Appeal inadmissible for non-payment of cost advance

BEK 2016 184Outro Tribunal7 de mar. de 2017Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Cantonal Court of Schwyz declared the appeal inadmissible because the appellant company did not pay the ordered cost advance, even after a grace period with a non-entry warning under Art. 101 Abs. 3 ZPO. The appellant's earlier request for monthly instalments was rejected and not challenged. As a result, the appeal was not examined on the merits. The court also imposed second-instance costs of CHF 300 on the appellant and ordered it to pay CHF 600 in party compensation to the respondent.

Sumário Omnilex

Art. 101 Abs. 3 ZPO; non-payment of the advance on appeal after expiry of the additional deadline leads to non-entry if the warning of this consequence has been given. A request for instalments or similar relief does not suspend the payment obligation unless granted. Art. 106 Abs. 1 ZPO governs the allocation of costs when the appeal is not entered into; the unsuccessful party bears the court costs and may owe party compensation to the successful party. Competence of the court president to issue the non-entry decision follows from § 40 Abs. 2 JG.

Texto completo

Kantonsgericht Schwyz

1

Verfügung vom 7. März 2017

BEK 2016 184

Mitwirkend

Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin.

In Sachen

A.________AG,

Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

betreffend

definitive Rechtsöffnung (Betreibung Nr. xxx)

(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 21. November 2016, ZES 2016 436);-

hat der Kantonsgerichtspräsident,

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

  • dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 21. November 2016 in der Betreibung Nr. xxx der Gesuchstellerin die definitive Rechtsöffnung für die Beträge von Fr. 13'300.00 und Fr. 17'775.00, nebst 5 % Zins seit 6. Juni 2014 erteilt hat;

  • dass die Gesuchsgegnerin mit Beschwerde vom 7. Dezember 2016 diesen Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe beim Kantonsgericht angefochten hat (KG-act. 1);

  • dass der Kantonsgerichtspräsident mit Verfügung vom 9. Dezember 2016 der Gesuchsgegnerin Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 750.00 bis spätestens 27. Dezember 2016 gesetzt hat (KG-act. 4);

  • dass die Gesuchsgegnerin den Kostenvorschuss innert Frist nicht bezahlt hat, weshalb ihr mit Verfügung vom 4. Januar 2017 gestützt auf Art. 101 Abs. 3 ZPO unter Androhung des Nichteintretens eine Nachfrist bis zum 19. Januar 2017 zur Zahlung des Kostenvorschusses gesetzt worden ist (KG-act. 9);

  • dass die Gesuchsgegnerin am 12. Januar 2017 (Postaufgabe: 13. Januar 2017) "Wegen der dem Gericht bekannten Illiquidität" ein nicht näher begründetes Gesuch um Ratenzahlung von Fr. 150.00 pro Monat gestellt hat (KG-act. 12), welches durch den Kantonsgerichtspräsidenten mit Verfügung vom 16. Januar 2017 abgewiesen worden ist (KG-act. 13);

  • dass die Verfügung vom 16. Januar 2017 der Gesuchsgegnerin gemäss Empfangsbescheinigung der Post am 18. Januar 2017 zugestellt (vgl. Beilage zu KG-act. 13) und innert der 30-tägigen Frist nicht angefochten worden ist;

  • dass der Kostenvorschuss bis heute nicht bezahlt worden ist, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

  • dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten gestützt auf Art. 106 Abs. 1 ZPO der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen sind;

  • dass eine Parteientschädigung von Fr. 600.00 für die Beschwerdeantwort als angemessen erscheint;

  • dass das Nichteintreten auf eine Beschwerde gestützt auf § 40 Abs. 2 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt;-

verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 300.00 werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.

3. Die Gesuchsgegnerin hat der Gesuchstellerin für das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 600.00 zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes *Beschwerde in Zivilsachen * beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 31'075.00.

5. Zufertigung an die A.________AG (1/R), Rechtsanwalt C.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die

Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtspräsident

Versand

7. März 2017 nsc

Palavras-chave

debt enforcementdefinitive releasecost advanceinadmissibilitynon-entryparty compensationcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the required cost advance.

Decisão extraída

No entry could be made because the appellant did not pay the advance even after the extended deadline and the non-entry warning.

Fundamentação extraída

The court had set an advance and, after non-payment, granted a grace period under Art. 101 Abs. 3 ZPO. The appellant's unreasoned request for instalments had already been rejected by unappealed order. Since payment still did not occur, the announced consequence of non-entry followed.

Questão jurídica principal

Allocation of second-instance costs and party compensation.

Decisão extraída

The appellant must bear the court costs and pay party compensation to the respondent.

Fundamentação extraída

Because the appellant failed in the procedural prerequisite, costs were imposed on her under Art. 106 Abs. 1 ZPO; the respondent was awarded compensation for the appeal response.

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