Interpellation on Vereina railway construction compliance

20023576Prática Administrativa Federal (VPB)17 de dez. de 1993Other

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Resumo Omnilex

Peter Schmid questioned whether the handling of spoil transport during construction of the Vereina railway violated environmental requirements and whether the cost-control mechanism under the federal decree was still meaningful. The Federal Council answered that a road-transport proposal for excavated material triggered a new approval procedure and had been temporarily prohibited, while the original project and subsequent modifications complied with federal environmental law. It further stated that the rolling blocking plan had not been abandoned and continued to guide cost control, although it could not offset all additional expenses.

Sumário Omnilex

Federal decree on the Vereina railway; environmental conditions in planning approval and project amendments; cost monitoring. Subsequent changes to an approved railway project that affect material transport require a new approval procedure; the competent authority may temporarily prohibit the disputed transport pending review. Environmental-law compliance is ensured where the approval decisions impose the necessary conditions and later detail projects or modifications are treated in the same manner. A cost-control instrument such as a rolling blocking plan remains operative even if it cannot fully absorb additional costs; its use in determining a supplementary contribution does not amount to its abandonment.

Texto completo

Interpellation Schmid Peter

2586

N

17 décembre 1993

organisation sowie mit anderen in- und ausländischen Organi- sationen auf dem Gebiet des geistigen Eigentums zusammen- arbeitet? Bereits das Bage hat über eine sogenannte «interne Richtlinie» von 1986 die Patenterteilungsvorschriften mit weit- reichenden Folgen «uminterpretiert». Wer ist zukünftig für sol- che Vorgänge und ihre Konsequenzen beim alsdann «privati- sierten» Sige verantwortlich?

Texte de l'interpellation du 8 octobre 1993

Dans le projet du Conseil fédéral visant à changer l'Ofpi en Ispi, on peut lire que, pour ce qui est de l'exécution de ses tâ- ches, ledit Ispi est lié aux directives.

Dans ce contexte, je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:

  1. Comment ces directives pourront-elles se marier avec la compétence qu'a l'Ispi de préparer et d'exécuter(!) les actes législatifs portant sur les brevets d'invention ou sur tout autre aspect de la propriété intellectuelle?

  2. Qui édictera ces directives et quel sera leur statut face au droit en vigueur (loi fédérale sur les brevets d'invention)?

  3. Qui, en fin de compte, conseillera qui en matière de législa- tion, nationale et internationale, sur la propriété intellectuelle et de quelles compétences le législatif sera-t-il encore investi? Je rappelle que l'ancienne commission chargée d'examiner la ré- vision de la loi fédérale sur les brevets d'invention est mise «hors jeu» jusqu'à ce qu'elle ait à adapter le droit suisse aux accords internationaux conclus dans le domaine de la pro- priété intellectuelle (directives de la CE, cycle d'Uruguay du Gatt).

  4. L'Ispi devra-t-il se conformer à la législation suisse actuelle lorsqu'il coopérera avec l'Office européen des brevets ou avec toute autre organisation, suisse ou étrangère, travaillant dans le domaine de la propriété intellectuelle? Pour mémoire, l'Ofpi avait, dans une «directive interne» datant de 1986, interprété très à sa manière, et non sans conséquences, les prescrip- tions relatives à la délivrance des brevets. Qui portera à l'ave- nir, dans un Ispi «privatisé», la responsabilité de tels agisse- ments et de leurs conséquences?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Bundi, Danuser, von Felten, Gardiol, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ru- dolf, Hämmerle, Jöri, Ledergerber, Leemann, Mauch Ursula, Nabholz, Vollmer, Wanner, Zbinden (17)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. November 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 novembre 1993

  1. Bei der im Vernehmlassungsentwurf des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes vorgeschlagenen Umwand- lung des Bundesamtes für geistiges Eigentum (Bage) in ein Schweizerisches Institut für geistiges Eigentum (Sige) handelt es sich nicht um einen Akt der Privatisierung. Das Sige soll eine öffentlich-rechtliche Institution bleiben. Der Vernehmlas- sungsentwurf ist ein reiner Organisationserlass, der an der heute bestehenden Kompetenzordnung nichts ändern will. Die Weisungsgebundenheit des Sige findet ihre Grenze dort, wo heute aufgrund der immaterialgüterrechtlichen Spezialge- setzgebung dem Bage die Rechtsanwendung obliegt Das Schwergewicht der Weisungsgebundenheit würde beim Sige somit wie heute beim Bage und allen anderen Bundesämtern im Bereich der Rechtsetzungsvorbereitung und der Vertre- tung der politischen Interessen in In- und Ausland liegen. In den Bereichen Betriebsführung und Organisation wäre das Sige freilich selbständig. Der Bundesrat wird diese differen- zierte Autonomie in seiner Botschaft zur Umwandlung des Bage genau darlegen.

  2. Mit Bezug auf die Weisungskompetenz gälte für das Sige das gleiche wie heute für das Bage und die anderen Bundes- ämter. Die Weisungen würden - allenfalls auf der Grundlage parlamentarischer Vorgaben - vom Bundesrat bzw. vom Eid-

genössischen Justiz- und Polizeidepartement erteilt. Das Sige bliebe, immer gemäss Vernehmlassungsentwurf, in die Ko- operationsmechanismen des Verwaltungsorganisationsge- setzes eingespannt. Geltendes Recht und namentlich das Pa- tentgesetz könnten mit diesen Weisungen nicht ausser Kraft gesetzt werden.

  1. Die legislativen Kompetenzen bleiben bei der vorgeschla- genen Umwandlung des Bage in ein Sige unverändert. Der im Vernehmlassungsentwurf enthaltene Auftrag an das Sige, den Bundesrat in Fragen der Rechtsetzung auf dem Gebiet des geistigen Eigentums zu beraten, ist eine verwaltungsinterne Kompetenzbestimmung, welche den ordentlichen Rechtset- zungsprozess nicht berührt.

Im übrigen ist dem Bundesrat nicht ersichtlich, inwiefern eine parlamentarische Kommission bei der Behandlung der Revi- sion des Patentgesetzes von 1989 (BBI 1989 III 232) «ausge- schaltet» worden wäre. Die eidgenössischen Räte haben diese Gesetzesrevision selbst sistiert, weil Fragen rund um den Schutz biotechnologischer Erfindungen, einschliesslich der nicht Gegenstand jener Vorlage bildenden Frage der Pa- tentierbarkeit von Organismen, auf internationaler Ebene im Rahmen der Gatt-Verhandlungen und des EG-Rechts noch nicht geklärt waren.

  1. Das Sige hat sich wie bereits das Bage und alle anderen Bundesämter an geltendes Recht zu halten. Bei den von der Interpellantin angesprochenen amtsinternen «Richtlinien für die Sachprüfung» handelt es sich nicht um eine «Uminterpre- tation» der Patenterteilungsvorschriften, sondern um ein den Patentexperten des Bage zur Verfügung stehendes Hilfsmittel. Da im Rahmen des Europäischen Patentübereinkommens (EPUe) das materielle Patentrecht der EPUe-Mitgliedstaaten harmonisiert ist, widerspiegeln diese Richtlinien auch die Spruchpraxis der Beschwerdekammern des Europäischen Patentamts. Aus Gründen der Transparenz sind die Bage- Richtlinien seit jeher öffentlich zugänglich.

Präsidentin: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bun- desrates nicht befriedigt und verlangt Diskussion.

Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen

Verschoben - Renvoyé

offensichtliche Mehrheit Minderheit

93.3516

Interpellation Schmid Peter Nichteinhaltung von Bestimmungen beim Bau der Vereinabahn Non-observation de dispositions dans le domaine de la construction du tunnel de la Vereina

Wortlaut der Interpellation vom 8. Oktober 1993

Artikel 6 des Bundesbeschlusses über die Vereinabahn schreibt vor, dass das EVED regelmässig über den Fortschritt der Bauarbeiten und die Entwicklung der Kosten zu berichten hat. Um Kreditüberschreitungen zu vermeiden, hat der Bun- desrat eine strenge Kontrolle mit einer sogenannten rollenden Blockierungsplanung vorgesehen, die er aber bereits für ei- nen ersten Nachtragskredit wieder aufzugeben gedenkt.

In Artikel 7 des Bundesbeschlusses sind erforderliche Mass- nahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt eine Bedin- gung für die Plangenehmigung des Bauvorhabens. Sie müs- sen während des Betriebes überwacht und gegebenenfalls er-

Interpellation Schmid Peter

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  1. Dezember 1993 N

gänzt werden. Wie aus Meldungen einer Zeitschrift zu erfahren ist, erfolgt neuestens der Transport des Tunnelaushubs mit Lastwagen, und der Bau eines Anschlussgeleises zur Kiesver- wertungsanlage wird nicht mehr erwogen. Zudem erweist sich der ursprüngliche Deponiestandort für nicht verwertbares Ma- terial als zu klein, so dass neuestens weiteres Kiesabbaumate- rial zwecks Vorbereitung eines weiteren Deponiestandorts mittels Lastwagen durch die Dörfer verfrachtet wird. Meine Fragen:

  1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass es sich bei den umfangreichen Kies- und Aushubtransporten um einen Ver- stoss gegen Artikel 7 des Bundesbeschlusses handelt?

  2. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um den Umweltverträg lichkeitsvorschriften beim Bau der Vereinabahn Nachachtung zu verschaffen?

  3. Wird die Berichterstattung über die Kostenentwicklung ge- mäss Artikel 6 nicht zur Farce, wenn die rollende Blockie- rungsplanung bereits für den ersten Nachtragskredit nicht mehr gilt?

Texte de l'interpellation du 8 octobre 1993

L'article 6 de l'arrêté fédéral sur le chemin de fer de la Vereina prescrit que le DFTCE est tenu de faire rapport régulièrement sur les progrès des travaux de construction et sur l'évolution des coûts. Afin d'éviter les dépassements de crédit, le Conseil fédéral a prévu d'exercer un contrôle strict au moyen d'une planification permanente dite de blocage, dont il entend déjà faire à nouveau abstraction à l'occasion de l'octroi d'un pre- mier crédit supplémentaire.

L'article 7 fait des mesures pour la protection de l'être humain et de l'environnement une condition de l'approbation des plans du projet. Ces mesures doivent être vérifiées pendant l'exploitation et le cas échéant être complétées. Or, on ap- prend par des articles parus dans une revue que le transport des déblais se fait depuis quelque temps au moyen de ca- mions et que l'on n'envisage plus la construction d'une voie de raccordement à l'installation de traitement de la pierraille. En outre, l'emplacement initialement prévu pour la décharge des matériaux non recyclables s'étant révélé trop petit, des quantités supplémentaires de pierre concassée destinées à une nouvelle décharge sont depuis peu transportées par ca- mions à travers les villages.

Questions:

  1. Le Conseil fédéral est-il aussi d'avis que ces transports volu- mineux de déblais et de pierraille contreviennent à l'article 7 de l'arrêté fédéral?

  2. Que pense-t-il faire pour assurer le respect des dispositions relatives à la protection de l'environnement pendant la cons- truction de la ligne de la Vereina?

  3. L'obligation faite à l'article 6 de rendre compte de l'évolu- tion des coûts n'est-elle pas déjà tournée en dérision par l'abandon de la planification permanente dite de blocage à l'occasion de l'octroi du premier crédit supplémentaire?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baumann, Bühlmann, Danuser, David, Diener, Dünki, Eggenberger, Gardiol, Gon- seth, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Herczog, Hollenstein, Ledergerber, Leemann, Mae- der, Marti Werner, Meier Hans, Meyer Theo, Misteli, Rebeaud, Robert, Sieber, Steffen, Strahm Rudolf, Thür, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Zbinden, Züger, Zwygart (34)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 17. November 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 17 novembre 1993

  1. Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens hat die Rhä- tische Bahn (RhB) erklärt, das Ausbruchmaterial aus den Tun- nelvortrieben, das nicht im Projektbereich Verwendung finden kann, per Bahn abzutransportieren. Der laufende Abtransport findet grundsätzlich auf diese Weise statt.

Eine private Firma hat jedoch der RhB angeboten, auf der Süd- seite anfallendes aufbereitungswürdiges Ausbruchmaterial zu erwerben und direkt von der Baustelle auf der Strasse abzu- führen.

Für die Bahn wäre dies finanziell eine günstige Lösung, die aber im plangenehmigten Projekt nicht vorgesehen war.

Da es sich dabei um eine nachträgliche Aenderung des ge- nehmigten Projekts handelt, hat das zuständige Bundesamt für Verkehr (BAV) Ende Juni 1993 gemäss Artikel 35 der Ver- ordnung vom 23. Dezember 1932 über die Planvorlagen für Ei- senbahnbauten (PIVV; SR 742.142.1) ein neues Plangenehmi- gungsverfahren eingeleitet. In dessen Verlauf können der Kan- ton, die betroffene Gemeinde sowie jedermann, der nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) Partei ist, zur vorliegenden Aenderung Stellung nehmen. Das Verfahren wird durch eine Verfügung des BAV im Sinne von Artikel 5 VwVG abgeschlossen werden.

In diesem Verfahren wird insbesondere auch zu entscheiden sein, ob die Durchführung der genannten Transporte der Um- weltschutzgesetzgebung des Bundes entspricht.

Das Verfahren ist zurzeit noch hängig. Das BAV hat der RhB die Durchführung der hier in Frage stehenden Strassentrans- porte vorläufig untersagt. Ueber den Ausgang des Verfahrens können zurzeit keine näheren Angaben gemacht werden.

  1. Die im eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahren durchgeführte Prüfung des Projekts hat ergeben, dass dieses der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes entspricht. In den behördlichen Baubewilligungsentscheiden sind im Sinn des genannten Artikels 7 zur Präzisierung - soweit nötig - die erforderlichen Auflagen gemacht worden. Dasselbe gilt für die seit diesen Entscheiden im Zusammenhang mit der Vereina- bahn eingereichten Detailprojekte und Projektänderungen. Für künftige Baubewilligungen wird in gleicher Weise vorzuge- hen sein.

Damit ist die Einhaltung der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes gewährleistet.

  1. Im heutigen Zeitpunkt sind für die Ausführung des Projekts in seinem vollen Umfang Mehrkosten von 63 Millionen Fran- ken (Preisbasis 1985; alle Kostenangaben haben aus Ueber- sichtlichkeitsgründen diese Preisbasis) zu verzeichnen.

Mit Botschaft vom 30. Juni 1993 über einen zusätzlichen Bei- trag für den Bau der Vereinalinie (BBI 1993 III 205) beantragt der Bundesrat den eidgenössischen Räten die Gewährung weiterer Mittel. Der zusätzliche Beitrag soll 33 Millionen Fran- ken ausmachen. Davon würde der Bund 28 Millionen Franken übernehmen und der Kanton 5 Millionen Franken. Der Bun- desrat beantragt dem Parlament also nicht die Uebernahme der vollen Kosten.

Zunächst hat das BAV die RhB beauftragt, projektbegleitend laufend aufzuzeigen, welche Redimensionierungsmassnah- men notwendig sind, um den bewilligten Kostenrahmen ein- halten zu können. Dieses Führungsinstrument wird «rollende Blockierungsplanung>> genannt.

Der Bundesrat zeigt in der erwähnten Botschaft vom 30. Juni 1993 auf, dass die konsequente Durchführung dieser Pla- nung aus seiner Sicht eine zu geringe Autotransportkapazität zur Folge hätte und sich nicht mehr sämtliche Mehrkosten auf diesem Weg auffangen lassen.

Bei der Festlegung der Höhe des zusätzlichen Beitrags hat der Bundesrat aber soweit möglich Elemente der rollenden Blockierungsplanung einbezogen. Dadurch lassen sich rund 30 Millionen Franken blockieren. Diese Massnahme führt zum obengenannten zusätzlichen Beitrag von 33 Millionen Franken.

Daraus ist ersichtlich, dass die rollende Blockierungsplanung keinesfalls aufgegeben worden ist und weitergeführt wird.

Präsidentin: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt und verlangt Diskussion.

Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen

offensichtliche Mehrheit Minderheit

Verschoben - Renvoyé

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Schmid Peter Nichteinhaltung von Bestimmungen beim Bau der Vereinabahn

Interpellation Schmid Peter Non-observation de dispositions dans le domaine de la construction du tunnel de la Vereina

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1993

Année

Anno

Band

V

Volume

Volume

Session

Wintersession

Session

Session d'hiver

Sessione

Sessione invernale

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 93.3516

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.12.1993 - 08:00

Date

Data

Seite

2586-2587

Page

Pagina

Ref. No

20 023 576

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Palavras-chave

environmental protectionrailway constructionproject modificationspoil transportcost controlplanning approvalpublic worksadministrative supervision

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the spoil transports and project changes for the Vereina railway breach the environmental requirements tied to the planning approval.

Decisão extraída

The Federal Council stated that the legality of the road transport of excavated material is being examined in a new approval procedure; the original project complied with federal environmental law, and required conditions were imposed where necessary.

Fundamentação extraída

A later project change required a new railway planning-approval procedure under the railway planning rules; the competent authority had temporarily prohibited the road transports pending that procedure.

Questão jurídica principal

Whether the cost-reporting duty and rolling blocking plan under the Vereina federal decree have become meaningless.

Decisão extraída

The Federal Council replied that the rolling blocking planning had not been abandoned and was still being applied; it was used to identify savings and to set the additional federal contribution.

Fundamentação extraída

The council explained that additional costs existed, that a supplementary federal contribution was proposed, and that the planning instrument remained in force despite limits on what it could offset.

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