Outside-zone land excluded from infrastructure contribution perimeter

ZZ.1974.20Outro Tribunal3 de out. de 1974Granted

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Resumo

The Administrative Court dealt with a challenge to a perimeter plan for infrastructure contribution charges for roads, water, and sewerage. Two plots were cut by the building-zone boundary, and the authority had counted their full area, including parts lying in the non-buildable agricultural zone. The court held that such outside-zone land may not be included in the contribution perimeter. Because its buildability is zero and benefit apportionment in contribution law follows building-use potential, the adjoining unbuildable part should remain disregarded.

Regest

§ 7 Ziff. 4, § 24 Baugesetz; contribution perimeter for infrastructure costs; land outside the building zone is, as a rule, to be excluded. In the schematic allocation of special benefits, the decisive criterion is the building-use potential of the benefited parcel. Land subject to a building ban has no building-use potential and therefore does not justify inclusion in the assessment perimeter merely because it adjoins buildable land. Although the served part of a parcel may also increase the value of the remaining garden land, such ancillary value effects do not warrant perimeter inclusion, since they would introduce unacceptable uncertainty and unequal treatment. A coherent and practical solution requires disregarding the outside-zone portion altogether.

Texto completo

Geschäftsnummer:** ZZ.1974.20**
Instanz:Verwaltungsgericht
Entscheiddatum:04.10.1974
FindInfo-Nummer:O_VW.2014.780
Titel:** Grundeigentümerbeiträge ausserhalb der Bauzone**
Resümee:** Land ausserhalb der Bauzone ist in der Regel nicht in den Perimeter, der die Erschliessungskosten betrifft, einzubeziehen.**
SOG 1974 Nr. 20 § 7 Ziff. 4 und § 24 Baugesetz.- Land ausserhalb der Bauzone ist in der Regel nicht in den Perimeter, der die Erschliessungskosten betrifft, einzubeziehen. Bei der Festsetzung von Grundeigentümerbeiträgen an die Erschliessung eines Quartiers (Strasse, Wasser, Kanalisation) wählte man einen Verteilungsschlüssel, der vor allem auf die Fläche der von der Erschliessung profitierenden Grundstücke abstellte. Zwei der Grundstücke werden von der Bauzonengrenze durchschnitten und zwar so, dass ein Teil von ihnen in der unüberbaubaren Landwirtschaftszone liegt. Im betreffenden Perimeterplan wurden nun diese beiden Grundstücke mit der vollen Fläche, also auch mit ihrem unüberbaubaren Teil, einbezogen. Die Grundeigentümer beanstandeten dies. - Das Verwaltungsgericht, als Beschwerdeinstanz, nahm dazu wie folgt Stellung: Das Land ausserhalb der Bauzone ist nicht in den Perimeterplan einzubeziehen. Das hat die Vorinstanz richtig erkannt. Für Land ausserhalb der Bauzone ist die bauliche Ausnützungsmöglichkeit gleich Null. Gewiss kann der Umstand, dass der in der Bauzone liegende Grundstücksteil erschlossenes Bauland wird, auch den anschliessenden Teil, der nun als Garten verwendet werden kann, aufwerten. Bei der schematischen Vorteilsanrechnung pflegt man indessen im Beitragsrecht von der baulichen Ausnützungsmöglichkeit auszugehen (je grösser die Ausnützungsziffer, desto grösser die bauliche Ausnützung; usw.). Der Einbezug von anschliessendem Gartenland mit Bauverbot in den Perimeterplan brächte deshalb grosse Unsicherheit mit sich. Wo wäre die Grenze zu ziehen für den Einbezug von Land ausserhalb der Bauzone? Solches anschliessendes Gartenland macht auch nicht die gleiche Werterhöhung mit wie der überbaubare Grundstücksteil. Eine saubere Lösung wird nur erreicht, wenn das Land ausserhalb der Bauzone unberücksichtigt bleibt. * Verwaltungsgericht, 20. September/4. Oktober 1974*

Palavras-chave

infrastructure contributionsperimeterbuilding zoneagricultural zonespecial benefitsland valueassessment basis