Award of legal-aid counsel fees after remand

RV180003Tribunal Superior5 de abr. de 2018Granted

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

Following a remand by the Federal Supreme Court, the Zurich High Court fixed the fee of the applicant's legal-aid counsel for the second-instance exequatur proceedings. Counsel had requested CHF 1,314.50 for two cantonal proceedings together; because the work was not separately allocated, the court awarded half of that amount, CHF 657.25, for RV170008. The court also held that no VAT surcharge was payable because the applicant resides abroad. No court costs were charged for either the appeal proceeding or the present fee-setting decision.

Sumário Omnilex

Legal aid counsel fees; allocation of undivided work across related proceedings: where counsel’s services and disbursements are claimed in a lump sum for two cantonal proceedings and cannot be apportioned, the court may determine the remuneration by equitable division according to the proceedings concerned. No VAT surcharge is owed if the recipient is domiciled abroad and the decision so states. In remand proceedings concerning the fixation of legal-aid compensation, the court may simultaneously order that no costs be charged for the remitted proceeding and for the fee-setting decision (consid. on fee determination and costs).

Texto completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RV180003-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichts- schreiber lic. iur. Ch. Büchi

Beschluss vom 5. April 2018

in Sachen

A._____, Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Fürsprecher Dr. X._____

gegen

Kanton Zürich, Beschwerdegegner

vertreten durch Bezirksgericht Zürich

betreffend Anerkennung und Vollstreckbarerklärung (unentgeltliche Rechtspflege)

Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 4. August 2017 (EZ170035-L)

Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 1. März 2018 (vormaliges Verfahren: RV170008-O)

Nach Einsicht in das Urteil der II. zivilrechtlichen Abteilung am Bundesge- richt vom 1. März 2018, womit in Gutheissung der Beschwerde und dahingehen- der Aufhebung der Urteile RV170007-O/U und RV 170008-O/U der Kammer vom 22. Dezember 2017 der Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin für das erst- und zweitinstanzliche Exequaturverfahren die unentgeltliche Rechtspflege erteilt und die Sache zur Bestimmung des Honorars ihres Rechtsvertreters, Fürsprecher Dr. X._____, für die kantonalen Verfahren an die Kammer zurückgewiesen wurde (Urk. 15 S. 7, Disp.-Ziff. 1 und 2), sowie

nach Einsicht in die Eingabe von Fürsprecher Dr. X._____ vom 20. März 2018, womit er für seine Bemühungen und Barauslagen als unentgeltlicher Rechtsvertreter der Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin für die Verfahren RV170007 und RV170008 zusammen eine Entschädigung von Fr. 1'314.50 (inkl. Barauslagen) verlangt, weshalb es sich rechtfertigt, ihn für die beiden Verfahren jeweils die Hälfte seiner Aufwendungen, Fr. 657.25 (Fr. 605.-- Honorar plus Fr. 52.25 Barauslagen), zu vergüten, da diese nicht nach dem jeweiligen Verfah- ren ausgeschieden wurden, da demzufolge Rechtsanwalt X._____ als unentgeltlicher Rechtsvertreter der im Beschwerdeverfahren RV170008 obliegenden Gesuchstellerin eine Partei- entschädigung von Fr. 657.25 zulasten der Gerichtskasse zuzusprechen ist, da kein Mehrwertsteuerzusatz zu entrichten ist, weil die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin im Ausland wohnhaft ist,

wird beschlossen: 1. Für das Beschwerdeverfahren RV170008 werden keine Kosten erhoben. 2. Fürsprecher Dr. X._____ wird im zweitinstanzlichen Verfahren (RV170008) mit Fr. 657.25 aus der Gerichtskasse entschädigt. 3. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben. 4. Schriftliche Mitteilung an Fürsprecher Dr. X._____ (im Doppel für sich und die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin) gegen Empfangsschein sowie an die Obergerichtskasse. 5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 657.25. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 5. April 2018

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. Ch. Büchi

versandt am: am

Palavras-chave

legal aidcounsel feescostsexequaturremandVATcourt treasury

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Amount of compensation due to appointed counsel for the second-instance exequatur proceedings

Decisão extraída

Appointed counsel was awarded CHF 657.25 from the court treasury for the second-instance proceedings.

Fundamentação extraída

Counsel had claimed CHF 1,314.50 for both appellate proceedings together; because the work was not allocated by proceeding, the court split the amount equally and awarded half for RV170008. No VAT surcharge was due because the applicant lives abroad.

Questão jurídica principal

Court costs for the present remitted proceeding and the relevant appeal proceeding

Decisão extraída

No court costs were charged for either the appeal proceeding RV170008 or the present proceeding.

Fundamentação extraída

The court ordered the proceedings to be free of costs following the remand and the legal-aid context.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.