Postulate on binding civil protection instructions transmitted

20016438Prática Administrativa Federal (VPB)23 de jun. de 1988Granted

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Resumo Omnilex

In the National Council session of 23 June 1988, Ruf’s postulate concerning civil protection sought legal conditions for binding instructions by superiors and course leaders during service events. The Federal Council declared itself ready to accept the postulate, and the chamber transmitted it. The file contains no adjudication of substantive rights; it records a parliamentary decision to refer the matter to the Federal Council for further action.

Sumário Omnilex

Postulate transmission in parliamentary procedure; where the Federal Council declares itself ready to accept a postulate, the chamber may transmit it for further examination and governmental follow-up. The decision is procedural in nature and does not itself determine substantive legal rights or obligations beyond referral of the requested legislative or administrative inquiry.

Texto completo

Postulat Ruf

908

N 23 juin 1988

Gesetzentwurf aufzunehmen. Sie ist aber der Meinung, dass die Einführung dieses Rechts im Rahmen der parlamentari- schen Beratungen in Betracht gezogen werden sollte. Die bildenden Künstler in der Schweiz würden ungerechtfer- tigt benachteiligt, sollte im neuen Urheberrechtsgesetz wie- derum das Droit de Suite nicht eingeführt werden. Auch wenn der grösste Teil des in der Schweiz aufgrund des Folgerechts eingenommenen Gelds an die bekannteren, ausländischen Urheber fliessen würde, profitierten trotzdem gerade die ärmeren schweizerischen bildenden Künstler, da nach internationaler Usanz von den eingenommenen Ents- chädigungen 10 Prozent den Fürsorge-Einrichtungen der jeweiligen Urheberrechtsgesellschaften zufliessen.

Die praktische Durchführbarkeit, d. h. die kollektive Verwer- tung des Folgerechts wäre ebenfalls gesichert. Seit 1983 nimmt die schweizerische Urheberrechtsgesellschaft PRO LITTERIS die Rechte der bildenden Künstler aus aller Welt in der Schweiz wahr. Der Kostenaufwand würde nicht mehr als 15 Prozent betragen.

Es wäre beschämend, wenn die bildenden Künstler einmal mehr im Stich gelassen würden, zumal im neuen schweize- rischen Urheberrechtsgesetz Hersteller von Computer-Pro- grammen und Chips, Interpreten, Veranstalter und Sen- deanstalten ihren Schutz finden werden, nicht aber die klassischen Urheber der bildenden Kunst.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis

88.362

Postulat Engler BVG. Anlagen in Grundeigentum Placements immobiliers des investisseurs institutionnels

Wortlaut des Postulates vom 9. März 1988

Der Bundesrat wird ersucht, eine Analyse über Bedeutung und Umfang des direkten und indirekten Eigentums an Grundstücken und Liegenschaften von institutionellen Anle- gern (Pensionskassen, Versicherungen usw.) durchführen zu lassen. Hierbei wären u. a. auch die Rückwirkungen der von diesen Anlegern ausgehenden Nachfrage auf die Preis- bildung abzuklären.

Soweit durch die Nachfrage, wie anzunehmen ist, der Preis- entwicklung zusätzliche Auftriebskräfte verliehen würden, wäre durch den Bundesrat zu prüfen, ob und wie diese Aufkäufe limitiert werden könnten (Anlagevorschriften über Maximalquoten für Grundstücke auf Gesetzes- oder Verord- nungsebene).

Texte du postulat du 9 mars 1988

Le Conseil fédéral est prié de faire effectuer une étude visant à déterminer l'importance et le volume des terrains et immeubles appartenant directement ou indirectement aux investisseurs institutionnels (caisses de retraite, assurances, etc.). Il faudrait par la même occasion analyser entre autres les effets de la demande provenant de ces investisseurs sur la formation des prix.

Dans la mesure où les prix auraient tendance à s'élever par suite d'une demande accrue - ce qui est généralement admis - le Conseil fédéral devrait examiner s'il est souhaita- ble et de quelle manière il faudrait limiter ces placements immobiliers massifs (prescriptions au niveau de la loi et de

l'ordonnance pour fixer aux investisseurs institutionnels des quotas maximaux d'investissements immobiliers).

Mitunterzeichner - Cosignataires: Baggi, Bürgi, Caccia, Columberg, Cotti, David, Dietrich, Dormann, Eisenring, Eppenberger Susi, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Früh, Hänggi, Hari, Hess Peter, Iten, Nussbaumer, Portmann, Ruc- kstuhl, Rüttimann, Stamm, Widrig, Zbinden Paul, Zölch (25)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. Mai 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 mai 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

88.433

Postulat Ruf Zivilschutz. Weisungsrecht Protection civile. Instructions

Wortlaut des Postulates vom 18. März 1988

Der Bundesrat wird ersucht, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in Dienstanlässen des Zivilschutzes Vorge- setzte sowie Kurs-, Uebungs- und Rapportleiter den Teilneh- mern in rechtlich verbindlicher Form auf den Anlass bezo- gene Weisungen erteilen können. Mit diesem Weisungs- recht sollen insbesondere die zu erledigenden Arbeiten, die Einhaltung der Zeiten, die Ausrüstung und die Bekleidung erfasst werden.

Texte du postulat du 18 mars 1988

Le Conseil fédéral est invité à créer les conditions néces- saires pour permettre aux supérieurs ainsi qu'aux directeurs de cours, d'exercices et de rapport de donner aux partici- pants en service des instructions qui soient juridiquement contraignantes lorsqu'elles ont trait au service. Ce droit de donner des instructions devrait porter en particulier sur les travaux à liquider, le respect des horaires, l'équipement et l'habillement.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Humbel, Meier Fritz, Stef- fen (3)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Aus der Presse war zu vernehmen, dass in zwei neulich ergangenen Entscheiden kantonaler Gerichte die Voraus- setzungen für eine strafrechtliche Verurteilung von zwei Schutzdienstpflichtigen verneint wurden, die sich geweigert hatten, an einem Zivilschutzanlass das abgegebene Arbeits- kleid zu tragen. Wenn dies tatsächlich zutreffen sollte, so würde damit das Weisungsrecht im weitesten Sinne in Frage gestellt, was als unbefriedigend bezeichnet werden müsste. Es erscheint unverständlich, dass die Stellen und Instanzen, die nach den entsprechenden Gesetzen zu Kursen, Uebun- gen und Rapporten des Zivilschutzes aufbieten können, nicht auch das Recht haben sollen, mit diesen Dienstanläs- sen verbundene Weisungen zu erteilen. Da ein geordneter Dienstbetrieb für jeden solchen Dienstanlass unerlässlich ist, sind die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Klarheit über die Verbindlichkeit von Anordnungen in Dienstsachen besteht.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Engler BVG. Anlagen in Grundeigentum Postulat Engler Placements immobiliers des investisseurs institutionnels

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1988

Année

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

14

Séance Seduta

Geschäftsnummer 88.362

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

23.06.1988 - 08:00

Date

Data

Seite

908-908

Page

Pagina

Ref. No

20 016 438

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Palavras-chave

parliamentary procedurepostulatecivil protectioninstructionstransmission

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the Ruf postulate on legally binding civil protection instructions should be transmitted.

Decisão extraída

The National Council transmitted the postulate after the Federal Council stated that it was prepared to accept it.

Fundamentação extraída

The chamber accepted the proposal to examine whether civil protection superiors and course leaders should be empowered to issue legally binding instructions on service-related matters.

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