richtlinie kann abgerufen werden unter www.ekas.admin.ch.

  63. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  64. SR 172.220.111.3

  65. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  66. SR 741.51

  67. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  68. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  69. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  70. SR 741.58

  71. SR 741.51

  72. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  73. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  74. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  75. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  76. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  77. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  78. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  79. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  80. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  81. SR 511.12

  82. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  83. SR 741.41

  84. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  85. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  86. SR 0.741.621

  87. SR 741.621

  88. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  89. SR 741.41

  90. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4423).

  91. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008 (AS 2008 5653). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  92. SR 514.31

  93. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  94. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  95. SR 513.74

  96. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  97. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, mit Wirkung seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  98. SR 510.301

  99. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  100. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  101. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  102. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, mit Wirkung seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  103. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, mit Wirkung seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  104. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  105. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  106. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, mit Wirkung seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  107. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  108. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  109. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022 (AS 2022 811). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  110. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Nov. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 749).

  111. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  112. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  113. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  114. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013 (AS 2013 1801). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  115. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. Jan. 2014, in Kraft seit 1. März 2014 (AS 2014 467).

  116. SR 0.741.621

  117. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  118. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  119. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  120. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4423).

  121. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  122. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  123. Fassung gemäss Ziff. II der V vom 1. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2585).

  124. SR 741.013

  125. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, mit Wirkung seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  126. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  127. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Juni 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1801).

  128. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4423).

  129. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  130. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  131. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  132. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  133. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Nov. 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 811).

  134. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4423).

  135. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  136. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Nov. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 6015).

  137. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Febr. 2019, in Kraft seit 15. März 2019 (AS 2019 771).

  138. [AS 1994 2211, 1996 158, 1997 2779Ziff. II 29, 1998 1796Art. 1 Ziff. 1]

  139. Die Änderungen können unterAS 2004 945konsultiert werden.

  140. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. Nov. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5653).

  141. SR 0.741.621

  142. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 27. Mai 2015, mit Wirkung seit 1. Juli 2015 (AS 2015 1695).

  143. SR 741.621

  144. SR 0.741.621

  145. SR 814.610

  146. SR 741.21

  147. SR 814.501

  148. SR 930.111.4