Appeal withdrawn; proceedings struck out and costs imposed

LB120086Tribunal Superior7 de jan. de 2013Withdrawn

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Resumo

The Zurich High Court, Civil Chamber, dealt with an appeal against a first-instance judgment in a payment claim. Before the court ruled on the merits, the appellant withdrew the appeal by letter received on 2012-12-19. The court therefore struck the case from the docket, set the second-instance fee at CHF 8,000, charged it to the appellant, and denied any party compensation to the respondent because no significant effort was shown.

Regest

Withdrawal of an appeal in civil appellate proceedings; discontinuance of the proceedings and costs. If the appellant withdraws the appeal, the appellate court strikes the case out without examining the merits. The costs of the appeal proceedings are ordinarily borne by the withdrawing appellant. Party compensation may be refused where the respondent has not incurred any significant expense in connection with the appeal (consid. 1).

Texto completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LB120086-O/U

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. M. Schaf- fitz und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiber lic. iur. Ch. Büchi Beschluss vom 7. Januar 2013

in Sachen

A._____, Beklagter und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ substituiert durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____

gegen

B._____, Kläger und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Z._____

betreffend Forderung

Berufung gegen ein Beschluss und Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 5. September 2012 (CG110028)

Erwägungen: Mit Schreiben vom 17. Dezember 2012, beim Obergericht eingegangen am 19. Dezember 2012, zog der Berufungskläger die Berufung zurück (Urk. 318). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens dem Berufungskläger aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist dem Berufungs- beklagten für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzuspre- chen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 8'000.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden dem Berufungsklä- ger auferlegt. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Meilen, je gegen Empfangsschein, an den Berufungsbeklagten unter Beilage des Dop- pels von Urk. 318. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt EUR 242'098.28. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 7. Januar 2013

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. Ch. Büchi

versandt am: mc

Palavras-chave

appeal withdrawaldiscontinuancecourt costsparty compensationcivil appeal