Transitional provision on EEA withdrawal cash payout

20021862Prática Administrativa Federal (VPB)24 de set. de 1992Confirmed

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Resumo Omnilex

The Council of States accepted the Commission's recommendation to follow the National Council on the Eurolex amendment to the occupational pension law. The debated transitional provision was intended to govern publication and referendum timing and to preserve, for about five years, a temporary regime on cash payment of vested benefits for foreign workers. The debate emphasized the need to avoid abrupt regulatory change and to reduce uncertainty while political and diplomatic contacts with Brussels suggested a pragmatic transitional solution could be achieved.

Sumário Omnilex

Art. 20 of the transitional provisions BV; Eurolex transitional legislation and referendum timing; the chamber may approve a temporary transitional arrangement where an abrupt change would create uncertainty and where political negotiations indicate a practicable interim solution. The provision may be framed as an insertion into individual enactments and may coexist with unchanged urgent-procedure clauses; approval of the transitional order confirms the National Council's solution and authorizes temporary application for the stated transitional period.

Texto completo

Eurolex. Berufliche Vorsorge

839

  1. September 1992 S
  • art. 25 de 92.057-38. - art. 28 de 92.057-20, 50) (= alinéa 2bis de: - ch. Il de 92.057-45, 46, 47)

Alinéa modifié relatif au référendum:

Il est sujet au référendum conformément à l'article 20 des dis- positions transitoires de la constitution.

(= alinéa 2 de:

  • ch. Il de 92.057-1, 2, 6, 8-10, 12-16, 18, 19, 21-23, 26-31, 35-37, 39, 41, 43, 48.

  • ch. Il art. 2 de 92.057-24.

  • ch. Ill de 92.057-4, 5, 11, 42.

  • art. 3 de 92.057-44.

  • art. 10 de 92.057-3.

  • art. 15 de 92.057-25.

  • art. 17 de 92.057-40.

  • art. 19 de 92.057-17.

  • art. 21 de 92.057-7.

  • art. 23 de 92.057-49.

  • art. 25 de 92.057-38.

  • art. 28 de 92.057-20, 50)

(= alinéa 3 de:

  • ch. Il de 92.057-45, 46, 47.

Les alinéas 2-3 (procédure d'urgence) de 92.057-32, 33, 34 ne sont pas modifiés)

Rhinow, Berichterstatter: Ich halte Sie mit diesem Geschäft nicht lange auf. Sie mögen sich erinnern, dass wir bei der Be- ratung der Eurolex-Vorlagen bei den Uebergangsbestimmun- gen jeweils eine Bestimmung ausgesetzt haben. Wir haben festgestellt, die Frage des Referendums und diejenige des In- krafttretens seien noch offen. Deshalb kommt hier eine eigen- artige Vorlage zur Beratung: Es handelt sich um zwei Absätze, die jeweils bei den einzelnen Eurolex-Erlassen einzuschieben sind.

Der erste Absatz betrifft die Publikation. Er basiert auf der An- nahme, dass in der Herbstsession die Schlussabstimmung über die Eurolex-Vorlagen vorgenommen wird, dass aber die Publikation erst nach Annahme des Bundesbeschlusses über den Europäischen Wirtschaftsraum, das heisst nach An- nahme durch Volk und Stände am kommenden 6. Dezember, erfolgen wird.

Der zweite Absatz betrifft das Referendum. Es wird auf die Re- gelung in Artikel 20 Absätze 1 bis 3 der Uebergangsbestim- mungen BV verwiesen.

Diese beiden Absätze werden in den Einzelerlassen gemäss den Angaben auf dem ausgeteilten Blatt eingefügt

Angenommen - Adopté

An den Nationalrat - Au Conseil national

92.053

Beitritt der Schweiz zur Europäischen Gemeinschaft. Bericht Adhésion de la Suisse à la Communauté européenne. Rapport

Bericht des Bundesrates vom 18. Mai 1992 (BBI III 1185) Rapport du Conseil fédéral du 18 mai 1992 (FF II| 1125) Beschluss des Nationalrates vom 3. September 1992 Décision du Conseil national du 3 septembre 1992

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national

Cavelty, Berichterstatter: Gemäss Artikel 12 Absatz 2 des Ge- schäftsverkehrsgesetzes kann kein Rat eine Vorlage an den Bundesrat zurückweisen, ohne dass der andere Rat zustimmt. Wenn zugestimmt wird, gilt die Rückweisung ohne weiteres. Wenn der andere Rat nicht zustimmt, wird die Rückweisung im Erstrat nochmals behandelt, es kommt also zu einer Differenz. Sinn dieser Bestimmung - sie wurde übrigens erst 1985 einge- führt - ist es, dass kein Rat ein Geschäft für längere Zeit blockieren kann, ohne dass der andere Rat sich dazu äussern kann.

Unsere Kommission hat sich mit der Rückweisung im Natio- nalrat befasst und beantragt Ihnen einstimmig Zustimmung zu dieser Rückweisung.

Angenommen - Adopté

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

92.057-28

EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Aenderung

EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité. Modification

Differenzen - Divergences

Siehe Seite 690 hiervor - Voir page 690 ci-devant Beschluss des Nationalrates vom 2. September 1992 Décision du Conseil national du 2 septembre 1992

Ziff. Il Abs. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates

Ch. Il al. 3 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national

Frau Weber Monika, Berichterstatterin: Bei diesem Geschäft besteht eine Differenz in den Uebergangsbestimmungen (Ziff. Il, Abs. 3). Ich möchte sagen, wie es dazu gekommen ist. Wir haben in der Sondersession zwei Anträge behandelt; der eine stammte von Herrn Coutau und der andere von Herrn On- ken. Beide Anträge wurden damals abgelehnt; wir wiesen dar- auf hin, dass man nicht in einem solchen Tempo, wie es da- mals angeschlagen wurde, Aenderungen akzeptieren sollte, sondern dass man zuerst den Zweitrat über die gleichen An- träge diskutieren lassen sollte.

Der Antrag Coutau betraf den Ingress. Er wurde im Ständerat abgelehnt; auch im Nationalrat wurde ein entsprechender An- trag abgelehnt.

Der zweite Antrag betraf die Barauszahlung der Freizügigkeits- leistung beim definitiven Verlassen der Schweiz; die Freizügig- keitsleistung sollte nun erst beim Verlassen des EWR in bar ausbezahlt werden. Man hat also die Grenze von der Schweiz auf den EWR verschoben.

Der Nationalrat hat sich nun im Zusammenhang mit diesem Problem für eine recht elegante Lösung entschieden. Er hat, anstatt Artikel 30 Absatz 2 Buchstabe a zu ändern, in einer Uebergangsordnung einen Weg gefunden. Worum geht es?

12-S

Assurance-maladie. Augmentation des coûts

840

E

24 septembre 1992

Vor allem die ausländischen Arbeitnehmer hatten beim Be- kanntwerden dieser Gesetzesanpassung, bei dieser Grenz- verschiebung der Freizügigkeit von der Schweizergrenze auf die EWR-Grenze, aufbegehrt, weil offenbar viele ihre Lebens- pläne so eingerichtet hatten, dass sie planten, vor unserem Pensionierungsalter zurückzutreten, in ihre Heimat zurückzu- kehren und von der Barauszahlung der Freizügigkeit des Obli- gatoriums zu profitieren.

Nun kann man sagen, dass der Wechsel wegen des Eurolex- Verfahrens möglicherweise tatsächlich etwas abrupt wäre, und im Moment herrscht wegen des sich im Gange befindli- chen Differenzbereinigungsverfahrens einige Unsicherheit. Viele Arbeitnehmer fragen sich offenbar: Muss oder soll man noch vor Ende des Jahres kündigen, um von dieser Freizügig- keitsleistung profitieren zu können? Es ist deshalb wichtig - das sage ich im Namen der Kommission ganz deutlich -, dass für die ausländischen Arbeitnehmer sobald wie möglich Klar- heit herrscht.

Die Kommission hat mit 9 zu 2 Stimmen und bei einer Enthal- tung beschlossen, dem Nationalrat zu folgen, der seinerseits mit 109 zu 21 Stimmen die Uebergangsbestimmung be- schloss.

Wir haben uns versichern lassen, dass Brüssel Bereitschaft zum Einlenken signalisiert hat oder - diplomatisch ausge- drückt - dass begründete Hoffnung besteht, dass Brüssel ein- lenken wird. Es liegen nämlich auch von anderen Ländern sol- che Begehren vor, die aber alle noch ausdiskutiert werden müssen.

Die Kommission beantragt Ihnen, sich dem Nationalrat anzu- schliessen, d. h. einer Uebergangsbestimmung für etwa fünf Jahre zuzustimmen.

M. Coutau: Je suis très satisfait que la majorité de la commis- sion, qui vous propose de vous rallier à la solution du Conseil national, soit aussi forte. Lors de notre premier examen en plé- num, nous avions débattu, vous vous en souvenez, sur la base d'une proposition de M. Onken. Après le succès que cette pro- position a rencontré au Conseil national et après l'intérêt plutôt bienveillant rencontré à Bruxelles, lors des contacts qui ont été pris par l'Administration fédérale ces derniers jours, je serais très heureux que notre décision soit positive. Elle serait le si- gne manifeste qui permettra d'apaiser les inquiétudes qui avaient surgi dans les entreprises et chez les personnels en raison du caractère extrêmement abrupt du changement de réglementation qui aurait pu intervenir d'ici la fin de l'année. Il n'empêche que, si cette solution règle le problème pour les cinq prochaines années, la question de fond - qui consiste à savoir à quelles directives le 2e pilier et les institutions analo- gues d'autres pays de la Communauté sont assujettis - n'en demeure pas moins. Je ne reviendrai pas sur ce dilemme au- jourd'hui ici, mais la Communauté européenne devra régler cette question prochainement. On connaîtra alors, et ce certai- nement d'ici la fin du délai transitoire, la solution définitive qui aura été trouvée à ce problème, qui est loin de ne concerner que notre pays.

M. Cotti, conseiller fédéral: Après des discussions plutôt ten- dues lors de la précédente réunion au Conseil des Etats, je tiens à déclarer, au nom du Conseil fédéral, que j'accepte les propositions de la commission. Celles-ci, en l'occurrence, avaient plutôt trait à l'aspect général des problèmes. En effet, concernant la question d'une solution transitoire, les avanta- ges qu'elles auraient apportés, au plan d'un certain apaise- ment, étaient évidents - M. Coutau y a d'ailleurs fait allusion. J'avais déclaré au Conseil national que des contacts de la part de l'Administration fédérale étant à ce moment-là imminents à Bruxelles, je me serais réservé la faculté de confirmer l'appro- bation à la solution du Conseil fédéral - dont j'avais témoigné au Conseil national - si, de la part de Bruxelles, des signes - j'avais parlé de signaux - concrets et effectifs s'étaient mani- festés lors de ces mêmes contacts. Or, c'est le 14 septembre de cette année que des représentants de l'Office fédéral des assurances sociales ont eu ces premiers contacts, à Bruxel- les. C'est à partir de là que se sont manifestés lesdits signaux, non pas encore sanctionnés au plan formel et juridique, mais

exprimés très clairement au plan politique. J'ai alors demandé que ces contacts soient intensifiés et, hier, M. l'ambassadeur Von Tscharner, représentant suisse à la mission auprès de la Communauté européenne, m'a communiqué que d'impor- tants contacts, ultérieurs à la date précitée, lui permettaient d'affirmer sans doute aucun que la Communauté avait pris note de la décision du Conseil national - et bientôt, je le sou- haite, aussi du Parlement - et qu'elle s'était déclarée disposée à trouver une solution pragmatique qui tienne compte de l'in- térêt des travailleurs ressortissants de pays membres de la Communauté et travaillant en Suisse.

Dans sa lettre du 23 septembre 1992, M. Norbert Blüm, mon collègue allemand, m'écrivait: «Ich werde mich - Ihr Einver- ständnis voraussetzend - dafür einsetzen, dass im Rahmen der weiteren Verhandlungen zum Europäischen Wirtschafts- raum eine Uebergangsregelung eingeführt wird, die es den ausländischen Arbeitnehmern erlaubt, ihren Anspruch auf Beitragserstattung für eine grosszügig bemessene Ueber- gangszeit nach dem 1. Januar 1993 zu realisieren. Meine Mit- arbeiter haben für die nächste Verhandlungsrunde am 24. September 1992 eine entsprechende Weisung erhalten.» Comme vous pouvez le constater, même les pays comme l'Al- lemagne, qui n'ont pas d'intérêts directs ou, en tout cas, d'inté- rêts importants en jeu, se déclarent favorables du moment que le consentement des Etats les plus directement intéressés est donné. Il ne devrait donc pas y avoir de difficulté à trouver une solution au niveau de la Communauté.

En tant que personne respectueuse des engagements inter- nationaux, je dois dire que la solution formelle n'est pas en- core trouvée. En ce sens, la décision que vous prenez mainte- nant, si elle est politiquement absolument justifiable - et je la soutiens - ne signifie pas que vous ne commettez pas une in- fraction au droit européen. Mais notre engagement réside en la possibilité de corriger dans les délais les plus brefs cette in- fraction que, pour une fois, nous pouvons considérer avec beaucoup d'indulgence.

Donc, je déclare que le Conseil fédéral accepte la solution re- tenue.

Angenommen - Adopté

92.067

Krankenversicherung. Massnahmen gegen die Kostensteigerung 1993-1994. Bundesbeschluss

Assurance-maladie. Mesures contre l'augmentation des coûts 1993-1994. Arrêté fédéral

Botschaft und Beschlussentwurf vom 19. August 1992 (BBI V 933) Message et projet d'arrêté du 19 août 1992 (FF V 885)

Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière

Frau Simmen, Berichterstatterin: Die Vorlage 92.067 über be- fristete Massnahmen gegen die Kostensteigerung in der Kran- kenversicherung ist eine weitere Folge in der unendlichen Geschichte mit dem Titel «Kostensteigerung im Gesundheits- wesen».

Die höchst unerwünschte Entwicklung, dass die Kosten, die uns das Gesundheitswesen verursacht, ständig überpropor- tional steigen, ist allen Industriestaaten gemeinsam. Und noch kein Land hat eine wirkliche Lösung für dieses Problem ge- funden.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité. Modification

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1992

Année

Anno

Band

V

Volume

Volume

Session

Herbstsession

Session

Session d'automne

Sessione

Sessione autunnale

Rat

Ständerat

Conseil

Conseil des Etats

Consiglio

Consiglio degli Stati

Sitzung

04

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.057-28

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

24.09.1992 - 08:00

Date

Data

Seite

839-840

Page

Pagina

Ref. No

20 021 862

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Palavras-chave

occupational pensiontransitional provisionreferendumpublicationEEAcash payoutforeign workerslegislative amendment

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the Council of States should accept the National Council's transitional provision on publication and referendum for the Eurolex amendments.

Decisão extraída

The Council of States accepted the Commission's proposal to follow the National Council.

Fundamentação extraída

The provision aimed to avoid an abrupt legal change and to provide temporary clarity for foreign workers, while political signals from Brussels indicated a pragmatic transitional solution might be found.

Questão jurídica principal

Whether the transitional rule on cash payment of vested benefits should be inserted for an approximately five-year period.

Decisão extraída

A transitional provision was approved to maintain the National Council's solution for about five years.

Fundamentação extraída

The chamber considered the temporary arrangement necessary to prevent uncertainty for workers affected by the change from the Swiss border to the EEA border.

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