Anwaltsgerichtshof NRW, 2026-04-29, 1 AGH 8/261 AGH 9/26

1 AGH 8/261 AGH 9/26Outro Tribunal29 de abr. de 2026

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Anwaltsgerichtshof NRW — 1 AGH 8/261 AGH 9/26 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2026-04-29

Aktenzeichen: 1 AGH 8/261 AGH 9/26

ECLI: ECLI:DE:AWGHNRW:2026:0429.1AGH8.261AGH9.26.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 1. Senat des Anwaltsgerichtshofes

Tenor

  • Die Verfahren zu den Aktenzeichen 1 AGH 8/26 und 1 AGH 9/26 werden eingestellt.
  • Der Kläger trägt die Kosten der beiden Verfahren einschließlich der notwenigen Auslagen der Beklagten.
  • Der Gegenstandswert wird wie folgt festgesetzt:
  1. Klageverfahren 1 AGH 8/26: € 50.000,00
  2. Antragsverfahren 1 AGH 9/26: € 25.000,00
  • Der Beschluss ist mit seinen Inhalten insgesamt unanfechtbar.

Gründe

Gründe:

Nachdem der Kläger mit Schriftsatz vom 20.04.2026 seine Klage sowie seinen Antrag auf Anordnung (Wiederherstellung) der aufschiebenden Wirkung zurückgenommen hat, sind die Verfahren gemäß § 112 c BRAO, § 92 Abs. 2 VwGO durch Beschluss einzustellen. Gemäß § 112 c BRAO, § 155 Abs. 2 VwGO hat der Kläger die Kosten der Verfahren zu tragen.

Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 194 Abs. 2 S. 2 BRAO, §§ 52, 53 Abs. 2 Nr. 2 VwGO (vgl. Ziff. 1.5 Streitwertkatalog für die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Fassung der am 21. Februar 2025 beschlossenen Änderungen). Bei dem vom Kläger eingeleiteten Eilverfahren gem. § 112 c BRAO, § 80 Abs. 5 VwGO (1 AGH 9/26) handelt es sich um ein eigenständiges Rechtsschutzverfahren (BVerwG - Großer Senat, Beschl. v. 2.3.2020 - 1/19, NVwZ 2021, 997 - Rn. 16; NK-VwGO/Puttler, 6. Aufl. 2025, VwGO § 80 Rn. 174).

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