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HE120101 ΓÇó Proceedings struck off as moot after defect was cured
HE120101Tribunal Comercial23 de nov. de 2012Dismissed
The Zurich Commercial Court dealt with a claim by the cantonal commercial register office concerning an organizational defect in A._____ GmbH. During the proceedings, the defect was cured by a registry entry on 11 July 2012, so the case was struck off as moot under Art. 242 ZPO. The court held that the defendant had caused the filing and therefore imposed the court fee of CHF 2,200 on it and ordered it to pay CHF 300 in expenses to the plaintiff.
Art. 242 ZPO; mootness after curing of the defect; costs under Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO and Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO. If the cause of action ceases to exist during the proceedings because the organizational defect is remedied, the proceedings are to be struck off as moot. For the allocation of costs, the court may depart from the ordinary rule according to equitable discretion; in particular, the party that occasioned the proceedings by creating the defect may be charged with court costs and ordered to compensate the opposing party for necessary expenses.
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE120101-O U/st
Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. Claudia Marti
Verfügung vom 23. November 2012
in Sachen
Kanton Zürich, Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ GmbH, (vormals B._____ GmbH), Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren: (act. 1) "Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organi- sation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Am 7. März 2012 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zeitpunkt fehlte der Beklagten eine Regelung betreffend Geschäftsführung, Vertreter in der Schweiz und gültigem Domizil (act. 2/1). Nach der Mangelbehebung (Eintragung am 11. Juli 2012, act. 8) kann das vorliegende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO). Die neue Firma ist ins Rubrum aufzuneh- men. 2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert be- trägt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00. Der Einzelrichter verfügt: 1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00. 3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt. 4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen.
lic. iur. Claudia Marti