7 U 215/96•Oberlandesgericht Köln, 1997-07-15, 7 U 215/96
Oberlandesgericht Köln, 1997-07-15, 7 U 215/96
7 U 215/96Tribunal Superior15 de jul. de 1997
Regest
1. Die Verletzung der Pflicht zum sorgsamen Umgang mit einem ihm anvertrauten Fahrzeug der Beschäftigungsstelle durch einen Zivildienstleistenden löst keinen Amtshaftungsanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland aus (BGHZ 87, 253 ff.). An diesem Grundsatz ist auch festzuhalten, wenn der Zivildienstleistende groß fahrlässig einen Unfall verursacht und deshalb die normalerweise nach § 15 Abs. 2 AKB eröffnete Rückgriffsmöglichkeit des Versicherers ins Leere geht. 2. Zur Frage grober Fahrlässigkeit bei einem Unfall anläßlich des Transports behinderter Kinder.
Texto completo
Oberlandesgericht Köln — 7 U 215/96 — Urteil
Entscheidungsdatum: 1997-07-15
Aktenzeichen: 7 U 215/96
ECLI: ECLI:DE:OLGK:1997:0715.7U215.96.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 7. Zivilsenat
Normen: GG Art. 34, BGB §§ 823, 839, VVG § 67, ZDG § 6
Leitsätze
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Die Verletzung der Pflicht zum sorgsamen Umgang mit einem ihm anvertrauten Fahrzeug der Beschäftigungsstelle durch einen Zivildienstleistenden löst keinen Amtshaftungsanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland aus (BGHZ 87, 253 ff.). An diesem Grundsatz ist auch festzuhalten, wenn der Zivildienstleistende groß fahrlässig einen Unfall verursacht und deshalb die normalerweise nach § 15 Abs. 2 AKB eröffnete Rückgriffsmöglichkeit des Versicherers ins Leere geht.
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Zur Frage grober Fahrlässigkeit bei einem Unfall anläßlich des Transports behinderter Kinder.
Tenor
Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 7. November 1996 ( 5 O 93/96 ) wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
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