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SU140046 ΓÇó Appeal deemed withdrawn; lower court judgment final
SU140046Tribunal Superior31 de out. de 2014Dismissed
The Zurich High Court, Criminal Chamber, dealt with a criminal appeal against a Winterthur district court judgment. After ordering written proceedings, it gave the accused a 20-day deadline to file and substantiate his appeal requests, but he let the deadline expire unused. The court therefore held that the appeal was deemed withdrawn under the CPC. It struck the case off, declared the district court judgment final, and imposed the second-instance court fee of CHF 400 on the accused.
Art. 406 Abs. 1 lit. c, Abs. 3, Art. 385 Abs. 1, Art. 398 Abs. 4 and Art. 407 Abs. 1 lit. b StPO; failure to submit written appeal requests and reasons within the court-set deadline in written appeal proceedings. If the appellant, after being ordered to proceed in writing and warned of the consequences, allows the deadline to lapse without filing or referring to the existing statement of appeal, the appeal is deemed withdrawn ex lege. The appellate court then strikes the proceedings from the roll; the challenged judgment becomes final, and costs are allocated according to the outcome (consid. 1).
Obergericht des Kantons Zürich II. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SU140046-O/U/hb
Mitwirkend: Die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, lic. iur. Burger und lic. iur. Stiefel sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. Karabayir
Beschluss vom 31. Oktober 2014
in Sachen
A._____, Beschuldigter und Berufungskläger
gegen
Stadtrichteramt Winterthur, Untersuchungsbehörde und Berufungsbeklagte
betreffend Übertretung des Strassenverkehrsgesetzes etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht in Strafsachen, vom 25. März 2014 (GC140001)
Erwägungen: Am 25. März 2014 meldete der Beschuldigte gegen das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 25. März 2014 Berufung an (Urk. 20). Mit Eingabe vom 28. März 2014 reichte er frist- und formgerecht (Art. 399 Abs. 3 StPO) die Berufungserklä- rung ein (Urk. 25). Mit Beschluss vom 5. September 2014 (Urk. 36), welcher dem Beschuldigten am 15. September 2014 zugestellt wurde (Urk. 37/2), wurde unter Hinweis auf Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO das schriftliche Verfahren angeordnet. Weiter wurde dem Beschuldigten unter Säumnisandrohung eine Frist von 20 Tagen angesetzt (Art. 406 Abs. 3 StPO, Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 398 Abs. 4 StPO), um die Beru- fungsanträge schriftlich zu stellen und zu begründen oder auf die bereits vorlie- gende Berufungserklärung zu verweisen. Der Beschuldigte liess diese Frist unbe- nutzt verstreichen. Damit gilt die gegen das vorinstanzliche Urteil erklärte Beru- fung gestützt auf Art. 407 Abs. 1 lit. b StPO als zurückgezogen. Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kosten- und Entschädi- gungsfolgen als erledigt abzuschreiben. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur vom 25. März 2014 (GC140001) rechtskräftig. 2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 400.–. 3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt. 4. Schriftliche Mitteilung an − den Beschuldigten, − das Stadtrichteramt Winterthur
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl- liger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf- sachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge- richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts- gesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich II. Strafkammer
Zürich, 31. Oktober 2014
Der Präsident:
lic. iur. Spiess
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. Karabayir