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HE120246 ΓÇó Proceedings discontinued as moot after cure of organizational defect
HE120246Tribunal Comercial29 de nov. de 2012Dismissed
The Zurich Commercial Court dealt with a claim by the cantonal commercial register office against A._____ AG for measures due to an organizational defect. The defendant initially lacked a Swiss representation arrangement, but this defect was cured by a registration on 2012-08-27. The single judge therefore discontinued the proceedings as moot. Because the defendant caused the filing of the action, it was ordered to bear the court fee of CHF 2,200 and to pay the claimant CHF 300 as an inconvenience compensation.
Art. 242 ZPO; mootness after cure of an organizational defect: If the respondent remedies the defect during the pending proceedings, the request for organizational measures loses its object and the case is to be struck out. Costs may be allocated according to equity under Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO to the party that caused the proceedings to be initiated; a compensation for expenses under Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO may be awarded accordingly.
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE120246-O U/st
Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. Roger Büchi
Verfügung vom 29. November 2012
in Sachen
Kanton Zürich, Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ AG, Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren: (act. 1) "Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organi- sation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Am 18. Juni 2012 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zeitpunkt fehlte der Beklagten eine Regelung betreffend Vertretung in der Schweiz (act. 2/1). Nach der Mangelbehebung (Eintragung am 27. August 2012, act. 8) kann das vorlie- gende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO). 2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert be- trägt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00. Der Einzelrichter verfügt: 1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00. 3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt. 4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer Kopie von act. 8.
lic. iur. Roger Büchi