I-6 U 50/17•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2018-02-08, I-6 U 50/17
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2018-02-08, I-6 U 50/17
I-6 U 50/17Tribunal Superior8 de fev. de 2018
Regest
1. Art. 35a Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 462/2013 begründet keine Haftung einer Ratingagentur gegenüber dem Anleger, wenn sich ihr Rating auf den Emittenten des von dem Anleger erworbenen Finanzinstruments, nicht aber auf das Finanzinstrument selbst bezieht. 2. Der im Falle eines Unternehmensratings zwischen dem Emittenten und der Ratingagentur geschlossene Ratingvertrag begründet regelmäßig keine Schutzpflichten gegenüber Anlegern, die ein Finanzinstrument des gerateten Unternehmens erwerben.
Texto completo
Oberlandesgericht Düsseldorf — I-6 U 50/17 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2018-02-08
Aktenzeichen: I-6 U 50/17
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2018:0208.I6U50.17.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 6. Zivilsenat
Leitsätze
-
Art. 35a Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 462/2013 begründet keine Haftung einer Ratingagentur gegenüber dem Anleger, wenn sich ihr Rating auf den Emittenten des von dem Anleger erworbenen Finanzinstruments, nicht aber auf das Finanzinstrument selbst bezieht.
-
Der im Falle eines Unternehmensratings zwischen dem Emittenten und der Ratingagentur geschlossene Ratingvertrag begründet regelmäßig keine Schutzpflichten gegenüber Anlegern, die ein Finanzinstrument des gerateten Unternehmens erwerben.
Tenor
Die Berufung der Kläger gegen das am 17.03.2017 verkündete Urteil der 10. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf (10 O 126/15) wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.
Das angefochtene und dieses Urteil sind ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar.
Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude
Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.