projetos
StGH 1/21•StGH Niedersachsen, 2021-11-23, StGH 1/21
Entscheidungsdatum: 2021-11-23
Aktenzeichen: StGH 1/21
ECLI: [keine Angabe]
Dokumenttyp: Beschluss
Referenz: WKRS 2021, 71545
Tenor: Herr H... L..., MdB, wird als Beistand der Antragsteller A und C zugelassen.
GründeA.
Nachdem Herr H... L... als Abgeordneter aus dem N... Landtag ausgeschieden ist, kann er nicht mehr als Bevollmächtigter die Antragsteller A und C vertreten. Nach § 12 Abs. 1 NStGHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG sind nur Mitglieder des N... Landtages („ihre Mitglieder“) zur Prozessvertretung anderer Mitglieder des Landtages befugt. Er ist auf den von den Antragstellern A und C gestellten Antrag als Beistand nach § 12 Abs. 1 NStGHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG zuzulassen.
Eine Zulassung, die in das pflichtgemäße Ermessen des Staatsgerichtshofes gestellt ist, kann erfolgen, wenn sie objektiv sachdienlich und subjektiv notwendig ist (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.2.2017 - 1 BvR 1877/15 -, juris Rn. 4; v. 22.10.2021 - 1 BvR 1416/17 -, juris Rn. 5, beide m.w.N.). Diese Voraussetzungen sind erfüllt: Herr L... ist als weiterer Antragsteller an dem Verfahren beteiligt und hat bis zu seinem Ausscheiden aus dem N... Landtag die Antragsteller A und C als Bevollmächtigter vertreten. Angesichts seiner bisherigen Tätigkeiten und seiner genauen Kenntnisse des Streitverfahrens geht der Staatsgerichtshof davon, dass er den Antragstellern A und C juristisch qualifiziert vor dem Staatsgerichtshof beistehen kann. Eine Vertretung durch eine der in § 22 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG genannten Personen wäre angesichts des fortgeschrittenen Verfahrensstadiums und der bevorstehenden mündlichen Verhandlung nicht mehr zumutbar.
B.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.