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RRE Nr. 1445 ΓÇó Suspensive effect denied for appeal against negative permit decision
RRE Nr. 1445Outro Tribunal30 de set. de 1999Dismissed
The appellant challenged the refusal of an exception permit for a football championship match and asked for suspensive effect. The court held that suspensive effect already followed from law and that the request was therefore unnecessary. It further explained that a refusal of a permit is a negative decision, which cannot be stayed because it contains no enforceable order. Since the match had already taken place before the appeal reached the authority, no interim measures were still available. The request was denied.
§ 131 VRG; suspensive effect of an administrative appeal against a negative decision. Suspensive effect arises ex lege, unless excluded by the authority in a non-monetary decision; a request for its grant is therefore moot where no exclusion was ordered. Independently, an appeal against a negative permit refusal cannot be accorded suspensive effect, because such a decision does not alter the existing legal situation by an enforceable command and thus leaves nothing capable of being stayed. Interim protective measures are theoretically possible, but become moot once the underlying event has already occurred (consid. 2-4).
Am 2. September 1999 ersuchte der Beschwerdeführer die Vorinstanz um Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach § 13 Absatz 1 des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes vom 23. November 1987 (RLG; SRL Nr. 855) für die Durchführung eines Fussball-Meisterschaftsspiels am Sonntag, dem 19. September 1999, dem Eidgenössischen Bettag. Mit Entscheid vom 3. September 1999 lehnte die Vorinstanz das Gesuch ab. Mit Eingabe vom 18. September 1999, eingegangen am 20. September 1999, reichte der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid eine Verwaltungsbeschwerde ein, wobei er beantragte, dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen sei.
Gemäss § 131 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 (VRG; SRL Nr. 40) hat die Verwaltungsbeschwerde aufschiebende Wirkung (Abs. 1). In einem Entscheid, der keine Geldleistung betrifft, kann die Vorinstanz die aufschiebende Wirkung einer Verwaltungsbeschwerde ausschliessen (Abs. 2). Die Rechtsmittelinstanz kann von Amtes wegen oder auf Gesuch einer Partei die aufschiebende Wirkung wiederherstellen oder sie aufheben (Abs. 3).
Da im angefochtenen Entscheid die aufschiebende Wirkung einer allfälligen Beschwerde nicht ausgeschlossen wurde, kommt der Beschwerde somit an sich von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu. Der Antrag des Beschwerdeführers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ist daher obsolet.
Möglich wäre allenfalls die Anordnung vorsorglicher Massnahmen (Häfelin/
Müller, a.a.O, Rz 1395). Im vorliegenden Fall erübrigt sich diese Prüfung allerdings schon deshalb, weil das Meisterschaftsspiel, für welches die Ausnahmebewilligung beantragt wurde, am Sonntag, dem 19. September 1999, und damit vor Eingang der Beschwerde bei der Beschwerdeinstanz, stattfand. Somit bleibt kein Raum mehr für vorsorgliche Massnahmen. Der Erlass vorsorglicher Massnahmen wurde im Übrigen auch nicht beantragt.