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HE140207 ΓÇó Late filing of request for provisional construction lien registration
HE140207Tribunal Comercial1 de jul. de 2014Dismissed
The plaintiff sought provisional registration of a construction lien for CHF 68,042.75 against the defendant's property. It stated that the last work was completed on 28 February 2014, but the court received the application only on 30 June 2014. The Handelsgericht held that the four-month period of Art. 839 Abs. 2 ZGB requires the application to reach the court within the deadline; posting it before expiry does not suffice. The request was therefore dismissed, court costs of CHF 2,300 were imposed on the plaintiff, and no party compensation was granted to the defendant.
Art. 839 Abs. 2 ZGB; provisional registration of a construction lien and deadline compliance. The four-month period for asserting the lien is a peremptory filing deadline: the application must reach the competent authority within the period; dispatch alone does not preserve time. The risk of timely receipt lies with the applicant. If the petition is received after expiry of the statutory period, the request is to be dismissed irrespective of the date of posting (consid. 2). Costs follow the outcome; absent compensable expenditures, no party compensation is awarded to the prevailing respondent (consid. 3).
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE140207-O U/dz
Mitwirkend: Oberrichter Dr. George Daetwyler, Vizepräsident, sowie Gerichts- schreiberin Claudia Feier
Urteil vom 1. Juli 2014
in Sachen
A._____ AG, Klägerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____
gegen
B._____ AG, Beklagte
betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
Rechtsbegehren: (act. 1) " 1. Es sei das Grundbuchamt C._____ anzuweisen, zugunsten der Klägerin auf dem Grundstück der Beklagten, Grundbuch Blatt ..., Liegenschaft, Kataster-Nr. ..., ...-Strasse ..., ..., ein Bauhand- werkerpfandrecht für die Forderung von CHF 68'042.75 nebst 5% Zins seit 16. Mai 2014 vorläufig einzutragen; 2. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8% MWST zu- lasten der Beklagten." Der Vizepräsident zieht in Erwägung: 1. Am 26. Juni 2014 (Datum Poststempel) versandte die Klägerin per Post ihr Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts (act. 1; act. 4). Zur Begründung ihres Anspruchs legte sie diverse Unterlagen bei (act. 3/2-14). Gestützt darauf verlangt sie die superprovisorische Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts im eingangs genannten Umfang. 2. Die Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts hat bis spätestens vier Mo- nate nach der Vollendung der Arbeit zu erfolgen (Art. 839 Abs. 2 ZGB). Das be- deutet, dass innerhalb dieser Frist ein Grundbucheintrag erwirkt werden muss. Der blosse Versand des Begehrens wahrt die Frist nicht (S CHUMACHER, Das Bau- handwerkerpfandrecht, 3. Auflage, 2008, Rz. 1095). Das Risiko der rechtzeitigen Zustellung trägt der Gesuchsteller, vorliegend die Klägerin. Nach den eigenen Angaben der Klägerin wurden die letzten Arbeiten am 28. Feb- ruar 2014 vorgenommen (act. 1 S. 5). Die Eintragungsfrist ist demnach am 28. Juni 2014 abgelaufen. Davon geht auch die Klägerin aus (act. 1 S. 6 Rz 21). Obwohl die Klägerin ihr Gesuch am 26. Juni 2014 der Post übergeben hatte (act. 4), erreichte es das Handelsgericht des Kantons Zürich erst am Morgen des 30. Juni 2014 (Prot. S. 2; Poststempel auf act. 1). Da das Gesuch das Gericht nicht innerhalb der viermonatigen Eintragungsfrist seit Vollendung der Arbeit er- reicht hat, ist es abzuweisen.
Zürich, 1. Juli 2014
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Die Gerichtsschreiberin:
Claudia Feier