Invalidity pension raised from quarter to half

IV.2010.01210Tribunal de Seguros Sociais26 de abr. de 2011Modified

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The Zurich Social Insurance Court upheld the appeal against the IV Office's decision of 17 November 2010. The parties agreed that the insured's valid income should be calculated using LSE level 3 values, which yielded a disability degree sufficient for a half pension. The court therefore amended the administrative decision and held that the insured is entitled to a half disability pension from 1 May 2010. Court costs of CHF 400 were charged to the respondent, and the insured received CHF 500 in party compensation.

Sumário Omnilex

Art. 69 Abs. 1bis IVG; determination of invalidity degree and costs in cantonal social insurance proceedings: where both parties agree, and the file contains no objection, that the valid income must be derived from LSE level 3 values in light of the insured person's qualifications, the pension entitlement is to be recalculated accordingly. If the recalculation yields a disability degree of at least 50%, entitlement to a half disability pension follows. Under Art. 69 Abs. 1bis IVG, the losing party bears the court costs; party compensation is awarded separately according to the cantonal procedural rules, taking into account the significance and difficulty of the case (consid. 1-2).

Texto completo

IV.2010.01210

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Hurst

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Gerichtsschreiber Möckli

Urteil vom 27. April 2011

in Sachen

X.___

Beschwerdeführerin

vertreten durch Y.___

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, X.___ mit Verfügung vom 17. November 2010 mit Wirkung ab 1. Mai 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 47 % eine Viertelsrente zugesprochen hatte (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 13. Dezember 2010 (Urk. 1), mit welcher die Beschwerdeführerin beantragen lässt, es sei an Stelle der Viertels- eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 52 % zuzusprechen, und in die auf Gutheissung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort vom 26. Januar 2011 (Urk. 7),

in Erwägung,

dass die Beschwerdegegnerin ihren Antrag auf Gutheissung der Beschwerde mit der Neubestimmung des Valideneinkommens begründet, was zu einem Invaliditätsgrad von 54 % bzw. zum Anspruch auf eine halbe Rente führe,

dass sie damit der Argumentation der Beschwerdeführerin folgt (vgl. Urk. 1), welche geltend macht, für die Bestimmung des Valideneinkommens sei unter Berücksichtigung ihrer Berufs- und Fachkenntnisse von den Werten des Niveau 3 der Lohnstrukturerhebung (LSE) auszugehen,

dass sich somit beide Verfahrensbeteiligten über den Anspruch auf eine halbe Rente einig sind,

dass dies nach Lage der Akten nicht zu beanstanden ist,

dass es einzig anzumerken gilt, dass der von der Beschwerdegegnerin angenommene Ausgangswert gemäss Tabelle 7 Ziffer 37 Niveau 3 Frauen der LSE 2008 nicht Fr. 4'055.-- sondern Fr. 4'091.-- beträgt, was aber am Resultat nichts ändert,

dass die Beschwerde demnach im Sinne beider Verfahrensbeteiligter gutzuheissen und der Beschwerdeführerin ein halbe Rente zuzusprechen ist,

dass das Verfahren gestützt auf Art. 69 Abs.1bis IVG für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist, die Kosten unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen, im vorliegenden Fall auf Fr. 400.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,

dass die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, welche ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen (§ 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) und auf Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist,

erkennt das Gericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 17. November 2010 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Mai 2010 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Y.\_\_\_
    
  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an:

  •  Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
    

5. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Palavras-chave

disability insurancevalid incomeinvalidity degreepension entitlementcostsparty compensationLSE wage statistics

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the disability degree and pension entitlement should be recalculated using the appropriate valid income benchmark.

Decisão extraída

The valid income had to be assessed on the basis advanced by the insured; the resulting disability degree entitled her to a half pension.

Fundamentação extraída

Both parties agreed that the valid income should be determined using LSE level 3 values given the insured's professional and technical qualifications. The court found this unobjectionable; even the respondent's corrected starting value did not change the result.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs and party compensation

Decisão extraída

Court costs were imposed on the respondent, and the insured was awarded party compensation.

Fundamentação extraída

Under Art. 69 Abs. 1bis IVG the losing party bears the costs; representation justified a party indemnity based on the significance and difficulty of the case.

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