Postulate on EVK freer movement accepted by National Council

20017505Prática Administrativa Federal (VPB)23 de jun. de 1989Granted

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Resumo Omnilex

Basler submitted a postulate requesting a report on free-movement benefits within the EVK, including comparisons of statutory exit benefits, termination indemnities, and the effect of interest and new statutes. The Federal Council stated it was ready to accept the postulate. In the National Council, opposition was raised and the discussion was postponed, but the postulate was ultimately transmitted.

Sumário Omnilex

Parliamentary postulate; transmission of a motion requesting a governmental report. Where the Federal Council declares itself ready to accept a postulate, the chamber may transmit it notwithstanding brief opposition or deferred debate; the dispositive effect is limited to referral for a report and does not decide the substantive policy question.

Texto completo

Postulat Basler

1153

  1. Juni 1989 N

b. à ce que la CVS travaille en étroite collaboration avec les re- présentants compétents de l'armée, afin que l'incorporation des personnes astreintes au service militaire se fasse aussi ra- tionnellement que possible, sur la base de la décision prise en matière médicale;

c. à ce que le règlement de base sur l'appréciation médico- militaire de l'aptitude au service fasse l'objet d'une révision.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bremi, Eppenberger Susi, Loretan, Weber-Schwyz, Wyss Paul (5)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Wehrgerechtigkeit verlangt, dass nur Wehrpflichtige vom Dienst befreit oder dispensiert werden, welche die dafür gel- tenden Voraussetzungen erfüllen. Dies bedingt entspre- chende Kontrollen.

Hauptgrund für die Befreiung von der Wehrdienstpflicht sind UC-Entscheide. Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen seriöse Arbeit leisten. Angesichts des Stellenwerts der «blauen Ausmusterung» ist es aber dennoch notwendig, dass die Praxis der Beurteilung der Diensttauglichkeit von Zeit zu Zeit überprüft und der Situation angepasst wird.

Grundlage für jede seriöse Kontrolle ist eine detaillierte und aussagekräftige Statistik. Die Sektion «Militärärztlicher Dienst» im BASAN verfügt über entsprechende Statistiken für den Be- reich Aushebung und RS; hingegen fehlen diese für den spä- teren Verlauf der Wehrdienstpflicht. Diese Lücke sollte meiner Ansicht nach behoben werden.

Wehrgerechtigkeit verlangt die Dienstpflicht aller. Der Ge- sundheitszustand macht Ausnahmen nötig. Daraus kann sich ein Interessenkonflikt ergeben. Um beide Interessen abzu- decken, ist das UC-Verfahren so zu gestalten, dass - gestützt auf den ärztlichen Entscheid - in enger Zusammenarbeit mit Einteilungsorganen die optimalste Weiterverwendung des Wehrdienstpflichtigen gefunden werden kann.

Das Basisreglement «Militärärztliche Beurteilung der Dienst- tauglichkeit» muss - als Folge der Beschlüsse über die diffe- renzierte Tauglichkeit - so oder so einer Revision unterzogen werden. Die Möglichkeit ist zu nutzen, um diese Weisung einer grundsätzlichen Prüfung zu unterziehen.

Zusammengefasst:

Mir geht es nicht darum, die seriöse Arbeit aller Verantwortli- cher in Zweifel zu ziehen. Mir geht es lediglich darum, dass mit aktuellen Unterlagen, effizienter Organisation und wirksamen Kontrollmöglichkeiten die Voraussetzungen vorhanden sind, um eine möglichst optimale Wehrgerechtigkeit zu erreichen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 17. Mai 1989

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 17 mai 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Präsident:Herr Leuenberger-Solothurn bekämpft das Postu- lat. Die Diskussion wird verschoben.

Verschoben - Renvoyé

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88.484

Postulat Basler Freizügigkeit bei der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) Caisse fédérale d'assurance (CFA). Libre-passage

Wortlaut des Postulates vom 16. Juni 1988

Der Bundesrat wird um einen Bericht ersucht, der uns über die volle Erwerbsdauer des Versicherten den Verlauf folgender Freizügigkeitsleistungen, in Prozenten des versicherten Ver- dienstes, erkennen lässt:

1a Die Höhe der Freizügigkeitsleistung nach EVK-Statuten (Art. 34);

1b Die Abfindung bei administrativer Auflösung des Dienstver- hältnisses (Art. 32);

1c Die Freizügigkeitsleistungen bzw. Abfindungen, wenn alle Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge samt allfälligen Ein- kaufssummen entsprechend Art. 15 BVG zu 4 Prozentaufge- zinst würden;

1d Die Entwicklung des Deckungskapitals und der Einkaufs- summe für einen Versicherten nach den neuen EVK-Statuten. Ferner sind Angaben zu folgenden Fragen erwünscht:

2a Was wäre der Barwert der Rente bzw. des Altersguthabens, falls an eine Kapitalabfindung gedacht würde?

2b Wieviele Prozente des versicherten Verdienstes werden für die Altersleistungen benötigt und wieviele zur Deckung der übrigen Risiken, für welche die EVK ebenfalls noch aufkommt?

Texte du postulat du 16 juin 1988

Le Conseil fédéral est invité à présenter aux Chambres un rap- port qui mette en évidence, tout au long de la durée d'activité de l'assuré, le cours des prestations suivantes de libre-pas- sage, en pour-cent du salaire assuré:

1a Le montant des prestations de libre-passage selon les sta- tuts de la CFA (art. 34);

1b L'indemnité en cas de résiliation administrative des rap- ports de service (art. 32);

1c Les prestations de libre-passage et indemnités si toutes les cotisations de l'employeur et de l'employé ainsi que toutes les sommes de rachat étaient rémunérées d'un intérêt de 4 pour cent conformément à l'article 15 LPP;

1d L'évolution de la réserve mathématique et de la somme de rachat pour un assuré selon les nouveaux statuts de la CFA.

Il y aurait en outre lieu de fournir des données en réponse aux questions suivantes:

2a Quelle serait la valeur actuelle de la rente ou de l'avoir de vieillesse au cas où l'on envisagerait le versement d'une in- demnité unique?

2b Quels pourcentages du salaire assuré sont utilisés pour les prestations de vieillesse et lesquels pour couvrir les autres ris- ques que la CFA assure également?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bonny, Bühler, Daepp, Fei- genwinter, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Kühne, Neuen- schwander, Rychen, Schwab, Zölch (11)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

In einem liberalen Arbeitsmarkt müssen die goldenen Fes- seln, die einen Arbeitnehmer am Stellenwechsel hindern, ge- löst werden. Das würde hier bedeuten, dass das BVG-Prinzip der vollen Freizügigkeit auch bei der EVK Geltung hätte, und zwar auch bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes von der öf- fentlichen Hand in die Privatwirtschaft - nicht nur unter öffent- lichen Anstalten und Betrieben.

So verlangen wir beispielsweise im Schulratsbereich, dass Fachkräfte aus der Praxis geholt werden, um den Praxisbezug in der Lehrerschaft zu erhöhen, dass aber auch Wissenschaf- ter in die Privatwirtschaft entlassen werden können, um den er- wünschten Wissenstransfer von den Schulratsanstalten in die

61-N

N 23 juin 1989

1154

Postulat Longet

Wirtschaft zu fördern. Meine Vorstellung wäre, dass nach die- sem eventuell mehrfachen Stellenwechsel eine Altersrente re- sultiert, die nicht vom Ort der letzten Anstellung abhängig sein muss, sondern von der durch das Erwerbsleben gesammel- ten und aufgezinsten Summe der Altersgutschriften, die beim Rentenantritt zum Altersguthaben wird und in eine Rente über- führt werden kann.

Da für Altersleistung das Kapitaldeckungsverfahren gilt, soll- ten dem Bund bei voller Freizügigkeit keine Mehrkosten ent- stehen, denn mit dem Uebertragen des Kapitals werden ja auch entsprechende Pflichten abgetreten.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 24. Mai 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 24 mai 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

89.366 Postulat Günter Geschenke und Reisen für Beamte Cadeaux faits aux fonctionnaires

Wortlaut des Postulates vom 8. März 1989

Der Bundesrat wird gebeten, den eidgenössischen Räten ei- nen Bericht darüber zuzustellen, wie das Geschenkannahme- verbot für Beamte in den verschiedenen Bundesämtern und -behörden gehandhabt wird. Der Bericht sollte insbesondere die folgenden Probleme behandeln:

  1. Uebersicht über die vorhandenen Reglemente und Weisun- gen.

  2. Form und Inhalt der Regelung in den einzelnen Aemtern.

  3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Regelungen und Begründungen für vorhandene Unterschiede.

  4. Eine Uebersicht über strafrechtliche und disziplinarische Verfahren wegen Annahmen von Geschenken durch Bundes- beamte in den letzten vier Jahren, über den Ausgang dieser Verfahren und die betroffenen Bundesämter.

  5. Vorschläge für eine einheitliche Regelung in diesem Be- reich.

Texte du postulat du 8 mars 1989

Le Conseil fédéral est invité à faire rapport aux Chambres fédérales sur le respect de l'interdiction d'accepter des ca- deaux, faite aux fonctionnaires des divers offices fédéraux et aux autorités fédérales. Le rapport abordera notamment les points suivants:

  1. Récapitulation des règlements et directives existants.

  2. Forme et contenu de la réglementation dans chaque office.

  3. Points communs et divergents des réglementations, justifi- cation des différences existantes.

  4. Récapitulation des procédures pénales et disciplinaires en- gagées ces quatre dernières années en raison de l'accepta- tion de cadeaux par des fonctionnaires fédéraux, avec indica- tion de l'issue de ces procédures et des offices fédéraux con- cernés.

  5. Proposition en vue d'une réglementation uniforme en ce do- maine.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Dünki, Grendelmeier, Jae- ger, Jeanneret, Leuba, Maeder, Oester, Weder-Basel, Wieder- kehr, Zwygart (10)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Fälle Bürki/Ramseyer/Sutter sind der äussere Anlass für dieses Postulat. Es besteht der Eindruck, dass die Annahme

von Geschenken (z. B. von durch Aussenstehende bezahlte Reisen) in verschiedenen Bundesämtern unterschiedliche Konsequenzen hat. Aber auch sonst bestehen Hinweise, dass grosse Unterschiede bei der Annahme von Geschenken (z. B. «Geschäftsessen») je nach Stelle und Position bestehen. Im Interesse der Erhaltung einer unbestechlichen und unabhän- gigen Beamtenschaft ist eine einheitliche Praxis in diesem Be- reich nötig. Es geht auch darum, den an sich guten Ruf der Bundesverwaltung zu sichern. Das Postulat soll u. a. den Bun- desrat veranlassen, sich mit diesem Problem auseinander- zusetzen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 31. Mai 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 31 mai 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

88.852

Postulat Longet Bodenunabhängige Kulturen. Oekologische und wirtschaftliche Bilanz Culture hors sol. Bilan écologique et économique

Wortlaut des Postulates vom 14. Dezember 1988

Der Bundesrat wird eingeladen, eine ökologische und wirt- schaftliche Bilanz der «hors sol»-Kulturen vorzulegen und die sich in bezug auf Umweltschutz, Struktur und Qualität aufdrän- genden Folgerungen zu ziehen.

Texte du postulat du 14 décembre 1988

Le Conseil fédéral est invité à présenter un bilan écologique et économique de la culture hors sol et à en tirer les conséquen- ces sous l'angle des objectifs environnementaux, de structure et qualitatifs.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bär, Bäum- lin Ursula, Béguelin, Bircher, Braunschweig, Brügger, Carob- bio, Danuser, Diener, Fankhauser, Fehr, Grendelmeier, Haf- ner Ursula, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Lanz, Maeder, Mat- they, Meizoz, Neukomm, Oester, Pitteloud, Rebeaud, Rech- steiner, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Thür, Uchtenhagen, Ulrich, Weder-Basel, Zbinden Hans, Ziegler, Zwygart (37)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. Juni 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 juin 1989 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.

Ueberwiesen - Transmis

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Basler Freizügigkeit bei der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) Postulat Basler Caisse fédérale d'assurance (CFA). Libre-passage

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

Année

1989

Anno

Band

III

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 88.484

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 23.06.1989 - 08:00

Date

Data

Seite

1153-1154

Page

Pagina

Ref. No

20 017 505

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Palavras-chave

postulatefreer movementpension fundparliamentary procedurereport request

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether Basler's postulate on EVK freer movement and related reporting should be transmitted.

Decisão extraída

The National Council did not reject the postulate; the debate was postponed and the postulate was transmitted.

Fundamentação extraída

The Federal Council had stated in writing that it was ready to accept the postulate, and the Council later transmitted it.

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