Invalidity pension termination and denial of legal aid

IV.2007.01165Tribunal de Seguros Sociais23 de nov. de 2008Dismissed

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Resumo Omnilex

The Zurich Social Insurance Court dismissed the insured person’s appeal against the IV office’s objection decision terminating her invalidity pension as of 1 May 2005. It held that the medical file, especially the SUVA assessment and the family doctor’s statements, did not show any additional disabling condition or psychiatric disorder, and that residual earning capacity existed at least from 10 January 2005. The request for free legal aid was refused because the appeal had no prospects of success. Court costs of CHF 400 were imposed on the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 88a IVV; pension termination where residual earning capacity exists at least from the relevant date; legal aid in social-insurance proceedings requires non-appearance of manifest lack of prospects. The court may rely on coordinated medical assessments where the same factual basis is at issue and no contrary medically substantiated evidence exists. Subjective willingness to work at a reduced rate is not decisive; what matters is the objectively established medical work capacity. Where the appeal is plainly untenable, free legal aid and appointed representation must be refused; costs follow the outcome pursuant to Art. 69 Abs. 1bis IVG.

Texto completo

IV.2007.01165

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Hurst

Ersatzrichterin Arnold Gramigna

Gerichtssekretär Ernst

Urteil vom 24. November 2008

in Sachen

X.___

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger

Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 12. Juli 2007 (Urk. 2) ihre Verfügungen vom 12. Juni 2006 bestätigte, mit denen sie der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1. September 2003 bis zum 30. April 2005 eine ganze Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 % zugesprochen hatte (Urk. 12/35),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 12. September 2007, mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie die Zusprechung einer ganzen Rente ab dem 21. Juni 2004, eventualiter die Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen beantragt sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 21. November 2007 (Urk. 11),

unter Hinweis auf den gleichentags ergehenden Endentscheid im Verfahren UV.2007.00025 in Sachen der Beschwerdeführerin gegen die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA),

in Erwägung,

dass dem angefochtenen Entscheid der nämliche Sachverhalt zugrunde liegt wie dem unfallversicherungsrechtlichen Entscheid,

dass bezüglich der gesetzlichen Vorschriften über den Rentenanspruch in der Invalidenversicherung auf die diesbezüglichen Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) zu verweisen ist,

dass die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid auf die Sachverhaltsabklärungen der SUVA, insbesondere auf deren kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung abstützen durfte, da die Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausschliesslich durch die Folgen des auch vom Unfallversicherer gedeckten Ereignisses eingeschränkt ist (vgl. Urk. 12/29/2-4),

dass - soweit die Beschwerdegegnerin darüber hinausgehende eigene Abklärungen vornahm - der Hausarzt der Beschwerdeführerin in seiner im Einspracheverfahren eingeholten Beurteilung vom 7. März 2007 keine weiteren - nicht unfallbedingten - Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellt (vgl. Urk. 12/46/1) und - entgegen beschwerdeführerischer Behauptung (Urk. 1 S. 4 f.) - auch nicht den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin als sich verschlechternd, sondern vielmehr als stationär bezeichnet (Urk. 12/46/2) sowie ein ähnliches - wenn auch nicht so differenziertes - Zumutbarkeitsprofil wie der SUVA-Kreisarzt erhebt (Urk. 12/46/3),

dass sodann - wie bereits im unfallversicherungsrechtlichen Entscheid festgehalten wurde (Erw. 2.1) - keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer psychischen Störung von Krankheitswert aktenkundig sind, da der Hausarzt der Beschwerdeführerin in seiner Beurteilung vom 7. März 2007 zwar - nicht quantifizierte - Einschränkungen von Konzentrationsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit durch Schmerz vermerkt (Urk. 12/46/4), aber weder eine psychiatrische (Verdachts)Diagnose stellt (vgl. Urk. 12/46/1), noch ergänzende fachärztliche Abklärungen für angezeigt hält (vgl. Urk. 12/46/2),

dass der Hausarzt der Beschwerdeführerin die von ihm im Bericht vom 7. März 2007 auf nur 25 % veranschlagte Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit (Urk. 12/46/4) allein damit begründet, dass die Beschwerdeführerin nur zu 25 % einer leichten Arbeit nachgehen möchte (Urk. 12/46/2),

dass für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung jedoch nicht massgebend ist, was die versicherte Person sich zumuten möchte, sondern was ihr gemäss der objektivierenden, medizinisch begründeten Einschätzung des Experten zumutbar ist,

dass unter diesem letztgenannten Aspekt auch vom Hausarzt der Beschwerdeführerin keine zeitliche Limitierung in einer leidensangepassten Tätigkeit bescheinigt wird,

dass die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung von Art. 88a der Verordnung über die Invalidenversicherung zu Recht bereits per 1. Mai 2005 aufgehoben hat, da die rentenausschliessende Resterwerbsfähigkeit nicht erst ab dem Zeitpunkt der SUVA-kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 26. April 2005, sondern - zumindest - bereits seit dem 10. Januar 2005 bestand (vgl. Austrittsbericht der Y.___ vom 22. Dezember 2004, Urk. 12/15),

dass sich die beschwerdeführerischen Vorbringen als Behauptungen ohne aktenmässige Grundlage darstellen, weshalb die Beschwerde als von vornherein aussichtslos zu qualifizieren ist und daher im Lichte der im Entscheid UV.2005.00025 erwähnten Rechtsprechung die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung nicht erfüllt sind,

dass im invalidenversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahren dem Verfahrensaufwand entsprechende Kosten zu erheben sind (Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung) welche in Höhe von Fr. 400.-- ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind,

beschliesst das Gericht:

Das Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung wird abgewiesen,

und erkennt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Rechtsanwalt Bernhard Zollinger
    
  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an:

  •  Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Palavras-chave

invalidity insurancepension terminationresidual earning capacitymedical assessmentpsychiatric impairmentlegal aidcourt costs

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Questão jurídica principal

Whether the invalidity pension had to continue beyond 30 April 2005 and be granted from 21 June 2004

Decisão extraída

The pension termination as of 1 May 2005 was upheld; no earlier or continued full pension was granted.

Fundamentação extraída

The court relied on the SUVA medical assessment and found no further medically relevant non-accident-related impairment or psychiatric disorder. The remaining work capacity existed at least since 10 January 2005, so the pension could lawfully end under the invalidity insurance rules.

Questão jurídica principal

Whether the appellant was entitled to free legal aid and representation

Decisão extraída

Free legal aid and legal representation were denied because the appeal was manifestly without prospects of success.

Fundamentação extraída

Since the factual allegations lacked any file-based support and the appeal was doomed to fail, the statutory conditions for legal aid were not met.

Questão jurídica principal

Who must bear the court costs

Decisão extraída

Court costs of CHF 400 were imposed on the appellant.

Fundamentação extraída

In invalidity insurance appeal proceedings, costs are levied according to the procedural effort and follow the outcome.

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