Advance on costs after remand in negative collocation action

PS120185Tribunal Superior1 de nov. de 2012Granted

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Resumo Omnilex

Following a remand from the Federal Supreme Court, the Zurich High Court reconsidered the amount of the advance on costs in a negative collocation action. It held that the dispute involved only an indirect, mainly symbolic pecuniary interest, so an advance of CHF 1,900 was appropriate. The challenged order of the Zurich District Court was annulled. The court also ordered reimbursement of the CHF 3,000 appeal advance, waived the second-instance fee, and denied party compensation.

Sumário Omnilex

Art. 327 Abs. 3 lit. b ZPO; advance on costs after remand and assessment of dispute value in a negative collocation action. Where the Federal Supreme Court has definitively characterized the dispute interest as only indirect and essentially symbolic, the appellate court may, in the exercise of its discretion, set the advance on costs accordingly; a higher dispute value requiring a larger advance need not be established if it does not suggest itself on the record (consid. referring to the binding federal findings). If the appeal succeeds, the appellate advance is to be refunded; the appellate fee may be waived and no party compensation need be awarded.

Texto completo

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: PS120185-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent- Sørensen sowie Gerichtsschreiber lic. iur. T. Engler. Urteil vom 1. November 2012 in Sachen

A._____, Kläger und Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,

gegen

B._____ Limited, Beklagte und Beschwerdegegnerin ,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ und / oder Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____,

betreffend Kollokation (ungesicherte Forderung im Konkurs der C._____ AG in Liquidation) / Rückweisung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes für SchKG-Klagen des Bezirkes Zürich vom 26. September 2011 (FV110130)

Urteil der II. Zivilkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2011 (PS110182)

Rückweisungsentscheid des Schweiz. Bundesgerichtes vom 19. September 2012 (5A_84/2012)

Nach Einsichtnahme in das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 19. September 2012, mit welchem die Beschwerde gegen das Urteil der Kammer vom 7. Dezember 2011 betreffend Kostenvorschuss gutgeheissen und das Ver- fahren an die Kammer zurückgewiesen wurde (act. 2), in der Erwägung, dass ein Kostenvorschuss für das erstinstanzliche Verfahren der negativen Kollokationsklage des Beschwerdeführers gegen die Beschwerdegegnerin festzu- setzen ist, dass dabei nach der verbindlichen Feststellung des Bundesgerichts von ei- nem mittelbaren, "mehr nur symbolischen, jedenfalls ausserhalb des unmittelba- ren Prozesserfolgs liegenden Streitinteresse" auszugehen ist, welches für die (in diesem Rahmen im Ermessen der Kammer liegende) Bemessung des Streitwerts massgeblich ist (act. 2 S. 8), dass der vom Beschwerdeführer beantragte Vorschuss von Fr. 1'900.00 (abgerundet, vgl. act. 3/2 S. 2) vor dem Hintergrund der Erwägungen des Bun- desgerichts im Rahmen des Angemessenen liegt, weshalb offen bleiben kann, wie das Streitinteresse betragsmässig im Einzelnen festzusetzen ist (jedenfalls drängt sich die Annahme eines zu einem höheren Vorschussbetrag führenden Streitwerts nicht auf), in Anwendung von Art. 327 Abs. 3 lit. b ZPO, wird erkannt: 1. In Gutheissung der Beschwerde des Klägers wird die Verfügung des Einzel- gerichts für SchKG-Klagen des Bezirksgerichts Zürich vom 26. September 2011 (Geschäfts-Nr. FV110130) aufgehoben.

  1. Dem Beschwerdeführer wird eine Frist von 10 Tagen ab Zustellung dieses Urteils angesetzt, um für die erstinstanzlichen Gerichtskosten einen Vor- schuss in der Höhe von Fr. 1'900.00 zu leisten. Die spätere Erhöhung des Vorschusses bleibt vorbehalten. Der Vorschuss ist bei der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu leisten. Für die Bestimmung der Rechtzeitigkeit gilt das in Dispositivziffer 1 der Ver- fügung vom 26. September 2011 Ausgeführte. 3. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, dem Kläger den geleisteten Kos- tenvorschuss von Fr. 3'000.00 für das Beschwerdeverfahren PS110182 zu- rückzuerstatten. 4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz. 5. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie – unter Rücksendung der erst- instanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangs- schein, sowie an die Obergerichtskasse und an die Kasse des Bezirksge- richts Zürich. 7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert liegt unter Fr. 30'000.00 Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer

Der Gerichtschreiber:

lic. iur. T. Engler

versandt am:

Palavras-chave

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Questão jurídica principal

Whether the lower court's order fixing the advance on costs had to be annulled and replaced after remand.

Decisão extraída

The appeal was upheld; the lower court order was annulled and the advance on costs was set at CHF 1,900.

Fundamentação extraída

The Federal Supreme Court had held that the case involved only an indirect, essentially symbolic pecuniary interest outside the immediate procedural success. On that basis, the requested advance of CHF 1,900 fell within an appropriate range, and no higher value for the dispute appeared necessary.

Questão jurídica principal

What amount of first-instance court-cost advance should be ordered.

Decisão extraída

The appellant must pay an advance of CHF 1,900 within 10 days, with a possible later increase reserved.

Fundamentação extraída

Given the limited dispute interest identified by the Federal Supreme Court, the requested advance was proportionate.

Questão jurídica principal

Whether the appeal-stage advance on costs should be refunded and whether appeal fees and party compensation were due.

Decisão extraída

The appeal-stage advance of CHF 3,000 was to be refunded; no second-instance fee was charged and no party compensation was awarded.

Fundamentação extraída

As the appeal was successful, the court ordered repayment of the deposited amount and dispensed with both the appellate fee and a party compensation.

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