projetos
4 O 334/12•Landgericht Paderborn, 2021-06-09, 4 O 334/12
4 O 334/12Tribunal Cantonal9 de jun. de 2021
Entscheidungsdatum: 2021-06-09
Aktenzeichen: 4 O 334/12
ECLI: ECLI:DE:LGPB:2021:0609.4O334.12.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 4. Zivilkammer
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag in Höhe von 600.000,- € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24.10.2012 zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin rückständige Schmerzensgeldrente für den Zeitraum vom 01.09.2012 bis zum 31.05.2021 in Höhe von insgesamt 32.025,- € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 700,- € seit dem 24.10.2012,
jeweils aus 350,- € seit dem 01.11. und dem 01.12.2012,
jeweils aus 350,- € seit dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03, dem 01.04, dem 01.05., dem 01.06., dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09., dem 01.10., dem 01.11. und dem 01.12. jedes der Jahre 2013 bis 2020
sowie jeweils aus 350,- € seit dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03, dem 01.04 und dem 01.05.2021 zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin beginnend ab dem 01.06.2021 bis zum Ablauf des Monats, in dem sie verstirbt, vorbehaltlich einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse eine monatlich im Voraus fällige Schmerzensgeldrente i.H.v. 350,00 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz ab dem jeweiligen Fälligkeitszeitpunkt zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin für den Zeitraum September 2009 bis einschließlich Mai 2021 rückständige vermehrte Bedürfnisse in Form von Pflegepersonkosten i.H.v. 277.915,- € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz
aus 48.540,- € seit dem 24.10.2012,
jeweils aus 1.800,- € seit dem 01.11., dem 01.12.2012, dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04., dem 01.05., und dem 01.06.2013,
jeweils aus 2.460,- € seit dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09, dem 01.10., dem 01.11., dem 01.12.2013, dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04., dem 01.05. und dem 01.06.2014,
jeweils aus 2.300,- € seit dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09, dem 01.10., dem 01.11. und dem 01.12.2014,
jeweils aus 2.272,- € seit dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04., dem 01.05. und dem 01.06.2015,
jeweils aus 2.602,- € seit dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09, dem 01.10., dem 01.11., dem 01.12.2015, dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04., dem 01.05. und dem 01.06.2016,
jeweils aus 2.432,- € seit dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09, dem 01.10., dem 01.11. und dem 01.12.2016,
jeweils aus 2.259,- € seit dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04., dem 01.05. und dem 01.06.2017,
sowie jeweils aus 2.099,- € seit dem 01.07., dem 01.08., dem 01.09, dem 01.10., dem 01.11., dem 01.12. der Jahre 2017 bis 2020 und dem 01.01., dem 01.02., dem 01.03., dem 01.04. und dem 01.05. jedes der Jahre 2018 bis 2021 sowie dem 01.06. jedes der Jahre 2018 bis 2020
zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin beginnend ab dem 01.06.2021 bis zum Ablauf des Monats, in dem sie verstirbt, vorbehaltlich einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse monatlich im Voraus 2.099,- € als vermehrte Bedürfnisse in Form von Pflegepersonkosten nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz ab dem jeweiligen Fälligkeitszeitpunkt zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin materiellen Schadensersatz i.H.v. 52.075,68 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 11.071,74 € seit dem 24.10.2012, aus 38.370,76 € seit dem 06.01.2020 sowie aus 2.633,18 € seit dem 12.05.2021 zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 5.690,46 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24.10.2012 zu zahlen.
Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
Die Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin zu 27 % und die Beklagte zu 73 %.
Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.
Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.